DE66736C - Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den Rechen - Google Patents
Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den RechenInfo
- Publication number
- DE66736C DE66736C DENDAT66736D DE66736DA DE66736C DE 66736 C DE66736 C DE 66736C DE NDAT66736 D DENDAT66736 D DE NDAT66736D DE 66736D A DE66736D A DE 66736DA DE 66736 C DE66736 C DE 66736C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- clamping device
- sheets
- rake
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 26
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 title claims 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 7
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C2/00—Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Advancing Webs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine mechanische Vorrichtung zu schaffen, durch
welche Weifsbleche oder andere mit Metall überzogene Bleche beim Austritt aus dem OeI-bad
am Ende des Ueberziehbades selbstthätig aufgenommen uud behufs Abkühlens auf einen
wandernden Rechen gebracht werden, bevor sie zur Reinigung und zum Abtrocknen mit
Kleie abgenommen werden.
Um dies zu bewerkstelligen, wird der obere Rand jeder Tafel, so wie sie zwischen den
Austrittswalzen im Oelbad aufsteigt, zwischen die Backen einer Klemmvorrichtung geführt.
Diese letztere erfafst die Tafel und bewegt sich mit ihr vorwärts, bis die Tafel in den Rechen
gelangt; die Klemmvorrichtung läfst dann die Tafel los und kommt zur Ruhe. Schliefslich
kehrt die Klemmvorrichtung in die Aufnahmestellung zurück.
Fig. 3 zeigt die Klemmvorrichtung in der Stellung, in welcher sie die Tafel von den
darunter gelegenen Walzen abnimmt. Die Klemmvorrichtung befördert dann die Tafel
zum Rechen bei P.
Die allgemeine Anordnung ist in Fig. 1 in der Draufsicht dargestellt; dabei ist α eine
Welle, die durch einen Riemen, oder in anderer Weise in beständiger Drehung gehalten wird.
Sie ertheilt in der gezeichneten Weise einer Gegenwelle al Bewegung, welche das Getriebe
A auf einer Hülse treibt, die sich frei um die Welle α drehen kann. B ist die Zahnstange,
welche der endlosen Kette von Blechträgern Bewegung ertheilt. C ist die Leitschiene
für die Blechträger, α2 ist ein Wurm
auf der Achse a; er treibt ein Wurmrad a3
auf der Achse einer der zum Herausziehen dienenden Walze D. Diese Walzen sind mit
einander gekuppelt. D1 sind andere Führungswalzen unter den Walzen D. Die Achse a
treibt auch die Achse e, auf welcher das Sperrrad E sitzt, und diese dient dazu, den Armen
für die Klemmvorrichtung Bewegung zu ertheilen. Das die Achsen α und e kuppelnde
Vorgelege besteht aus dem Wurm Λ2 und dem
Rad α3, einem Rad α4 auf der Achse des
letzteren und einem hierdurch getriebenen Rad α6. Das Rad a& ist mit dem Rad α6 fest
verbunden, welches die Räder a1 und a8 treibt;
das letztere sitzt auf der Achse e.
In Fig. 2 und 3 ist die Achse e und das Rad E wieder gezeichnet. F ist der Arm für
die Klemmvorrichtung sammt allen bethätigenden Theilen.
Die hier gezeichnete Pfanne Z ist sehr weit und mufs mit zwei Sätzen von Armen und
Klemmvorrichtungen ausgestattet werden, die neben einander arbeiten. F1 ist einer der
Arme der Klemmvorrichtung der zweiten Reihe; er ist ohne bethätigende Theile dargestellt. Es
sind drei Arme in jeder Reihe oder sechs Arme im Ganzen angeordnet; sie wirken alle
in gleicher Weise, und in der nachfolgenden Beschreibung wird hauptsächlich blofs einer der
Arme berücksichtigt, ff sind die Klemmvorrichtungen an den Armen; ihre Elasticität
bewirkt, dafs sie das Blech fassen und halten, wenn ihnen dies ermöglicht wird. Konische
Stifte fl bilden die klemmenden Theile auf
einer Seite, g ist der feste Führungsring; er besitzt Einkerbungen bei g\ g2 und g3. Gegenüber
den Einkerbungen befinden sich Hebel H mit Füllstücken H[ an den Enden, welche in
die Einkerbungen im Führungsring hineinpassen. Wenn diese Füllstücke sich an ihrer
Stelle befinden, so füllen sie die Ausnehmungen vollständig aus. Die Hebel H sind an einem
Flantsch am Ring g angebracht. / ist die Klinke, die mit dem Arm für die Klemmvorrichtung
verbunden ist; der Ring g hält sie mit dem Rad E in Eingriff, aber sie springt
aus, wenn sie an eine leer stehende Einkerbung im Ring gelangt, /2 ist ein Stift an dem Arm
für die Klemmvorrichtung, welcher, wenn der Arm sich in der gezeichneten Stellung befindet,
dazu dient, das nächste Füllstück aufserhalb der Einkerbung g3 zu halten. Die Stifte f'2
wirken auf Hebel h, welche mit dem Hebel H verbunden sind. Wenn die Hebel H frei sind,
so drücken die an ihnen ' hängenden Gewichte hl die Füllstücke in die Einkerbungen.
