DE66014C - Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Rotationsdruckmaschine

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DE66014C
DE66014C DENDAT66014D DE66014DA DE66014C DE 66014 C DE66014 C DE 66014C DE NDAT66014 D DENDAT66014 D DE NDAT66014D DE 66014D A DE66014D A DE 66014DA DE 66014 C DE66014 C DE 66014C
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Germany
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cylinder
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DENDAT66014D
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MASCHINENFABRIK AUGSBURG in Augsburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F5/00Rotary letterpress machines
    • B41F5/04Rotary letterpress machines for printing on webs
    • B41F5/06Rotary letterpress machines for printing on webs with several printing units in sequential arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA MT.\%
Die Erfindung besteht darin, bei Rotationsdruckmaschinen jeden der Plattencylinder mit je zwei Druckcylindern derart zu verbinden, dafs man jeden Plattencylinder entweder mit dem einen oder mit dem anderen von seinen beiden Druckcylindern zusammenwirken lassen kann, um die Wirkung zu erzielen, dafs das Papier mit einem und demselben Plattencylinder entweder auf der einen oder auf der anderen Seite bedruckt werden kann.
Während bei der in Fig. 1 schematisch dargestellten Rotationsdruckmaschine bekannter Ausführungsform zwei Plattencylinder P1 und P2 vorhanden sind, von denen jeder mit einem einzigen Druckcylinder D1 und D'2 derart verbunden ist, dafs das Papier zuerst durch P1 auf der Vorderseite (1) und dann durch P2 auf der Rückseite (2) bedruckt wird, ist bei der in Fig. 2 bis 5 ebenfalls schematisch verbildlichten Rotationsdruckmaschine vorliegender Erfindung jeder der beiden Plattencylinder P1 und P2 mit zwei Druckcylindern D1 D3 und D 2 D4 verbunden, und zwar derart, dafs man den Plattencylinder P1 unabhängig von dem anderen P2 entweder, wie in Fig. 2 und 4 gezeigt, mit dem Druckcylinder D1 oder, wie in Fig. 3 und 5, mit dem Druckcylinder D 3 zusammenwirken lassen kann,, während man andererseits und in gleicher Weise den anderen Plattencylinder P2 unabhängig vom ersten P1 entweder, wie Fig. 2 und 3 gezeigt, mit dem Druckcylinder D'2 oder, wie in Fig. 4 und 5, mit dem Druckcylinder Di zusammenwirken lassen kann.
Zu diesem Zwecke sind die Plattencylinder, beispielsweise in der in Fig. 1 a und 2 a mit Bezug auf die untere Cylindergruppe veranschaulichten Weise, in Lagern angeordnet, die durch Stellschrauben in Führungen verschiebbar sind. Fig. ia zeigt den Plattencylinder P1 in seiner höchsten Lage, bei welcher derselbe mit dem Druckcylinder D1 in Verbindung ist, während der Druckcylinder D3 nicht mit P1 in Verbindung steht, indem das Stirnrad -R1 des Plättencylinders PJ'rsich mit dem Stirnrad R2 des Druckcylinders D1 in Eingriff, das Stirnrad R3 des Druckylinders Z)8 dagegen sich aufser Eingriff befindet. Fig. 2 a zeigt den Plattencylinder P1 in seiner untersten Lage, bei welcher derselbe mit dem Druckcylinder Z)3 in Verbindung gebracht ist, während der Druckcylinder D1 nicht mit P1 in Verbindung steht, indem das Stirnrad i?1 sich mit R3 in Eingriff befindet, das Stirnrad R2 dagegen aufser Eingriff ist.
Die Druckcylinder D1 und Z)3, ebenso wie -D2 und D*, werden gegenseitig etwas aus einander gestellt, um das Aufeinanderdrücken der Cylinderaufzüge und Zurichtungen zu verhüten. In den schematischen Darstellungen sind diese Cylinder nur der Deutlichkeit halber etwas mehr aus einander gerückt.
Je nachdem man nun dem betreffenden Plattencylinder die verschiedenen in Fig. 2 bis 5 veranschaulichten Stellungen zu ihren Druckcylindern giebt und das Papier bei-,λ1 oder λ2 ein- und bei b1 oder b2 austreten läfst, kann man dasselbe nach einander entweder zuerst auf der Vorderseite (1) durch den Plattencylinder P1 und dann auf der Rückseite (2) durch den Plattencylinder P2, Fig. 2, oder zweimal auf der Rückseite durch P1 und P2,
Fig. 3, oder zweimal auf der Vorderseite durch P1 und" P2, Fig. 4, oder zuerst auf der Rückseite durch P1 und dann auf der Vorderseite durch P2 bedrucken. Man kann also das Papier entweder auf beiden Seiten durch je einen Plattencylinder oder auf einer Seite gar nicht und auf der anderen Seite durch beide Plattencylinder bedrucken.
Erhält beispielsweise der Plattencylinder P1 von einem Farbwerk schwarze und der Plattencylinder P2 von einem zweiten Farbwerk rothe Farbe, so wird das Papier bei der Einstellung Fig. 2 auf der Vorderseite schwarz und auf der Rückseite roth, nach Fig. 3 auf der Vorderseite gar nicht, auf der Rückseite dagegen schwarz und roth, bei Fig. 4 auf der Rückseite gar nicht, auf der Vorderseite dagegen schwarz und roth,' und endlich bei Fig. 5 auf der Rückseite schwarz und auf der Vorderseite roth bedruckt. Es können also alle möglichen Aenderungen in der Zusammensetzung Zweier Farben mit einer Rotationsdruckmaschine erzielt werden.
Solche verstellbaren, mit zwei Druckcylindern wechselweise in Verbindung stehenden Plattencylinder können aufser an Rotationsdruckmaschinen, welche nur. zwei Plattencylinder und zwei Farbwerke besitzen, auch an solchen derartigen Maschinen angebracht werden, welche mit mehr als zwei Plattencylindern und mehr als zwei Farbwerken versehen sind. Ebenso kann diese Anordnung sowohl bei Rotationsmaschinen Anwendung finden, die das Papier vor dem Druck schneiden (für veränderliche Formate), als auch bei solchen, die das Papier nach dem Druck schneiden (für constantes Format).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Rotationsdruckmaschinen mit einem oder mit mehreren Plattencylindern (P) und je zwei zu einem Plattencylinder zugehörigen Druckcylindern (D) die Verstellbarkeit des Plattencylinders derart, dafs derselbe, je nachdem er mit dem einen oder mit dem anderen zugehörigen Druckcylinder in Verbindung gebracht wird, das Papier entweder auf der Vorderoder auf der Rückseite bedruckt.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66014D Rotationsdruckmaschine Expired - Lifetime DE66014C (de)

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