DE475900C - Waegevorrichtung fuer Brotzucker (Hutzucker) - Google Patents

Waegevorrichtung fuer Brotzucker (Hutzucker)

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DE475900C
DE475900C DEI34132D DEI0034132D DE475900C DE 475900 C DE475900 C DE 475900C DE I34132 D DEI34132 D DE I34132D DE I0034132 D DEI0034132 D DE I0034132D DE 475900 C DE475900 C DE 475900C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
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Description

  • Wägevorrichtung für Brotzucker (Hutzucker) Die Erfindung betrifft eine Wägevorrichtung für Brot- oder Hutzucker, die das Herstellen des genauen, innerhalb der zulässigen Gewichtstoleranz. liegenden Gewichtes der Brote erleichtern soll. Die Brote werden gewöhnlich nach ihrer Herausnahme aus der Form getrocknet und alsdann durch eine Säge o. dgl. am Boden bearbeitet und auf das ungefähre Höhenmaß gebracht sowie durch eine Fräsereinrichtung am Boden geglättet und häufig daneben noch mit einer spitzkegligen Ankörnung versehen. Die so vorbereiteten Brote werden dann auf einer Feinwaage nachgewogen, worauf die untergewichtigen Brote ausgeschieden, die übergewichtigen Brote dagegen am Boden nachgearbeitet werden, damit sie auf das genaue Normalgewicht gelangen.
  • Die Erfindung sucht diesen Vorgang zu vereinfachen. Sie besteht grundsätzlich in der Kombination einer Feinwaage und eines Bodenfräsers zvrcn Nachfräsen der übergewichtigen Brote, vorzugsweise in der Art, daß der Bodenfräser unterhalb der Lastschale einer Waage angebracht ist, die mit einem ausfahrbaren Brotauflager versehen ist. Dieses wird, falls ein Brot übergewichtig ist und am Boden nachgefräst werden muß, mittels eines Fußtrittes o. dgl. ausgefahren oder sonstwie zur Seite bewegt, so daß der darunter, befindliche Bodenfräser zugänglich wird und das nachzuarbeitende Brot mit ihm in Eingriff gebracht werden kann. Eine zur Erläuterung der Erfindung besonders geeignete Ausführungsform der neun Wägevorrichtung ist in den Abb. i und 2 der Zeichnung in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen dargestellt. Es versteht sich, daß die Einzelausbildung und gegenseitige Anordnung der Teile der verschiedensten Abwandlung- fähig ist, irgendeine Beschränkung der Tragweite der Erfindung also nicht durch die zeichnerische Darstellung ausgesprochen werden soll.
  • In der Zeichnung bedeutet i das Anzeigegehäuse einer Feinwaage, deren Wiegeplatte 2 ein Brotauflager 3 trägt. Die Wiegeplatte 2 ist unterhalb dieses, Auflagers 3 durchbrochen und ermöglicht so unter Umständen den freien Zugang zu einem darunter angeordneten Bodenfräser q., der durch einen Elektromotor 5 oder auf sonstige geeignete Weise in Drehung versetzt werden kann und beispielsweise innerhalb eines den abgefrästen Zucker aufnehmenden und abführenden Trichtergehäuses 6 umläuft.
  • Das Brotauflager 3 besteht aus zwei Hälften, die auf Rollen 7 laufen und gewöhnlich durch eine Feder 8 so zusammengehalten werden, daß man ein Brot 9 auf die Waage aufstellen und sein genaues Gewicht feststellen kann. An den Enden der beiden Auflagerhälften greift beispielsweise ein Schnurzug io o. dgl. an, der unten einen Fußtritt i i o. dgl. trägt.
  • Die am Boden besägten uneYvorgefräßten Brote 9 werden durch geeignete Mittel, z. B. durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Transportband, an dieWägevorrIchtung herangebracht und einzeln nacheinander auf die Wiegeplatte 2 bzw. deren Auflager 3 aufgesetzt. Die sich als untergewichtig erwei-: senden Brote werden abgelegt und zum Wiedereinschmelzen abgeführt. Die normalgewichtigen Brote werden der nächsten Bearbeitungsstation zugeführt, beispielsweise gleichfalls durch eine in der Zeichnung nicht näher veranschaulichte Transporteinrichtung. Erweist sich dagegen ein Brot als überge-. @"-ichtig, so wird das Auflager 3 durch Ab-«-ärtsbewegung des Fußtrittes i i ausgefahren, d. h. seine beiden Hälften werden entgegen der Spannung der Feder $ in die Stellung gemäß Abb. 2 auseinandergezogen. Zuvor hat der Arbeiter den auf genaues Gewicht zu bringenden Zuckerhut 9 ergriffen. Nach Freilegung des Fräsers 4 setzt er ihn von Hard auf den Fräser auf, so daß das Übergewicht abgefräst oder abgeschliffen wird. Beim Loslassen des Fußtrittes i i nach erfolgter Nachfräsung wird der Fräser sofort wieder durch das Auflager 3 abgedeckt, sv daß der gleiche Zuckerhut nachgewogen bzw. ein neuer aufgesetzt werden kann.
  • Es versteht sich, daß der Fräser 4 zu dauerndem Umlauf eingerichtet oder mit dem Auflager 3 so gekuppelt sein kann, daß er immer dann in Umlauf versetzt wird, wenn das Auflager ausgefahren wird. Desgleichen kann man den Fräser selbst auf und abwärts beweglich anordnen und ein Gegenlager zur Aufnahme des Brotes q anordnen, in welches das Brot eingespannt oder sonstwie eingelagert wird, wenn der Fräser dagegen geführt wird. Alle diese Dinge sind in der Zeichnung nicht zur Darstellung gebracht worden, weil sie der mannigfachsten Ausführung fähig und auch so ohne weiteres verständlich sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCI3E: i. Wägevorrichtung für Brotzucker (Hutzucker), gekennzeichnet durch die Kombination einer Feinwaage und eines Bodenfräsers zum Nachfräsen des Bodens der übergewichtigen Brote.
  2. 2. Wägevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter einem auf der Lastschale einer Feinwaage ausfahrbar angeordneten Brotzuckerlager ein Bödenfräser gelagert ist, mit welchem die übergewichtigen Brote nach dem Ausfahren des Lagers selbsttätig oder von Hand in Eingriff gebracht werden können.
  3. 3. Wägevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Brotzuckerlager der Waage von zwei auf der Lastschale der Waage auseinanderbeweglich angeordneten Auflagern gebildet wird.
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