K{ K2 sind Finger, die mit dem Flantsch
des Ringes g gelenkig verbunden sind. Eine schwache Feder hält den Finger K2 in der
gezeichneten Stellung. Diese Finger öffnen die Klemmvorrichtungen, indem sie mit der in
Fig. 6 und 7 gezeigten Vorrichtung zusammenwirken. L ist der Drückerhebel; er wirkt in
Verbindung mit der in Fig. 8 und 9 deutlicher dargestellten Vorrichtung dahin, die Arme der
Klemmvorrichtungen in Bewegung zu setzen, wenn ein Blech aus den Walzen D aufsteigt.
M sind Führungsgabeln, welche dazu dienen, das Blech in die Klemmvorrichtung zu führen
und es bei der Uebertragung in den Rechen zu unterstützen.
N sind andere Führungsgabeln, welche das Einführen des Bleches in die Klemmvorrichtung
unterstützen und dann rasch zurückgehen, um. das Vorbeigehen des Bleches zu ermöglichen.
/3 ist ein anderer Stift am Arm der Klemmvorrichtung, welcher beim Vorbeigehen
auf einen Hebel η wirkt, und so die Führungsgabeln in Bewegung setzt. Die Führungsgabeln sind sämmtlich auf einer Achse befestigt,
und der Hebel η ist mit einem Arm auf der Achse durch eine Stange verbunden.
Der Stift /8 dient auch zu einem anderen Zwecke; er stöfst gegen den Arm X, und dadurch,
dafs er ihn bewegt, setzt er die Theile des Rechens in Bewegung. C ist die Leitschiene
für die einzelnen Abtheilungen des Rechens. PP sind Blechhalter zur'Aufnahme
der Bleche aus den Klemmvorrichtungen zwischen ihre vorspringenden Stifte oder Zinken.
Jeder Blechhalter nimmt nach einander zwei Bleche auf, zunächst ein Blech zwischen den
inneren Zinken, wenn er sich in der Stellung P1, Fig. 2, befindet, und dann ein Blech zwischen
den äufseren Zinken, wenn er sich in der Stellung P2 befindet; ρ sind Rahmen, an welchen
die Blechhalter P drehbar sind; sie werden auch durch vorspringende Stifte P* unterstützt,
die unter den oberen Leitschienen 0 ruhen. Auf den Rahmen ρ befinden sich auch
Rollen plp\ die auf den Leitschienen 0 laufen.
In den Stellungen P: P2 weicht die untere
Leitschiene von ihrer geraden Richtung ab und bewirkt, dafs die Blechhalter sich etwas nach
vorwärts gegen die Arme der Klemmvorrichtungen legen; sonst aber befindet sich die
untere Leitschiene ο überall unmittelbar unter der oberen Leitschiene, und die Blechhalter
stehen aufrecht. / ist eine endlose Kette, welche die Rahmen ρ verbindet. Auf jedem Rahmen ρ
befindet sich ein Stift ps und durch vdiesen
wird er bewegt. Der Stift wird von einer Schnappvorrichtung ql auf einen Arm q aufgefangen,
der auf einer Achse Q befestigt ist. Der Arm q kann sich nun ein Stück hin- und
herdrehen. In Fig. 4 ist der Arm für die Klemmvorrichtung mit dem Gewicht F'2 dargestellt
; jeder dieser Arme besitzt ein derartiges Gegengewicht. Fig. 5 zeigt besonders, wie die
drei Arme mit Klemmvorrichtungen, die einen Satz bilden, von der Achse getragen werden.
