DE658337C - Senderschaltung fuer Telegraphie, bei der die Telegraphierfrequenz durch einen Kippschwingungsgenerator erzeugt wird - Google Patents
Senderschaltung fuer Telegraphie, bei der die Telegraphierfrequenz durch einen Kippschwingungsgenerator erzeugt wirdInfo
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- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/02—Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Senderschaltung für Telegraphic, bei der die Telegraphierfrequenz
durch einen Kippschwingungsgenerator erzeugt wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, Tonfrequenzen mit
Hilfe von Kippschwingungen zu erzeugen, um diese Torafrequenzen für Steuerungszwecke
bzw. zur Erzeugung elektrischer Musik zu benutzein. Weiterhin hat man auch schon vorgeschlagen,
in der Hochfrequenztelegraphie Kippschwingungsanordnungem zu verwenden.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Senderschaltung zu schaffen, bei
der unter Verwendung eines Kippschwingungsgenerators ein einwandfreier Betrieb bei
Wechselstromtelegraphenanlagen und insbesondere bei der Eintontelegraphie möglich ist.
Zti diesem Zweck wird die gleichstromgespeiste Glimmstrecke eines Kippschwingungsgenerators
durch einen zu dieser und direkt zum Kondensator des Schwingungskreises parallelliegenden Sendezweig impulsmäßig
gesteuert. Der Sendezweig selbst wird dabei aus einem Sendekontakt und einem mit ihm in Reihe geschalteten Widerstand
aufgebaut. Durch eine solche Anordnung ist es möglich, in. einfacher Weise tonfrequente
Zeichen zur Aussendung zu bringen, wobei weiterhin dafür gesorgt ist, daß ein zu langsames
Einsetzen der Kippschwingungen verhindert wird, da dadurch eine unzulässige Abflachung der Telegraphierzeichen eintreten
würde.
Durch die Verwendung eines Kippschwingungsgenerators für die Zwecke der Eintontelegraphic
wird gegenüber der Verwendung anderer Wechselstromquellen noch der Vorteil erreicht, daß Kontaktstörungen weitgehend
ausgeschaltet werden. Die Sendekontakte der üblicherweise verwendeten Fernschreiber sind
für Gleichspannungen in der Größenordnung von 100 Volt gebaut, und über diese Kontakte
fließt im allgemeinen ein Strom von etwa 40 mA.
Bei einer derartigen Betriebsweise ist die Kontaktgabe noch sicher und einwandfrei.
Diese Kontakte versagen aber, wenn es sich um die Tastung kleinerer Spannungen, wie sie
bei der Wechselstromtelegraphie in Frage kommen, handelt. Man war daher genötigt,
besondere Senderelais vorzusehen bzw. die Fernschreiber mit besonderen. Kontakten auszurüsten.
Durch die erfindungsgemäße Schaltung werden diese Nachteile vermieden, da [nunmehr an dem Sendekontakt nicht die
kleinen Wechselspannungen, sondern eine größere Gleichspannung liegt.
Eine Anordnung gemäß der Erfindung ist in der Abb: 1 schematisch dargestellt-. An
der Gleichspannung B liegt über einen Widerstand R1 eine Glimmlampe G. Parallel zu der
Glimmlampe liegt ein Kondensator C und der Sendekontakt 5/; in Reihe mit dem Widerstand
R2. In die Leitung ist außerdem noch
die eine Wicklung eines Übertragers U eingeschleift. Der Sendekontakt Sk ist im Ruhe-
Claims (2)
- zustand geschlossen, so daß die Glimmlampe G nicht zum Zünden kommt. Wird der Sendekontakt Su geöffnet, so lädt sich der,,-Kondensator C auf, und bevor er geladen ist, "-ist die Spannung an der Glimmlampe O ;yso,· gestiegen, daß diese zum Zünden kommt "tad;/ dadurch eine Entladung des Kondensators C-bewirkt. Dieser Vorgang wiederholt sich nun dauernd, solange der Sendekontakt Sk ge-xo öffnet ist, und es ergibt sich so eine Wechselfrequenz, die über den Übertrager U auf die Leitung übertragen werden kann. Der Sendekontakt Sa liegt bei dieser Anordnung an einer Gleichspannung, so daß die obenerwähiiten Nachteile nicht in Frage kommen. Die Wechselenergie selbst, die zu Telegraphierzwecken benutzt wird, wird nicht getastet. Der Widerstand R2 hat den Zweck, ein