DE861990C - Mittels Elektrizitaet oder Gas betriebene Destilliervorrichtung - Google Patents

Mittels Elektrizitaet oder Gas betriebene Destilliervorrichtung

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DE861990C
DE861990C DEF769D DEF0000769D DE861990C DE 861990 C DE861990 C DE 861990C DE F769 D DEF769 D DE F769D DE F0000769 D DEF0000769 D DE F0000769D DE 861990 C DE861990 C DE 861990C
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Germany
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gas
electricity
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heating
cooling
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DEF769D
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Max R Fastenrath
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/14Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by using distillation, extraction, sublimation, condensation, freezing, or crystallisation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/42Regulation; Control

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Mittels Elektrizität oder Gas betriebene Destilliervorrichtung Destillierapparate sind in den manmgfachsten Ausführungsformen bekannt, sie werden durch Holz, Kohle, Dampf und auch bereits durch Elektrizität und Gas beheizt. Der Mangel dieser Einrichtungen ist der, daß sie ständiger Wartung hinsichtlich der Heizung und der Kühlung bedürfen.
  • Die Neuerung bezweckt nun, diesen Nachteil zu beseitigen und sieht vor, an Stelle der bisher üblichen Wasserkühlung die der Heizung dienenden Wärmequellen, nämlich Gas und Elektrizität, so einzuschalten, daß durch sie mittels einer der bekannen, durch Elektrizität oder Gas betriebenen Kühl- oder Kältemaschinen bzw. Kühl- und Kälteanlagen, Kühlschränke oder -räume im Kompressions-Absorptions- oder jedem anderen möglichen Verfahren eine Verdichtung bzw. Verflüssigung der aus der Destillierblase aufsteigenden Dämpfe, Gase oder sonstigen Destillate erfolgt, wobei es möglich ist, die Vorrichtung so auszubauen, daß sich die Kühlung und Heizung nach Beendigung des Destilliervorganges oder nach einer sonstwie gewünschten Zeitspanne selbständig ausschaltet. Die vorstehend geschilderte Kühlung kann auf dieRohrleitungen oder Rohrschlangen wirken, es können aber auch die Dämpfe, Gase usw. in einen geeigneten Kühlraum oder -schrank eingeleitet werden.
  • Die Zeichnungen stellten beilspilelsweise Ausführungsformen dar. In Abb. 1 ist A ein mit einer Isolierung a umgebener Topf (Destillierblase), B ist eine Heizkammer mit einer elektrischen Heizvorrichtung b. Der Topf A besteht aus den Metallwänden c, die an einem aus nicht stromleitendem Material gefertigten Gefäß d angeordnet sind. e sind zwei Kontaktstifte, die, an ein leitenden Metallwänden befestigt, in den Topf hineinragen. C ist ein auf die Blase aufschraubbarer Helm, der durch die Rohrleitung D mit der elektrischen Kühlanlage E ve-rbunden ist. D mündet in die Kühlschlange.
  • F G ist ein eingeschraubtes oder untergestelltes Auffanggefäß.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die zu destilliegende Flüssigkeit usw. wird in die Blase eingefüllt und diese Idrch Aufsetzen des Helmes mit der Kühlanlage E verbunden. Durch Einschalten des Stromes werden die Heizanlage und die Kühlanlage in Tätigkeit gesetzt. Bei diesem Vorgang ragen die Kontaktstifte e in die Flüssigkeit hinein, wodurch der Stromkreis geschlossen; wird. Ist die Flüssigkeit nun so weit verdunstet, daß sich deren Spiegel unterhalb der Kontaktstifte in-dem isolierenden Gefäß d befindet, so wird der Stromkreis unterbrochen. Die Schließung und Unterbrechung des Stromkreises kann an Stelle der vorstehend beschriebenen Aft noch auf manche andere Weise bewerkstelligt werden. So brauchen die Stifte nicht an einem Metall- oder sonstwie leitenden Gefäß angeordnet zu werden, sie können, entsprechend isoliert, durch ein Gefäß von beliebigem Material durchgeführt werden, es können Schwimmer in vielerlei Ausfülhrungen an Ider Kochvorrichtung wie auch an der Kühlanlage zur Unterbrechung des Stromes angeordnet werden, wobei es möglich ist, diiese Stromunterbrechungsvorrichtungeni so zu gestalten, daß sie auf. eine bestimmte Zeitdauer eingestellt werden können.
