DE660588C - Vorrichtung zum Schneiden schmaler Riemen aus Lederabfaellen - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden schmaler Riemen aus Lederabfaellen

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DE660588C
DE660588C DEB175053D DEB0175053D DE660588C DE 660588 C DE660588 C DE 660588C DE B175053 D DEB175053 D DE B175053D DE B0175053 D DEB0175053 D DE B0175053D DE 660588 C DE660588 C DE 660588C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/04Clicking, perforating, or cutting leather for making leather belts or strips

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Vorrichtung°zum Schneiden schmaler Riemen aus Lederabfällen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden schmaler Riemen aus Lederabfällen. Derartige Geräte werden zum Schneiden insbesondere von schmalen und dünnen Riemen aus Leder und ähnlichen Stoffen verwendet, wie sie vorwiegend in der Schuhmacherei und Sattlerei zum Nähen und Flechten, aber auch als Schuhriemen Verwendung finden. Vorrichtungen dieser Art zur Herstellung von Riemen aus Lederab'-fällen im Spiralschnitt mit einem Messer und einer demgegenüber einstellbaren Führung, die beide unmittelbar übereiner verstellbaren Werkstückauflageplatte angeordnet sind, sind bereits bekannt. Aber alle die bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie nach ihrer Bauart nur zum Schneiden der Riemen von einer vorgerichteten runden Lederscheibe verwendbar sind und daß der Spiralschnitt bei allen bisher bekanntgewordenen Geräten bei der äußeren Begrenzung der Lederscheibie beginnt und sich nach dem Mittelpunkt derselben fortsetzt.
  • Die Nachteile eines solchen Riemenschneidens sind mannigfaltig: Um einen Riemen bestimmter Länge zu erhalten, ohne daß ein neuer Lederrest verbleibt, muß zur Bestimmung des Umfanges bzw. des Durchmessers der benötigten Lederscheibe eine verhältnismäßig schwierige Berechnung vorgenommen werden. Wird die Lederscheibe aber zu klein gewählt, so wird der .Riemen zu kurz, ist sie zu groß, so verbleibt ein in den meisten Fällen unverwendbares Abfallstück zurück.
  • Soll ferner ein sauberer, gleich breiter Riemen hergestellt werden, so muß die vorgearbeitete Lederscheibe genau kreisrund sein, wie aus folgendem hervorgeht, und eine derartig genau kreisrunde Lederscheibe kann nur mit einem Ausstanzeisen hergestellt werden, wobei eine größere Scheibe nicht mit einem Hammer ausgeschlagen werden kann. Hierzu wird eine Presse benötigt. Für Riemen verschiedener Länge -würden hierbei mehrere solcher Ausstanzeisen nötig sein, was eine erhebliche Verteuerung iri der Herstellung bedeutet.
  • Zur Herstellung eines gleichmäßig breiten Riemens werden genau kreisrunde Lederscheiben benötigt, was durch die Technik des Spiralschnittes bedingt ist. Die äußere Begrenzung der Scheibe bildet insbesondere beim Anfang .die Führung am Anschlage des Gerätes. Ist z. B. bei einem großen Scheibendurchmesser auch nur die kleinste Unebenheit vorhanden, so wird diese, je mehr es zum Mittelpunkte kommt, immer größer, und der Riemen erhält wellenartige Formen. Erfolgt hingegen der Schnitt von innen, nach außen, also von einem kleinen Kreise zu einem größeren, so verliert sich die Unebenheit mehr und mehr und verschwindet schließlich völlig.
  • Um Beinen Riemen von innen nach außen aus einem Lederstück herauszuschneiden, ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung so ausgebildet, .daß .die ,aus ,der Plattenebene hinaufragenden Tragteile des Messers und der FüE-rung in solch geringer Entfernung vonei ander angeordnet und von solch geringe Umfang sind, daß beide innerhalb eines das Werkstück eingestanzten Loches von wer= hältnismäßig geringem Durchmesser Platz finden, so daß das Schneiden des Riemens von innen nach außen erfolgen kann.
  • Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist im folgenden beschrieben, und zwar ist diese so ausgeführt, daß die Riemen von einem Loche von nur 2o mm Durchmesser aus im Spiralschnitt nach außen geschnitten werden können. Es wird hierbei also nur immer die gleiche kleine und daher billige Ausstanzvorrichtung gebraucht, und es kann deshalb auch an Stelle .der teuren Presse jeder Hammer zum Ausstanzen verwendet werden. Mit dem in Abb. i im Schnitt dargestellten Gerät (die Abb. z und 3 zeigen die Draufsicht) werden Riemen verschiedener Breit- -und Stärke geschnitten. Die Grundplatte u trägt in senkrechter Lage in einem Schlitz ein Messer b. Eine Stellschraube c hält dieses Messer in der gewünschten Lage fest. Ein. in der Richtung zum Messer verschiebbarer Stegd trägt einen Führungs- oder Anschlagstift e. Der Stift e -wird vermittels des Steges d je nach der gewünschten Riemenbreite zum Messer eingestellt und durch die Stellschrauben f-1 festgehalten. Auf dem Führungsstifte finden -wir einen drehbar ange-,ordneten Lederniederhalberg, der vermittels der Schraubenmutter k eingestellt und festgehalten wird.
  • In Abb. 2 ist .das Gerät in Draufsicht, und zwar der leichteren Erkennbarkeit wegen unter Weglassung einiger Nebenbeile, dargestellt. Das Lederstück wird mit dem Stanzeisen gelocht und dabei zweckmäßig ein kurzer Lederzipfel i stehen gelassen. Dann. -wird das Lederstück mit dem Loche über die Schraubenmutter h und den Niederhalter g hinweg mit seinem Zipfel! zwischen Führungsstifte und ,Messer b hindurchgeführt. Der Niederhalter g ,ist hierbei zum Messer gedreht. Wird nun-6@hr an dem Zipfel! gezogen, so wird der Riemen in spiralförmigem Schnitt aus dem Lederstück herausgeschnitten. Es liegt auf der Hand, daß diese Vorrichtung auch zum spiralförmigen Schneiden eines Riemens in Richtung von außen nach innen verwendet werden kann.
  • Abb.3 zeigt, wie man hierbei verfahren wird. Ein an der Außenseite ,des kreisrunden Lederstückes befindlicher Zipfel ä wird ivie-,deruxn zwischen Führungsstift e 'und dem Messer b hindurchgeführt und dann durch Ziehen am Zipfel i der Riemen. im Spiralschnitt abgelöst. Ebenso könnte ein Lederstück, mit einer geraden Schnittlinie am Führungsstift e anliegend, beliebig oft zwischen diesem und dem Messer b hindurchgeführt werden. Das Leder würde dann in gerade Streifen zerschnitten werden.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH Vorrichtung zum Schneiden schmaler Riemen aus Lederabfällen mittels eines Messers und einer .demgegenüber einstellbaren. Führung, die'b@eide unmittelbar über einer ebenen Werkstückauflageplatte angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ,die aus der Plattenebene hinaufragenden Tragteile :des Messers und der Führung in solch geringer Entfernung voneinander angeordnet und von solch geringem Umfange sind, daß beide innerhalb eines in das Werkstück Loches von verhältnismäßig geringem Durchmesser Platz finden, so daß das Schneiden des Riemens von innen. nach außen erfolgen kann.
DEB175053D 1936-07-31 1936-07-31 Vorrichtung zum Schneiden schmaler Riemen aus Lederabfaellen Expired DE660588C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912737C (de) * 1951-11-22 1954-06-03 Franz Kawan Vorrichtung zur Herstellung schmaler Riemen
DE1253860B (de) * 1961-04-15 1967-11-09 Vorwerk & Sohn Spiralschnittmaschine zum Herstellen eines zur Verwendung als Schuhrahmen vorgesehenen Streifens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912737C (de) * 1951-11-22 1954-06-03 Franz Kawan Vorrichtung zur Herstellung schmaler Riemen
DE1253860B (de) * 1961-04-15 1967-11-09 Vorwerk & Sohn Spiralschnittmaschine zum Herstellen eines zur Verwendung als Schuhrahmen vorgesehenen Streifens

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