DE66736C - Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den Rechen - Google Patents

Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den Rechen

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DE66736C
DE66736C DENDAT66736D DE66736DA DE66736C DE 66736 C DE66736 C DE 66736C DE NDAT66736 D DENDAT66736 D DE NDAT66736D DE 66736D A DE66736D A DE 66736DA DE 66736 C DE66736 C DE 66736C
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arm
clamping device
sheets
rake
lever
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DENDAT66736D
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D. EDWARDS in Morriston, Grfsch. Glamorgan, Wales
Publication of DE66736C publication Critical patent/DE66736C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine mechanische Vorrichtung zu schaffen, durch welche Weifsbleche oder andere mit Metall überzogene Bleche beim Austritt aus dem OeI-bad am Ende des Ueberziehbades selbstthätig aufgenommen uud behufs Abkühlens auf einen wandernden Rechen gebracht werden, bevor sie zur Reinigung und zum Abtrocknen mit Kleie abgenommen werden.
Um dies zu bewerkstelligen, wird der obere Rand jeder Tafel, so wie sie zwischen den Austrittswalzen im Oelbad aufsteigt, zwischen die Backen einer Klemmvorrichtung geführt. Diese letztere erfafst die Tafel und bewegt sich mit ihr vorwärts, bis die Tafel in den Rechen gelangt; die Klemmvorrichtung läfst dann die Tafel los und kommt zur Ruhe. Schliefslich kehrt die Klemmvorrichtung in die Aufnahmestellung zurück.
Fig. 3 zeigt die Klemmvorrichtung in der Stellung, in welcher sie die Tafel von den darunter gelegenen Walzen abnimmt. Die Klemmvorrichtung befördert dann die Tafel zum Rechen bei P.
Die allgemeine Anordnung ist in Fig. 1 in der Draufsicht dargestellt; dabei ist α eine Welle, die durch einen Riemen, oder in anderer Weise in beständiger Drehung gehalten wird. Sie ertheilt in der gezeichneten Weise einer Gegenwelle al Bewegung, welche das Getriebe A auf einer Hülse treibt, die sich frei um die Welle α drehen kann. B ist die Zahnstange, welche der endlosen Kette von Blechträgern Bewegung ertheilt. C ist die Leitschiene für die Blechträger, α2 ist ein Wurm auf der Achse a; er treibt ein Wurmrad a3 auf der Achse einer der zum Herausziehen dienenden Walze D. Diese Walzen sind mit einander gekuppelt. D1 sind andere Führungswalzen unter den Walzen D. Die Achse a treibt auch die Achse e, auf welcher das Sperrrad E sitzt, und diese dient dazu, den Armen für die Klemmvorrichtung Bewegung zu ertheilen. Das die Achsen α und e kuppelnde Vorgelege besteht aus dem Wurm Λ2 und dem Rad α3, einem Rad α4 auf der Achse des letzteren und einem hierdurch getriebenen Rad α6. Das Rad a& ist mit dem Rad α6 fest verbunden, welches die Räder a1 und a8 treibt; das letztere sitzt auf der Achse e.
In Fig. 2 und 3 ist die Achse e und das Rad E wieder gezeichnet. F ist der Arm für die Klemmvorrichtung sammt allen bethätigenden Theilen.
