DE158283C - - Google Patents
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- DE158283C DE158283C DENDAT158283D DE158283DA DE158283C DE 158283 C DE158283 C DE 158283C DE NDAT158283 D DENDAT158283 D DE NDAT158283D DE 158283D A DE158283D A DE 158283DA DE 158283 C DE158283 C DE 158283C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L12/00—Data switching networks
- H04L12/02—Details
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Telegraphensysteme, bei welchen Wellenströme,
z. B. Wechselströme, von genügend hoher Frequenz zur Hervorbringung der elektrischen
Zeichen benutzt werden und welche es ermöglichen, denselben Stromkreis zum gleichzeitigen
Telegraphieren mittels Gleichstrom und Wechselstrom zu benutzen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein derartiges
System, in welchem jede auf Wechselstrom ansprechende Station mit einem Umwandler
versehen ist, dessen eine Wicklung dauernd in die Linie eingeschaltet ist und dessen zweite Wicklung mit den Stationsapparaten
derart verbunden ist, daß in der Ruhestellung des Tasters ein die Wicklung des Streckenrelais und diese letztere Um-■
wandlerwicklung enthaltender Stromkreis geschlossen ist, so daß die darin induzierten
Ströme ungeteilt auf das Streckenrelais wirken, um den Klopfer der Empfangsstation in
Tätigkeit zu setzen; wenn dagegen die Gebertaste niedergedrückt wird, wird die zweite
Umwandlerwicklung in den Stromkreis eines Stromerzeugers geschaltet und wirkt als
Primärwicklung, um Ströme in die Strecke zu senden, und zugleich wird das Streckenrelais
der Geberstation im Nebenschluß zu der Umwandlerwicklung in den Stromkreis des Stromerzeugers gelegt, so daß sowohl das
Relais als auch der Klopfer dieser Station in Tätigkeit gesetzt wird.
Die beiliegende Zeichnung ist eine schematische Darstellung eines Systems, in welchem
die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Vorrichtung Anwendung findet.
Zu der Streckenleitung 1 gehört eine Anzahl
von Telegraphenstationen 2, 3, 4, 5 und 6. Die Anzahl der verwendeten Gleichstrom- und
Wechselstromapparate und ihr Verhältnis zueinander können beliebig geändert werden.
Bei Station 2 und 6 sind gewöhnliche Gleichstromapparate dargestellt. Diese umfassen ein
Streckenrelais 7, das gewöhnlich durch eine Batterie 8 erregt wird. Ferner gehört zu der
Station eine Gebertaste 9 und ein Klopfer 10, dessen Magnet in dem Ortsstromkreis liegt.
Zu jeder Station 2 und 6 gehört nur ein einziger Ortsstromkreis. In der Strecke kann
noch ein Zusatzwiderstand ya eingeschaltet
sein, sofern die Streckenrelais dem über die Strecke gehenden Wechselstrom nicht genügend
Widerstand entgegenstellen. Es können noch Kondensatoren 11 in Erdzweigleitungen
so eingelegt sein, daß, ehe der Wechselstrom die Endstationen erreicht, sein Stromkreis geschlossen
ist.
Die Apparate an den Stationen 3, 4 und 5 stehen bei dem gewählten Ausführungsbeispiel
in Induktionsverhältnis zu der Hauptstrecke. Es sind zu diesem Zwecke die Umformerwicklungen
12 in die Hauptstrecke eingeschaltet, so daß sie einen Induktionsstrom in
den Wicklungen 13, die in dem Stationsstromkreis liegen, hervorrufen müssen. Diese Wicklungen
12 und 13 stehen vorteilhaft in dem
Umformerverhältnis von ι : I; jede hat beispielsweise
ιoo Ohm Widerstand, indessen kann auch ein anderes Umformerverhältnis
gewählt werden. An jeder der Stationen ist ein Streckenrelais 14 angeordnet, welches
einen magnetischen Kern 15 besitzt. Die Wicklung des letzteren kann beispielsweise 100 Ohm
Widerstand besitzen und wird vom Wechselstrom durchflossen, der der Streckenleitung
auf der Gebestation übermittelt worden ist und in dem Empfangsstromkreis der Empfangsstation
induziert ist. In jeder der Stationen 3, 4 und 5 ist ein Klopfermagnet angeordnet,
der Differentialwicklungen 16 und 17 auf einem gemeinschaftlichen Kern 18 besitzt. Die Wicklung
16 ist dabei in einen gewöhnlich geschlossenen Stromkreis eingeschaltet, welcher
die Streckenrelaiskontaktelemente 19 und 20 enthält, während die Wicklung 17 vorteilhaft
in einen permanent geschlossenen Ortsstromkreis eingeschlossen ist, der unabhängig von
dem die Wicklung 16 enthaltenden Stromkreis ist. Wenn auf das Streckenrelais ein Wellenoder
Wechselstrom einwirkt, so werden die Kontakte 19 und 20 infolge der raschen Vibration
des Kontaktelementes 19, das gewöhnlich aus einer Membrane aus weichem Eisen
besteht, voneinander getrennt. Der Kern der Wicklung 17 wird dann allein erregt und
verursacht das Anziehen des Klopferankers. Damit nun das Streckenrelais möglichst wirkungsvoll
arbeiten kann, wird der Kontakt 20, der ein beweglicher Kontakt ist, auf einem drehbar gelagerten Arm 21 angeordnet, weleher
durch ein Gewicht 22 beschwert ist. Ferner ist noch eine Feder 23 vorgesehen, welche den Berührungsdruck genannten Kontaktes
gegen die Membrane regeln kann. Die Differentialspulen werden vorteilhaft von einer
Batterie 24 gespeist, die beiden die Spulen enthaltenden Lokalstromkreisen gemeinsam ist.
