DE658170C - Freiraeumiges Kehlbalkendach ohne Dachstuhl - Google Patents
Freiraeumiges Kehlbalkendach ohne DachstuhlInfo
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- DE658170C DE658170C DES124763D DES0124763D DE658170C DE 658170 C DE658170 C DE 658170C DE S124763 D DES124763 D DE S124763D DE S0124763 D DES0124763 D DE S0124763D DE 658170 C DE658170 C DE 658170C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/02—Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
- E04B7/022—Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs consisting of a plurality of parallel similar trusses or portal frames
Landscapes
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Description
- Freiräumiges Kehlba,@kendach ohne Dachstuhl Bei der Erfindung handelt es sich um die Aufgabe, die bisher üblichen sog. Kehlbalkendächer ohne Stuhl zu verbessern. Bisher wurden derartige Dächer nur mittels sog. Windrispen in Längsrichtung ausgesteift, die schräg unter die Sparren genagelt wurden. Diese Windrispen sichern jedoch keinen einwandfreien statischen Verband unter den benachbarten Gesparren gegen Wind von der Seite, wodurch die freiräumigen Kehlbalkendächer nur in geringen Spannweiten ausführbar waren. Brei größeren Spannweiten mußten deshalb entweder die bekannten Dächer mit stehenden oder liegenden Stühlen verwendet werden, oder wenn man stützenlose Dächer herstellen wollte, Horizontalträger in Höhe der Kehlbalken eingezogen werden. In diesen beiden Fällen wird mehr Holz benötigt, entweder für die Dachstühle oder für die schweren Horizontalträger.
- Die verbesserte Lösung dieser . Aufgabe durch die Erfindung wird darin gesehen, daß in dem von den ungeschwächt durchlaufenden Sparren tuid den Kehlbalken, gebildeten spitzen Winkel Längshölzer angeordnet sind, auf die die Sparren, z. B. durch an ihrer Unterseite befestigte Knaggen, unverschieblich aufgelagert sind.
- Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erreicht: Es können größere Spannweiten von Kehlbalkendächern erreicht werden als bisher, weil das ganze Dachgefüge steifer wird, da die einzelnen Gesparre infolge der Längshölzer nicht mehr einzeln, sondern nur gruppenweise zusammenwirken. Es besteht eine leichtere Auswechslungsmöglichkeit für Dachöffnungen und andere Durchbrechungen infolge der Anordnung der Längshölzer, da über diesen einzelne Sparren unterbrochen werden können, ohne den Zusammenhalt des Daches zu gefährden.
- Die Dachdeckung wird infolge der größeren Steifigkeit weniger beansprucht und weniger leicht zerstört, da die einzelnen Gesparre sich nicht mehr gegeneinander verschieben können. Es ergibt sich ein leichter Aufbau des Daches mit Hilfssäulen unter den Längshölzern, wobei nicht, wie bei den Kehlbalkendäch-ern, die ganzen Gesparre auf einmal hochgerichtet werden müssen. Dadurch ist auch maßrichtige Montage möglich.
- Der Holzbedarf gegenüber Dächern gleicher Größe mit Stühlen oder Horizontalträgern in Höhe der Kehlbalken ist durch Wegfall der Stühle oder Horizontalträger geringer.
- Durch die Anordnung der Knaggen werden die Sparren unverschieblicli auf den Längshölzern ,aufgelagert, ohne die Sparren zu schwächen und deshalb stärker wählen zu müssen, da diese gerade an diesem Punkte am .stärksten auf Biegung beanspruoht werden.
- Auf der Zeichnung ist das Dach gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsforen dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen. Querschnitt des Dachstuhles, Abb. a eine in Abb. i durch einen Kreis A umgrenzte Einzelheit in vergrößertem Maßstabe.
- Die Ges:parre des Dachstuhles bestehen aus den Sparren i, die in ungefähr halber Höhe durch Doppelzangen 2 miteinander verbunden süid. Horizontale Windrispen 3 und geneigt verlaufende Windrispen 4., 5 verhindern Verschiebung der Gesparre in der Längsrichtung. Zur Verhütung kleinerer gegenseitiger Verschiebungen der Gesparre, d. h. also in der Bildebene, sind gemäß der Erfindung Längshölzer 6 angeordnet. Diese liegen. auf den Doppelzangen z derart auf, daß sie von den Sparren i berührt werden. Die Sparren i sind an der Berührungsstelle jedoch nicht ausgeklingt. Damit beim Stellen der Gesparre ein sofortiges Aufsitzen des Sparrens ,auf den Längshölzern 6 möglich ist, werden an den Sparren i zweckmäßig Knaggen 7 befestigt.
Claims (1)
- PATHNTA V SPruci-i Freiräumiges Kehlbalkendach ohneDachstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von den ungeschwächt durchlaufenden Sparren. (i) und den Kehlbalken (z ; gebildeten spitzen Winkel Längshölzer (6; angeordnet sind, auf die die Sparren, z. B. durch an deren Unterseite befestigte Kn:aggen (7.), unverschieblich aufgelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES124763D DE658170C (de) | Freiraeumiges Kehlbalkendach ohne Dachstuhl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES124763D DE658170C (de) | Freiraeumiges Kehlbalkendach ohne Dachstuhl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658170C true DE658170C (de) | 1938-04-01 |
Family
ID=7536676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES124763D Expired DE658170C (de) | Freiraeumiges Kehlbalkendach ohne Dachstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658170C (de) |
-
0
- DE DES124763D patent/DE658170C/de not_active Expired
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