DE660040C - Schaltanordnung fuer nach dem Abbrennverfahren arbeitende elektrische Stumpfschweissmaschinen - Google Patents
Schaltanordnung fuer nach dem Abbrennverfahren arbeitende elektrische StumpfschweissmaschinenInfo
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- DE660040C DE660040C DEA74911D DEA0074911D DE660040C DE 660040 C DE660040 C DE 660040C DE A74911 D DEA74911 D DE A74911D DE A0074911 D DEA0074911 D DE A0074911D DE 660040 C DE660040 C DE 660040C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
Nach dem Abbrennverfahren arbeitende elektrische Stumpfschweißmaschinen werden
mit Einphasenwechselstrom betrieben. Allgemein ist ihre Arbeitsweise derartig, daß in
der ersten Schweißperiode die Werkstücke zur Erwärmung der Schweißstelle in kurzen
Intervallen (einige Sekunden) durch die Maschine kurzschlußartig zusammengestoßen und
auseinandergezogen werden. Der Strombedarf schwankt hierbei zwischen Leerlauf und
maximaler Vollast. Für die angedeutete Bewegung der Werkstücke bzw. des Spannschlittens
und für das zum Schluß stattfindende Zusammenstauchen der weißglühenden Enden sind Hilfsmotoren erforderlich,
die als Drehstrommotoren ausgebildet sind. Falls nun ein großes Drehstromnetz nicht
zur Verfügung steht, muß ein besonderer Generator vorgesehen werden, der in seiner
Leistung möglichst nicht größer zu bemessen ist, als dem Bedarf der Schweißmaschine entspricht.
Es wird in diesem Falle vorteilhaft sein, nicht einen Einphasenwechselstromgenerator,
sondern einen Drehstromsynchrongene · rator zu verwenden, um mit ihm die dreiphasigen
Hilfsmotoren gleichzeitig betreiben zu können. Da die Schweißspannung an zwei Phasen abgenommen wird, tritt aber dann
eine unsymmetrische Belastung des Synchrongenerators auf. Der entsprechende Span-
nungsabfall und das sich ergebende gegenläufige Drehfeld wirken sich ungünstig auf
die Hilfsmotoren aus. Infolge der kurzschlußartigen Belastung besteht ferner die Gefahr,
daß die Schweißspannung stark absinkt.
Es ist zwar bekannt, daß -man zur Fernhaltung von Unsymmetrien von an einem
Drehstromnetz liegenden Drehstrommotoren eine Asynchronmaschine vorschaltet, die
synchron gegen das Drehfeld angetrieben wird. Würde man jedoch auf diese Weise
versuchen, das gegenläufige Spannungssystern zu unterdrücken, so würde die Spannung an
der Schweißstelle- nicht ausreichen, um eine einwandfreie Schweißung zu ermöglichen.
Neben der -unsymmetrischen Belastung durch die Schweißstelle, die gewissermaßen einen
Kurzschluß darstellt, tritt eine starke Absenkung der Generatorspannung ein, so daß
das Drehmoment der angeschlossenen Ililfsmotoren, das ja im wesentlichen dem
Quadrat der Spannung" proportional ist, stark abfällt.
Es ist ferner bekannt, bei Netzkurzschlüssen die Spannung durch Stoßerregung, nämlieh
durch Kurzschließen eines Widerstandes
*) Von dem Patents-ucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Arthur Mandl in London und Walter Ebersbach in Berlin-Friedrichshagen.
660Ö40
im Erregerkreis, aufrechtzuerhalten. Eine derartige stoßartige Spannungserhöhung allein
würde ebenfalls nicht ein befriedigendes Er-" gebnis zeitigen, da infolge des einphasigen
Kurzschlusses die Symmetrie der DreiphaseEtspannung
derart gestört wird, daß den·. Motoren kein reines Drehfeld zugeführt wird.
Es besteht somit die Gefahr, daß sie nicht richtig anlaufen oder nicht ausreichend durchziehen.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung dadurch vermieden, daß zur Aufrechterhaltung der Spannung an der Schweißstelle
beim jeweiligen Beginn der verschiedenen Schweißperioden die Erregerspannung des
Synchrongenerators durch Kurzschließen eines in seinen Erregerkreis leingeschalteten Widerstandes stoßartig gesteigert und nach Erreichen
des vollen Wertes der Generatorspannung durch Wiedereinschalten eines Teils
des Widerstandes geschwächt wird, während zur Aufrechterhaltung des rechtsläufigen
Drehfeldes bzw. Spannungssystems an den einzelnen Hilfsmotoren das gegenläufige
Spannungssystem durch eine in Reihe mit den Hilfsmotoren liegende, ungefähr synchron
gegen das Drehfeld angetriebene Asynchronmaschine unterdrückt wird. Durch diese
Maßnahme wird sowohl eine einwandfreie Schweißung wie auch ein einwandfreier Betrieb
der erforderlichen Hilfsmotoren, beispielsweise der Spannschlitten o. dgl., ermöglicht,
ohne daß wie bisher bei den meisten Schweißmaschinen zwei Spannungssysteme, nämlich ein Einphasensystem zur Schweißung
selbst und ein Dreiphasensystem zum Antrieb der Hilfsmotoren, benötigt werden.
