DE486010C - Schaltungsanordnung zum Tasten von Roehrensendern - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Tasten von RoehrensendernInfo
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- DE486010C DE486010C DEA46187D DEA0046187D DE486010C DE 486010 C DE486010 C DE 486010C DE A46187 D DEA46187 D DE A46187D DE A0046187 D DEA0046187 D DE A0046187D DE 486010 C DE486010 C DE 486010C
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Description
- Schaltungsanordnung zum Tasten von Röhrensendern Bekanntlich werden zur Übermittlung mehrerer Nachrichten auf einer Leitung Wechselströme verschiedener Frequenzen als Trägerwellen benutzt.
- Die Modulation der Nachricht auf die Trägerwelle geschieht durch Tasten der Trägerfrequenz im Takte der Telegraphierzeichen.
- Abb. i zeigt die Schaltungsanordnung zu dem bisher üblichen Verfahren zum Tasten der Wechselströme eines Röhrensenders. J#, und S_, sind Scliwhgungserzeugpr für zwei verschiedene Trägerwellen, W, und W, die Abnahniewicklungen, T, und T, die Taster, mittels deren die Trägerfrequ enzen in den einzelnen Tastkreisen ein- und ausgeschaltet werden. Ist z. B. der Taster T, geschlossen, so fließt der Wechselstrom der Trägerfrequenz in einem bestimmten Augenblick über den Taster TI, den hochohmigen Widerstand n, zum Ausgangspunkt zurück. Dasselbe gilt für den Sender S.. Die Wechselspannungen an den Widerständen ni und it, addieren sich und beeinflussen so das Gitter des Sendeverstärkers SV. über den Transformator V werden dann die verstärkten Wechselstromarnplituden der Trägerwellen der LeitungL zugeführt.
- Diese Schaltungsanürdnung hat denNachteil, daß Ausgleichsströme der Trägerfrequenz in der Abnahmewicklung W, auftreten, -,venn die Taste T" geöffnet ist. Die Ursache ist in der Windungskapazität der Wicklungen W, und U, zu suchen. Der A.tisgleichsstrom der Wicklung W, geht von der einseitig anlie-,-nden ge Abnahmewicklung Wi über den Widerstandn, züm Ausgangspunkt zurück. je größer die Summe der nach der Kathode zu liegenden Widerstände im Gitterkreis des Sendeverstärkers ist, um so größer ist die Gitterbeeiinflussung des Sendeverstärkers in der Zeit, in der kein Wechselstrom fließen sollte. Dieses führt zu Störung-en der Nachrichtenübermittlung auf der Empfangsseite.
- Die Erfindung benutzt eine Schaltungsanordnung, bei der das Fließen von Wechselstrom in der Pause ganz verhindert wird; die dazu notwendige Schaltüngsanordnung zeigt Abb.,. 2,. S,' und.S,' sind die Sender. An Stelle der früheren Abnahtnewicklung W (Abb. i) ist nach der Erfindung ein Wicklungspaar 1"V,' und Wj_" (Abb. 2) getreten, das praktischerweise bifiLar gewickelt ist. DieWicklungW,' dient als Abnahmewicklung, und mit ihr liegt der Widerstand r,' in Reifie; die Wicklung W," dient als Tastwicklung, mit ihr liegt der Widerstand r," in Reihe. Die Abnahmewicklung W,' ist dauernd über die Wider-Ständer, und n,' geschlossen.