In Fig. 6 und 7 ist /4 eine Achse, die an
dem Arm für die Klemmvorrichtung angebracht ist; sie trägt einen Stift /5 und überdies einen
Arm /°, der durch eine Stange /7 mit einem
Hebel /8 verbunden ist.
Der Hebel/8 befindet sich auf einer Achse/9,
welche von den federnden Klemmvorrichtungen/ getragen wird; dieselbe Achse trägt auf kurzen
Armen die Rollen /10. Diese Rollen ruhen
auf den Backen der Klemmvorrichtung und drücken sie nach aufsen, wenn der Stift/έ
nach aufsen oder von links nach rechts bewegt wird, wie in Fig. 6 gezeigt. Wenn der Arm
der Klemmvorrichtung sich aus der in Fig. 3 gezeigten Stellung hinausbewegt, so tritt der
Stift /5 in die Einkerbung im Ende des Fingers K2. Der Finger gestattet dem Arm, unbehindert
weiter zu gehen, stöfst aber den Stift /5 nach aufsen und öffnet für einen
Augenblick die Backen. Die Wirkung wiederholt sich, wenn der Arm den Finger K1 erreicht,
aber in diesem Falle wird der Arm aufgehalten, bevor der Stift/5 den Finger K1
passirt hat, und. daher bleiben die Backen der Klemmvorrichtung offen, bis der Arm sich
vorwärts bewegt.
In Fig. 8 und 9 ist L1 die Achse des
Drückerhebels Z,; sie wird vom Arm der Klemmvorrichtung getragen und ist hohl; die
Achse/4 geht durch sie hindurch. Die Achse L1
trägt einen Quadranten L2, und wenn der Arm der Klemmvorrichtung bis nahe an die in
Fig. 3 gezeigte Stellung gelangt, stöfst dieser
Quadrant gegen den Arm ft2 des obersten Gewichtes
fc1 und hebt das Gewicht.
Wenn das Blech, das zwischen den Walzen D aufsteigt, den Drückerhebel bewegt, so kommt
der Arm ft2 vom Quadranten los und das Gewicht fällt herab.
In Fig. ίο und ii ist die Achse L1 in Verbindung
mit einem anderen Arm L'2 auf derselben dargestellt. Dieser Arm ist durch eine
Stange mit den Führungsgabeln M verbunden, welche auf einer Achse M1 sitzen, die von der
federnden Klemmvorrichtung/" getragen wird. Fig. 12 und 13 bedürfen keiner weiteren Beschreibung.
In Fig. 15 ist I1 die Stelle, an welcher die
Klinke mit dem Arm für die Klemmvorrichtung verbunden ist. /2 ist der Zahn, welcher mit
den Zähnen des Rades E in Eingriff tritt, und Is ist eine kleine Rolle an der Klinke, auf
welche die Füllstücke Hi an den Hebeln H
drücken, um die Klinke in Eingriff zu bringen, und welche, wenn der Eingriff hergestellt ist,
am Führungsring g läuft.
In Fig. 16 ist die Verbindung der endlosen
Kette J mit dem Rahmen ρ der Blechträger dargestellt. Eine Zange j, die an der Kette
durch einen der Scharnierstifte befestigt ist, ragt durch ein Loch im Rahmen ρ hindurch
und kann aufsen einen Splint aufnehmen. Jeder Rahmen ist auf diese Weise mit der
Kette verbunden. Der Flantsch der oberen Leitschienen 0 ist theilweise abgeschnitten; dies
soll dem Blechträger gestatten, in der in Fig. 17 gezeigten Weise umzukippen, indem dieZangeP*
ausweicht, wenn sie zu der Unterbrechung in der Schiene gelangt. R ist eine Leitschiene,
welche, wenn der Blechträger sich weiter bewegt, nachdem die Bleche aus demselben in
einen Behälter gefallen sind, diesen wieder in seine aufrechte Lage hebt. Im allgemeinen
werden die Bleche indessen von Hand aus weggenommen, bevor der Blechträger umkippt.
