DE822372C - Iris-Faltschachtel - Google Patents

Iris-Faltschachtel

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Publication number
DE822372C
DE822372C DEP3533A DEP0003533A DE822372C DE 822372 C DE822372 C DE 822372C DE P3533 A DEP3533 A DE P3533A DE P0003533 A DEP0003533 A DE P0003533A DE 822372 C DE822372 C DE 822372C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iris
closure
box
folding box
fold
Prior art date
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Expired
Application number
DEP3533A
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Von Reuss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOTHAR VON REUSS
Original Assignee
LOTHAR VON REUSS
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE822372C publication Critical patent/DE822372C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/02Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
    • B65D5/10Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body with end closures formed by inward-folding of self-locking flaps hinged to tubular body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Iris-Faltschachtel Gegenstand der Erfindung ist eine Faltschachtel, deren Zusammenhalt, deren Öffnung und deren Verschluß durch eine neuartige irismäßige Faltenlegung bewirkt wird.
  • I) ieser Irisverschluß kommt durch ein spezielles Faltensystem, das auf dem Zuschnitt der Faltschaclttel vorzurichten ist, zustan, de.
  • Seine anwendungsmögl ichkeit beschränkt sich auf solche Ausbildungen, deren Grundriß ein gleichseitiges ni,d gleichwinkliges Vieleck bildet, also des gleichseitigen Dreiecks, des Quadrats, des gleichseitigen und gleichwinkligen Fiinf-, Sechs-, Sieben-. \cht-, Neuiiecks us\v.
  • Fig. 1 der Zeichnungen stellt einen solchen zum Falten vorgerichteten Zuschnitt einer Iris-Faltschachtel mit quadratischem Grundriß dar.
  • Sämtliche Innenlinien stellen die vorgerichteten Faltenl) rüclle dar, und zwar kennzeichnen die vollen Linien diejenigen Faltenbrücke, bei der Faltung nach außen gerichtet, welche die Außenkanten der Wandungen bilden. Die gestrichelten Linien kennzeichnen diejenigen Faltenbrüche, deren Außenkanten nach dem Innern der Faltschachtel gerichtet sind und beim zusammenlegen den irisartigen Verschlueffekt dieses Faltensystems bewirken.
  • Die punktgestrichelte Linie kennzeichnet den nach innen gerichteten Faltenbruch des einen ltandstreifens, der mit dem doppelten Randstreifen der anderen Seite den Zusammenhalt der Wandungen bildet.
  • Fig. 2 stellt die sich aus dem Zuschnitt ergebende Grundrißfigur. hier eines Quadrates, in Aufsicht, und zwar in halb geschlossenem Zustande, dar.
  • Die gestrichelten Linien kennzeichnen hierbei die Lage der nach innen gerichteten Faltenbrüche, die im weiteren hier als Irisfalten bezeichnet werden sollen. Bei dieser halben Verschlußstellung wölben sich die über den Irisfalten liegenden oberen Randteile fragezeichenartig nach außen heraus, so daß deren Innenseiten sichtbar werden. Bei weiterem Zusammenfalten schwenken die Irisfalten unter gleichzeitiger Senkung auf den Mittelpunkt ein, indem sie sich gegenseitig schneidend einander zum Teil überdecken, und wobei die über den Irisfalten befindlichen oberen Randteile mit ihren Innenseiten nach oben außen zu liegen kommen. Gleichzeitig verklammern sich die ineinander gelegten Rand streifen der Wandungen gegenseitig, legen sich rechtwinklig zusammen mit den Irisfalten um und bewirken so den Zusammenhalt der Wandungen der Schachtel.
  • Der in Fig. I gegebene Zuschnitt und das darin enthaltene Faltsystem beziehen sich auf eine Iris-Faltschachtel, deren Boden und Deckelseiten durch den Irisverschluß gebildet werden. Fig. 3 stellt die fertig zusammengefaltete Iris-Faltschachtel in perspektivischer Aufsicht dar. Die schraffierten Teile kennzeichnen hienbei diejenigen Teile des Irisverschlusses, deren Innenseite in der Verschlußstellung nach oben außen liegt.
  • Die Richtung der Irisfalten, entweder nach rechts oder nach links, bestimmt die Richtung, in der sich die Falten beim Schließen einlegen. Dieses Schließen vollzieht sich leicht, wenn es bei allen Irisfalten gleichzeitig vorgenommen wird, was auf einfachste Art durch Auflegen der hohlen Hand auf den offenen oberen Rand und leichtes Drehen im Sinne, der Irisfalten bewirkt wird. Die Wiederöffnung des Irisverschlusses erfolgt ebenso einfach durch Auseinanderziehen zweier sich gegenüberliegender Faltenspitzen. Der Irisverschluß kann solcherart immer wieder geöffnet und wieder verschlossen werden.
  • Wie eingangs dargetan, kann der Irisverschluß bei allen vieleckigen, gleichseitigen und gleichwinkligen Grnndrißfiguren Anwendung finden. Jede der möglichen Grundrißfiguren erfordert die sich für sie mathematisch ergebende Winkelstellung der Irisfalten.