- Ir Das Ende E." der Tastwicklung W, ist über deni Ohnischen, Widerstand r," mit dem Anfang A,' der Abnahmewicklung W," fest verbunden (Abb.:2). Der Anfang A," der Tastivick-1,ung W," geht zu einem Punkt des Tasters T,', der andere Punkt desselben ist zwischen den Widerständen r, und ni' ange schlossen und so mit dem EndeE,' der Ab- nahmewicklung W, über den Widerstandr., #,erbunden. Dasselbe gilt für alte folgenden Sender. Wird der Taster Tl , T.' us-,v. geschlossen, so wird der Wechselspannung in der Abnahmewicklung W,', W,' usw. eine in der Phase um i8o11 verschobene Wechselspannung entgegengeschaltet. Macht man die Summe der Widerstände der Wicklung Wil-Wirt, W2'--W2" usw. gleich groß, so sind die entgegengeschalteten Wechselspannungen in der Amplitude auch Bleich, und die Spannung an dem Widerstand it, , n2 usw. wird gleich Null, was erreicht werden sollte. Die Summen der Widerstände der Wicklung W,' - W,", W2' - W2" usw. dü-rfen einen bestimmt-en Wert nicht unterschreiten, um keine wesentlichen Frequenz-und Amplitudenänderungen in den Schwingungskrei,sen durch Schließen dierTasten T-i', T2' usw. zu erhalten. Da die Widerstände in den Tastkreisen meistens sehr hoch sind, machtdieseskeinieSchwierigkeiten. Istalso.die Taste T,', T,' usw. geschlossen, so wird kein Wechselstrom gesandt, ist sie geöffnet, wird Wechselstrom gesandt. Bei dem bisher bekannten Verfahren ist es gerade umgekehrt der Fall. Die Schaltungsanordnung kommt auch für den drahtlosen Verkehr zur Anwendung.
- Bei vorhandenen Systemen kann nach Abb. 3 das Wicklungspaar W,'-WI", W2'-W2" usw. auf je einem besonderen Transformator, einem sogenannten Tasttransformator, angebracht werden, welcher primärp die Wechselspannung vom Sender Sl',S.' usw. aufnimmt und selamdär clhs Wickilungspaar trägt, das, wie beschrieben, geschaltet ist
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE -. i. Schaltungsanordnung zurVerhinderung ZD tD von Ausgleichsströmen bei Einrichtungen, die zur Übermittlung mehrerer Nachrichten auf einer Leitung Wechselströme verschiedener Frequenzen unter Benutzung verschiedener Röhrensender, die auf ein-en Sendeverstärker arbeiten, verwenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung zur Entnahme der Wechselspannung aus dem Sender in zwei Wicklungen aufgeteilt ist und diese beiden Wicklungen zum Tasten der Frequenz derart entgegiengeschaltet werden, daß sich die Spannungen der zwei Wicklungen bei Gleichheit der Windungszahlen und Ohmschen Widerstände in der SenJepause, d. h. bei geschlossener Taste, über Widerstände, die mit diesen Wicklungen in Nebenschluß geschaltet sind, aufheben.
- 2. Schaltungsanordnung zum Tasten von Röhrensendern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Ohmschen Widerstände jeder Wicklung gleich groß ist. 3. Schaltungsanordnung zum Tasten von Röhrensendern na-ch Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Widerstände jeder Wicklung so groß ist, daß keine wesentlichen Frequenz- und Amplitudenänderungen in den Schwingungskreisen, welche nachteilig für die N N achrichtenübermittlung sein könnten, durch Schließen des Tasters entstehen. 4. Schaltungsanordnung zum Tasten von Röhrünsendern nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Wicklungen bifilar gewickelt sind und die eine dieser W.icklungen (W,') als Abna,hmewicklung über den WJderstand (r,') mit dem Send-everstärker (SV') sowie das Ende (El") der anderen Wicklung (Tastwicklung Wi' über einen Widerstand (r,") mit dem Anfang (A,') der Abnahmewicklung (W,') und der Anfang (A,") der Tastwicklung (W,") über den Taoter (T') mit dem Ende (E,') der Ab- nahmewicklung (WI'), mit* der der Widerstand in Reihe liegt, verbunden ist. 5. Schaltungsanordnung zum Tasten von Röhrensendern nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transformator (TV) eingeschaltet ist, welcher primär die Wechselspannung vom Sender aufnimmt und sekundär die zwei Wick-Iungen trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA46187D DE486010C (de) | 1925-10-23 | 1925-10-23 | Schaltungsanordnung zum Tasten von Roehrensendern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA46187D DE486010C (de) | 1925-10-23 | 1925-10-23 | Schaltungsanordnung zum Tasten von Roehrensendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE486010C true DE486010C (de) | 1929-11-07 |
Family
ID=6935138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA46187D Expired DE486010C (de) | 1925-10-23 | 1925-10-23 | Schaltungsanordnung zum Tasten von Roehrensendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE486010C (de) |
-
1925
- 1925-10-23 DE DEA46187D patent/DE486010C/de not_active Expired
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