Die hier gezeichnete Pfanne Z ist sehr weit und mufs mit zwei Sätzen von Armen und Klemmvorrichtungen ausgestattet werden, die neben einander arbeiten. F1 ist einer der Arme der Klemmvorrichtung der zweiten Reihe; er ist ohne bethätigende Theile dargestellt. Es sind drei Arme in jeder Reihe oder sechs Arme im Ganzen angeordnet; sie wirken alle in gleicher Weise, und in der nachfolgenden Beschreibung wird hauptsächlich blofs einer der Arme berücksichtigt, ff sind die Klemmvorrichtungen an den Armen; ihre Elasticität bewirkt, dafs sie das Blech fassen und halten, wenn ihnen dies ermöglicht wird. Konische
Stifte fl bilden die klemmenden Theile auf einer Seite, g ist der feste Führungsring; er besitzt Einkerbungen bei g\ g2 und g3. Gegenüber den Einkerbungen befinden sich Hebel H mit Füllstücken H[ an den Enden, welche in die Einkerbungen im Führungsring hineinpassen. Wenn diese Füllstücke sich an ihrer Stelle befinden, so füllen sie die Ausnehmungen vollständig aus. Die Hebel H sind an einem Flantsch am Ring g angebracht. / ist die Klinke, die mit dem Arm für die Klemmvorrichtung verbunden ist; der Ring g hält sie mit dem Rad E in Eingriff, aber sie springt aus, wenn sie an eine leer stehende Einkerbung im Ring gelangt, /2 ist ein Stift an dem Arm für die Klemmvorrichtung, welcher, wenn der Arm sich in der gezeichneten Stellung befindet, dazu dient, das nächste Füllstück aufserhalb der Einkerbung g3 zu halten. Die Stifte f'2 wirken auf Hebel h, welche mit dem Hebel H verbunden sind. Wenn die Hebel H frei sind, so drücken die an ihnen ' hängenden Gewichte hl die Füllstücke in die Einkerbungen.
K{ K2 sind Finger, die mit dem Flantsch des Ringes g gelenkig verbunden sind. Eine schwache Feder hält den Finger K2 in der gezeichneten Stellung. Diese Finger öffnen die Klemmvorrichtungen, indem sie mit der in Fig. 6 und 7 gezeigten Vorrichtung zusammenwirken. L ist der Drückerhebel; er wirkt in Verbindung mit der in Fig. 8 und 9 deutlicher dargestellten Vorrichtung dahin, die Arme der Klemmvorrichtungen in Bewegung zu setzen, wenn ein Blech aus den Walzen D aufsteigt.
M sind Führungsgabeln, welche dazu dienen, das Blech in die Klemmvorrichtung zu führen und es bei der Uebertragung in den Rechen zu unterstützen.
N sind andere Führungsgabeln, welche das Einführen des Bleches in die Klemmvorrichtung unterstützen und dann rasch zurückgehen, um. das Vorbeigehen des Bleches zu ermöglichen. /3 ist ein anderer Stift am Arm der Klemmvorrichtung, welcher beim Vorbeigehen auf einen Hebel η wirkt, und so die Führungsgabeln in Bewegung setzt. Die Führungsgabeln sind sämmtlich auf einer Achse befestigt, und der Hebel η ist mit einem Arm auf der Achse durch eine Stange verbunden. Der Stift /8 dient auch zu einem anderen Zwecke; er stöfst gegen den Arm X, und dadurch, dafs er ihn bewegt, setzt er die Theile des Rechens in Bewegung. C ist die Leitschiene für die einzelnen Abtheilungen des Rechens. PP sind Blechhalter zur'Aufnahme der Bleche aus den Klemmvorrichtungen zwischen ihre vorspringenden Stifte oder Zinken. Jeder Blechhalter nimmt nach einander zwei Bleche auf, zunächst ein Blech zwischen den inneren Zinken, wenn er sich in der Stellung P1, Fig. 2, befindet, und dann ein Blech zwischen den äufseren Zinken, wenn er sich in der Stellung P2 befindet; ρ sind Rahmen, an welchen die Blechhalter P drehbar sind; sie werden auch durch vorspringende Stifte P* unterstützt, die unter den oberen Leitschienen 0 ruhen. Auf den Rahmen ρ befinden sich auch Rollen plp\ die auf den Leitschienen 0 laufen. In den Stellungen P: P2 weicht die untere Leitschiene von ihrer geraden Richtung ab und bewirkt, dafs die Blechhalter sich etwas nach vorwärts gegen die Arme der Klemmvorrichtungen legen; sonst aber befindet sich die untere Leitschiene ο überall unmittelbar unter der oberen Leitschiene, und die Blechhalter stehen aufrecht. / ist eine endlose Kette, welche die Rahmen ρ verbindet. Auf jedem Rahmen ρ befindet sich ein Stift ps und durch vdiesen wird er bewegt. Der Stift wird von einer Schnappvorrichtung ql auf einen Arm q aufgefangen, der auf einer Achse Q befestigt ist. Der Arm q kann sich nun ein Stück hin- und herdrehen. In Fig. 4 ist der Arm für die Klemmvorrichtung mit dem Gewicht F'2 dargestellt ; jeder dieser Arme besitzt ein derartiges Gegengewicht. Fig. 5 zeigt besonders, wie die drei Arme mit Klemmvorrichtungen, die einen Satz bilden, von der Achse getragen werden.
