DE668677C - Anschlagpresse zur Herstellung von versteiften Schnuerbandenden - Google Patents

Anschlagpresse zur Herstellung von versteiften Schnuerbandenden

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Publication number
DE668677C
DE668677C DEW100956D DEW0100956D DE668677C DE 668677 C DE668677 C DE 668677C DE W100956 D DEW100956 D DE W100956D DE W0100956 D DEW0100956 D DE W0100956D DE 668677 C DE668677 C DE 668677C
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Germany
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stop press
press
stiffened
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bundle
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Expired
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DEW100956D
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English (en)
Inventor
Richard Weigandt
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RICHARD WEIGANDT
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RICHARD WEIGANDT
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D98/00Machines for making laces; Applying fibre or celluloid to ends of laces

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Anschlagpresse zur,Herstellung von versteiften Schnürbandenden Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlagpresse zur Herstellung von versteiften Schnürbandenden unter vorzugsweiser Verwendung von Kunstharz. Die Anwendung von Kunstharz ,an Stelle des bisher zur Versteifung benutzten Gelluloids weist mehrere Vorteile auf, so z. B. Fortfall der Feuergefährlichkeit bei der Bearbeitung, größere Haltbarkeit u. a. m. Dagegen ergibt sich der Nachteil, daß das Verformen und Härten der Kunstharze unter Druck und Wärme ein Mehrfaches an Zeit beansprucht als die Verarbeitung von Celluloid. War bisher die, Wirtschaftlichkeit einer Anschlagpresse bei der Versteifung von Schnürbandenden durch Celluloid bei der Bedienung jeder Presse durch eine Person gegeben, so liegen die Verhältnisse bei. der Kunstharzversteifung aber ganz anders. Einer kurzen Einstellzeit (eh-"a q. bis 5 Sekunden) steht die Härtezeit (etwa 2o Sekunden) gegenüber, so daß die Wirtschaftlichkeit nur dadurch erreicht werden kann, daß eine Arbeitskraft mehrere Pressen bedient. Dazu ist @es aber erforderlich, daß die zurückzulegenden Bedlenungswege möglichst kurz gehalten sind. Dem stehen bei den bekannten Ausführungen von Anschlagpressen die Aufspannvorrichtungen für die Schnürbandbündel entgegen, die so sperrig sind, daß eine Arbeitskraft in Dauerleistung nicht eine die Wirtschaftlichkeit ergebende Zahl von Pressen bedienen kann.
  • Gemäß der Erfindung soll dieser Nachteil in -der Weise beseitigt werden, daß das Schnürbandbündel in U-Farm auf die Anschlagpresse aufgebracht wird, d. h. so, auf dem vorderen Ende der Presse liegt, daß seine herabhängenden Enden durch eine unter der Maschine angeordnete und nach unten wirkende Spannvorrichtung festgehalten sind. Zweckmäßig besteht die Spannvorrichtung aus einem an der Maschinenunterseite senkrechtT zu ihr befestigten Vierkantstab und einem äüf dem Stab verstellbaren Gleitstück, das r>#i seitlichen Querstiften in die Enden des-Schnürbandbündels. eingreift.
  • Infolge dieser Ausbildung zeichnen sich die neuen Anschlagpressen durch ihre Zweckmäßigkeit ,aus, denn nunmehr können die Pressen sehr dicht beieinandergestellt werden, so daß eine geschickte Arbeitskraft bis fünf Pressen, und zwar dauernd, bedienen kann. Zugleich .aber ist die Einstellung der Spannvorrichtung ebenso .einfach wie zweckmäßig, da sie nicht nur für die verschiedenen Schnürbandlängen verwendbar, ist, sondern auch selbsttätig für die richtige Lage des Bündels sorgt. Dadurch sind Fehler, die durch falsche Einstellung der früheren Spannvorrichtungen entstehen konnten, ausgeschaltet.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung m einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. r eine Seitenansicht einer vorzugsweise für die Versteifung von Schnürbandenden mit Kunstharz bestimmte Anschlagpresse; Fig. 2 eine Draufsicht ,auf eine Presse nach Fig. i, Fig.3 eine Vorderansicht der Presse mit aufgebrachtem Schnürbandbündel.