  • Eine derartige Vorrichtung zum Ausschalten des Stromes kann auch unabhängig von dem Heiz- oder Kühlvorgang angebracht sein. Es genügt eventuell einer der bekannten Schalter, die sich nach einer gewünschten Zeit selbständig ausschalten.
  • Wie bereits erwähnt, können die mittels Gas oder Elektrizität betriebenen Kffilvorrichtungen beliebiger Art auf die Rohrleitungen oder Schlangen wirken, es können aber auch die Rohrleitungen durch einen nach den vorgenannten Verfahren gekühlten Raum geführt werden, wie auch'die Dämpfe direkt aus der Blase in einen solchen Raum eingeleitet werden können.
  • Abb.lI stellt eine andere, besonders für Laboratoriumszmrecke geeignete Art der Stromunberbleichung dar. Es gibt Fälle, in denen von einem in die Blase eingefüllte Stoff von fester, gasförmiger oder flüssiger Art nur eine bestimmte Teilmenge abdestilliert werden soll. Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung nach Abb. 1 in Abb. II in beispielsweiser Ausführungsform auf einen Ständer gesetzt, wobei die Rohrleitung D als Wagenbalken dient.
  • Durch Verlängern oder Verkürzen der als Wagenbalken ausgebauten Rohrleitung oder durch Auflegen von Gewichten auf den Wagenbalken oder der Kühlvorrichtung wird erreicht, daß nach Überlaufen der gewünschten Destillatmenge die Kühlvorrichtung mit dem Auffanggefäß ein Übergewicht bekommt, wodurch mittels des Kontaktes h der Strom ausgeschaltet wird. Dieser Vorgang der Stromausschaltung nach dem Abdestillieren einer bestimmten Menge kann auch noch auf mannigfache andere Art, insbesondere durch Anordnung von Schwimmern oder Magneten usw. in dem Auffanggefäß, der Heizvorrichtung, dem Kochtopf us;w., ebewerkstelligt werden.
  • Die Verwendung von Gas und Elektrizität kann auch gemeinsam erfolgen, so daß entweder die Heizung durch Gas und die Kühlung durch Elektrizität betrieben wird oder umgekehrt.
  • Bei Verwendung von Gas ist die vorstehend beschriebene Ausführungsform entsprechend abzuändern.
  • Es gibt Flüssigkeiten usw., die durch ihren Säuregehalt usw. denr Kochtopf A angreifen könnten. Für diesen Fall müßte der Kochtopf mit Platten aus Kunstharzpreßstoffen oder einem ähnlichen Werkstoff ausgelegt werden. Auch kann ein der Form des Metalltopfes entsprechender Topf aus Kunstharzpreßstoffen usw. in den Metalltopf eingelassen bzw. die Metallwände auf ihrer Innenseite entsprechend überzogen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mittels Elektrizität oder Gas betriebene Destilliervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Destillierblase mit einer durch Gas oder Elektrizität betriebenen Kühlanlage beliebiger Ausführung verbunden ist, wobei gegebenenfalls Vorrichtungen beliebiger Art so angeordnet sind, daß sich sowohl die Heiz- als auch die Kühlanlage selbständig ausschaltet.
  2. 2. Destilliervorrichtang nach Anspruch I, dadurchgekennzeichnet, daß die Wände des Metallgefäßes innen mit einem Überzug aus Kunstharzpreßstoffen oder einem ähnlichen Werkstoff versehen sind.
DEF769D 1942-12-01 1942-12-01 Mittels Elektrizitaet oder Gas betriebene Destilliervorrichtung Expired DE861990C (de)

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