DE666274C - Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe - Google Patents

Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe

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DE666274C
DE666274C DEB179624D DEB0179624D DE666274C DE 666274 C DE666274 C DE 666274C DE B179624 D DEB179624 D DE B179624D DE B0179624 D DEB0179624 D DE B0179624D DE 666274 C DE666274 C DE 666274C
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Germany
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locking
toothed
eccentric
toothed rollers
catchers
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DEB179624D
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PAUL BROLL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Fangvorrichtung für Förderkörbe Es sind bereits zwangsläufig bremsende Fangvorrichtungen für Färderscha'_en bekanntgeworden, bei denen die Kraftübertragung von den Greifrädern auf die Bremsbacken durch schneckenförmige Ausfräsungen in den Seitenflächen von gezahnten Greifrädern erfolgt, die sich an festverlagerten Widerstandsscheiben hochwinden, wobei sie mittels schräg ansteigender Führungsschlitze gezahnt.e Bremsbacken an die Leitbäume mit zunehmendem Druck heranziehen, zu dem Zwecke, die Förderschale stoßfrei .abzubremsen. Da jedoch zur stoßfreien Abbremsung der seillos fallenden Förderschale ein recht langer Bremsweg erforderlich ist, müssen die Zahnräder sehr groß gewählt werden, um annähernd soviel schneckenförmige Ausfräsungen hineinzubekommen, als zur stoßfreien Abbremsung der Förderschale erforderlich sind. Da auch die Gehäuse dementsprechend groß ausgebaut werden müssen, ist das Gewicht dieser FangvorrIchtung ziemlich groß, was. außer dem hohen Anschaffungspreis eine dauernde Mehrbelastung der Förderm.as.chine zur Folge hat.
  • Der Erfindungsgegenstand stellt eine fortschrittliche Weiterausbildung des grundsätzlichen Gedankens der vorstehend angegebenen bekannten Anordnung dar. Die- Kraft-Übertragung von den gezahüten Greifrollen auf die Bremsbacken erfolgt hier durchexzentrisch wirkende, an den Zahürollenachsen angedrehte Kurbelzapfen, die mit den hier viel kleineren Zahnrädern starr verbunden sind und sich bei einer halben Umdrehung der gez.ahnten Greifrollen in den schräg ansteigenden Führungsschlitzen so weit nach oben verschieben, d,aß die in ,ähnlichen Führungsschlitzen lagernden Bremsbacken mit zunehmendem Druck gegen die Leitbäume gepreßt werden. Diese halbe Umdrehung der Zahnrolen würde an sich genügen, um den schwersten Fahrkorb innerhalb 8 bis 12 cm Fallhöhe zwangsläufig abzufangen. Da aber Förderschalen für Bergwerke einen recht langen Bremsweg bedingen, erfolgt erCnidungsgemäß die Bremsregelung durch ein Klinkengesperre mit doppelt .angeordneten, gez.ahnten (oder auch nur .angerauhten) exzentrisch geformten Sperrscheiben, an welche Druckschieber angelehnt sind, die an einen Exzenterzapfen verschiebbar verlagert sind und bei jeder halben Umdrehung der Zahnrollen um eine weitere Hubhöhe der Exzenterzapfen nach oben verschobeh werden, wobei die Klinken.gesperre jedesm.al die -nächste Steigungsstufe vorsetzen, so daß die weitere Ansteigung der Bremsmittel. mit zwangsläufig zunehmendem Druck so lange erfolgt, bis die seillos fallende Förderschale allmählich und stoßfrei abgebremst wird. Der erfindungsgemäß vorgesehene Klinkengesperreantrieb bietet den großen Vorteil, daß trotz des, kleinen Durchmessers der Zahnräder (gegenüber der eirngangs. angegebenen bekannten Ausführungsform mit schneckenförmigen Ausfräsungen) und somit auch der gesamten Gehäusekonstruktion der Bremsweg beliebig, z. B. um das Zehn- und Mehrfache, verlängert werden kann, indem die Exzenterzapfen weniger Hub und die ge7ahnten Scheiben des Klinkengesperres entsprechemd mehrere und niedrigere Steigungsstufen erhalten, wodurch eine entsprechend größere Umdrehungszahl erreicht wird, die, mit dem Umfang der Zahnrollen multipliziert, die Länge des Bremsweges ergibt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeich= nung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Fangvorrichtung in der Vorderansicht, und zwar in Fahrtstellung mit gespanntem Seil, Abb. 2 die Fangvorrichtung im Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i, -Abb. 3 die Fangvorrichtung in der Vorderansicht, jedoch in Bremsbeginnstellung bei gerissenem Seil, Abb. .4 die Fangvorrichtung im Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 3.
  • An Hand der Wirkungsweise sei gleichzeitig eine Beschreibung der einzelnen Teile der Fangvorrichtung gegeben: Wenn das Förderseil reißt, so werden durch` Entspannung der bekannten Königsfedern und vermittels geeigneter mit der Königsstange verbundener Schalthebel die in den mit der Schalenwand i starr verbundenen Gleitbacken 2 und 3 schräg verschiebbar angeordneten Brems.mittelgehäuse 4. gegen die Spurlatten 5 so geschleudert, daß die Zahnspitzen der Zahnrollen 6 in die Spurlatten eindringen, wodurch beim Fällen der seillos abstürzenden Förderschale die Zahnrollen 6 in Drehung versetzt werden. Bereits nach einviertel Umdrehung dringen die Zähne in ihrer ganzen Länge in die Spurlatten 5 ein, wobei in dieseln Augenblick nun auch die Bremsbacken 7 eingreifen, während nach einer halben Umdrehung der Zahnrollen 6 die Bremsmittel sich bereits um den vollen Hub des Exzenterzäpfens 8 schräg auf verschoben -haben. Dabei setzen ,gleichzeitig die doppelt angeordneten gez:ahnten Sperrscheiben 9 ihre erste Stufe unter die Druckschieber io vor (Abb.3), was sich mittels der an der Zahnrollenachse wechselseitig angeordneten Exzenter i i und 12 bei jeder weiteren halben Umdrehung der Zahnscheiben 6 so lange wiederholt, bis die Kraft der abstürzenden Förderschale aufgezehrt und deren Abbremsung zwangsläufig, allmählich und stoßfrei erfolgt ist.

