DE665141C - Walzenpresse, vornehmlich zur Herstellung von Briketts - Google Patents

Walzenpresse, vornehmlich zur Herstellung von Briketts

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DE665141C
DE665141C DEL90716D DEL0090716D DE665141C DE 665141 C DE665141 C DE 665141C DE L90716 D DEL90716 D DE L90716D DE L0090716 D DEL0090716 D DE L0090716D DE 665141 C DE665141 C DE 665141C
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belt
insert
rollers
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DEL90716D
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HEINRICH LOGERMANN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/16Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using pocketed rollers, e.g. two co-operating pocketed rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Walzenpresse, vornehmlich zur Herstellung von Briketts Walzenpressen, vornehmlich für Briketts, haben in der Regel seitliche Begrenzungsspitzen des Füllschachtes, welche verhüten, daß das Beschickgut seitlich aus den Walzen heraustritt. Es ist nun bekannt, daß das Preßgut an gewissen Stellen dieser Spitzen, nämlich dort, wo der Hauptstrom des Beschickgutes entlang fließt, eine sehr stark angreifende Wirkung auf den Baustoff der Spitzen ausübt, so daß diese meist schon nach einigen Betriebsstunden mit Rillen und Aushöhlungen versehen sind. Man hat deshalb bereits in diese Spitzen besondere verstellbare Abnutzungsschutzmittel eingesetzt, die von Zeit zu Zeit ausgewechselt wurden. Nun hat sich jedoch bei derartigen Ausführungen gezeigt, daß nach kurzer Zeit, d. h. sobald die Abnutzungsmittel um einen gewissen Betrag abgenutzt sind, seitlich zwischen ihnen und den Walzen sich ein mehr und mehr wachsender Spalt bildet, durch den das Preßgut austritt. Nach verhältnismäßig nicht allzulanger Zeit wird daher der Vorteil, den man durch die Anwendung dieser Schutzmittel überhaupt erstrebt, verschwinden. Das gilt um so mehr, als, wenn einmal auch schon geringe Mengen des Preßgutes zwischen Walzenspitzen und Walzen hindurchtreten, diese in ganz kurzer Zeit sich einen breiten Weg ausgearbeitet haben werden. Demzufolge wird man häufig diese Schutzmittel auswechseln müssen. Der Auswechslungsprozeß ist aber an sich gar nicht einfach, weil nämlich die Schutzmittel bzw. ihre Befestigungsstellen reichlich unzugänglich zwischen den Walzen sich befinden. Ganz abgesehen davon, daß diese Auswechslung einen erheblichen Zeit- und Geldverlust bedeutet, wird das Bedienungspersonal außerdem diese umständliche Arbeit scheuen, und die Verluste beim Preßvorgang werden wachsen.
  • Diesen Nachteilen wird durch die Erfindung abgeholfen, und zwar in erster Linie dadurch, daß als Abnutzungsschutzmittel sich selbsttätige anpressende Einsatzstücke Anwendung finden. Diese Einsatzstücke sind so angeordnet, daß sie, sei es durch ihr Eigengewicht, sei es durch den Gutstrom mitgenommen oder sei es endlich durch zusätzliche Gewichte oder Federn, sich auf die Walzen zu bewegen und gegen diese gepreßt werden. Irgendwelche Abnutzung der Einsatzstücke wird also sofort unschädlich gemacht.
  • Bildet man die Befestigungsstelle der Einsatzstücke derart aus, daß sie in Haken oder ähnliche Ansätze mit schrägen Flächen eingehängt oder eingesetzt werden, so erzielt man dadurch den weiteren Vorteil, nämlich den, daß, wenn einmal die Einsätze abgenutzt sind, sie mit einen Handgriff entnommen und gegen neue ausgewechselt werden können.
  • Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
  • Abb. r und a zeigen eine Füllschachtbegrenzungsspitze in einem Ausschnitt, in welchem eine auswechselbare, sich selbsttätig anpressende Platte aus besonders verschleißfestem Baustoff eingesetzt ist.
  • Abb.3 und 4 verdeutlichen, daß dieser Ausschnitt in den Füllschachtbegrenzungsspitzen durch umlaufende Rollen geschlossen «erden kann.
  • Abb. 5 und 6 lassen in zwei Ausführungs.-;@ formen erkennen, daß der Ausschnitt in Füllschachtbegrenzungsspitzen durch ein ü Rollen laufendes Band verschlossen ist.
