DE664463C - Anlassvorrichtung - Google Patents

Anlassvorrichtung

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DE664463C
DE664463C DEB174450A DEB0174450A DE664463C DE 664463 C DE664463 C DE 664463C DE B174450 A DEB174450 A DE B174450A DE B0174450 A DEB0174450 A DE B0174450A DE 664463 C DE664463 C DE 664463C
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DE
Germany
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pinion
starting device
control rod
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electromagnet
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Expired
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DEB174450A
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English (en)
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/022Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch
    • F02N15/025Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch of the friction type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlaßvorrichtung gemäß dem Patent 653 556, bei der das Ritzel gegen frühzeitiges Ausspuren durch ein Halteglied gesichert wird und die Sicherung vom Fahrer willkürlich aufgehoben werden kann. Der Zweck der neuen- Erfindung ist, die Anlaßvorrirhtung zu verbessern und dabei noch wesentlich. zu vereinfachen und zu verbilligen. Beider Anlaßvorrichtung nach dem Hauptpatent spurt das Ritzel von der Ruhelage aus durch Drehung ein. Diese Art des Einsptu-ens setzt mindestens bei schweren Anlassern voraus, daß das Ritzel nur mit geringer Drehzahl und unter kleinem Drehmoment einspurt. Für diese Einspurweise ist ein zweistufiger Schalter notwendig, der in der ersten Schaltstufe einen Widerstand vor den Anlasser schaltet, der dann durch die zweite Schaltstufe kurzgeschlossen wird. Gemäß der Erfindung wird der zweistufige Schalter und der Vorscbaltwiderstand dadurch vermieden, daß durch das Steuerglied, das zum Sichern des Ritzels in der Einspurs,tellung dient, das Ritzel zugleich längs verschoben wird, bis es mindestens teilweise in Eingriff mit dem Schwungradzabnkranz des Motors gekommen ist. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. i einen elektrischen Anlasser im Längsschnitt, Abb. 2 eine Zwischenstellung des Anlassers, Abb.3 die Einspurstellung des Anlassers, Abb. q. eine zweite Ausführungsform, Abb. 5 die zweite Ausführungsform in der eingespurten Lage.
  • In den Abb. i bis 3 ist mit i o ein elektrischer Anlaßmotor bezeichnet, dessen hohle Ankerwelle i i in den Lagern 12 und 13 gelagert ist. In der Hohlwelle ist eine zweite Hohlwelle 1q. mit einem Ende drehbar gelagert; das andere Ende ist in einem Tragarm 15, der am Anlassergehäuse befestigt ist, gelagert. Diese Hohlwelle i q. hat außen. zwei Gewinde 16 und 17. Auf dem Gewinde 16 sitzt ein Ritzel 18, während auf dem Gewinde 17 die Preßmutter 19 einer Reibscheibenkupplung 2o sich verschrauben kann. Die Preßmutter bildet den ;getriebenen Teil der Kupplung. Der treibende Teil ist eine auf der Ankerwelle aufgekeilte Trommel 2 i. Zwischen der Trommel und der Preßmu:tter sind eine Anzahl Reibscheiben 22 angeordnet, die w;ährend des Betriebs des Anlassers zwischen der Preßmutter und .einem aus Federscheiben 23 bestehenden Widerlager eingepreßt werden. Auf der Schraubenhahlwelle 14 sind nahe an,: beiden Enden zwei Bunde 24 und 25 an"-,e-"= bracht. Der Bund 24 ist ein Wegbegrenzer-: für das Ritzel, und der Bund 25 bildet einen., Anschlag für die Federscheiben 23. Der Bund 25 ist in der Ruhelage des Anlassers etwa 5 bis 6 mm von den Federscheiben entfernt. Dias Ritzel18 ist in seiner Ruhelage etwa 3 bis 4 mm von dem Schwungradzahnkranz 26 entfernt. Die nähere Begründung für diese Abstände wird aus der später beschriebenen Wirkungsweise der Anlaßvorrichtung klar.
  • In der Hohlwelle 14 liegt eine Steuerstange 27, die durch den ganzen Anker des Anlaßmotors hindurchgeht. Auf der dem Ritzel abgekehrten Seite ist auf dem Anlassermotor ein Elektromagnet 40 mit einem Kern 41 angeordnet, der einen Druckhebe128 und einen Schalter mit einem Schaltkontakt 29 und einer Schaltbrücke 30 'betätigt, durch den der Anlaßmotor .an eine Batterie angeschlossen werden kann. Der Druckhebel wirkt über eine Muffe 31 und eine Feder 32 auf die Steuerstange. Die Steuerstange hat an dem unter dem Ritzel liegenden Ende einen Kopf 33 mit einer Rille 42 mit konischen Seitenwänden 34. An dieser Stelle hat die Hohlwelle 14 eine Bohrung 35, in der eine Kurgel 36 angeordnet ist, die in der Rille der Steuerstange sitzt. Die Bohrung ist so :angebracht, daß der Gewindegrund des vom Ritzel weggeschnittenen Gewindeendes über ihr liegt, wenn das Ritzel an dem Bund 24 anliegt. Zwischen der Ankerwelle 11 lind einem Bund 43 der Steuerstange ist eine Rückzugfeder 44 angeordnet.
