DE661997C - Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents

Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen

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DE661997C
DE661997C DEW97719D DEW0097719D DE661997C DE 661997 C DE661997 C DE 661997C DE W97719 D DEW97719 D DE W97719D DE W0097719 D DEW0097719 D DE W0097719D DE 661997 C DE661997 C DE 661997C
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DE
Germany
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lever
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locking
vehicles
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Expired
Application number
DEW97719D
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MICHAEL WEIMPER
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MICHAEL WEIMPER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/20Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Es sindS icherungsvorrichtungen gegenDiebstahl von Fahrzeugen bekannt, bei denen ein Sperriegel in der wirksamen Lage zwischen die Speichen eines Rades bewegt wird und das Fahren des Wagens verhindert; bei anderen Sicherheitsvorrichtungen wird wiederum beim unbefugten Bewegen des Fahrzeuges ein Alarmsignal abgegeben, jedoch das Fahren nicht verhindert.
  • Hierbei bestehen die Übelstände, daß der Wagen gegen Diebstahl nicht so weit gesichert ist, wie es erwünscht ist, daß nämlich beim unbefugten Bewegen des Fahrzeuges außer der mechanischen Sperrung auch gleichzeitig ein Alarmsignal abgegeben wird.
  • Ferner ist auch eine solche Sicherungsvorrichtung bekanntgeworden, bei der durch Anschlag an eine Speiche die Weiterbewegung des Fahrzeuges verhindert und durch eine andere Speiche das Alarmzeichen hervorgerufen wird. Hieraus ergibt sich der Nachteil, daß einerseits die bekannte Sicherung nur bei solchen Rädern angewendet werden kann, deren sämtliche Speichen in derselben Ebene liegen, anderseits ist hierbei die Einstellung des Fahrzeuges in die Alarmstellung schwierig, da die hierbei in Betracht kommende Speiche von der den Alarm auslösenden Zunge leicht abgleiten kann. Diese Mängel werden durch den Erfindungsgegenstand vermieden, und zwar bezieht sich dieser 'auf eine Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, mit einem in der wirksamen Lage zwischen den Speichen eines Rades durch Federdruck bewegten Sperrglied, das durch Herausnehmen des Schlüssels freigegeben wird, und einer zusammen mit diesem in einem Gehäuse angeordneten, beim unbefugten Bewegen des Rades durch Schlagbolzen auszulösenden Alarmeinrichtung. Das Neue besteht hierbei darin, daß das mit einem Zurückhalteansatz versehene Sperrglied auf dem einen Arm eines zweiarmigen, begrenzt drehbaren Hebels verschiebbar ist und in der herausstehenden Lage durch einen auf der gleichen Welle unter Federdruck stehenden Hebel abgestützt wird und der andere Arm des Hebels den Schlagbolzen der Alarmeinrichtung so lange sperrt, als das auf dem Hebel sitzende Sperrglied nicht durch den Anstoß der einen Radspeiche verschoben wird, ferner noch darin, daB zur Aufhebung der Sperrstellung des Sperrgliedes der Schlüssel durch ein zweites, zum ersten versetzt angeordnetes Schlüsselloch eingeführt wird und bei seiner Längsbewegung hierbei auf den rückwärtigen Arm des Sperrhebels einwirkt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Abb. r zeigt die Vorderansicht der Vorrichtung bei entfernter Deckplatte, Abb. 2 deren Draufsicht und den Deckring im Schnitt, Abb.3 die Vorderansicht mit den beiden Schlüssellochöffnungen. Die Vorrichtung wird mit Büge17 am Fahrzeug in der Weise befestigt werden, daß eine Radspeiche beim Bewegen des Rades gegen das Sperrglied i der betriebsbereiten Sicherungsvorrichtung in Richtung des Pfeiles F stößt (Abb.2).