zu langsames Einsetzen der Kippschwingungen zu verhindern. Es wird durch diesen Widerstand erreicht, daß der Kondensator C bei' geschlossenem Sendekontakt Sk nicht vollkommen zur Entladung kommt, so daß beim Öffnen des Sendekontäktes die Glimmstrecke Q schneller zum Ansprechen gelangt.Da im allgemeinen die Gleichspannungbeim Teilnehmer aus dem Wechselstromnetz über Gleichrichtergeräte entnommen wird, ist es zweckmäßig, diese Gleichspannung vor der Verwendung für das Ansehrußgerät zu stabilisieren. Erfrndungsgemäß kann der unter dem Namen Stabilisator bekannte Glimmstreckenspannungsverteiler gleichzeitig auch zur Erzeugung der Kippschwingungen mitverwendet werden. Eine derartige Anordnung ist in der Abb. 2 dargestellt. Die Gleichspannung wird über einen hochohmigen Widerstand R1 dem GlimmstreckenspannungsteilerSi zugeführt. Die erste Glimmstrecke wird gleichzeitig zur Erzeugung der Kippschwingungen ausgenutzt. Die übrige Anordnung entspricht der der Abb. 1 mit dem Unterschied, daß der Übertrager U in der zur Glimmstrecke für die Kippschwingungen dienenden Zuleitung liegt, so daß im Ruhezustand kein Gleichstrom über den Übertrager fließt. Ferner ist noch ein besonderer hochohmiger Widerstand R5 vorgesehen, der eine Einregulierung der Frequenz möglich ..macht..{'·',:, Die erfindungsgemäße Anordnung hat den größen Vorteil, daß sie in einfacher und wirt-' Schaf tlicher Weise die Erzeugung der für die "Eintontelegraphie notwendigen Wechselfrequenz insbesondere bei Fernschreibteilnehmern. ermöglicht und daß zur Tastung dieser Wechselfrequenz die in den Telegraphenapparaten vorgesehenen Sendekontakte benutzt werden können, so daß zusätzliche, die Anlage komplizierende Senderelais in Fortfall kommen. Durch die Kombination der zur Kippschwingungserzeugung benutzten Glimmstrecke mit einer Spannungsstabilisierungsanordnung in einer einzigen Stabilisatorröhre wird eine weitere Vereinfachung der ganzen Anlage erzielt. Die erfindungsgemäße Schaltung kann für die verschiedensten Betriebsarten Verwendung finden. Es ist auch ohne weiteres möglich, im Bedarfsfalle durch einen zusätzlichen einfachen Verstärker die Wechselfrequenz beliebig zu verstärken, bevor sie auf die Leitung gegeben wird.Pa ϊ ε ν τ λ ν sp r ü c η ε :ι. Senderschaltung für Telegraphie, bei der die Telegraphierfrequenz durch einen Kippschwingungsgenerator erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß fürWechselstromtelegraphie, insbesondere Eintontelegraphie, die gleichstromgespeiste Glimmstrecke (G) des Kippschwingungsgenerators durch einen zu dieser und direkt zum Kondensator (C) parallelliegenden Sendezweig impulsmäßig gesteuert wird, der aus einem mit dem Sendekontakt (Sk) in Reihe liegenden Widerstand (R2) besteht.
- 2. Senderschaltung' nach Anspruch I, -. dadurch gekennzeichnet, daß durch die go Reihenschaltung von Sendekontakt (Sk) und Widerstand (R2) beeinflußte Kippschwingungen über einen Transformator (U) auf die Leitung übertragen werden.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenEERLtN". (iKDRrCJvT IX !>!■:!(
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL86655D DE658337C (de) | 1934-09-23 | 1934-09-23 | Senderschaltung fuer Telegraphie, bei der die Telegraphierfrequenz durch einen Kippschwingungsgenerator erzeugt wird |
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|---|---|
| DE658337C true DE658337C (de) | 1938-04-02 |
Family
ID=7286131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL86655D Expired DE658337C (de) | 1934-09-23 | 1934-09-23 | Senderschaltung fuer Telegraphie, bei der die Telegraphierfrequenz durch einen Kippschwingungsgenerator erzeugt wird |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE658337C (de) |
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1934
- 1934-09-23 DE DEL86655D patent/DE658337C/de not_active Expired
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