In Fig. 6 und 7 ist /4 eine Achse, die an dem Arm für die Klemmvorrichtung angebracht ist; sie trägt einen Stift /5 und überdies einen Arm /°, der durch eine Stange /7 mit einem Hebel /8 verbunden ist.
Der Hebel/8 befindet sich auf einer Achse/9, welche von den federnden Klemmvorrichtungen/ getragen wird; dieselbe Achse trägt auf kurzen Armen die Rollen /10. Diese Rollen ruhen auf den Backen der Klemmvorrichtung und drücken sie nach aufsen, wenn der Stift/έ nach aufsen oder von links nach rechts bewegt wird, wie in Fig. 6 gezeigt. Wenn der Arm der Klemmvorrichtung sich aus der in Fig. 3 gezeigten Stellung hinausbewegt, so tritt der Stift /5 in die Einkerbung im Ende des Fingers K2. Der Finger gestattet dem Arm, unbehindert weiter zu gehen, stöfst aber den Stift /5 nach aufsen und öffnet für einen Augenblick die Backen. Die Wirkung wiederholt sich, wenn der Arm den Finger K1 erreicht, aber in diesem Falle wird der Arm aufgehalten, bevor der Stift/5 den Finger K1 passirt hat, und. daher bleiben die Backen der Klemmvorrichtung offen, bis der Arm sich vorwärts bewegt.
In Fig. 8 und 9 ist L1 die Achse des Drückerhebels Z,; sie wird vom Arm der Klemmvorrichtung getragen und ist hohl; die Achse/4 geht durch sie hindurch. Die Achse L1 trägt einen Quadranten L2, und wenn der Arm der Klemmvorrichtung bis nahe an die in Fig. 3 gezeigte Stellung gelangt, stöfst dieser
Quadrant gegen den Arm ft2 des obersten Gewichtes fc1 und hebt das Gewicht.
Wenn das Blech, das zwischen den Walzen D aufsteigt, den Drückerhebel bewegt, so kommt der Arm ft2 vom Quadranten los und das Gewicht fällt herab.
In Fig. ίο und ii ist die Achse L1 in Verbindung mit einem anderen Arm L'2 auf derselben dargestellt. Dieser Arm ist durch eine Stange mit den Führungsgabeln M verbunden, welche auf einer Achse M1 sitzen, die von der federnden Klemmvorrichtung/" getragen wird. Fig. 12 und 13 bedürfen keiner weiteren Beschreibung.
In Fig. 15 ist I1 die Stelle, an welcher die Klinke mit dem Arm für die Klemmvorrichtung verbunden ist. /2 ist der Zahn, welcher mit den Zähnen des Rades E in Eingriff tritt, und Is ist eine kleine Rolle an der Klinke, auf welche die Füllstücke Hi an den Hebeln H drücken, um die Klinke in Eingriff zu bringen, und welche, wenn der Eingriff hergestellt ist, am Führungsring g läuft.