Als Erzeugung für den Wechselstrom dient
ein Wechselstromerzeuger 25, der mit einer der gewünschten Frequenz der Ströme entsprechenden
Geschwindigkeit angetrieben wird. Bei dem Schema nach vorliegender Figur besitzt
jede Station einen solchen Erzeuger. Offenbar ist es jedoch, falls man mit einem
einzigen Erzeuger auskommen will, nur notwendig, an den Stationen Leitungen zu besitzen,
welche den Strom zuführen. Auf jeder Station befindet sich eine Gebertaste 26. Diese
Taste ist dauernd mit der einen Seite des Ortsumwandlerstromkreises verbunden, während
der andere Kontakt 27 jeder Taste mit der anderen Seite des Umwandlerstromkreises
über den Erzeuger 25 verbunden ist, wodurch, wenn auf der Gebestation die Taste niedergedrückt
wird, die Spule 13 an dieser Station' in den Stromkreis des Erzeugers eingeschlossen
bringen.
wird und unter der Wirkung der Nachbarspule 12 der Strom in die Streckenleitung
geleitet wird. Letztere ist an beiden Enden je an einem Kondensator n angeschlossen,
die andererseits an die Erde gelegt sind. Da nun die Spulen 12 zwischen genannten Kondensatoren
liegen, so müssen sie ihrerseits einen Induktionsstrom in dem Ortsumformerstromkreis
der Empfangsstationen hervor-
Wie ersichtlich, besitzt die Spule jedes Relais 14 eine Klemme, die beständig mit der
Wicklung 13 sowie dem einen Pole des Stromerzeugers 25 verbunden ist, während die andere
Klemme über den Körper der Taste 26 mit der anderen Klemme der Wicklung 13 durch
eine Impedanzspule 28 von genügendem Widerstände verbunden ist. Außerdem besteht bei
nicht gedrückter Taste 26 noch eine Verbindung ihres Ruhekontaktes 29 mit dem Verbindungspunkte
von 14 und 28; der Widerstand 28 ist hinter das Relais 14 geschaltet,
und wenn er in Drahtform gewählt ist, kann er beispielsweise 500 Ohm betragen. Bei
Station 5 besitzt genannter Widerstand die Gestalt eines Kondensators, der dann eine
Kapazität von drei Mikrofarads besitzen kann. Der Widerstand ist vorteilhaft regulierbar,
so daß der Betrag des Stromes, der durch denselben und durch das Relais an der Aufgebestelle
fließt, reguliert werden kann.
Der Leiter, welcher den Kontakt 29 mit dem Relais 14 verbindet, besitzt nur geringen
Widerstand und bildet im Ruhezustande einen Nebenschluß zu dem Widerstand 28, so daß
die Relais an den Empfangsstationen den ganzen ankommenden Strom erhalten. Es ist ersichtlich, daß, wenn die Taste 26 an der
Geberstation niedergedrückt wird, zu dem Erzeuger 25 das Relais 14 und der Widerstand
28 parallel geschaltet sind, so daß auf der gebenden Stelle auch das Relais 14 und
damit der Empfangsapparat in Tätigkeit gesetzt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schaltung für Wechselstromtelegraphen, bei welcher das Streckenrelais, dessen Kern aus einem permanenten Magneten besteht, einen einen Klopfermagneten enthaltenden Ortsstromkreis durch Schwingung einer Kontaktmembrane beeinflußt, unter Verwendung einer Induktionsspule, deren eine Wicklung in der Linienleitung liegt, während die zweite mit der Gebetaste derart zusammenwirkt, daß das Relais im Ruhezustande der Taste über deren Ruhekontakt im Stromkreise der zweiten Wicklung liegt, während beim Niederdrücken der Taste die Wechsel-stromquelle über die zweite Wicklung der Induktionsspule geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Körper der Taste (26) und dem einen Ende des Relais (14) eine leitende Verbindung hergestellt ist, welche einen regulierbaren Widerstand oder Kapazität (28) einschließt, derart, daß beim Niederdrücken der Taste (26) außer der zweiten Wicklung (13) der Induktionsspule auch das Relais (14) an die Stromquelle (25) angeschlossen wird, zum Zwecke, beim Geben auch das eigene Relais (14) und damit den eigenen Empfänger in Tätigkeit zu setzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158283C true DE158283C (de) |
Family
ID=424478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158283D Active DE158283C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158283C (de) |
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0
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