  • Eiri Schlüssel 2 dient dazu, die Sicherungsvorrichtung auszuschalten, wenn der Inhaber des Fahrzeuges dasselbe benutzen will, und es kann auch durch Herausnahme dieses Schlüssels 2 die Vorrichtung betriebsbereit gemacht werden. In Abb. i ist die Sicherungsvorrichtung bei eingestecktem Schlüssele (im Schnitt), der sich imhorizontalenSchlüsseliochbefindet, ausgeschaltet. In Abb. 2 ist die Vorrichtung betriebsbereit. In Abb. i (ohne Deckplatte 3) ist ersichtlich, daß sich der im horizontalen SchlüssellochbefindlicheSchlüsse12 gegen den Zurückhalteansatz 6 des Sperrgliedes i legt und verhindert, daß die Feder 8 das Sperrglied i in die betriebsbereite Lage drückt. Soll nun die Vorrichtung betätigt bzw. in betriebsbereite Lage gebracht werden, so muß der Schlüssel e aus der horizontalen Schlüssellochöffnungherausgenommen werden, wodurch der Schlüssel 2 den Zurückhalteansatz 6 nicht mehr zurückhält, so daß das Sperrglied i unter der Wirkung der Feder 8 auf dem Arm des Hebels 5 in seine äußere Lage gelangen kann, wie dies in Abb. 2 in Draufsicht zu erkennen ist. Gleichzeitig wird der Sperrhebel ii unter der Wirkung der Flachfeder 13 verdreht, wobei er mit seinem einen Ende das Sperrglied i bei seinem Zurückhalteansatz 6 unterstützt und damit verhindert, daß es durch eine Person ohne Benutzung des Schlüssels 2 zurückgeschoben werden kann, d. h. die Sicherungsvorrichtung ausgeschaltet wird. Das andere Ende des Sperrhebels i i legt sich gegen die Deckplatte und begrenzt dadurch seine Drehung. Nimmt also der Inhaber des Fahrzeuges den Schlüssel mit sich, so ist die Vorrichtung bestimmt betriebsbereit. Versucht nun jemand das Fahrzeug abzufahren, so stößt die entsprechende Speiche des Rades gegen das Sperrglied i, das unter der Wirkung der in Richtung des Pfeiles F wirkenden Kraft sich in Richtung des Pfeiles Gr bloß in dem Maße verrücken kann, wie dies durch die in der Wand 12 des Gehäuses befindliche Öffnung möglich ist. Nach dieser Verrückung vermag sich das Rad nicht weiterzudrehen. Während der Bewegung in Richtung G verliert jedoch auch der Schlagbolzen 14 die Unterstützung seines oberen Anschlags, da das Sperrglied i während seiner Bewegung auch den Hebel 5 um die Welle 4 dreht, wobei der auf dem entgegengesetzten Ende befindliche flache Teil unter dem sich auf dem oberen Teil des Schlagbolzens 14 befindlichen Anschlag herausgleitet und so seine Verriegelung aufhebt. Der entriegelte Schlagbolzen 14 stößt unter der Wirkung der in Abb. i ersichtlichen Feder in Richtung des Pfeiles D gegen die Alarmpatrone 15 und feuert diese ab, wodurch der Inhaber des Fahrzeuges auch durch akustische Signale auf die Gefahr des Diebstahls aufmerksam gemacht wird. Die Ausschaltung der Sicherungsvorrichtung wird dadurch bewirkt, daß der Schlüssele in das in Abb. 2 und 3 zweckmäßigvertikale Schlüsselloch io gesteckt und in der Richtung des Pfeiles S und hierdurch mit ihm der Sperrhebel i i in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung so weit zurückgedreht wird, bis das Sperrglied i mit seinem Zurückhalteansatz 6 auf seine ursprüngliche Stelle zurückgeschoben werden kann. Der in das zweite Schlüsselloch io im Sinne des Pfeiles S geschobene Schlüssel übt nämlich einen Druck auf das dem Zurückhalteansatz 6 entgegengesetzte Ende des Hebels aus -und dreht dadurch denselben. Wird nach dieser Drehung das Sperrglied i mit seinem Zurückhalteansatz 6 in die