In Fig. 18 bis 21 ist das Getriebe A und die
Zahnstange B wieder dargestellt und in Fig. 18 auch die Achse Q. und der Arm q und einige
andere der vorher beschriebenen Theile. Q1 ist eine Trommel auf der Achse Q, und Q2
eine Kette, die um die Trommel geschlungen und an der Zahnstange B befestigt ist. Q3 ist
eine Feder, die um die Achse Q gewunden ist; ein Ende dieser Feder ist an der Achse
befestigt, und das andere an einer festen Stelle Q*. B1B2 sind Führungen, welche die
Zahnstangen tragen und eine Längsbewegung ermöglichen. S ist eine Achse mit einem
Hebelarm S ] und einer Rolle S'2. In der in
Fig. 18 und 19 gezeigten Stellung hält sie die Zahnstange B mit dem Getriebe A in Eingriff,
aber wenn sie, wie in Fig. 20, gedreht ist, tritt die Zahnstange aufser Eingriff.: S3 ist ein
anderer Arm auf der Achse 5. T ist ein belasteter Hebel, der lose auf der Achse S sitzt.
T1 ist eine Führung für diesen Hebel. T'2 ist
eine Feder, die am Hebel T befestigt ist und auf die Unterseite des Armes S3 drückt. U ist
ein Schnapphebel; er ist mit einer Feder U1 versehen und dient dazu, den Arm S3 in
solcher Lage zu erhalten, dafs der andere Arm S2 auf der Achse 5 die Zahnstange B in
Eingriff erhält. B3 ist ein Stift auf der Zahnstange B, welcher am Ende der Bewegung den
Schnapphebel U umlegt. V ist eine Kette, durch welche die Zahnstange B den belasteten
Hebel T hebt. W ist eine Klinke, welche den Hebel T, wenn gehoben, unterstützt. Die
Klinke ist durch eine Stange W mit einem Arm X1 verbunden, der sich auf derselben
Achse befindet. Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder drückt die Klinke W nach
vorn.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Das zwischen den Walzen D aufsteigende Blech tritt zwischen die Backen der Klemmervorrichtung
f und bewegt hierdurch den Drückerhebel L. Die Bewegung des Drückerhebels
macht auch der Quadrant L2 auf der
Achse des Hebels mit,. und der Arm /12 kommt vom Quadranten los und gestattet dem Gewicht
h1 herabzufallen. Der Hebel wird so hinreichend weit um seinen Zapfen gedreht,
um das Füllstück H1 an demselben in das Loch gl im Führungsring g zu drücken, in
welchem sich vorher der Kopf der Klinke / befand. Die Klinke wird so nach einwärts
gedrückt, und der Zahn Γ2 an derselben fällt in
die Zähne des sich beständig drehenden Rades E. Der Arm F der Klemmvorrichtung bewegt sich
somit vorwärts, und die Klinke wird mit dem Rad durch den Führungsring g in Eingriff erhalten.
Sowie der Arm der Klemmvorrichtung sich zu bewegen beginnt, wird der Stift/5
vom Finger K1 frei und die federnde Klemmvorrichtung
kann sich nun schliefsen und das Blech erfassen. Die Gewichte h1 können ersichtlicherweise
auch durch Federn ersetzt werden.
Die Bewegung des Armes der Klemmvorrichtung um die Achse bringt den Stift f5 oben
auf den Finger K'2. Der Finger wird von der Mitte nach aufsen gedrückt und so dem
Hebel /8 eine Bewegung ertheilt, welche die
Oeffnung der Klemmvorrichtung veranlafst. Das Blech wird hierdurch frei und bleibt zwischen
den Stiften des Blechhalters P. Der Arm für die Klemmvorrichtung bewegt sich
ohne Unterbrechung weiter, und sobald der Finger K'2 passirt ist, schliefst sich die Klemmvorrichtung
wieder. Alsbald erreicht der Kopf der Klinke / die Oeffnung g2 im Führungsring,
in welche er eintritt, wodurch die Klemmvorrichtung vom Rad E freigemacht wird und
zur Ruhe gelangt. In der Oeffnung g2 kann
indessen ein Füllstück H am belasteten Hebel H liegen, und wenn dies der Fall ist, geht der
Arm der Klemmvorrichtung weiter, ohne angehalten zu werden, bis er weiter vorn bei gs
eine freie Oeffnung im Führungsring findet. Jeder der Arme der Klemmvorrichtungen trägt
einen Stift /2, und wenn der Arm sich in der Aufnahmestellung befindet, so wirkt dieser
Stift auf die Hebel h, und H hält das Gewicht h1 empor, und die entsprechende Oeffnung
im Führungsring ist dann leer und kann die Klinke eines anderen Armes aufnehmen,
der eben anlangte. In ähnlicher Weise hält, wenn einer der Arme der Klemmvorrichtungen
sich in Ruhe befindet, wobei seine Klinke die Oeffnung g3 einnimmt, der Stift f'2 an diesem
Arm das nächste Gewicht hl empor, und die
Oeffnung g'2 ist leer und zur Aufnahme der Klinke des Armes bereit, welcher zunächst anlangt.