In Fig. 16 ist die Verbindung der endlosen Kette J mit dem Rahmen ρ der Blechträger dargestellt. Eine Zange j, die an der Kette durch einen der Scharnierstifte befestigt ist, ragt durch ein Loch im Rahmen ρ hindurch und kann aufsen einen Splint aufnehmen. Jeder Rahmen ist auf diese Weise mit der Kette verbunden. Der Flantsch der oberen Leitschienen 0 ist theilweise abgeschnitten; dies soll dem Blechträger gestatten, in der in Fig. 17 gezeigten Weise umzukippen, indem dieZangeP* ausweicht, wenn sie zu der Unterbrechung in der Schiene gelangt. R ist eine Leitschiene, welche, wenn der Blechträger sich weiter bewegt, nachdem die Bleche aus demselben in einen Behälter gefallen sind, diesen wieder in seine aufrechte Lage hebt. Im allgemeinen werden die Bleche indessen von Hand aus weggenommen, bevor der Blechträger umkippt.
In Fig. 18 bis 21 ist das Getriebe A und die Zahnstange B wieder dargestellt und in Fig. 18 auch die Achse Q. und der Arm q und einige andere der vorher beschriebenen Theile. Q1 ist eine Trommel auf der Achse Q, und Q2 eine Kette, die um die Trommel geschlungen und an der Zahnstange B befestigt ist. Q3 ist eine Feder, die um die Achse Q gewunden ist; ein Ende dieser Feder ist an der Achse befestigt, und das andere an einer festen Stelle Q*. B1B2 sind Führungen, welche die Zahnstangen tragen und eine Längsbewegung ermöglichen. S ist eine Achse mit einem Hebelarm S ] und einer Rolle S'2. In der in Fig. 18 und 19 gezeigten Stellung hält sie die Zahnstange B mit dem Getriebe A in Eingriff, aber wenn sie, wie in Fig. 20, gedreht ist, tritt die Zahnstange aufser Eingriff.: S3 ist ein anderer Arm auf der Achse 5. T ist ein belasteter Hebel, der lose auf der Achse S sitzt. T1 ist eine Führung für diesen Hebel. T'2 ist eine Feder, die am Hebel T befestigt ist und auf die Unterseite des Armes S3 drückt. U ist ein Schnapphebel; er ist mit einer Feder U1 versehen und dient dazu, den Arm S3 in solcher Lage zu erhalten, dafs der andere Arm S2 auf der Achse 5 die Zahnstange B in Eingriff erhält. B3 ist ein Stift auf der Zahnstange B, welcher am Ende der Bewegung den Schnapphebel U umlegt. V ist eine Kette, durch welche die Zahnstange B den belasteten Hebel T hebt. W ist eine Klinke, welche den Hebel T, wenn gehoben, unterstützt. Die Klinke ist durch eine Stange W mit einem Arm X1 verbunden, der sich auf derselben Achse befindet. Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder drückt die Klinke W nach vorn.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Das zwischen den Walzen D aufsteigende Blech tritt zwischen die Backen der Klemmervorrichtung f und bewegt hierdurch den Drückerhebel L. Die Bewegung des Drückerhebels macht auch der Quadrant L2 auf der Achse des Hebels mit,. und der Arm /12 kommt vom Quadranten los und gestattet dem Gewicht h1 herabzufallen. Der Hebel wird so hinreichend weit um seinen Zapfen gedreht, um das Füllstück H1 an demselben in das Loch gl im Führungsring g zu drücken, in welchem sich vorher der Kopf der Klinke / befand. Die Klinke wird so nach einwärts gedrückt, und der Zahn Γ2 an derselben fällt in die Zähne des sich beständig drehenden Rades E. Der Arm F der Klemmvorrichtung bewegt sich somit vorwärts, und die Klinke wird mit dem Rad durch den Führungsring g in Eingriff erhalten. Sowie der Arm der Klemmvorrichtung sich zu bewegen beginnt, wird der Stift/5 vom Finger K1 frei und die federnde Klemmvorrichtung kann sich nun schliefsen und das Blech erfassen. Die Gewichte h1 können ersichtlicherweise auch durch Federn ersetzt werden.
