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Anlassvorriehtung für Verbrennungsmotoren.
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Anlassvorrichtung gemäss dem Patente Nr. 152728, bei der das Ritzel gegen frühzeitiges Ausspuren durch ein Halteglied gesichert wird und die Sicherung vom Fahrer willkürlich aufgehoben werden kann. Der Zweck der neuen Erfindung ist, die
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stufiger Schalter notwendig, der in der ersten Schaltstufe einen Widerstand vor den Anlasser schaltet, der dann durch die zweite Sehaltstufe kurzgesehlossen wird. Gemäss der Erfindung wird der zweistufige Schalter und der Vorschaltwiderstand dadurch vermieden, dass durch das Steuerglied, das zum Sichern des Ritzels in der Einspurstellung dient, das Ritzel zugleich längsverschoben wird, bis es mindestens teilweise in Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz des Motors gekommen ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfiudungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen elektrischen Anlasser im Längsschnitt, Fig. 2 eine Zwischenstellung des Anlassers,
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gelagert. Diese Hohlwelle 14 hat aussen zwei Gewinde 16 und 17. Auf dem Gewinde 16 sitzt ein Ritzel 18, während auf dem Gewinde 17 die Pressmutter 1. 9 einer Reibscheibenkupplung 20 sieh verschrauben kann. Die Pressmutter bildet den getriebenen Teil der Kupplung. Der treibende Teil ist eine auf der Ankerwelle aufgekeilte Trommel 21. Zwischen der Trommel und der Pressmutter sind eine Anzahl Reibscheiben 22 angeordnet, die während des Betriebes des Anlassers zwischen der Pressmutter und einem aus Federscheiben 2.') bestehenden Widerlager eingepresst werden.
Auf der Schrauben-
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gründung für diese Abstände wird aus der später beschriebenen Wirkungsweise der Anlassvorrichtung klar.
In der Hohlwelle 14 liegt eine Steuerstange 27, die durch den ganzen Anker des Anlassmotors hindurchgeht. Auf der dem Ritzel abgekehrten Seite ist auf dem Anlassermotor ein Elektromagnet 40 mit einem Kern 41 angeordnet, der einen Druckhel 28 und einen Schalter mit einem Schaltkontakt 29 und einer Schaltbrücke JC betätigt, durch den der Anlassmotor an eine Batterie angeschlossen werden kann. Der Druekhebel wirkt über eine Muffe 31 und eine Feder 32 auf die Steuerstange. Die Steuerstange hat an dem unter dem Ritzel liegenden Ende einen Kopf 36 mit einer Rille 42 mit konischen Seitenwänden 34. An dieser Stelle hat die Hohlwelle 14 eine Bohrung 35, in der eine Kugel 36 ange- ordnet ist, die in der Rille der Steuerstange sitzt.
Die Bohrung ist so angebracht, dass der Gewindegrund des vom Ritzel weggeschnittenen Gewindeendes über ihr liegt, wenn das Ritzel an dem Bund 24 anliegt. Zwischen der Ankerwelle 11 und einem Bund 43 der Steuerstange ist eine Rückzugfeder 44 angeordnet.
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Die Anlassvorriehtung arbeitet in folgender Weise : Um die Anlassvorrichtung in Tätigkeit zu setzen, drückt der Fahrer auf den Druckknopf 45, wodurch der Elektromagnet erregt und der Kern 41 eingezogen wird. Der Kern schwenkt den Hebel 28 und dieser verschiebt über die Muffe : 31 und die Feder. 32 die Steuerstange 27. Die Steuerstange ihrerseits druck auf die Kugel J6, die in dieser Stellung des Anlassers nicht nach aussen wandern kann und schiebt über sie die Hohlwelle 14 mit dem darauf sitzenden Ritzel so weit vor, bis das Ritzel ein Stück weit in Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz 26 gekommen ist. Gleichzeitig damit ist der Bund 25 an den Federseheiben. 2. 3 angelangt.
