DE660349C - Einrichtung zur Verhuetung des Ansetzens von Blaeschen oder des Festbrennens von Kochgut in Heiz- und Kochgefaessen - Google Patents
Einrichtung zur Verhuetung des Ansetzens von Blaeschen oder des Festbrennens von Kochgut in Heiz- und KochgefaessenInfo
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Description
- Einrichtung zur Verhütung des Ansetzens von Bläschen oder des Festbrennens von Kochgut in Heiz- und Kochgefäßen Beim Kochen von Flüssigkeiten bilden sich am Boden des Kochgefäßes kleine Dampfbläschen, die nach einer Weile zur Oberfläche der Flüssigkeit emporsteigen. Da die Bläschenbildung jedoch ununterbrochen fortdauert, ist der Boden des Gefäßes ständig von einer Schicht ,dieser Bläschen bedeckt. Diese Schicht stellt ein wärmeisolierendes Polster dar, das den übergang der Wärme von dem Topfboden zur Flüssigkeit hemmt.
- Erfindungsgemäß «erden zur Vermeidung dieses Nachteiles an der Außenseite der Gefäßwandungen, beispielsweise unter dem Gefäßboden, Vorrichtungen zur Erzeugung mechanischer Schwingbewegungen angebracht, welche das Gefäß während des Kochens in schnelle Schüttelschwingungen versetzen. Beispielsweise kann als schwingungserzeugende Vorrichtung ein pulsierend erregter Elektromagnet vorgesehen werden, dessen beweglich und federnd gelagerter Kern die Wandung, insbesondere den Boden des Gefäßes, derart berührt, daß die Schwingungsachse des Kernes durch die Gefäßwandung geht.
- Hierdurch wird erreicht, daß sich die Bläschen gar nicht erst ansetzen, sondern sofort bei der Entstehung emporsteigen.
- Eine solche Schütteleinrichtung ist sowohl im Küchenbetrieb als auch in der Industrie verwendbar, .sie ist nicht nur bei Kochgefäßen von Vorteil, sondern auch bei beliebigen anderen Heizgefäßen, z. B. bei Bratpfannen u. dgl., da sie durch das ständige Zittern auch ein Ansetzen und Anbrennen des Heiz-bzw. Kochgutes verhindert.
- Die Einrichtung nach der Erfindung läßt sich bei jeder beliebigen Kocheinrichtung anbringen, ohne Rücksicht darauf, @ob mit Kahlen, Gas oder Elektrizität geheizt wird.
- Die erwähnte Verwendung eines pulsierend erregten Elektromagneten zur Erzeugung der Schüttelschwingungen zeichnet sich durch biesondere Einfachheit aus. Da sie an das Vorhandensein elektrischen Stromes gebunden ist, ist sie mit Vorteil bei elektrischen Heiz- und Kochplatten zu verwenden. Beispielsweise kann ein solcher Elektromagnet in der Mitte einer Heizplatte in eine Vertiefung derselben eingebaut werden. Seine Erregerwicklung wird bei dieser Anordnung zweckmäßig durch eine wärmeisolierende Schicht gegen die erhitzten Teile der Heizplatte abgeschirmt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Ein Kochgefäß r steht auf einer Heizplatte z. In der Mitte der Heizplatte 2 ist in ;einer Versenkung ein Elektromagnet 3 angebracht, dessen Eisenkern in senkrechter Richtung federnd gehalten ist und den Boden des Gefäßes i berührt. Wird die Erregerwicklung des Elektro-: magneten an Wechselstrom angeschlossen, so' wird der Magnetkern in schnelle Schwinguh,e gen versetzt. Durch die Berührung des Ma-. gneten mit der Bodenfläche des Kochgefäßes wird auch dieses erschüttert, so daß ein längeres Verweilen der Dampfbläschen oder ein Hängenbleiben und Anbrennen dies Heiz-bzw. Kochgutes an dem Boden des Gefäßes vermieden wird.
- Die vorstehend beschriebene Magnetausführung hat einen beweglichen, federnd gehaltenen Kern. Eine solche Ausführung kann gelegentlich unvorteilhaft sein, da sich der Kern bei starker Verschmutzung festklemmen und hierdurch der Magnet Schaden nehmen kann. Gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung wird daher der Schüttelmagnet ohne jegliche beweglichen Teile ausgeführt, indem unmittelbar das periodische Zu- und Abnehmen der magnetischen Anziehungskraft des wechselstromerregten Magneten zur Erzeugung der Schüttelbewegungen nutzbar gemacht wird. In diesem Falle muß das zu erschütternde Gefäß ganz oder teilweise aus ferromagnetischem Werkstoff bestehen. Bekannt sind beispielsweise emaillierte Stahltöpfe. Der Einbau des Elektromagneten in die Heizplatten kann hierbei ähnlich erfolgen. wie bei den in. der Zeichnung dargestellten Schüttelmagneten. Sobald die Magneterregung eingeschaltet wird, wird der Eisenloden des Kochgefäßes periodisch'angezogen und wieder losgelassen, wodurch das ganze Gefäß in Schwingungen gerät.