Die Erzielung der zu einer einwandfreien Schweißung erforderlichen Konstanz der
Spannung an der Schweißstelle bei den verschiedenen Belastungszuständen wird durch
verschieden starke Stoßerregung erreicht. In der Anwärmperiode wechselt die Belastung
zwischen Null und dem Höchstwert, während sie sich in der späteren Abschmelz- und
Schweißperiode auf einen niedrigeren Zwischenwert einstellt.
Die Stoßerregungen können gemäß der Erfindung ihren einstellbaren Impuls von der
Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Ar-.beitsstückes erhalten und durch Strom- und
Spannungswächter überwacht werden. Für die Zwischenlast während der Abschmelzperiode
wird die Erregung durch ein Zeitrelais, welches dann Impuls gibt, wenn bei Beginn der
Abschmelzperiode dem letzten Zusammendrücken der Arbeitsstücke keine gegenläufige
Bewegung folgt, oder durch ein wattmetrisches Relais eingestellt.
■Ή> In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt.
An den Klemmen// und ν des Synchrongenerators ι wird die Schweißspaiinung für
ydie Schweißeinriclitung 2 abgenommen. Um ■die Stoßerregung durchzuführen, ist in den
'Erregerkreis des Synchrongenerators 1 ein
^■Widerstand 6 gelegt. Bei Beginn oder vor Eintritt des Anwärmstromstoßes wird dieser
Widerstand mittels der Schalter 7 und 8 kurzgeschlossen. Sobald die Spannung ihren vol- 7"
len Wert erreicht hat, wird etwa der Schalter 7 wieder geöffnet. Nach Beendigung des
Stromdurchganges wird auch der Schalter S geöffnet, so daß der volle Widerstand in dem
etwa von einer selbsterregten Gleichstrommaschine 5 gespeisten Erregerkreis der Synchronmaschine
ι liegt. Ein Kontakt 11 wird
von einem nicht gezeichneten Zeitrelais für die Abschmelzperiode betätigt.
Weiterhin ist in Reihe mit dem Hilfsmotor
4 eine Asynchronmaschine 3 mit Kurzschlußanker geschaltet. Deren Läufer ι ο ist
beispielsweise mit dem Polrad 9 des Synchrongenerator i fest gekuppelt. Durch Vertauschen
zweier Phasen gegenüber dem Synchrongenerator erhält man dann einen ungefähr
synchronen Antrieb gegen das Drehfeld.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Schaltanordnung für nach dem Abbrennverfahren arbeitende elektrische Stumpfschweißmaschinen, deren Schweißstrom bzw. -spannung zwei Phasen eines dreiphasigen Synchrongenerators entnommen wird, der gleichzeitig mehrere dreiphasige Hilfsmotoren, beispielsweise zum Antrieb der Spannschlitten o. dgl., speist, dadurch gekennzeichnet, daß einesteils zur Aufrechterhaltung der Schweißspannung der bei dem jeweiligen Beginn der verschiedenen Schweißperioden auftretende Erregerspannungsabfall des Synchrongenerators dadurch kompensiert wird, daß in an sich bekannter Weise durch Kurzschließen eines im Erregerkreis eingeschalteten Widerstandes die Erregerspannung stoßartig gesteigert und nach Erreichen des vollen Wertes der Generatorspannung durch Wiedereinschalten eines Teiles des Widerstandes ge- schwächt wird, und daß andernteils zur Aufrechterhaltung des rechtläufigen Spannungssystems an den einzelnen Hilfsmotoren das gegenläufige Spannungssystem durch eine in Reihe mit den Hilfs- motoren liegende und in an sich bekannter Weise ungefähr synchron gegen das Dreh/· feld angetriebene Asynchronmaschine unterdrückt wird.
- 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspannung des Synchrongenerators in Ab-hängigkeü von der Schlittenbewegung der ; dem Erregerkreis des Synchrongenerators Schweißmaschine oder von der Impuls ■ stoßartig nach Maßgabe des Erregergebung für die Ein- und Umschaltung der j bedarfes des jeweiligen Belastungszustandiesen Schlitten bewegenden Hilfsmotoren ι des verändert wird, so daß eine möglichst durch Kurzschließen von Widerständen in -j gleichmäßige Spannung erzielt wird.Hierzu ι Blatt ZeichnungenItWUN. Glinni'i-KT IN DK« KH
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74911D DE660040C (de) | 1934-12-23 | 1934-12-23 | Schaltanordnung fuer nach dem Abbrennverfahren arbeitende elektrische Stumpfschweissmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74911D DE660040C (de) | 1934-12-23 | 1934-12-23 | Schaltanordnung fuer nach dem Abbrennverfahren arbeitende elektrische Stumpfschweissmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660040C true DE660040C (de) | 1938-05-14 |
Family
ID=6946295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA74911D Expired DE660040C (de) | 1934-12-23 | 1934-12-23 | Schaltanordnung fuer nach dem Abbrennverfahren arbeitende elektrische Stumpfschweissmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660040C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2502127A1 (fr) * | 1981-03-20 | 1982-09-24 | Baron Louis | Transporteur a raclette plus specialement pour vidange de silos contenant des produits granuleux ou pulverulents |
-
1934
- 1934-12-23 DE DEA74911D patent/DE660040C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2502127A1 (fr) * | 1981-03-20 | 1982-09-24 | Baron Louis | Transporteur a raclette plus specialement pour vidange de silos contenant des produits granuleux ou pulverulents |
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