Wenn der Arm mit der Klemmvorrichtung an der Empfangsstelle durch das Aufsteigen
eines Bleches in die Klemmvorrichtung in Bewegung gesetzt wird, so wird das unmittelbar
darunter befindliche Gewicht h' freigemacht und wirkt sofort dahin, die Oeffnung im
Führungsring bei g3 zu schliefsen, wodurch die Klinke des Klemmvorrichtungsarmes, die
vorher in dieser Oeffnung festgehalten wurde, verschoben wird. Dieser Klemmvorrichtungsarm geht dann in die Aufnahmestellung vor,
und hierbei stöfst der von ihm getragene Quadrant L'2 gegen den Arm h'2 am oberen
Gewicht h1. Dieses letztere wird gehoben und der Arm kommt zur Ruhe. Aber bevor dies
geschieht, ist der Stift/5 an den Finger K1
gelangt. Der Finger schiebt beim Drehen den Stift zurück und die Klemmvorrichtung wird
geöffnet.
Die Bleche werden aus den Walzen D in die Klemmvorrichtung durch die beiden Sätze
von Fingern M und N geführt. Die Finger M kommen vorwärts, wenn der Drückerhebel
durch das Blech bewegt wird, und das Blech ruht auf denselben, während der Klemmvorrichtungsarm
es über die Achse zum Rechen führt.
Die Finger N werden, wenn der Klemmvorrichtungsarm sich in der Aufnahmestellung
befindet, an ihrer Stelle gehalten, um die Bleche zu führen, und zwar durch den Stift/3
am Klemmvorrichtungsarm, sobald er anlangt, wieder zurückgebracht.
Wenn die Bleche von den Klemmvorrichtungsarmen freigemacht werden, so bleiben sie
zwischen den Stiften der Behälter P und die Halter bewegen sich unmittelbar um ein Stück
vorwärts.
Dies wird durch die hin- und hergehende Bewegung des Hebelarms X erzielt.
Unmittelbar nachdem der Klemmvorrichtungsarm das Blech losgelassen hat, stöfst der Stiftfs
auf dem Arm gegen den Arm X, auf dessen Achse sich der andere Arm X1 befindet, der
mit der Schnappvorrichtung W verbunden ist. In diesem Augenblick unterstützt die Schnappvorrichtung
den belasteten Hebel T und dieser Hebel ruht auf dem Arm S3, welcher auf der
Achse des Armes S1 sitzt. Dieser letztere Arm unterstützt die Zahnstange B. Das so herbeigeführte
Herabfallen des Gewichtes bringt die Zahnstange B in Eingriff mit dem sich beständig
drehenden Getriebe A, und die Zahnstange geht aus der Stellung Fig. 20 in jene
der Stellung Fig. 18 über. Die Zahnstange beginnt sich dann von rechts nach links zu
bewegen, und durch den bereits beschriebenen Mechanismus bewegt sie den Blechträger vorwärts.
Wenn die Zahnstange B sich nach links bewegt, hebt sie den belasteten Hebel T, bis er
wieder erfafst und von der Klinke W festgehalten wird. Gleichzeitig wird die Feder T'2
zusammengedrückt. Schliefslich stöfst der Stift B3
gegen den Schnapphebel U und bewegt ihn, bis der Hebelarm S3 frei wird, und die Feder T"2
wirft dann sofort diesen Arm und den Arm S1 in die Stellung, welche sie in Fig. 20 einnehmen.
Die Zahnstange B tritt dann aufser Eingriff. (Die Führung B1 ist, wie gezeichnet,
so angeordnet, dafs sie dies ermöglicht.) Die Feder Q3 bringt dann die Zahnstange an die
Ausgangsstelle zurück.