  • Die Anlaßvorrichtung arbeitet in folgender Weise: Um die Anlaßvorrichtung in Tätigkeit zu setzen, drückt der Fahrer auf den Druckknopf 45, wodurch der Elektromagnet erregt und der Kern 41 eingezogen wird. Der Kern schwenkt den Hebel 28, und dieser verschiebt über die Muffe 31 und die Feder 32 die Steuerstange 27. Die Steuerstange ihrerseits. drückt ;auf die Kugel 36, die in dieser Stellung des Anlassers nicht nach außen wandern kann, und schiebt über sie die Hohlwelle 14 mit dem daraufsitzenden Ritzel so weit vor, bis das Ritzel ein Stück weit in Eingriff mit dem - Schwungradmhnkranz 26 gekommen ist. Gleichzeitig damit ist der Bund 25 an den Federscheiben 23 angelangt. Da -der Bund 25 von den - Federscheiben, weiter (5 bis 6 mm) entfernt ist als das Ritzel (3 bis 4 mm) von dem Zahnkranz 26, ist ein sicheres Einspuren des Ritzels gewährleistet; denn ,auf alle Fälle kann die Kupplung erst kraftschlüssig werden, wenn das Ritzel schon in Eingriff ist. Ferner hat die Kontaktbrücke 3o des Elektromagnets die Kontaktschiene Y29 berührt, wodurch der Anlaßmotor an die erie angeschlossen wird. Die eben behebene Stellung des Anlassers ist in Abb. 2 dä'@'gestellt.
  • '"Durch das Schließen der Kontakte beginnt sich der Anker zu drehen. Seine Drehung wird durch die Reibscheibenfreilaufkupplung 20 ,auf die Schraubenhohlwelle 14 übertragen. Das auf ihr sitzende Ritzel, das im Zahnkranz 26 festgehalten wird, schraubt sich bis zu dem Bund 24 auf der Welle fort (Abb. 3). In dieser Stellung kann nun die Kugel 36 in der Bohrung 35 nach auswärts wandern, in welcher Richtung sie durch die Schrägfläche 34 der Steuerstange geschoben wird. Die Steuerstange selbst wird von der Feder 32 vorbewegt, die über den Hebel 28 vorn dem Elektromagnet gespannt wurde. In dieser Lage ist das. Ritzel durch die Kugel am Ausspuren so lange verhindert, bis der Fahrer den Elektromagnet :ausschaltet. Wenn der Fahrer auch. :erst nach dem Anlaufen des Motors den Schalter öffnet, kann der Anlasser nicht beschädigt werden, weil die Freilaufkupplung sofort anspricht und somit die Drehung des Ritzels nicht auf den Anker des Anlaßmotors .übertragen wird. Nach dem Öffnen des Druckknopfs 42 schiebt die Feder 44 die Steuerstange 27 zurück. Dabei kommt die Rille 42 der Steuerstange wieder unter die Kugel zu liegen, so daß diese nach innen wandern kann und dem Ritzel das Zurückschrauben auf der Schraubenwelle gestattet. Ferner wird von der Steuerstange der Hebel 28 mit denn Kern 41 wieder in die Anfangslage zurückgebracht.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel nach der Abb.4 zeigt .die Anwendung der Erfindung an einem Anlasser mit einem längs verschiebbaren Anker. Der Anlasser hat eine hohle Ankerwelle 5o, .die in den beiden Lagerdeckeln 51 und 52 gelagert ist und in den Lagern verschoben werden kann. Die Welle steht über das Lager 52 vor und ist an dem vorstehenden Teil ein Stück weit mit einem Gewinde 53 versehen, auf dem ein Ritzel 54 sich verschrauben. kann. Am Ende der Hohl-,velle sitzt ein Bund 55 und zwischen dem Bund und dem Ritzel eine Pufferfeder 56, gegen die sich das Ritvel -nach dem Einspuren abstützen kann.
  • Wie beim ersten Beispiel hat die Rit7elschraubenwelle eine Bohrung 57, in der eine Kugel 58 sitzt. In der Hohlwelle steckt eine Stange 59, die durch den ganzen Anlasser hindurchgeht und an dem Lager 51 festgemacht ist. An dem Teil der Hohlwelle, der über das Lager 52 vorstellt, ist die Bohrung der Hohlwelle 5o erweitert, und entsprechend ist die Stange 59 dort dicker. Der Übergang von dem dünneren zu dem dickeren Teil wird von einem konischen Teil 6o gebildet, der bei der Ruhelage des Anlassers etwa. 6 mm von der Kugel wegliegt, während der Schwungradzahnkranz 6 1 des Motors nur etwa 3 mm von dem Ritzel entfernt ist, so daß auf alle Fälle das Ritzel in Eingriff kommt, ehe die Kugel. auf dem Konus aufläuft. 62 ist eine Rückzugfeder, die zwischen einem Bund 63 der Hohlwelle und dem Lagerschild 52 angeordnet ist.
  • Beim Betreiben dieser Anlaßvorricht ng verschiebt sich der Anker mit der Hohlwelle und dem daraufsitzenden Ritzel, bis das Ritzel ein Stück weit in den Zahnkranz 61 eingespurt ist. Der Rest des Einspurwegs wird von dem- Ritzel durch Verschrauben auf der Hohlwelle zurückgelegt. In der Endlage ist die Hohlwelle so weit vorgeschoben, tlaß die Kugel von der Konusfläche nach außen gedrängt wird und das Ritzel am Zurückschrauben verhindert (s. Abb. 5). Bei diesem Ausführungsbeispiel wirkt° die verschiebbare Hohlwelle als das Steuerglied, das die Kugel auf den Konus schiebt.