- Werden mehrere Elektramagneten über die Oberfläche der Heizplatte verteilt, so wird das Gefäß gleichmäßiger und stärker in Schwingungen versetzt. Zweckmäßig ist es, besonders bei großen Kochgefäßen, die einzelnen Elektromagnete an verschiedene Phasenleitungen des Wechsel- oder Drehstromnetzes anzuschließen. Da sich hierbei die Anziehungsperioden der einzelnen Magnete fortlaufend überdecken, wird das eiserne Kochgefäß trotz der Schüttelbewegungen ständig von mindestens einem der Pole angezogen und festgehalten, so daß ein seitliches Verschieben des Gefäßes infolge der Erschütterungen ausgeschlossen ist.
- Da die von den Sehüttehnagneten ausgehenden Kraftlinien beim Eindringen in das metallische Kochgefäß in dessen Wandungen Wirbelströme und somit Wärme erzeugen, so wird auf diese Weise ein Teil der von dem Magneten verbrauchten Energie zusätzlich zur Bebeizung des Kochgefäßes wieder nutzbar gemacht. Unter Umständen kann daher die Entstehung der Wirbelströme sogar begünstigt werden, beispielsweise dadurch, daß der Boden des Kochgefäßes von unten mit einem elekei#;eh gut leitenden Überzug aus Kupfer, Ä:ttiminium o.,dgl. versehen wird. Bei geeigneter Bemessung der Elektromagnete kann. ' "die Wärmebildung sogar so stark sein, daß die gesamte von der Heizplatte aufzubringende Wärme allein von dem Magneten durch die Wirbelstrombildung geliefert wird. Da die Magnete hierbei die gesamte Oberfläche der Heizplatte ausfüllen können, ist auch die Schüttelwirkung auf das Kochgefäß am günstigsten.
- Da das Kochgut durch « das Erschüttern erheblich in Wallung kommt, werden die einzelnen Bestandteile des Kochgutes in vorteilhafter Weise miteinander vermengt. Die Wellenbildung an der Oberfläche des Kochgutes bewirkt aber andererseits eine erhöhte Abkühlung und somit eine Verschlechterung des Wirkungsgrades. Gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung wird daher auf die Kochgutoberfläche ein flacher, den Gefäßquerschnitt ziemlich ausfüllender Schwimmkörper aufgelegt, der zweckmäßig aus einer von Säuren nicht angneifbWen Kunstmasse besteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verhütung des Ans@etzens von Bläschen oder des Festberns von Kochgut in Heiz- und Kochgefäßen, gekennzeichnet durch an der Außenseite der Gefäßwandungen, beispielsweise unter dem Gefäßboden, angeordnete Vorrichtungen zur Erzeugung mechanischer Schwingbewegungen, welche das Kochgefäß in schnelle Schüttelschwingungen versetzen, z. B. einen pulsierend erregten Elektromagneten als schwingungserzeugende Vorrichtung, dessen beweglich und federnd gelagerter Kern die Wandung, insbesondem den Boden des Gefäßes, derart berührt, daß die Schwingungsachse des Kernes durch .die Gefäßwandung geht. z. Einrichtung nach Anspruch i zur Verwendung für aus ferromagnetischen Stoffen bestehende Heiz- bzw. Kochgefäße, gekennzeichnet durch einen pulsierend erregten Elektromagneten als schwingungserzeugende Vorrichtung, dessen Magnetpole auf die Gefäßwandung gerichtet sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i und z unter Verwendung einer elektrischen Heizplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (3) in die Heizplatte (a), insbesondere in der Mitte ihrer Oberfläche, versenkt eingebaut ist. q.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung mehrerer Elektromagnete, die zweckmäßig gleichmäßig über die Gefäßwandung verteilt sind. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 3; dadurch gekennzeichnet, daß die von dei-: Kraftlinien des bzw. der Schüttelmagnete: in den Wandungen des Gefäßes induktiv hervorgerufene Wärmebildung durch geeignete Bemessung der Schüttelmagnete unterstützt wird, so daß der Schüttelmagnet teilweise öder allein zur Erwärmung des Gefäßes dient.
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| DE660349C true DE660349C (de) | 1938-05-23 |
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