DE664091C - Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen - Google Patents

Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen

Info

Publication number
DE664091C
DE664091C DESCH110332D DESC110332D DE664091C DE 664091 C DE664091 C DE 664091C DE SCH110332 D DESCH110332 D DE SCH110332D DE SC110332 D DESC110332 D DE SC110332D DE 664091 C DE664091 C DE 664091C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weighing
weighing device
scales
partial
play
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH110332D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTHER THASSILO SCHMIDT
Original Assignee
WALTHER THASSILO SCHMIDT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTHER THASSILO SCHMIDT filed Critical WALTHER THASSILO SCHMIDT
Priority to DESCH110332D priority Critical patent/DE664091C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE664091C publication Critical patent/DE664091C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/22Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines noch ungeteilten Ganzen Die Erfindung bezieht sich auf eine Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines noch ungeteilten Ganzen.
  • Gemäß dem Hauptpatent 633 oao sind zwei nebeneinanderliegende Lastschalen vorgesehen und die Waage ist so ausgebildet, daß die beiden. Lastschalen einzeln bzw. gemeinsam unmittelbar oder mittelbar sich auf selbstanzeigende Waagen abstützen und den beiden Lastschalen ein Laufgewichtsträger mit gegebenenfalls auswechselbarem Laufgewicht zugeordnet ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun .eine solche Waage dadurch weiter verbessert, daß beide Lastschalen zu einer zusammenhängenden Wiegefläche vereinigt sind, welche .gelenkig an die Schalenträger angeschlossen ist.
  • Die Vereinigung beider Lastschalen. in einer einzigen hat den Vorteil, daß eine zusammenhängende Wiegefläche zur Verfügung steht, auf welcher sich Gegenstände und Körper leichter verschieben lassen. Außerdem wird die neue Teilgewichtswaage mit zusammenhängender Wiegefläche eher in der Praxis Eingang finden, :d, für sie außerordentlich zahlreiche AnwendungsmGglichkeiten auch auf dem eigentlichen Waagengebiet entfernter liegenden Gebieten gegeben sind.
  • Die eine Anlenkstelle der Wiegeplatte am zugehörigen Schalenträger wird dabei ohne Spiel und die andere Gelenkstelle mit waagerechtem Spiel ausgeführt. Dabei besteht die mit Spiel ausgeführte Anlenkstelle aus einem waagerechten oder angenähert waagerechten, gegebenenfalls kurvenförmigen Schlitz, in dem sich der zweckmäßig als drehbare Gleitrolle ausgebildete Gelenkteil des zugehörigen Schalenträgers führt. Statt der an der zusammenhängenden Wiegeplatte notwendigen Marke zum Erkennen der senkrechten Teilungsebene kann auch eine aufgesetzte Markiereinrichtung, die ein eingefärbtes Kennzeichnungsband o. dgl. enthält, angebracht sein. Diese Markiereinrichtung tritt dann an Stelle des bei Teilwaagen und Teilvorrichtungen bekannten Trennmessers.
  • Mit diesen Einrichtungen kann die neue Waage für ganz besondere Zwecke Anwendung finden. Z. B. kann ein Röntgentisch, ein Liegestuhl für ärztliche Untersuchungszwecke als zusammenhängende Wiegefläche gestaltet sein, so daß es für den Arzt möglich ist, Schwerpunktmessungen durchzuführen und den Gewichtsanteil von Körperteilen festzustellen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Fig. i zeigt die Teilgewichtswaage ihre Abstützung auf die Lastausgleichv4r-p, richtungen.
  • Fig.2 gibt die Darstellung der Last-Wirkungen wieder.
  • Eine zusammenhängende Wiegeplatte i ist gelenkig an die Lastträger 7 und 8 bei 2 und 3 angeschlossen. Bei 3 ist der gelenkige Anschluß so ausgebildet, daß die Platte i z. B. auf einem Bolzen ohne Spiel drehbar gelagert ist, während die Gelenkstelle 2 durch einen Bolzen oder eine Führungsrolle gebildet ist, die sich in einem wagerechten oder gewölbten Schlitz hin und her bewegen kann. Wird auf eine derart gestaltete Lastschale i ein Körper gelegt in der Weise, daß er die Feder 13 mit dem Anteil 5 und die Feder 1q. mit dem Anteil 6 belastet, so wird zunächst die Feder 1q. mehr zusammengedrückt werden als die Feder 13. Die Träger 7 und 8 sind in einem oder mehreren Lagern 9 und io senkrecht genau geführt, die Lagerzapfen 3 und 2 sind starr mit den Trägern verbunden, und der Schlitz q. gibt den genügenden Spielraum, damit sich die Wiegeplatte i zunächst unter der ungleichen Lastverteilung schräg stellen kann." An Träger 7 und 8 ist eine Stange 17 angeschlossen, auf welcher ein Laufgewicht 18 von Hand oder selbsttätig verschiebbar ist. In Fig. i ist das Laufgewicht 18 seitlich so weit verschoben, daß die Gleichgewichtslage wieder hergestellt ist, d. h. daß die Federn 13 und 1q. gleich belastet sind.