  • Bei der in dein Beispiel dargestellten Presse gleitet zwischen den Seitenwangen i i ein Schlitten 2 i, der durch Umlegen ,eines Hebels 15 vor- und zurückbewegt wird und auf dessen Oberseite die Trag- und Fördervorrichtung für das mit Kunstharz getränkte und zur Versteifung der Bandenden dienende Band angebracht ist. Weiter ist an den Vorderseite des Schlittens 2i noch der Oberteil 33 eines Messers zum Abtrennen der Bandstückchen, ein Stempel 34 zum Vorbiegen derselben und der bewegliche Teil 39 des Preßgesenkes befestigt, dessen fester und elektrisch beheizter Teil 42 in einer Aussparung des Maschinengestelles angeordnet ist.
  • Der vordere Teil der Wangen i i dient zur Auflage für die in Bündelform aufgebrachten Schnürbänder. Um bei nebeneinanders.tehenden Pressen die Länge der Bedienungswege zu kürzen, liegt das Bandbündel U-förmig auf dem vorderen Teil der Anschlagpresse, d. h. seine Enden hängen rechts und links herab. Zum Festhalten des Bündels und zu seiner gleichmäßigen Einstellung dient eine unter der Maschine angeordnete Spannvorrichtung. Sie besteht aus einem Vierkantstab 44, der am Boden io der Presse und senkrecht zu ihm angebracht ist. Auf dem Vierkantstab 44 ist ein Gleitstück 45 verschiebbar und kann durch einen Stift 46, der in Löcher des Vierkantstabes 44 eingesteckt wird, festgestellt werden. Rechts und links sitzen im Gleitstück 45 ,Cjuerstifte aus Rundeisen, die als Haltearme :in die Enden des Schnürbandbündels @eingyifen und es nicht nur stramm anspannen, sondern auch in bezug auf die Länge der einzelnen Bänder richtig ,einstellen.
  • Die Bedienung der Anschlagpresse unterscheidet sich kaum von der bisher bekannten Form. Zuerst wird ein Schnürbandbündel aufgelegt (Fig.3) und durch Verschieben des Gleitstückes 45 mit den in die Bündelenden eingreifenden Haltearmen 47 angespannt. Dann wird der Stecker zur Beheizung der Preßgesenkeeingesteckt und das Kunstharzband in die Führung 24 eingeschoben, worauf nach richtiger Erwärmung des Gesenkes mit dem Anschlagen begonnen werden kann. Nach Abtrennen -des ersten -Stückchen Kunstharzbandes wird das abgeschnittene und vorgebogene Stückchen durch ein von der Arbeitskraft eingelegtes Schnürhand.zwischen Gleitbahn 4 i und Finger 43 hindurchgezogen und mit dem Schnürband in das feste Gesenkteil 42 gelegt. Dann wird durch Umlegen des Handhebels 15 der Schlitten 2 1 mit dem verschiebbaren Gesenktei139 nach vorn und in das feste Gesenkte142 gebracht, so daß Schnürband und Umlegeband zwischen den beiden Gesenkteilen gepreßt werden, wobei durch die erwärmten Gesenkteile zugleich die Verformung des Kunstharzes und seine Erhärtung erfolgt. Mit dem verschiebbaren Gesenkteil 39 ist zugleich ein nicht dargestelltes Messer zum Zerschneiden des g epr@eßten Schnürbandteilesnach vorn gebracht worden. Ist der Preßvorgang beendet, können zwei versteifte Schnürhandenden aus dem Gesenk herausgezogen werden. Das Einleger eines durchgehenden Schnürbandes und das Herausziehen zweier versteifter Enden wiederholt sich so, lange, bis auf der Oberseite der Presse kein Schnürband mehr vorhanden ist und ein neues Bündel aufgelegt werden muß.
  • Da der Vorgang des Herausnelunens der fertigen Bänder und das Einlegen eines neuen Bandes nur etwa 4 bis 5 Sek.-unden dauert, dagegen das Pressen und Härten etwa 2o Sekunden in Anspruch nimmt, so stehen zweckmäßig eine Reihe von Pressen nebeneinander, die dann von einer Arbeitskraft, meist weiblichen Personen, bedient werden können. Dabei kann aber die Zeit der Preßäauer auch etwas überschritten werden, ohne daß eine schädigende Wirkung für die Schnürnadel zu befürchten ist.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte; Ausführungsbeispiel, vielmehr sind auch andere Ausführungen und Änderungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anschlagpresse zur Herstellung von versteiften Schnürbandenden unter vorzugsweiser Verwendung von Kunstharzpreßmasse, dadurch gekennzeichnet, daß das Schnürbandbündel in U-Form auf die` Anschlagpresse gebracht wird und seine herabhängenden Enden durch eine unter der Maschine angeordnete und nach unten wirkende Spannvorrichtung (44, 45) festgehalten sind. z. Anschlagpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus einem an der Maschinenunterseite senkrecht zu ihr befestigten Vierkantstab (44) und einem auf dem Stab (44) verstellbaren Gleitstück (45) besteht, das mit seitlichen Querstiften (4;) in die Enden des Schnürhandbündels eingreift.
DEW100956D 1937-04-22 1937-04-22 Anschlagpresse zur Herstellung von versteiften Schnuerbandenden Expired DE668677C (de)

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