DE849503C - Loet- und Schmelzgeraet - Google Patents

Loet- und Schmelzgeraet

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DE849503C
DE849503C DEP49075A DEP0049075A DE849503C DE 849503 C DE849503 C DE 849503C DE P49075 A DEP49075 A DE P49075A DE P0049075 A DEP0049075 A DE P0049075A DE 849503 C DE849503 C DE 849503C
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DE
Germany
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soldering
melt
melting device
melting
vibrations
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Expired
Application number
DEP49075A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dr Wenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE849503C publication Critical patent/DE849503C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/06Solder feeding devices; Solder melting pans
    • B23K3/0646Solder baths
    • B23K3/0661Oscillating baths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, Gegenstände aus Aluminium unter der Einwirkung mechanischer Schwingungen hoher Frequenz zu verzinnen, beispielsweise unter der Anwendung einer Schwingfrequenz von. i o ooo bis 2o ooo Schwingungen in der Sekunde. Unter anderem ist hierfür ein Löt- und Schmelzgerät bekannt, bei welchem ein die Schmelze enthaltender Behälter derart mit einem Schwinger von hoher Frequenz fest verbunden ist, daß sich die Schwingungen des Schwingers auf das Schmelzgefäß und somit auf die Schmelze übertragen. Zu verzinnende Gegenstände werden in die beschallte Schmelze eingetaucht und hierbei mit einem sehr fest haftenden Überzug versehen. Bei einem anderen bekannten Löt- und Schmelzgerät ist der Schwinger nicht fest mit dem Schmelzgefäß verbunden, sondern er taucht von oben her in die Schmelze hinein, so daß sich in diesem Fall die Schwingungen auf die Schmelze unmittelbar übertragen.
  • Auch die Erfindung betrifft ein Löt- und Schmelzgerät zum Überziehen von Gegenständen durch Eintauchen in eine Schmelze unter Einwirkung mechanischer Schwingungen auf die Schmelze, insbesondere zum Verzinnen von Leichtmetallen, z.. B. Aluminium. Das Löt- und Schmelzgerät nach der Erfindung ist jedoch dadurch gekennzeichnet, daß als Schwingungserzeuger ein Schwinger mit einer Schwingungszahl im Bereich von etwa 5o bis 25o Hz vorgesehen ist.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich die mit Schwingungen hoher Frequenz erzielbare Wirkung in den meisten Fällen auch bereits mit Schwingungen des genannten anderen Frequenzbereiches erreichen läßt.
  • Ein Löt- und Schmelzgerät nach der Erfindung ist aber gegenüber dem bekannten von hoher Schwingfrequenz erheblich einfacher und billiger herzustellen, wie auch der Materialaufwand und der Raumbedarf des Gerätes nach der Erfindung wesentlich niedriger ist.
  • Die Art des Schwingers kann an sich beliebig sein; vorteilhaft sind elektromagnetische Schwinger, insbesondere solche, die an ein gewöhnliches Stromnetz, z. B. ein Wechselstromnetz von 5o Hz, angeschlossen werden können. Elektromagnetische Schwinger schwingen beim Anschluß an 50 Hz gewöhnlich mit einer mechanischen Frequenz von ioo Hz.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Es stellt dar Fig. i ein an einem Rüttler gehaltertes Löt- und Schmelzgefäß und Fig.2 ein nachgiebig gelagertes und an einen Schwinger angekoppeltes Löt- und Schmelzgefäß. In Fig. i ist i der Schwinger oder Rüttler und 2 das Schmelzgefäß. 3 ist der mit Wechselstrom geeigneter Frequenz erregte Elektromagnet, der den mit Hilfe der Blattfedern 4 gehalterten Schwinganker 5 in Schwingungen versetzt. Von diesem Schwinganker 5 wird mittels der Stange 6 das Löt und Schmelzgefäß 2 getragen und somit gleichzeitig i in Schwingungen versetzt. Das Löt- und Schmelzgefäß 2 besteht aus einem Tiegel 7 aus feuerfestem Material, der zwischen der ringförmigen Platte 8 und der Bodenplatte 9 mittels der Bolzen io gehalten wird. Die Heizung des Tiegelinhalts kann durch Widerstandserhitzung oder auf induktivem Wege mittels Hochfrequenz geschehen, wozu eine Spule ii den Tiegel 7 umfassen kann. Es ist aber unter Umständen sogar eine Heizung mit Gas möglich. Die Schwingungeh des Schwingankers 5 werden auch auf das Schmelzgut übertragen und bewirken eine innige Mischung der Legierung. Soll das Gerät zum Löten oder zum Überziehen eines Gegenstandes mit einer Schmelzlothaut durch Eintauchen verwendet werden, so bewirkt das unter starken Schwingungen stehende Schmelzlot eine innige Haftung an dem eingetauchten Metallgegenstand, und zwar auch an Oxydationsstellen. Dieser Umstand ist bei Leichtmetall, insbesondere bei Aluminium, von besonderer Wichtigkeit, weil nunmehr das Löten oder Überziehen von Aluminiumteilen mit einer Schmelzlothaut ohne vorherige Entfernung der immer vorhandenen Oxydschicht durch einfaches Eintauchen möglich wird.
  • Bei der in Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsform ist der Schwinger oder Rüttler i auf seiner Unterlage, beispielsweise mittels Gummipuffern 12, nachgiebig gelagert, desgleichen ist der Löt- oder Schmelztopf 13 mittels Federn 14 nachgiebig gelagert und mittels einer Stange 6 mit dem Schwinganker 5 des Rüttlers i gekuppelt. Das Schmelzgut wird hierbei in horizontaler Richtung in Schwingung gehalten. Die geschilderten Vorteile dieses Gerätes sind die gleichen, wie sie an Hand der Fig. i bereits beschrieben wurden. Die Heizung kann entweder auf elektrischem oder sonstigem Wege erfolgen. Statt einer Lagerung auf Federn kann auch eine einfache Aufhängung des Gefäßes treten, oder es können sonstige Haltemittel für das Gefäß 13 vorgesehen sein, welche eine möglichst dämpfungsfreie Übertragung der Schwingungen des Ankers 5 auf die Schmelze ermöglichen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Löt- und Schmelzgerät zum Überziehen von Gegenständen durch Eintauchen in eine Schmelze unter Einwirkung mechanischer Schwingungen auf die Schmelze, insbesondere zum Verzinnen von Leichtmetallen, z. B. Aluminium, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwingungserzeuger ein Schwinger mit einer Schwingungszahl im Bereich von etwa 5o bis 25o Hz vorgesehen ist.
  2. 2. Löt- und Schmelzgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schmelze enthaltende Gefäß an einem Schwinger gehaltert ist.
  3. 3. Löt- und Schmelzgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schmelze enthaltende Gefäß nachgiebig gelagert und an den Schwinger angekoppelt ist.
  4. 4. Löt- und Schmelzgerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektromagnetischer Schwinger vorgesehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 72o 629, 735 861.
DEP49075A 1949-07-16 1949-07-16 Loet- und Schmelzgeraet Expired DE849503C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2363222A1 (de) * 1972-12-20 1974-07-04 Armco Steel Corp Verfahren zum tauchbeschichten eines eisenmetallstranges
DE3428999A1 (de) * 1984-08-07 1986-02-13 Otto Junker Gmbh, 5107 Simmerath Heisstauchmetallisierungsvorrichtung und heisstauchmetallisierungsverfahren

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DE720629C (de) * 1938-05-28 1942-05-11 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zum Verloeten von Gegenstaenden aus Aluminium untereinander oder mit Gegenstaenden aus anderen Metallen

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