Manchmal wird, um Bruchgefahr zu vermeiden, der Ring g nicht auf Füfsen aufgestellt,
welche jede Bewegung verhindern, sondern derart angeordnet, dafs er sich um die Achse c drehen kann, obgleich er sich für gewöhnlich
in Ruhe befindet. Eine zweckmäfsige Anordnung ist die, den Führungsring g mit
einem nach einwärts vorspringenden Flantsch zu versehen, der eine Nuth im Rad E ausfüllt;
diese Nuth umgiebt das Rad und die Zähne, die auf beiden Seiten herausragen. Mit dem
Umfang des Führungsringes ist eine lange Stange an der Austrittsseite verbunden und
diese reicht bis zu einem Arm eines darüber angeordneten Hebels. Eine Stange geht vom
anderen Arm dieses Hebels zu dem in Fig. 14 gezeigten Rahmen herab, in welchem sich die
Zahnräder α6αβα7 befinden. Das Gewicht
dieser Räder verhindert unter gewöhnlichen Umständen die Bewegung des Führungsringes g
um die Achse e, aber wenn eine Klinke nicht zur richtigen Zeit ausgelöst werden sollte, so
giebt der Führungsring nach und verhindert Beschädigungen. Da der Rahmen und die
Räder «5 a6 d1 gleichzeitig gehoben werden, so
kommt der Mechanismus nothwendig zum Stillstand.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den Rechen, bei welcher ein mit einer Klemmvorrichtung f versehener Arm F die aufsteigende Tafel erfafst, und die Tafel gegen einen Drücker oder eine Vorrichtung L stöfst und den Arm in Bewegung setzt, welcher dann die Tafel zu einem Rechen P führt und sie dort läfst.
Eine Ausführungsform der durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die mittelst einer Feder zu schliefsende Klemmvorrichtung durch Finger y10 geschlossen gehalten werden, bis die Tafeln zwischen sie eingetreten sind.
Eine Ausführungsform der durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher der die Klemmvorrichtung tragende Arm F durch ein Zahnrad E vorwärts bewegt wird, welches mit einer Klinke / und einem Führungsring g zusammenwirkt.Eine Ausführungsform der durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher der die Klemmvorrichtung tragende Arm F bei jeder Bewegung eine entsprechende Bewegung eines endlosen wandernden Aufnahmerechens erzeugt.Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66736C true DE66736C (de) |
Family
ID=340427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66736D Expired - Lifetime DE66736C (de) | Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den Rechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66736C (de) |
-
0
- DE DENDAT66736D patent/DE66736C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1901638B2 (de) | Vorrichtung zum automatischen auswechseln voller spulen gegen leere spulenhuelsen fuer ringspinn- und ringzwirnmaschinen | |
| DE556660C (de) | Maschine zum Praegen von Druckplatten | |
| DE66736C (de) | Selbsttätige Vorrichtung zum Uebertragen von Weifsblechen und anderen mit Metall überzogenen Blechen aus dem Walzkessel auf den Rechen | |
| CH466126A (de) | Vorrichtung zur Bildung von Gruppen von flachen Gegenständen | |
| CH666880A5 (de) | Huelsenuebergabevorrichtung. | |
| DE1141937B (de) | Vorrichtung zum Gruppieren von liegend aufeinandergestapelten Biscuits | |
| DE1221570B (de) | Vorrichtung zur Abgabe von Gefaessen, insbesondere Flaschen, aus Gefaessbehandlungs-maschinen auf ein Foerderband | |
| DE4210103A1 (de) | Vorrichtung zum lagern von spulen | |
| CH671170A5 (de) | ||
| DE142959C (de) | ||
| DE7122510U (de) | Kranbundmagazin für Werkzeugmaschinen wie Sagemaschinen | |
| DE194143C (de) | ||
| DE552004C (de) | Maschine zur Herstellung von Sprungfedern mit verknoteter Einwindung und Einrichtung zum Zufuehren der fertigen Federn an eine Sammelstelle | |
| DE529982C (de) | Vorrichtung zum UEberfuehren einzelner Stromzufuehrungsdraehte eines Stapels zur Fussquetschmaschine fuer elektrische Gluehlampen und aehnliche Vakuumgefaesse | |
| AT17292B (de) | Maschine zum Einfüllen von Holzstäbchen oder dgl. in Schachteln oder Kasten. | |
| DE530949C (de) | Heubuendel-Pressvorrichtung | |
| DE3317580A1 (de) | Vorrichtung zum vertikalen stapeln von arbeitsstuecken | |
| DE216608C (de) | ||
| DE239910C (de) | ||
| DE547440C (de) | Vorrichtung zum Ablegen der aus Druck-, Einsteck-, Zusammentrag- und aehnlichen Maschinen kommenden Werkstuecke zu einem Gesamtstapel | |
| DE164707C (de) | ||
| DE187595C (de) | ||
| DE154158C (de) | ||
| DE152506C (de) | ||
| DE1432756C (de) | Maschine zum Anbringen von Mundstucken an Zigarren |