Claims (3)

  1. PATrNTANSPRÜCHE: i. Fangverrichtung für Förderkörbe, bei welcher die Fänger durch Zahnrallen allmählich eingerückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischengetriebe zwischen den Zahnrollen und den Fängern ein Klinkengesperre mit einer exzentrisch ausgebildeten, abgefederten Sperrscheibe angeordnet ist.
  2. 2. Fangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zahnrolle mittels eines Exzenters mit einem in die exzentrische Sperrscheibe @eingreifenden Sperrschieber verbunden ist, 'und daß die Zahnrollen zusammen mit den Fängern (z. B. Fangkeilen) je auf einem in Richtung der Spurlatte verschiebbaren gemeinsamen Lagerstück ,angeordnet sind, so daß beim Drehen der im Falle eines Seilbruches in bekannter Weise an die Spurlatten zur Anlage gebrachten Zahnrollen durch den entsprechend der Exzenterform der Sperrscheibe allmählich zurückgedrückten Sperrschieber auf die Zahnrollen und der Fänger, die sich zusammen mit der Sperrscheibe bewegen, immer fester an die Spurlatten angepreßt werden, wobei unter Verwendung eines ,an der Zahnrolle sitzenden und in einen Schlitz des Sperrschiebers eingreifenden Exzenterzapfens nur jede erste halbe Umdrehung Druckzunahme erzeugt, während die zweite halbe Umdrehung die Hebung des Sperrschiebers bewirkt, damit die sexzentrische Sperrscheibe in die jeweils nächste Steigungsstufe vorrücken kann.
  3. 3. Fangvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gelOennzeichnet, daß die exzentrischen Sperrscheiben und die in diese eingreifenden Sperrschieber doppelt angeordnet sind, wöbei auch die Zahnrollen doppelte, und zwar wechselseitig ausgebildete Exzenter besitzen, so daß nach jeder halben Umdrehung der Zahnrollen die exzentrischen Sperrscheiben sich gegenseitig ablösen und eine gleichmäßige dauernde Bremsdrwckztulahme erzeugen, wodurch eine vollkommen ruhige und sichere Abbremsung der Förderschale gewährleistet wird.
DEB179624D 1936-01-01 1936-01-01 Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe Expired DE666274C (de)

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