Claims (7)

  1. PATP\TANSPRT;CHE: i. Anl.aßvorrichtung gemäß Patent 653556, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Steuerglied (27), ä,as zum Sichern des Ritzels (i8) in der Einspurstellung dient, das Ritzel zugleich längs verschoben wird, bis es mindestens teilweise im Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz (26) des Motors. ist.
  2. 2. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch eine das Ritzel tragende Schraubenwelle (i¢), die durch das Steuerglied längs verschoben werden kann.
  3. 3. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenwelle (i4) hohl ist und in ihr eine Steuerstange (27) angeordnet ist, die durch einen Elektromagnet (q.0, 41) bewegt wird, der zugleich den Anlaßmotor einschaltet. q..
  4. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (29, 3o) des Elektromagnets erst am Ende des Schubwegs der Steuerstange (27) eingeschaltet wird.
  5. 5. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubweg des Steuergliedes (27) kürzer ist als der gesamte Einspurweg des Ritzels (18).
  6. 6. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet auf dem Anlasser am Umfang angeordnet ist und mittels eines zweiarmigen Hebels (28) die Steuerstange bewegt.
  7. 7. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel in an sich bekannter Weise durch Längsverschiebung des Ankers eingespurt und außerdem durch diese Bewegung des Ankers gegen Aus-spuren gesichert wird.
DEB174450A 1936-03-28 1936-06-12 Anlassvorrichtung Expired DE664463C (de)

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DEB174450A DE664463C (de) 1936-03-28 1936-06-12 Anlassvorrichtung
BE421911D BE421911A (de) 1936-03-28 1937-06-03

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DEB173541A DE653556C (de) 1936-03-28 1936-03-28 Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
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DE664463C true DE664463C (de) 1938-08-27

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ID=61009291

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DE (1) DE664463C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218799B (de) * 1964-05-21 1966-06-08 Bosch Gmbh Robert Einrueckvorrichtung von Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218799B (de) * 1964-05-21 1966-06-08 Bosch Gmbh Robert Einrueckvorrichtung von Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen

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BE421911A (de) 1937-07-31

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