Die Bewegung des Armes der Klemmvorrichtung um die Achse bringt den Stift f5 oben auf den Finger K'2. Der Finger wird von der Mitte nach aufsen gedrückt und so dem Hebel /8 eine Bewegung ertheilt, welche die Oeffnung der Klemmvorrichtung veranlafst. Das Blech wird hierdurch frei und bleibt zwischen den Stiften des Blechhalters P. Der Arm für die Klemmvorrichtung bewegt sich ohne Unterbrechung weiter, und sobald der Finger K'2 passirt ist, schliefst sich die Klemmvorrichtung wieder. Alsbald erreicht der Kopf der Klinke / die Oeffnung g2 im Führungsring, in welche er eintritt, wodurch die Klemmvorrichtung vom Rad E freigemacht wird und
zur Ruhe gelangt. In der Oeffnung g2 kann indessen ein Füllstück H am belasteten Hebel H liegen, und wenn dies der Fall ist, geht der Arm der Klemmvorrichtung weiter, ohne angehalten zu werden, bis er weiter vorn bei gs eine freie Oeffnung im Führungsring findet. Jeder der Arme der Klemmvorrichtungen trägt einen Stift /2, und wenn der Arm sich in der Aufnahmestellung befindet, so wirkt dieser Stift auf die Hebel h, und H hält das Gewicht h1 empor, und die entsprechende Oeffnung im Führungsring ist dann leer und kann die Klinke eines anderen Armes aufnehmen, der eben anlangte. In ähnlicher Weise hält, wenn einer der Arme der Klemmvorrichtungen sich in Ruhe befindet, wobei seine Klinke die Oeffnung g3 einnimmt, der Stift f'2 an diesem Arm das nächste Gewicht hl empor, und die Oeffnung g'2 ist leer und zur Aufnahme der Klinke des Armes bereit, welcher zunächst anlangt.
Wenn der Arm mit der Klemmvorrichtung an der Empfangsstelle durch das Aufsteigen eines Bleches in die Klemmvorrichtung in Bewegung gesetzt wird, so wird das unmittelbar darunter befindliche Gewicht h' freigemacht und wirkt sofort dahin, die Oeffnung im Führungsring bei g3 zu schliefsen, wodurch die Klinke des Klemmvorrichtungsarmes, die vorher in dieser Oeffnung festgehalten wurde, verschoben wird. Dieser Klemmvorrichtungsarm geht dann in die Aufnahmestellung vor, und hierbei stöfst der von ihm getragene Quadrant L'2 gegen den Arm h'2 am oberen Gewicht h1. Dieses letztere wird gehoben und der Arm kommt zur Ruhe. Aber bevor dies geschieht, ist der Stift/5 an den Finger K1 gelangt. Der Finger schiebt beim Drehen den Stift zurück und die Klemmvorrichtung wird geöffnet.
Die Bleche werden aus den Walzen D in die Klemmvorrichtung durch die beiden Sätze von Fingern M und N geführt. Die Finger M kommen vorwärts, wenn der Drückerhebel durch das Blech bewegt wird, und das Blech ruht auf denselben, während der Klemmvorrichtungsarm es über die Achse zum Rechen führt.
Die Finger N werden, wenn der Klemmvorrichtungsarm sich in der Aufnahmestellung befindet, an ihrer Stelle gehalten, um die Bleche zu führen, und zwar durch den Stift/3 am Klemmvorrichtungsarm, sobald er anlangt, wieder zurückgebracht.
Wenn die Bleche von den Klemmvorrichtungsarmen freigemacht werden, so bleiben sie zwischen den Stiften der Behälter P und die Halter bewegen sich unmittelbar um ein Stück vorwärts.
Dies wird durch die hin- und hergehende Bewegung des Hebelarms X erzielt.
