DE658322C - Verfahren zur Entfernung ueberfluessigen Zinks durch Schleudern bei der Herstellung ganzverzinkter Rohrverbinder mit Innen- und Aussengewinde nach dem Tauchverfahren - Google Patents

Verfahren zur Entfernung ueberfluessigen Zinks durch Schleudern bei der Herstellung ganzverzinkter Rohrverbinder mit Innen- und Aussengewinde nach dem Tauchverfahren

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DE658322C
DE658322C DEB174073D DEB0174073D DE658322C DE 658322 C DE658322 C DE 658322C DE B174073 D DEB174073 D DE B174073D DE B0174073 D DEB0174073 D DE B0174073D DE 658322 C DE658322 C DE 658322C
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DE
Germany
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internal
zinc
pipe connectors
external threads
galvanized pipe
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Expired
Application number
DEB174073D
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KARL BAENNINGER
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KARL BAENNINGER
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/14Removing excess of molten coatings; Controlling or regulating the coating thickness

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Herstellung von ganzverzinkten Rohrverbindern ο. dgl., deren Innen- und Außengewinde ebenfalls verzinkt sind. Man hat bisher solche verzinkte Rohrverbinder durch Galvanisieren, Feuerverzinkung oder auch im Tauchverfahren hergestellt, ohne vollständig einwandfreie Erzeugnisse unmittelbar zu erhalten.
Die im Tauchverfahren mit Zink überzogenen Gegenstände wurden bisher einem Schleudervorgang unterzogen, um das Zink gleichmäßig auf der Oberfläche zu verteilen und überflüssige Zinkmasse zu entfernen. Der Erfolg war bei solchen Gegenständen negativ, bei denen keine glatten, sondern gewölbte oder gekrümmte Flächen vorhanden waren, in deren Hohlräumen sich beim Schleudern, entgegen der Absicht, Zinkmasse anhäufte und nicht abfließen konnte. So war bisher das Schleudern bei gekrümmten Rohrverbindern mit Innen- und Außengewinde nicht anwendbar.
Das neue Verfahren zur Herstellung solcher ganzverzinkter Rohrverbinder nach der Erfindung besteht darin, daß die Winkel- oder T-Stücke nach der Herausnahme aus dem Zinkbad derart geschleudert werden, daß während des Schleuderns die Werkstücke durch lagenveränderliche Halter oder durch Rütteln in verschiedene Lage gebracht werden, um auch das sich etwa in den vorhandenen Gewindetaschen ansammelnde flüssige Zink ausschleudern zu können. Zu diesem Zweck sind vorzugsweise die einzelnen Werkstücke in einer Zentrifuge an einer bewegliehen Haltevorrichtung befestigt, die während des Schleuderns zwangsläufig oder von Hand ihre Lage zur Schleuderachse ändert. Die zwangsläufig bewegten Halter können durch eine Rütteleinrichtung ersetzt werden, die während des Schleuderns die einzelnen Werkstücke verlagert. Durch diese Lagenänderung der einzelnen Stücke werden alle Flächen, auch die Gewindegänge, in die Schleuderrichtung gebracht, so daß irgendwie noch vorhandenes überschüssiges Zink weggeschleudert werden muß. Man kann hierzu verschiedenartige Maschinen verwenden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. i, 2 und 3 zeigen Winkelstücke von Rohrverbindern in verschiedener Lage.
Abb. 4 und 5 sind Schnitte durch Zentrifugen verschiedener Ausbildung, in denen die Winkelstücke geschleudert werden.
Abb. 6 zeigt eine Ausführung einer Zentrifuge für lose geschütteten Inhalt der Werkstücke.
In Abb. ι ist die Stellung eines Winkelstückes dargestellt, wenn es aus dem Zinkbad herauskommt. Wird es in dieser Stellung um die dargestellte Drehachse geschleudert, so werden die Gewindetaschen α und b des Gewindes A infolge der Schleuderwirkung entleert, während die Gewindetaschen c des Gewindes B sich mit flüssigem Zink anfüllen.
Wird das Winkelstück nun um 300 nach Abb. 2 gedreht, dann können die Gewindetaschen α des Gewindes A gerade noch ausgeschleudert werden, während die Taschen.c"' des Gewindes B nach wie vor in dieser:' Stellung angefüllt sind. -;
Kommt der Winkel in die Stellung nach Abb. 3, also 6o° gegenüber der ursprünglichen Lage verdreht, dann werden die Gewindetaschen c des Gewindes B durch die Schleuderkraft entleert, im besonderen, wenn die Drehung noch weitergeht.