  • Der Füllschacht, d. h. der Raum, in den` das Beschickgut für die beiden Formwalzen a und b eingeführt wird, ist seitlich durch die sog. Füllschachtbegrenzungsspitzen c abgeschlossen. Diese werden für gewöhnlich durch Schrauben an ihren seitlichen Flanschen d 'mit dem Füllschächtrumpf verbunden. An der Stelle, an der das Preßgut besonders stark seine verschleißende Wirkung ausübt, befindet sich ein Ausschnitte. In diesem Ausschnitt sind Abnutzungsschutzmittel eingesetzt. In Ab-h. i und 2 ist eine in den Ausschnitt passende Platte f aus Schmelzbasalt, Glas oder keramischem Baustoff vorgesehen. Sie wird durch die Tragplatte g, die mit ihren Zapfen lt hinter die Haken i greift, in ihre Arbeitsstellung gepreßt. Das Gewicht k verhindert, daß das Einsatzstück unbeabsichtigter weise aus seiner Arbeitsstellung sich verschiebt und preßt es gegen die Walzen, so daß die Abnutzung selbsttätig ausgeglichen wird. Statt der Platte f ist es auch möglich, einen Rahmen l in den Ausschnitt der Füllschachtbegrenzungsspitzen einzusetzen, in dem Rollen nt drehbar gelagert sind. Dieser Rahmen wird in gleicher Weise durch Haken i gehalten und durch das Gewicht k angepreßt. Man kann auch über die Rollen ein Band st aus Metall, aus elastischem Baustoff, wie Gummi, Leder o. dgl., das mit blattartigen Beschlägen versehen ist, verwenden. Dieses wird durch das Preßgut mitgenommen und dient als Abnutzungsschutz. Das Gewicht k1 spannt sodann das umlaufende Band, während das Gewicht k° vornehmlich dazu dient, um die nötige -Anpressung des Rahmens t in die Öffnung zu gewährleisten. Man kann die Walzen in Kugeln lagern. Sobald sich die Platte f, die Rolle m oder die Bänder yt abgenutzt haben, ist es ohne weiteres möglich, diese betreffenden Teile, ohne die Füllschachtbegrenzungsspitzen selbst abnehmen zu müssen, auszuwechseln. Es genügt beispielsweise, die Platte oder den Rahmen gegen die Wirkung des daran angreifenden Gewichtes nach oben ziehen, so daß sie außer Angriff mit den Haken kommt und seitlich oder nach unten herausgezogen werden kann.
  • Es ist endlich auch möglich, statt der Haken i Laschen o vorzusehen, an denen der Rahmen mit dem Abnutzungsschutzmittel, z. B. mit dem umlaufenden Band, hängt. Das Gewicht k1 spannt oben einmal das Band u, übt zum andern eine anpressende Wirkung äitf den Rahmen aus. Letztere wird noch ,L-stärkt durch das Gewicht k°-, welches an "e5em Hebelarm angreift.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCllr: i. Walzenpresse, insbesondere zur Herstellung von Briketts mit seitlichen Füllschachtbegrenzungsspitzen, in die verstellbare Abnutzungsschutzmittel eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzmittel aus sich selbsttätig anpressenden Einsatzstücken bestehen.
  2. 2. Walzenpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzstücke auf mit Schrägflächen versehenen Haken (i) oder Ansätzen gelagert sind, wobei die Anpressung an die Walzen durch ein Gewicht (k) oder durch Federn erhöht sein kann.
  3. 3. Walzenpresse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einsatzstück aus einer ganz oder teilweise aus Schmelzbasalt, Glas, Stahl o. dgl. zusammengesetzten Platte besteht. q..
  4. Walzenpresse nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück aus mehreren in einem Rahmen untereinander angeordneten, bei Vorschub des Preßgutes umlaufenden Rollen besteht.
  5. 5. Walzenpresse nach den Ansprüchen i und 2 mit einem auf Rollen umlaufenden Band als Abnutzungsschutz, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollenband auf sich selbsttätig anpressenden Einsatzrahmen (t) gelagert ist.
  6. 6. Walzenpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Band mit aufgenieteten Lamellen aus Stahl o. dgl. versehen ist.
  7. 7. Walzenpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Band ein Gliederband ist. B. Walzenpresse nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Einsatzrahmen (t) ein Gewicht (hl) angeordnet ist, welches das umlaufende Band spannt. g. Walzenpresse nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Einsatzstück ein zweites an einem Hebelarm angreifendes Gewicht (k=) angeordnet ist, welches das Einsatzstück zusätzlich in seine Arbeitsstelhing preßt.
DEL90716D 1936-07-08 1936-07-08 Walzenpresse, vornehmlich zur Herstellung von Briketts Expired DE665141C (de)

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