ursprüngliche Lage zurückgeschoben, so wird der Schlüssel 2 aus der Öffnung io genommen und in die Schlüssellochöffnung 9 geschoben. Nun stellt der Schlüssel e das Sperrglied i in seiner zurückgeschobenenLage bei seinem Zurückhalteansatz 6 wieder fest bzw. verriegelt es. DieÖffnung 9 ist nicht bloß auf der Vorder-, sondern auch auf der hinteren Platte der Vorrichtung vorhanden, so daß der vollkommen eingeschobene Schlüssel in diesen Ausschnitten aufliegt und zwischen den Auflagern durch den Zurückhalteansatz 6 durch die Kraft der Druckfeder 8 belastet wird, wodurch der Schlüssel e auch gegen Herausfallen federnd gesichert ist. Der Wagen ist wieder fahrbereit. Hat jedoch die Vorrichtung auch einen Alarmschuß bereits abgegeben, so ist vor der beschriebenen Rückstellung noch eine Maßnahme erforderlich. Der Schlagbolzen 14 muß nämlich gleichfalls in seine ursprüngliche Lage zurückgeschoben werden. Dies wird mit dem Griff des Schlüssels 2 bewirkt, derart, daß der zylindrische Griff des Schlüssels in den unteren Röhrenansatz 15 eingeführt und mit ihm der Schlagbolzen 14 zurückgedrückt wird. Gleichzeitig wird mit dem noch herausstehenden Sperrglied i der Hebel 5 in einem dem Pfeil G entgegengesetzten Sinn zurückgedreht, bis das andere flache Ende des Hebels 5 nicht unter den Anschlag des Schlagbolzens 14 reicht. Hiernach rnuß die Rückstellung des Sperrgliedes i in der oben bereits beschriebenen Weise bewirkt werden. Der Schlüssel 8 wird also in das vertikale Schlüsselloch io gedrückt, mit diesem Druck der Sperrhebel i i zurückgedreht, sodann das -Sperrglied i zurückgedrückt, dann der aus Spalt io bereits gezogene Schlüssel 2 in die Öffnung 9 geschoben, womit die Verriegelung des Sperrgliedes i erfolgt. Der Schlüssel 2 muß also in die Öffnung g bzw. io bloß eingeschoben werden, ohne ihn jedoch zu drehen.
  • Die Vorrichtung kann auch bei solchen Rädern angewendet werden, deren Speichen nicht in derselben Ebene angeordnet sind, also auch bei Fahrrädern. Im Fenster 16 kann das Rücklicht des Fahrzeuges angeordnet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl vonFahrzeugen, insbesondereKraftfahrzeugen, mit einem in der wirksamen Lage zwischen den Speichen eines Rades durch Federdruck bewegten Sperrglied, das durch Herausnehmen des Schlüssels freigegeben wird, und einer zusammen mit diesem in einem Gehäuse angeordneten, beim unbefugten Bewegen des Rades durch Schlagbolzen auszulösenden Alarmeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem Zurückhalteansatz (6) versehene Sperrglied (i) auf dem einen Arm eines zweiarmigen, begrenzt drehbaren Hebels (5) verschiebbar ist und in der herausstehenden Lage durch einen auf der gleichen Welle (4.) unter Federdruck (i3) stehenden Hebel abgestützt wird und der andere Arm des Hebels (5) den Schlagbolzen (i4) der Alarmeinrichtung so lange sperrt, als das auf dem Hebel (5) sitzende Sperrglied (i) nicht durch den Anstoß der einen Radspeiche verschoben wird.
  2. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufhebung der Sperrstellung des Sperrgliedes (i) derSchlüssel durch ein zweites, zum ersten versetzt angeordnetes Schlüsselloch (io) eingeführt wird und bei seiner Längsbewegung hierbei auf den rückwärtigen Arm des Sperrhebels (i i) einwirkt.
DEW97719D 1935-12-14 1935-12-14 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Expired DE661997C (de)

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