Man schleudert nun die Werkstücke derart, daß sie nacheinander sämtliche Stellungen durchlaufen, d. h. man bringt sie nacheinander in die Lage der Abb. 1, 2 und 3, so daß alle Gewindetaschen auslaufen können. Sollte sich in dem Gewinde ^i nachträglich etwa vorhandenes flüssiges Zink wieder ansammein, so müßte der Winkel wieder in die Lage nach der Abb. 1 während des Schleuderns zurückgedreht werden. Man bringt deshalb die Werkstücke in eine Zentrifuge, bei der die Winkelstücke o. dgl. während des Schleuderns abwechselnd immer wieder in die verschiedenen Lagen gebracht werden, so daß, solange flüssiges Zink vorhanden ist, jeder Zinküberschuß abgeschleudert wird. Man erhält durch dieses Schleudern einen ganzverzinkten Rohrverbinder, bei dem auch Innen- und Außengewinde vollkommen mit einer gleichmäßigen Zinkschieht überzogen sind.
In Abb. 4 ist eine Zentrifuge dargestellt, bei der die Winkelstücke 1 und 2 in Ruhelage ausgezogen dargestellt sind, während sie in der gestrichelten Lage um 6o° verdreht beim Schleudern schräg liegen. Die Halter 3 und 4 hängen in der Ruhelage senkrecht und sind über die Gelenke 5 und 6 mit der Führung 7 durch Stäbe 8 und 9 ebenfalls gelenkig verbunden. Beim Schleudern steigt die Führung 7 hoch und schiebt die Gelenke 5 und 6 in die veränderte Schleuderlage, wobei die Halter 3 und 4 hochgehoben werden und die daran befestigten Werkstücke 1 und 2 in Schräglage kommen. Bedeutet die ausgezogene Stellung den Beginn des Schleuderns und die gestrichelte Stellung die größtmögliche Ausladung bei waagerecht liegenden Stäben 8 und 9, so werden sämtliche Schräglagen, die die Werkstücke einnehmen müssen, durchlaufen.
In Abb. 5 ist eine Zentrifuge dargestellt, bei der während des Betriebes von Hand aus nach Belieben die Winkelstellung der Werkstücke eingestellt werden kann. Die Werkstücke ι und 2 sind hier wieder an hängenden Haltern 3 und 4 befestigt. Diese Halter 3 und 4 sitzen an einem ortsfesten Kreuz 10. ■Darüber ist eine verschiebbare Führung 11 ,angeordnet, an der ein Gelenkhebel 12 sitzt, 'dft um das Gelenk 13 schwingen kann. Drückt man das andere Ende 14 herunter, so wird die Führung 11 verschoben, und die Anschlage 15 und 16 an den Haltern 3 und 4 heben sich infolge der Schleuderwirkung den Führungen 17 und 18 entlang. Man kann hiermit jede beliebige Lage einstellen, so daß auch hier aller Zinküberschuß abgeschleudert werden kann.
Nach der Ausführungsform der Zentrifuge nach Abb. 6 besteht die Zentrifuge aus einem stark gelochten Behälter 19, in dem die Werkstücke lose aufgeschüttet liegen. Die Zentrifuge ist mit einer. Rüttelvorrichtung g versehen, durch welche der Behälter 19 senkrechte Rüttelbewegungen erhält. Die Werkstücke werden während des Schleuderns in beliebigem Ausmaß parallel zur Schleuderachse durcheinandergeschüttelt, so daß sie während des Schleuderns dauernd ihre Lage verändern und damit sämtliche Flächen der Schleuderwirkung ausgesetzt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Entfernung überflüssigen· Zinks durch Schleudern bei der Herstellung ganzverzinkter Rohrverbindungsstücke mit Innen- und Außengewinde nach dem Tauchverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß während des Schleuderns die Arbeitsstücke durch zwangsläufig bewegte Halter oder durch Rütteln in ihrer Stellung zur Schleuderachse wiederholt so verlagert werden, daß alle flüssiges Zink enthaltenden Vertiefungen nach und nach in der Schleuderrichtung entleert werden.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Ruhestellung der Schleudereinrichtung an einem hängenden Gelenkstab befestigten Arbeitsstücke während der Schleuderwirkung zum mindesten um 6o° wieder- holt aus ihrer Achslage verdreht werden.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch an der Schleuderachse geführte, die Werkstückhalter tragende Schleuderarme, die mit diesen ein veränderliches Gelenkdreieck bilden.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleuderbehälter
. mit einer Rütteleinrichtung verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB174073D 1936-05-10 1936-05-10 Verfahren zur Entfernung ueberfluessigen Zinks durch Schleudern bei der Herstellung ganzverzinkter Rohrverbinder mit Innen- und Aussengewinde nach dem Tauchverfahren Expired DE658322C (de)

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DEB174073D Expired DE658322C (de) 1936-05-10 1936-05-10 Verfahren zur Entfernung ueberfluessigen Zinks durch Schleudern bei der Herstellung ganzverzinkter Rohrverbinder mit Innen- und Aussengewinde nach dem Tauchverfahren

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DE (1) DE658322C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052774B (de) * 1952-05-09 1959-03-12 Gen Motors Corp Anwendung eines Verfahrens zum UEberziehen von Titan oder Titanlegierungen mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1052774B (de) * 1952-05-09 1959-03-12 Gen Motors Corp Anwendung eines Verfahrens zum UEberziehen von Titan oder Titanlegierungen mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen

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