DE668450C - Stempelapparat fuer Karten - Google Patents

Stempelapparat fuer Karten

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DE668450C
DE668450C DES130181D DES0130181D DE668450C DE 668450 C DE668450 C DE 668450C DE S130181 D DES130181 D DE S130181D DE S0130181 D DES0130181 D DE S0130181D DE 668450 C DE668450 C DE 668450C
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DE
Germany
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stamp
plate
rod
cards
stamping
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Expired
Application number
DES130181D
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English (en)
Inventor
Arno Bothe
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Stempelapparat für Karten Es sind Apparate bekannt, welche nach dem Einwurf von Münzen die Stempelung oder Prägung von Karten ermöglichen, um hierdurch einen eingezahlten Betrag zu quittieren. Einer der Mängel, welche diesen Apparaten ,anhaften, ist das ungeschützte Freiliegen des Stempels innerhalb des Gehäuses, so daß mit mehr oder weniger Gewalt und Geschick ein unbefugtes Benutzen des Stempels möglich ist. Es sind auch bereits Konstruktionen bekannt, bei welchen der Stempel durch ein dünnes Stempelkissen abgedeckt ist, welches sich bei der Benutzung des Apparates. beiseite schiebt. Dieses Stempelkissen läßt sich jedoch leicht beiseite schieben, sichert also den Stempel nicht.
  • Vorliegende Erfindung betrifft eine Abdeckung des Stempels, bei der die angeführten Mängel nicht vorhanden sind. Die abdeckende Platte kann nur zur Sicherung eines Prägestempels dienen oder auch gleichzeitig das Stempelkissen für den Druckstempel tragen.
  • Gemäß der Erfindung beginnt das für den Stempelvorgang erforderliche Beiseiteschieben der abdeckenden Platte erst dann, nachdem sich der Stempel in seiner der Druck-oder Prägerichtung entgegengesetzten Richtung bewegt hat.
  • Die Erfindung ist in .einer Abbildung dargestellt. Die Rückwand des Gehäuses ist entfernt. Der Münzprüfer bekannter Art, welcher hinter dem Einwurfschlitz gelagert ist, wurde auf der Darstellung fortgelassen.
  • Nachdem die eingeworfene Münze 2 den Kana13 durchlaufen hat und in der auf der drehbaren Scheibe ¢ befindlichen Tasche 5 angelangt ist, drückt sie durch ihr Gewicht den Sperrhebel 6 herunter, so daß der Haken 7 die Scheibe 4 nicht mehr sperren kann. Die Scheibe ¢ ist nun von außer durch den Griff 8 in Pfeilrichtung zu drehen. Außer den bekannten Rasten 9, welche einen Wechsel der
    Drehrichtung nur in den Endstellungen er,
    möglichen, trägt die Scheibe q. noch einen .
    Zapfen io, an welchem die Stange i i aii r.,@?";,`
    lenkt ist. Letztere bewegt mit ihrem unteren.,-.
    Ende den meiner Führung gleitenden Stempel 12.
  • Der Zapfen io befindet sich etwas vor dem oberen Totpunkt, so däß er sich auf dem Weg bis zum,oberen Totpunkt hebt; mit ihm hebt sich auch die Stange i i und der Stempel 12. Letzterer liegt nun nicht mehr, wie bisher, unter Federdruck auf der mit einem Stempelkissen versehenen Plätte 13, sondern hat sich von dieser entfernt. Jetzt kann die Platte 13 um die Drehachse 14 beiseite geschwenkt werden, so daß der Stempel 12 beim Abwärtsgehen die durch den Gehäuseschlitz 15 eingeführte Karte erreichen kann.
  • Das selbsttätige Ausschwenken der Platte 13 geschieht wie folgt: Beim Weiterwandern des Zapfens io über den Totpunkt 16 hinaus stößt die Stange i i gegen einen an dem Plattenschenkel 17 befindlichen Zapfen 18 und drückt diesen beiseite. Nachdem die Platte 13 sich unter dem Stempel 12 hinwegbewegt hat, drückt die (in Pleuelbewegung befindliche) Stange i i den Stempel 12 nach unten und vollzieht die Stempelung. Die Reihenfolge der Bewegungen auf dem Rückweg der D Sehscheibe q. ist naturgemäß umgekehrt. .
  • Um nach vollzogener Stempelung, also in der untersten oder annähernd untersten Stellung des Stempels, ein mehrfaches Stempeln ,ohne mehrfachen Münzeinwurf durch leichtes Anheben des Stempels oder ähnliche Kunstgriffe zu verhindern, erfolgt die Stempelung bereits vor der Endstellung 2o der Scheibe q., also ,auch vor dem Umschalten der Umkehrsperre i9. Um aber trotzdem die Endstellung 2o der Scheibe q. ;erreichen zu können, ist die Stange i i nicht starr, sondern ihr ist eine elastische Kupplung '21 zwischengeschaltet worden. Hierdurch steht der Stempel 12 während des Bewegungswinkels, den jede der bekannten Umkehrsperren i 9 in der Endstellung 2o der Scheibe q. zuläßt, unter Federdruck auf der Druckunterlage, so daß ein Verschieben der Karte nicht möglich ist. Durch die Anordnung der Kupplung 21 ist auch eine genaue Einstellung der Stempelhöhe nicht erforderlich.
  • Die Platte 13, welche den Stempel 12 in der Ruhestellung abdeckt und dadurch sichert, könnte mit Gewalt durch Einführung eines Werkzeuges in den Gehäuseschlitz 15 beiseite geschoben werden, wenn dies nicht gemäß ,der Erfindung durch den Haken 22 an dem lattenschenkel 17 verhindert würde, welcher eiöai dem an dem Stempel i2 befindlichem, Stift 23 festgehalten wird. Bei ordnungsgemäßer Bedienung des Apparates mit 1Vlünztinwurf löst sich diese Kupplung zwischen dem Stempel 12 und dem Plattenschenkel 17 durch den beschriebenen Bewegungsvorgang, indem sich zuerst der Stempel 12 mit dem Stift 23 hebt und dann der Plattenschenkel 17 mit dem Haken 22 ausschwingt. Diese Kupplung kann sinngemäß auch an anderer Stelle angeordnet sein, z. B. kann die Platte' mit einem Rand 24 versehen sein, welcher sich beim gewaltsamen Verschwenken gegen den Stempel i21egt.