  • Fig. 4 gibt eine graphische Darstellung der Winkelgrade der Irisfalte für die wichtigsten Grundrißfiguren vom regelmäßigen Dreieck, Quadrat bis zum regelmäßigen Neuneck.
  • Die Fig. 5 bis IO der Zeichnungen zeigen Aufsichten von Ausführungsbeispielen des Irisverschlusses vom Dreieck bis zum Achteck.
  • Der Irisverschluß kann auch unter Verzicht auf die gleichzeitige Verklammerung der Wandungen Anwendung finden. Diese gegenseitige Verklammerung kann leicht auf bekannte Art durch Verleimung oder Heftung ersetzt werden.
  • Auch kann etwa der untere Teil einer Faltschachtel nach einer der bekannten Konstruktionen ausgeführt und nur der obere Teil als Irisverschluß ausgestaltet werden. Fig. 1 1 stellt eine solche Kombination dar.
  • Die in Fig. 4 der Zeichnungen gegebene Darstellung des jeweiligen Winkels der Irisfalten für die verschiedenen Grundrißfiguren bezieht sich auf den gegenseitigen Schnittpunkt dieser Falten im Mittelpunkt der Grundrißfiguren und in der Ebene des Fußpunktes dieser Irisfalten.
  • Durch Vergrößerung des NVinkels dieser Irisfalten kann deren Schnittpunkt in eine entsprechend höhere Ebene verlagert sverd : n. Dadurch ist einmal eine Formveränderung im Sinne einer mehr oder weniger dachartigen Auslildung des gesamten Irisverschlusses gegeben, zum anderen ergibt sich dadurch die Nutzbarmachung eines verstärkten Verschlußeffektes des so gestalteten Irisverschlusses.
  • Ubt man auf den Irisverschlußpunkt von oben einen Druck aus, so springt der solcherart um ein weniges höher gelegte Verschluß um das gleiche Maß nach unten durch, und statt der bisher dachartigen Auswölbung bildet sich eine muldenartige Vertiefung, welche der Offnung des Verschlusses einen größeren elastischen Widerstand entgegensatzt als bei der oberen Lage dieses Verschlußpunktes. Die Fig. 12 und 13 der Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele mit solchen erhöhten Schnittpunkten dar.
  • Fig. I3 stellt gleichzeitig die \wendung des Irisverschlusses für die Gestaltung einer Haube dar, also gewissermaßen einer vieleckigen Schachtel ohne Boden. wie sie z. l9. als Fliegenschutzbauben für Nahrungsmittel Verwendung finden können.
  • Auch solche Ausbildungen, gleichgültig ob aus Kartoncellophan oder anderen geeigneten Materialien, sind Gegenstand dieser Erfindung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCH: I. Faltschachtelverschluß durch eine irisartige Faltenlegung, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Verschlußstellung die oberen Teile der Falten mit ihrer Innenseite nach außen oben umlegen und sich gegenseitig überschneidend und übepdeckend unter Ausnutzung der Elastizität des verwendeten Kartonmaterials den Verschluß der Faltschachtel bilden.
  2. 2. Faltschachtelverschluß durch eine irisartige Faltenlegung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß hei seiner Schließung gleichzeitig eine Verklammerung der die Seiten, wandungen der Faltschachtel vereinigenden Randstreifen bewirkt wird, durch welche der Zusammenhalt der Schachtelwandungen hergestellt wird.
  3. 3. Faltschachtelverschluß durch eine irisartige Faltenlegung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch Vergrößerung der den Irisverschluß bestimmenden Faltwinkel eine dachartige Ausbildung des Irisverschlusses ergibt.
  4. 4. Faltschachtelverschluß durch eine irisartige Faltenlegung nach Anspruch I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dachartige Ausbildung nach unten/innen gedrückt werden kann, dadurch muldenartig nach innen umkippt und dadurch die Schachtel unter Ausnutzung der dem verwendeten Kartonmaterial innewohnenden Elastizität die Schachtel um so fester verschließt.
  5. 5. Faltschachtelverschluß durch eine irisartige Faltenlegung nach Anspruch I, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß er sich nur auf den oheren VerschluR der Faltschachtel beschränkt, während die Konstruktion des Bodens der Schachtel in einer der bereits bekannten oder etwaiger neuer Konstruktionen erfolgt.
  6. 6. Faltschachtelverschluß durch eine irisartige Faltenlegung nach Anspruch I, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß er zur Bildung einer vieleckigen Haube ohne Boden oder eines Deckels für einen extra hergestellten Schachtel moden Verwendung findet.
DEP3533A 1949-07-16 1949-07-16 Iris-Faltschachtel Expired DE822372C (de)

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DEP3533A DE822372C (de) 1949-07-16 1949-07-16 Iris-Faltschachtel

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DEP3533A DE822372C (de) 1949-07-16 1949-07-16 Iris-Faltschachtel

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DE822372C true DE822372C (de) 1951-11-26

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ID=7358872

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DEP3533A Expired DE822372C (de) 1949-07-16 1949-07-16 Iris-Faltschachtel

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