  • Wie aus Fig.2 ersichtlich, kann man die Gewichtsanteile 5 und 6 des aufgelegten Körpers aus der Stellung des Laufgewichts 18 zwischen den beiden Trägern 7 und 8 ermitteln. Der Gewichtsanteil 5 ist mit L bezeichnet, d. h. linker Gewichtsanteil, der Gewichtsanteil 6 mit R d. h. rechter Gewichtsanteil. Zwischen beiden wirkt in einer Entfernung x von L das konstante Gewicht des Laufgewichts C, welches von der Mittelsenkrechten des rechten Trägers y Zentimeter oder Millimeter entfernt ist. Die Federkraft ist mit A und B bezeichnet.
  • Es ist und ebenso ist Wegen sonstiger Einzelheiten z. B., daß das Laufgewicht auswechselbar sein kann, oder welche anderen Ausführungsformen möglich sind und wie die Anzeigenvorrichtung für die Teilgewichtswaage beschaffen ^-'s@ln muß, wird auf die deutsche Patentschrift 3 o2o verwiesen.
  • -: =-AM Wiegeteller i ist eine Marke i9 vor-:#;esehen, welche die Teilungsebene kenntlich macht. An Stelle der Marke kann auch eine Markierungseinrichtung vorhanden sein, z. B. ein eingefärbter Faden, welcher die Teilungslinie auf dem aufgelegten Körper abdruckt. Ferner kann an Stelle der Marke i9 auch eine der bei Teilungswaagen bekannten Schneidvorrichtungen angebracht sein, welche die aufgelegte Ware, z. B. beim Kauf von Lebensmitteln nach dem Wiegen abschneidet.
  • Infolge Ausbildung der Lastschalen als zusammenhängende Wiegefläche i kann die Teilgewichtswaage nachträglich durch Umbau in vorhandene Wiegevorrichtungen eingebracht werden, bzw. können vorhandene Wiegevorrichtungen in Teilgewichtswaagen umgewandelt werden.
  • Besonders vorteilhaft läßt sie sich für medizinische Zwecke verwenden, wobei sich neue Diagnosemöglichkeiten ergeben; es kann z. B. die Schwerpunktslage des Körpers festgestellt und später wiederholt kontrolliert werden, oder es können Gewichtsmessungen einzelner Körperteile vorgenommen werden, so daß also z. B. das Gewicht des Kopfes, der Arme oder der Beine usw. feststellbar ist. Verwendet man die Wiegeplatte der neuen Waage als Röntgentisch, so ist eine Teilgewichtsmessung möglich, so daß die Röntgenbilder (Röntgenaufnahmen und -beobachtungen), mit einer bestimmten Teilungsebene oder mit der Schwerpunktsebene eines Körpers in Beziehung gebracht werden können.
  • ii und i2 sind Teller, welche an den Trägern 7 und 8 befestigt sind und mit denen sich letztere auf die Federn 13 und 14 abstützen, deren Unterseite auf Lagerflächen 15 und 16 im Maschinengestell der Waage aufruhen. Stange 17 ist gelenkig mittels Ringen, Blattfedern o. dgl. an die Stangen 7 und 8 angeschlossen. Jedoch kann der Anschluß auch so ausgebildet sein, daß die Stange 17 aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, welche sich durch Ineinanderstecken führen, und welcher jeder für sich gelenkig an den Trägern 7 und 8 angeschlossen ist. Irgendwie muß jedenfalls der Längenänderung bei der anfänglichen Schrägstellung des Wiegetellers i und damit der Stange 17 Rechnung getragen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.Wiegevorrichtung nach Patent 633020, dadurch gekennzeichnet, daß die dort vorhandenen getrennten zwei Lastschalen zu einer zusammenhängenden Wiegeplatte(i) vereinigt sind, welche durch Gelenke (3 bzw. 2, 4.) an die Schalenträger (8 bzw. 7) angeschlossen ist.
  2. 2. Wiegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die eine An-Lenkstelle (3) der Wiegeplatte am zugehörigen Schalenträger (8) ohne Spiel, die andere Anlenkstelle (2, 4) aber mit waagerechtem Spiel ausgeführt ist.
  3. 3. Wiegevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB die mit Spiel ausgeführteAnlenkstelle aus einemwaagerechten, gegebenenfalls kurvenförmigen Schlitz (4) besteht, in dem sich der zweckmäßig als drehbare Gleitrolle ausgebildete Gelenkteil (2) des zugehörigen Schalenträgers (7) führt.
  4. 4. Wiegevorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine an Stelle des bei Teilwaagen sonst üblichen Teilmessers angeordnete Vorrichtung (i9) zum Markieren der Teilungsebene..
  5. 5. Wiegevorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Anordnung eines an sich bei Teilwaagen üblichen Teilmessers an einer zusammenhängenden, sich auf je eine selbstanzeigende Waage (i3, 14) abstützenden Wiegeplatte (i).
  6. 6. Wiegevorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenhängende Wiegeplatte (i) mit selbstanzeigenden Waagen (i3, 14) einem ärztlichen Untersuchungsgerät (Stuhl, Tisch), insbesondere einem Röntgentisch, zugeordnet ist.
DESCH110332D 1936-07-02 1936-07-02 Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen Expired DE664091C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH110332D DE664091C (de) 1936-07-02 1936-07-02 Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH110332D DE664091C (de) 1936-07-02 1936-07-02 Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE664091C true DE664091C (de) 1938-08-20