Claims (3)

  1. PATENTANsPRÜciiR: i. Stempelapparat für Karten mit einer den Stempel in der Ruhelage abdeckenden Platte, dadurch gekennzeichnet, daß das für den Stempelvorgang erforderliche Beiseiteschieben der abdeckenden Platte (13) erst beginnt; nachdem sich der Stempel (12) bereits in .einer der Druck- .oder Prägerichtung entgegengesetzten Richtung bewegt hat.
  2. 2. Stempelapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abheben des Stempels (12) von der ihn abdeckenden Platte (13) durch eine an einer drehbaren Scheibe (4) oder einem Kurbelarm angelenkte Stange (i i) bewirkt wird, deren Anlenkzapfen (io) sich bei der Drehung der Scheibe über den oberen Totpunkt (16) bewegt.
  3. 3. Stempelapparat nachAnspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet; daß die den Stempel (12): bewegende Stange (i i) beim Drücken dadurch elastisch arbeitet, daß zwischen dem Griff (8) und dem Stempel (12), beispielsweise in der Mitte der Stange (i i ), eine elastische Kupplung (2i) eingeschaltet ist. ¢. Stempelapparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stempe1 (12) :abdeckende Platte (13) oder ihr Schenkel (17) in der Ruhestellung durch einen Rand (2q.) oder einen Haken (22) mit dem Stempelkörper gekuppelt ist und die Kupplung erst durch eine vorangehende Bewegung des Stempelkörpers oder seines Druckorgans (i i) gelöst wird.
DES130181D 1937-12-24 1937-12-24 Stempelapparat fuer Karten Expired DE668450C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052727B (de) * 1955-02-10 1959-03-12 Schlenker Grusen Uhren Und App Stempelwerk fuer Arbeitszeitregistriergeraet
DE3836648A1 (de) * 1987-10-27 1989-05-11 Pitney Bowes Inc Abnehmbare frankiermaschine mit zeichen-abdeckung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052727B (de) * 1955-02-10 1959-03-12 Schlenker Grusen Uhren Und App Stempelwerk fuer Arbeitszeitregistriergeraet
DE3836648A1 (de) * 1987-10-27 1989-05-11 Pitney Bowes Inc Abnehmbare frankiermaschine mit zeichen-abdeckung
DE3836648C2 (de) * 1987-10-27 2003-07-31 Pitney Bowes Inc Gesicherte Flachbett-Typenandruck-Frankiermaschine

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