DE658941C - Verschlusskapsel fuer Leimflaschen o. dgl. - Google Patents

Verschlusskapsel fuer Leimflaschen o. dgl.

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DE658941C
DE658941C DEC51036D DEC0051036D DE658941C DE 658941 C DE658941 C DE 658941C DE C51036 D DEC51036 D DE C51036D DE C0051036 D DEC0051036 D DE C0051036D DE 658941 C DE658941 C DE 658941C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M11/00Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive
    • B43M11/06Hand-held devices

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschlußkapsel für Leimflaschen o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Verschlußkaps-el für Flaschen oder andere Behälter, insbesondere zur Aufnahme von zähen Flüssigkeiten, wie Leim o. dgl., die mit einer seitlich überragenden Verteilerzunge ausgestattet ist, wobei die Verteilerzunge gleichzeitig die Kapselöffnung verschließt.
  • Verschlußkapseln für Leimflaschen mit einer den Flaschenhals seitlich überragenden Verteilerzunge sind an sich bekannt. Hierbei bestehen die Kapseln gewöhnlich aus einem Gummikörper, der den Hals der Tube, Flasche o. dgl. hülsenartig umgibt und die B.ehältertnündung mit seiner Bodenfläche bedeckt, die mit dem den Hals umgebenden Teil der Kapsel nur so weit verbunden ist, daß der den Halsteil seitlich zungenförmig überragende Bodenteil von der Flaschenmündung abhebbar ist und dabei eine Durchtrittsöffnung für den Behälterinhalt gegen die Wirkung einer auf dem Kapselboden angeordneten Blattfeder bei einem Druck gegen das freie Ende der Verteilerzunge freigibt.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, nach oben verjüngte Gummikappen auf der die Flaschenmündung überragenden, zweckmäßig abgeflachten Wandfläche mit einem etwa halbkreisförmigen Einschnitt zur Bildung einer Zunge zu versehen, so daß durch seitliches Aufdrücken des überstehenden weichen Kapselhutes oberhalb der Zunge gegen die zu benetzende Fläche der Zungenspalt geöffnet wird, und der Behälterinhalt, z. B. Leim, zum Austreten und zur Verteilung gebracht werden kann.
  • Diese -bekannten Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die völlig aus nachgiebigem Werkstoff bestehende Kapsel, vor allem in den Ecken der Zungenausschnitte, sehr leicht an Spannung verliert und damit an diesen Stellen sich Winkel bilden, die sich, besonders bei Füllungen, wie Leim, leicht vollsetzen, so daß ein einwandfreier Verschluß der Flasche o. dgl. nach längerem Gebrauch nicht mehr erreicht werden kann.
  • Wenn insbesondere solche Kapseln aus Gummi bestehen, so ist die Spannung in den verschiedenen Teilen der betreffenden Kapsel sehr verschieden, und auch besondere Federungen reichen nicht aus, um ein sicheres dichtes Anliegen der Verteilerzunge an die Behältermündung zu erreichen. Der vordere Zungenteil bleibt fast spannungsfrei, da in seinem Bereich keinerlei Verbindung mit der Kapsel besteht. Die Zunge muß außerdem, um als Verteilerzunge wirken zu können, sehr weit eingeschlitzt sein; es besteht also leicht die Gefahr des Eintrocknens der Behälterflüssigkeit infolge Luftzutritts durch die bestehenden Spalte.
  • Diese Nachteile sollen durch die Verschlußkapsel gemäß der Erfindung vermieden werden. Sie ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerzunge in einer starren Kapsel mit einem entsprechenden Ausschnitt für den Durchtritt der Zunge derart gelagert ist, daß diese von dem starren Kapselboden ständig fest .an die Behältermündung gepreßt gehalten wird und infolgedessen gerade an dieser für einen guten Verschluß wichtigen Stelle nicht so leicht erschlaffen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Verschlußkapsel gemäß Erfindungfür .eine Leimflasche dargestellt. Es zeigen Fig. i die Vorrichtung in senkrechtem Schnitt, -Fig. z 'in der Draufsicht und Fig. 3 in der Arbeitsstellung, von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt.
  • Die Flasche ist mit i bezeichnet; mit z die Kapsel, mit 3 die Platte, mit 4 die Zunge und mit 5 der Ausschnitt in der Kapsel für den Durchtritt der Zunge 4. Wie "aus Fig. i und z hervorgeht, erstreckt sich der Äusschnitt 5 -ein Stück über den Kapselboden. Die Platte 3 und die Zunge 4 bestehen aus einem Stück Gummi. Die Platte 3 liegt für gewöhnlich dicht an die Kante der Flaschenmündung an und verhindert, daß der flüssige Klebstoff herausfließt. Wird aber die Flasche in die in Fig.3 dargestellte Lage gebracht und, mit der Zunge 4 gegen die Unterlage 6 schleifend, unter Druck seitwärts gezogen, so wird- eine öftnung 7 zwischen der Kante der Flaschenmündung und der Platte 3 oberhalb der -Zunge 4 gebildet, so daß der Klebstoff auf die Unterlage fließen und mittels der Zunge 4, die als Pinsel dient, verteilt werden kann. Um das schnelle Wiederschließen der Öffnung 7 zu erreichen, kann auf der Platte 3 und der Zunge 4 eine Feder 8 in bekannter Weise vorgesehen sein. Die Zunge ¢ kann ferner zum besseren Verteilen des 'Klebstoffes an ihrem freien Ende gezahnt sein.
  • Die einzelnen Teile der dargestellten Vorrichttuig können in verschiedener Richtung abgeändert werden, z. B. kann die Feder g eine andere Form haben oder auch in der Platte und der Zunge angeordnet sein.
  • Die Kapsel gemäß Erfindung hat den Vorteil, daß -ein unerwünscht starkes Abheben der Zunge vom Behälterrand, wie bei den Bekannten Ausführungen, nicht möglich ist. Die Zunge 4 schließt an sich schon dicht unter der Einwirkung des Kapselbodens, so daß eine zusätzliche Feder gegebenenfalls entbehrlich ist. '

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschlußkapsel für Leimflaschen o. dgl. mit seitlich überragender federnder Verteilerzunge, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerzunge (4) in einer starren Kapsel (a), die einen entsprechenden Ausschnitt für den Durchtritt der Zunge aufweist, gelagert ist.
  2. 2. Verschlußkapsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die- Verteilerzunge (4) mit der innerhalb der Kapsel liegenden, den Flaschenrand abdichtenden Platte (3) aus einem Stück besteht.
DEC51036D 1935-11-03 1935-11-03 Verschlusskapsel fuer Leimflaschen o. dgl. Expired DE658941C (de)

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