Da der Bund 2/5 von der Federscheiben weiter (5-6 mm) entfernt ist als das Ritzel (3-4mm) von dem Zahnkranz 26, ist ein sicheres Einspuren des Ritzels gewährleistet : denn auf alle Fälle kann die Kupplung erst kraftschlüssig werden, wenn das Ritzel schon in Eingriff ist. Ferner hat die Kontaktbrüeke-3ss des Elektromagnets die Kontaktschiene 29 berührt, wodurch der Anlassmotor an die Batterie angeschlossen wird.
Die eben beschriebene Stellung des Anlassers ist in Fig. 2 dargestellt.
Durch das Schliessen der Kontakte beginnt sieh der Anker zu drehen. Seine Drehung wird durch die Reibscheibenfreilaufkupplung 20 auf die Schraubenhohlwelle 14 übertragen. Das auf ihr sitzende Ritzel, das im Zahnkranz 26 festgehalten wird, schraubt sieh bis zu dem Bund 24 auf der Welle fort (Fig. 3). In dieser Stellung kann nun die Kugel 36 in der Bohrung 35 nach auswärts wandern, in welcher Richtung sie durch die Schrägfläche 34 der Steuerstange geschoben wird. Die Steuerstange selbst wird von der Feder 12 vorbewegt, die über den Hebel 28 von dem Elektromagnet gespannt wurde.
In dieser Lage ist das Ritzel durch die Kugel am Ausspuren so lange verhindert, bis der Fahrer den Elektromagnet ausschaltet. Wenn der Fahrer auch erst nach dem Anlaufen des Motors den Schalter öffnet, kann der Anlasser nicht beschädigt werden, weil die Freilaufkupplung sofort anspricht und somit die Drehung des Ritzels nicht auf den Anker des Anlassmotors übertragen wird. Nach dem Öffnen des Druckknopfes 42 schiebt die Feder 44 die Steuerstange 27 zurück. Dabei kommt die Rille 42 der Steuerstange wieder unter die Kugel zu liegen, so dass diese nach innen wandern kann und dem Ritzel das Zurücksehrauben auf der Sehraubenwelle gestattet. Ferner wird von der Steuerstange der Hebel 28 mit dem Kern 41 wieder in die Anfangslage zurückgebracht.
Das zweite Ausführungsbeispiel nach der Fig. 4 zeigt die Anwendung der Erfindung an einem Anlasser mit einem längsverschiebbaren Anker. Der Anlasser hat eine hohle Ankerwelle JO, die in den beiden Lagerdeckeln 51 und 52 gelagert und in den Lagern verschoben werden kann. Die Welle steht über das Lager 52 vor und ist an dem vorstehenden Teil ein Stück weit mit einem Gewinde 53 versehen, auf dem ein Ritzel 5-1 sieh verschrauben kann. Am Ende der Hohlwelle sitzt ein Bund Ja und zwischen dem Bund und dem Ritzel eine Pufferfeder 56, gegen die sich das Ritzel nach dem Einspuren abstützen kann.
Wie beim ersten Beispiel hat die Ritzelschraubenwelle eine Bohrung 57, in der eine Kugel 58
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ehe die Kugel auf dem Konus aufläuft. 62 ist eine Rückzugfeder, die zwischen einem Bund 63 der Hohlwelle und dem Lagerschild 52 angeordnet ist.
Beim Betreiben dieser Anlassvorrichtung verschiebt sich der Anker mit der Hohlwelle und dem darauf sitzenden Ritzel bis das Ritzel ein Stück weit in den Zahnkranz 61 eingespurt ist. Der Rest des Einspurweges wird von dem Ritzel durch Verschrauben auf der Hohlwelle zurückgelegt. In der Endlage ist die Hohlwelle so weit vorgeschoben, dass die Kugel von der Konusfläche nach aussen
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beispiel wirkt die verschiebbare Hohlwelle als das Steuerglied. das die Kugel auf den Konus schiebt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Steuerglied, das zum Sichern des Ritzels in der Einspurstellung dient, das Ritzel zugleich längsverschoben wird, bis es mindestens teilweise im Eingriff mit dem Schwungradzahukranz des Motors ist.