DE659260C - Verfahren zur Herstellung eines Pektinpraeparates - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pektinpraeparates

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DE659260C
DE659260C DEC45339D DEC0045339D DE659260C DE 659260 C DE659260 C DE 659260C DE C45339 D DEC45339 D DE C45339D DE C0045339 D DEC0045339 D DE C0045339D DE 659260 C DE659260 C DE 659260C
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pectin
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acid
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof
    • C08B37/0006Homoglycans, i.e. polysaccharides having a main chain consisting of one single sugar, e.g. colominic acid
    • C08B37/0045Homoglycans, i.e. polysaccharides having a main chain consisting of one single sugar, e.g. colominic acid alpha-D-Galacturonans, e.g. methyl ester of (alpha-1,4)-linked D-galacturonic acid units, i.e. pectin, or hydrolysis product of methyl ester of alpha-1,4-linked D-galacturonic acid units, i.e. pectinic acid; Derivatives thereof

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Pektinpräparates Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Pektinpräparates, das leicht in wäßrigen Lösungen ohne Bildung von Klumpen und ohne Schaumbildung dispergiert werden-kann.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung stellt eine Verbesserung des Verfahrens dar, nach dem Pektinpräparate durch Zusatz eines Carbonats oder Bicarbonats und einer Säure aufbrausend gemacht werden, wodurch auch eine bessere Dispergierung erzielt wird.
  • Wenn gemäß dem bekannten Vorschlag Pektinpräparate aufbrausend gemacht werden sollen, ist ein überschuß von Säure notwendig, um den unerwünschten Ein-Ruß irgendwelcher Alkalität in der Mischung auf das Pektin wähnend des Lagerns zu vermeiden.. Das entstehende Endprodukt einer aufbrausendem Carbonat-Säure-Mischung ist ein 'Puffersalz, z. B. Natriumcitrat. Durch dieses .wird jedoch eine Verzögerung des Gelierens bedingt.
  • Es wurde nun gefunden, daß es möglich ist, ein aufbrausendes Pektinpräparat herzustellen, das kein Rückstandsprodukt hinterläßt, wenn das Pektin dispergiert worden ist. Erreicht wird dieses Ziel durch Benutzung eines ein Aufbrausen bewirkenden Materials, das dein Pektinpräparat beigegeben wird, und zwar eines Materials, das unter der Wirkung von Wärme und bzw. oder Feuchtigkeit unter Freiwerden eines Gases und Beines bei Erwärmung flüchtigen Rückstandes zersetzt wird. Vorzugsweise benutzt man Acetondicarbonsäure, Diketobernsteinsäure oder Mesoxals.äure.
  • Es ist außerdem gefunden worden, daß das Verhältnis der Partikelgröße von Pektin und aufbrausendem Material eine wichtige Rolle für die Erleichterung der Dispergierung des Pektins in einer Flüssigkeit spielt. Wenn das aufbrausende Material von der gleichen oder einer kleineren Partikelgröße ist als das Pektin, findet das Dispergieren nicht nur in einer kürzeren Zeit statt, sondern es wird auch nicht von Schaumbildung begleitet.
  • Als bevorzugte Ausführungsform wird im folgenden das Verfahren unter Verwendung von Aoetondicarbonsäure beschrieben.
  • Aoetondicarbonsäure, C O (C H2 C O O H)2, wird durch Wärme und besonders in Gegenwart von Feuchtigkeit zersetzt unter Freiwerden von Kohlendioxyd und Aceton. Aceton mit einem Siedepunkt von ungefähr 56,5'C verflüchtigt sich beim Erwärmen.
  • Bei Anwendung der Erfindung wird eine geeignete Menge von Aoetondicarbonsäure mit einem festen, Pektinpräparat vermischt. Es wurde festgestellt, daß ein Zusatz von 5 bis io Gewichtsprozent zum Pektin zufriedenstellende Resultate ergibt. Die Pektinmischung-. kann außerdem eine - genießbare Säure ent=halten, zwecks Ansäuerung des, herzusbelltri=-, den Gelees, und ebenso färbende, geschmack, gebende und andere Stoffe.
  • Das nach dem Verfahren der Erfindung hergestellte Präparat wird vorzugsweise in einer warmen wäßrigen Flüssigkeit gelöst. Man rührt es schnell in heißes Wasser .ein, wodurch die Acetondicarbonsäure zersetzt und Kohlendioxyd frei wird, das das Pektin völlig dispergiert und die Klumpenbildung verhindert. Das gebildete Aceton verdampft.
  • Falls füreinige Zwecke die Gegenwart eines Puffersalzes, wie z. B. Natriumcitrat,- in der Mischung wichtig ist, kann -ein solches zugesetzt werden. , Bei der Herstellung von gewissen Emulsionen wird zunächst ein Pektnsol hergestellt. Acetondicarbonsäure kann unter diesen Umständen mit großem Vorteil als aufbrausend wirkende Substanz verwendet werden, und das Aceton kann weggekocht werden oder in dem Sol verbleiben. Ein zurückbleibendes Puffersalz, wie es bei Benutzung einer Mischung gemäß dien bekannten. Verfahren verbleibt, wäre ein unerwünschter Bestandteil der Emulsion, da er die Stabilität derselben.' ungünstig beeinflussen würde.
  • Ein anderer wichtiger Vorteil, der sich aus der Benutzung der Erfindung ergibt, ist die Tatsache, daß aus der Acetondicarbonsäure ungefähr 6o,2 Gewichtsprozent Kohlendioxyd, wohingegen z. B. bei der Benutzung von Natriumbicarbonat und Citronensäure nur ungefähr 28,5% entwickelt werden. Es ist also seine beträchtlich geringere Mengte von Ace-:töndicarbonsäure nötig, um eine bekannte ;M@eng@e Kohlendioxyd frei zu machen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die '.'FAtsache, daß bei der Lagerung der Präparate gemäß der Erfindung keine schädigende Beeinflussung des Pektins durch irgendeine basische Substanz eintreten kann, da kein basisches Salz" zugegeben ist. Außerdem ist Aoetondicarbonsäure eine schwache Säure und greift das Pektin nicht an.
  • Das Präparat, hergestellt gemäß der Erfindung, kann nicht nur zur Herstellung von Gelees, sondern auch von anderen Speisen -und zu sonstigen Zwecken verwendet werden. Es ist selbstverständlich, daß die Benutzung .der Erfindung nicht in einer Weise geschehen soll, die gegen bestehende Gesetze verstößt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHL: i. Verfahren zur Herstellung eines Pektinpräparates, das seinen ein Aufbrausen bewirkenden Stoff zwecks leichter Dispergierbarkeit in wäßrigoen Flüssigkeiten enthält, dadurch gekennzeichnet, daß feinkörniges Pektin mit einem Stoff, z. B. Acetondicarbonsäure, vermischt wird, der unter Einwirkung von Wärme und bzw. oder einer wäßrigen Flüssigkeit ein Gas und einen in der Wärme flüchtigen Rest ergibt.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stoff verwendet wird, dessen Korngröße die des Pektins nicht wesentlich übersteigt und vorzugsweise kleiner ist.
DEC45339D 1930-09-08 1931-09-09 Verfahren zur Herstellung eines Pektinpraeparates Expired DE659260C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232451B (de) * 1963-01-04 1967-01-12 Packaged Products Corp Verfahren zur Herstellung von Puddings

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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