AT152728B - Anlaßvorrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Anlaßvorrichtung für Brennkraftmaschinen.

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AT152728B
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ball
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shaft
sleeve
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Bosch Robert
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anlassvorriehtung für Brennkraftmasehinen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Magnet zieht die Stange 22 mit   dem Bolzen 83 zurück   (s. Fig. 2) und gibt damit der Mutter 16 den Weg frei, so dass diese sich gegen die Reibseheiben verschrauben und diese mit der Druckplatte bis an das Widerlager 20 verschieben und dagegen anpressen kann. Nunmehr ist die Reibscheibenkupplung voll kraftschlüssig und kann das ganze Drehmoment des Anlassmotors übertragen. 



   Wenn sich der Verbrennungsmotor während des Anlassens auch zeitweilig beschleunigt, so wird trotzdem das Ritzel nicht ausgespurt, weil es von dem Sperrglied 31 festgehalten wird. Sobald der Motor angesprungen ist, tritt die Freilaufwirkung der Kupplung ein und die Hülse 12 überholt die Ankerwelle 11. Dabei wird jedoch das Ritzel vorerst immer noch nicht ausgespurt. Erst wenn 
 EMI2.1 
 damit mittels des Anschlags 28 auch die Hülse 12 gegen das Flanschstück   33.   Dadurch wird die Reibung zwischen der Anlasserwelle 11 und der Hülse an dem Flansch 33 so vergrössert, dass der Widerstand des Sperrgliedes 31 am Ritzel überwunden und das Ritzel ausgespurt wird. 



   Bei diesem Ausführungsbeispiel wird durch dasselbe Steuerglied sowohl die Reibscheibenkupplung ein-und ausgeschaltet als auch das Ausspuren des Ritzels mittelbar bewirkt. 



   Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist ein Sperrglied vorgesehen, das durch das Steuerglied unmittelbar in die Sperrstellung gebracht und aus ihr auch wieder gelöst wird. Ähnlich wie beim ersten 
 EMI2.2 
 treibwelle 41 durch eine   Reibscheibenfreilaufkupplung   42 verbunden ist. Die Schraubenhülse hat zwei Gewinde, eines für das Ritzel und das andere für die Pressmutter 43 der Reibscheibenkupplung. 



  Die Reibscheibenkupplung besteht aus der   Pressmutter" 43,   einer auf der Anlasserwelle 41 befestigten Trommel 46, den Reibscheiben 47, die   zwischen-der   Trommel und der Mutter angeordnet sind, und einem Widerlager   48   für die Reibscheiben. Die Hülse 40 ist längsverschiebbar in zwei Lagern 44 und 45 gelagert. Am inneren Ende der Hülse ist ein Anschlag 49 angebracht, der sich an das Widerlager anlegt, wenn das Ritzel ganz eingespurt ist. Am äusseren Ende der Hülse und etwa in ihrer Mitte sind weitere   Anschläge   5 und   5.   vorgesehen, die den Weg des Ritzels auf der Hülse begrenzen. In der Hülse ist zwischen den Anschlägen 50 und 51 ein Loch 52 angebracht, in dem ein als Kugel ausgebildetes Sperrglied 53 liegt.

   Das Loch ist so angebracht, dass der Gewindegrund des am Ritzel weggeschnittenen Gewindeendes über ihm liegt, wenn es an dem Anschlag   50-   anliegt. Innerhalb der Hülse und Hohlwelle ist eine Steuerstange 54   längsverschiebbar   angeordnet, die an dem der Getriebeseite des Anlassers abgekehrten Ende der Ankerwelle endigt und dort an dem Kern 55 eines elektromagnetischen Schalters anliegt, der beim Einschalten des Elektromagnets die Stange gegen das Ritzel hin verschiebt. Die Steuerstange hat nahe bei dem ritzelseitigen Ende einen Bund 56 mit einer kegeligen   Auflauffläche,   die in der Ruhelage des Anlassers, also bei ausgespurtem Ritzel und ausgeschaltetem Elektromagnet, unmittelbar hinter dem Loch 52, in dem die Kugel 53 sitzt, liegt.

   Die Stange 54 wird von einer Feder 57, die zwischen einer Schulter 58 der Ankerwelle und einem Bund 59 der Stange liegt, in die Ruhelage gezogen. Mit 60 ist eine Feder bezeichnet, die den Zweck hat, die Hülse nach dem Anlassvorgang in die Ruhelage zurück zu ziehen. Über dem Ritzel ist wie beim ersten Beispiel ein Schalter 61 angebracht, der von dem Ritzel betätigt wird und der die Spule des Elektromagnets einschaltet. 



   Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel spielt sich der Anlassvorgang folgendermassen ab : Beim Einschalten des Anlassers wird die Hülse 40 durch die von der Feder 60 leicht vorgespannte Reibkupplung gedreht. Das auf ihr sitzende Ritzel schraubt sich infolge seiner Trägheit gegen den Zahnkranz   62,   bis es an dem Hülsenbund 50 anstösst. In dieser Lage, die in der Fig. 4 dargestellt ist, wird der Schalter 61 durch das Ritzel geschlossen und dadurch der Elektromagnet erregt. Durch den neu eingeschalteten Magnet wird die Steuerstange entgegen dem Druck der Feder 57 vorgeschoben und die Kugel 53 durch die Schrägfläche des Bundes 56   hochgedrückt   und in dieser Lage durch den Bund 56 gehalten (s. Fig. 4). Die Kugel kann bei dieser Lage des Ritzels in der Hülse nach auswärts wandern, weil sie unter dem Endgang des Gewindes liegt.

   Durch das Ritzel, das an dem Bund 50 anliegt, wird die Hülse gegen das Lager 44 vorgeschoben. Dabei kommt der Bund 49 am inneren Ende der Hülse an das Widerlager 48 der Reibscheiben. Nunmehr kann die Reibseheibenkupplung das volle Drehmoment des Anlassers übertragen, da die Reibscheiben von der Pressmutter 43 mit voller Kraft gegen das Widerlager gedrückt werden können. Wenn der Verbrennungsmotor anspringt, kann das Ritzel vorerst noch nicht ausspuren, weil es von der Kugel daran gehindert wird. Das Ritzel wird daher von 
 EMI2.3 
 lung als Freilauf wirkt. Erst wenn der Fahrer den Elektromagnet ausschaltet, wird das Sperrglied, die Kugel   53 ausgelöst, - weil   die Stange 54 von der Feder 57 zurückgezogen und dadurch der Kugel der Weg nach innen freigegeben wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Anlassvorriehtung für Brennkraftmaschinen, bei denen ein Kupplungsglied (Ritzel) sich zum Ein-und Ausspuren auf einer Sehraubenwelle längsverschrauben kann, die mit der Antriebswelle des Anlassers durch eine Freilaufkupplung verbunden ist, gekennzeichnet durch ein zum Festhalten des Kupplungsgliedes in der eingespurten Stellung dienendes Halteglied (31) bzw. (53), dessen Halte- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 oder unmittelbar aufgehoben werden kann.
    2. Anlassvorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung des Haltegliedes (31) durch eine vom Steuerglied (22, 23) bewirkte Reibverbindung zwischen Anlasserwelle (11) und Schraubenwelle (12) aufgehoben wird.
    3. Anlassvorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuerglied eine in der hohlen Anlasserwelle angeordnete Stange (22) dient.
    4. Anlassvorrichtung gemäss den Ansprüchen 1, 2 und 3 mit einer Freilaufreibseheibenkupplung, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Steuerglied (21, 22, 23) das Halteglied (31) und die Reibseheibenkupplung (18, 19) gemeinsam gesteuert werden.
    5. Anlassvorrichtung gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (22) auf die Schraubenwelle (12) über das Pressglied (16) der Reibscheibenkupplung einwirkt.
    6. Anlassvorrichtung gemäss den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (22) durch einen Elektromagnet dz 25) betätigt wird.
    7. Anlassvorrichtung gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (25) durch einen von dem Kupplungsglied betätigten Schalter (. 34) eingeschaltet wird.
    8. Anlassvorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied (Kugel 53) vom Steuerglied (56) unmittelbar in und ausser Eingriff mit dem Kupplungsglied gebracht wird.
    9. Anlassvorrichtung gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied (Kugel (53), Fig. 3 und 4) in einer radialen Öffnung der als Hülse ausgebildeten Schraubenwelle (40) angeordnet und das auf das Halteglied einwirkende Steuerglied in der Hülse geführt ist.
    10. Anlassvorrichtung gemäss Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine in der Hülsenöffnung liegende Kugel (J), die mittels einer Schrägfläche (56) am Steuerglied bewegt wird.
    11. Anlassvorriehtung gemäss den Ansprüchen 8 bis 10, gekennzeichnet durch eine solche Lage der Kugel in bezug auf das Kupplungsglied, dass sie bei eingespurtem Kupplungsglied in eine Aussparung des Kupplungsgliedes eingreift.
    12. Anlassvorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (53) durch eine durch die Schrauben-und Ankerwelle hindurchgeführte Stange (54) bewegt wird, die selbst in Abhängigkeit von der Stellung des Kupplungsgliedes bewegt wird.
AT152728D 1936-03-27 1937-03-18 Anlaßvorrichtung für Brennkraftmaschinen. AT152728B (de)

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AT157881B (de) 1940-02-10

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