Unmittelbar nachdem der Klemmvorrichtungsarm das Blech losgelassen hat, stöfst der Stiftfs auf dem Arm gegen den Arm X, auf dessen Achse sich der andere Arm X1 befindet, der mit der Schnappvorrichtung W verbunden ist. In diesem Augenblick unterstützt die Schnappvorrichtung den belasteten Hebel T und dieser Hebel ruht auf dem Arm S3, welcher auf der Achse des Armes S1 sitzt. Dieser letztere Arm unterstützt die Zahnstange B. Das so herbeigeführte Herabfallen des Gewichtes bringt die Zahnstange B in Eingriff mit dem sich beständig drehenden Getriebe A, und die Zahnstange geht aus der Stellung Fig. 20 in jene der Stellung Fig. 18 über. Die Zahnstange beginnt sich dann von rechts nach links zu bewegen, und durch den bereits beschriebenen Mechanismus bewegt sie den Blechträger vorwärts.
Wenn die Zahnstange B sich nach links bewegt, hebt sie den belasteten Hebel T, bis er wieder erfafst und von der Klinke W festgehalten wird. Gleichzeitig wird die Feder T'2 zusammengedrückt. Schliefslich stöfst der Stift B3 gegen den Schnapphebel U und bewegt ihn, bis der Hebelarm S3 frei wird, und die Feder T"2 wirft dann sofort diesen Arm und den Arm S1 in die Stellung, welche sie in Fig. 20 einnehmen. Die Zahnstange B tritt dann aufser Eingriff. (Die Führung B1 ist, wie gezeichnet, so angeordnet, dafs sie dies ermöglicht.) Die Feder Q3 bringt dann die Zahnstange an die Ausgangsstelle zurück.
Manchmal wird, um Bruchgefahr zu vermeiden, der Ring g nicht auf Füfsen aufgestellt, welche jede Bewegung verhindern, sondern derart angeordnet, dafs er sich um die Achse c drehen kann, obgleich er sich für gewöhnlich in Ruhe befindet. Eine zweckmäfsige Anordnung ist die, den Führungsring g mit einem nach einwärts vorspringenden Flantsch zu versehen, der eine Nuth im Rad E ausfüllt; diese Nuth umgiebt das Rad und die Zähne, die auf beiden Seiten herausragen. Mit dem Umfang des Führungsringes ist eine lange Stange an der Austrittsseite verbunden und diese reicht bis zu einem Arm eines darüber angeordneten Hebels. Eine Stange geht vom anderen Arm dieses Hebels zu dem in Fig. 14 gezeigten Rahmen herab, in welchem sich die Zahnräder α6αβα7 befinden. Das Gewicht dieser Räder verhindert unter gewöhnlichen Umständen die Bewegung des Führungsringes g um die Achse e, aber wenn eine Klinke nicht zur richtigen Zeit ausgelöst werden sollte, so giebt der Führungsring nach und verhindert Beschädigungen. Da der Rahmen und die Räder «5 a6 d1 gleichzeitig gehoben werden, so kommt der Mechanismus nothwendig zum Stillstand.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den Rechen, bei welcher ein mit einer Klemmvorrichtung f versehener Arm F die aufsteigende Tafel erfafst, und die Tafel gegen einen Drücker oder eine Vorrichtung L stöfst und den Arm in Bewegung setzt, welcher dann die Tafel zu einem Rechen P führt und sie dort läfst.
    Eine Ausführungsform der durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die mittelst einer Feder zu schliefsende Klemmvorrichtung durch Finger y10 geschlossen gehalten werden, bis die Tafeln zwischen sie eingetreten sind.
    Eine Ausführungsform der durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher der die Klemmvorrichtung tragende Arm F durch ein Zahnrad E vorwärts bewegt wird, welches mit einer Klinke / und einem Führungsring g zusammenwirkt.
    Eine Ausführungsform der durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher der die Klemmvorrichtung tragende Arm F bei jeder Bewegung eine entsprechende Bewegung eines endlosen wandernden Aufnahmerechens erzeugt.
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66736D Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den Rechen Expired - Lifetime DE66736C (de)

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