Family

ID=7449130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH110332D Expired DE664091C (de) 1936-07-02 1936-07-02 Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE664091C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE664091C (de) Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen
DE967518C (de) Waegeeinrichtung fuer auf Rollgaengen befoerdertes Transportgut
DE934198C (de) Rockwellhaertepruefer
DE648806C (de) Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen
DE744632C (de) Roentgenuntersuchungsgeraet mit umlegbarer Lagerstatt
DE420929C (de) Einrichtung zur UEberwachung der Foerderung eines Bergwerkes
DE749519C (de) Laufgewichtswaage fuer die Bemessung der Zugabe von Zusatzstoffen
DE553109C (de) Laufgewichtswaage mit Druckvorrichtung zur Ermittlung des prozentualen Gewichtsverlustes eines Koerpers
DE634740C (de) Federwaage
DE631205C (de) Balkenwaage zum Herstellen von Mischungen
DE633020C (de) Wiegevorrichtung zum Abwiegen und gegebenenfalls Abteilen einer Teilmenge eines nochungeteilten Ganzen
DE585546C (de) Raddruckwaage
DE584896C (de) Waegevorrichtung mit selbsttaetig einzuschaltenden Gewichten und unmittelbarer Ablesung des Wiegeergebnisses
DE453188C (de) Vorrichtung zur Beschleunigung der Abfertigung von Postanweisungen und Zahlkarten durch die Schalterbeamten
DE555184C (de) Einrichtung zum Teilen von starren und halbstarren Koerpern, insbesondere von Brot, in gewichtsgleiche Haelften
DE407444C (de) Mikrometrische aperiodische Waage
DE442146C (de) Brueckenwaage mit Zeigerwerk
DE488297C (de) Schneid- und Halbiermaschine fuer Brot
DE475900C (de) Waegevorrichtung fuer Brotzucker (Hutzucker)
DE818875C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Melkkontrolle durch Wiegung
DE424374C (de) Selbstaufleger mit Waage
DE446688C (de) Einstellbare Ablesevorrichtung fuer Preiswaagen o. dgl.
DE502955C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Blutausstrichen
DE835285C (de) Anmessgeraet fuer die Massschneiderei
DE658273C (de) Preiswaage