DE65986C - Stimmwirbel für Streichinstrumente. j - Google Patents
Stimmwirbel für Streichinstrumente. jInfo
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- DE65986C DE65986C DENDAT65986D DE65986DA DE65986C DE 65986 C DE65986 C DE 65986C DE NDAT65986 D DENDAT65986 D DE NDAT65986D DE 65986D A DE65986D A DE 65986DA DE 65986 C DE65986 C DE 65986C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/14—Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich sind die Wirbel der Violinen und ähnlicher Instrumente konisch gestaltet und
greifen in die konischen Wirbellager ein, welche in dem Kopf des Instrumentes angeordnet sind;
sie erhalten dadurch die nöthige Reibung, welche der Spannung der Saiten das Gleichgewicht hält,
dafs sie mehr oder weniger dicht in ihre Lager eingeprefst werden. Diese seit langem gebrauchte
Befestigungsweise hat verschiedene Uebelstände. Es ist nämlich oft äufserst schwer, gleichzeitig
mit dem Spannen der Saite zu dem gewünschten Ton den Wirbel fest einzudrücken. Bei einem
gewaltsamen Feststellen der Wirbel werden sie oft derartig fest in ihre Lager eingeprefst, dafs
dabei der Kopf des Instrumentes gespalten wird.
Diese Uebelstände zu beseitigen, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Fig. 1 beiliegender
Zeichnung ist eine Draufsicht auf einen mit den neuen Wirbeln ausgestatteten Geigenhals; Fig. 2
bis 5 sind Einzeldarstellungen des neuen Wirbels.
Die Wirbel D sind den bisher gebräuchlichen Violinwirbeln ähnlich, jedoch ist ihr dünneres
Ende bei E geschlitzt und mit einer konischen Aushöhlung versehen, deren Verlängerung durch
eine mit Schraubengewinde versehene BohrungG gebildet wird.
Der in eine Schraubenspindel / auslaufende Kegel H entspricht der konischen Aushöhlung,
während die Spindel / in das Muttergewinde der Bohrung G pafst. Auf seiner Grundfläche
ist der Kegel H mit einem Einschnitt K und mit einer centrischen, mit Muttergewinde versehenen
Bohrung L versehen. In letztere kann die Schraubenspindel N des halbkugelförmigen
Schlüfsknopfes M eingeschraubt werden.
Die Wirbel sind in den nach aufsen sich erweiternden
Wirbellagern P des Violinkopfes gelagert. Jeder Wirbel wird in sein Lager eingesetzt,
ehe sein vorderes Ende aus einander getrieben ist; hierauf wird der Kegel und dessen
Schraubenspindel mit Hülfe eines in den Einschnitt K des Kegelkopfes gesteckten Schraubenschlüssels
in das konische Lager und das innere Muttergewinde des Wirbels hineingezogen und
treibt das Ende des Wirbels aus einander, so dafs dessen Theile gegen das Wirbellager geprefst
werden.
Durch ein Einschrauben des Kegels kann der Wirbel auf jede beliebige Widerstandsstärke eingestellt werden, die vortheilhaft so
gewählt wird, dafs sie etwas gröfser ist als die Spannung der auf den richtigen Ton gestimmten
Saite. Wenn die Reibung des Wirbels derartig bemessen ist, kann der Schlufsknopf M aufgeschraubt
werden. Auf diese Weise wird die innere Einrichtung des Wirbels verdeckt, so dafs dieser das Ansehen eines gewöhnlichen
Violinwirbels erhält.
Bei dem Abstimmen einer Saite mit Hülfe des oben beschriebenen Wirbels ist keine besondere
Schlufskraft nothwendig; der Wirbel wird einfach so lange gedreht, bis der passende
Ton erreicht ist. Die einmal regulirte Reibung
des Wirbels in seinem Lager hält denselben in jeder Stellung.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Wirbel für Saiteninstrumente, gekennzeichnet durch einen in demselben angeordneten geschlitzten Hohlkegel, der durch einen in ihm verstellbaren Vollkegel aus einander getrieben werden kann und hierdurch das Anlegen des Wirbels gegen das Wirbellager bewirkt.Ein Wirbel der in Anspruch i. gekennzeichneten Art, bei welchem der Kegel H mittelst einer Schraube / in eine Bohrung G des Wirbels eingeschraubt und durch einen Schlufsknopf M verdeckt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65986C true DE65986C (de) |
Family
ID=339728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65986D Expired - Lifetime DE65986C (de) | Stimmwirbel für Streichinstrumente. j |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65986C (de) |
-
0
- DE DENDAT65986D patent/DE65986C/de not_active Expired - Lifetime
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