DE65805C - Kartoffellegemaschine - Google Patents
KartoffellegemaschineInfo
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- DE65805C DE65805C DENDAT65805D DE65805DA DE65805C DE 65805 C DE65805 C DE 65805C DE NDAT65805 D DENDAT65805 D DE NDAT65805D DE 65805D A DE65805D A DE 65805DA DE 65805 C DE65805 C DE 65805C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- shares
- chain
- rod
- grid
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C9/00—Potato planters
- A01C9/06—Potato planters with piercing or grasping devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Maschine kann sowohl als
Kartoffeldrillmaschine sowie auch als Hack-, Häufel- und Rodemaschine benutzt werden.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht: Fig. ι einen Längsschnitt der Maschine und
Fig. 2 einen Grundrifs, während Fig. 3 bis 6 verschiedene Einzeltheile zurDarstellung bringen.
Die den Gestellrahmen A tragenden Hinterräder
tragen auf ihrer Achse α die Zahnräder b, welche ihre Bewegung mittelst der doppelten
Zahnradübersetzung c ef auf die Kurbeln g. übertragen und durch die mit diesen verbundenen
Stangen ft die Drillgabelhebel C in entgegengesetzte schwingende Bewegung versetzen.
Um ein unnütz tiefes Eindringen der Gabeln / in die Kartoffeln zu verhindern und
die nöthige Elasticität zu erzielen, sind die Gabeln an den mit den Hebeln C gelenkig
verbundenen Armen C1 befestigt, welche mit den Federn k versehen sind. Der Kartoffelbehälter
B läuft nach vorn schiffsschnabelförmig zu, damit ein immerwährendes Zuführen
von Kartoffeln zu den Drillgabeln stattfindet, und ist drehbar um den Zapfen i gelagert , während das andere Ende an der
Kette 0 aufgehängt ist und durch die mit Sperrung ,versehenen Kurbeln ρ nach Bedarf
gehoben oder gesenkt werden kann. Die von der Gabel / angestochenen Kartoffeln werden
bei der Bewegung von C an der Gabel I1 abgestrichen
und fallen durch den Trichter F in die von dem Doppelschar D vorgepflügte
Furche. Mittelst der Zahnstange m und der Kurbel η kann dieses Schar D für verschiedene
Tiefgänge eingestellt werden, wobei das an dem Schar sitzende Rohrstück F eine
sichere Führung der Kartoffel bis auf den Boden der Furche bewirkt. Die offenen Furchen werden durch die Zustreichschare E
zugeschüttet. Dieselben sind mittelst der Stange y am Gestellrahmen A aufgehängt und
können durch Kette q und Kurbel r, sowie durch die Laufgewichte t bezüglich ihrer
Stellung und Wirkung geregelt werden.
Die In- und Aufserbetriebsetzung der Maschine geschieht mit Hülfe der Kurbel s, welche
mittelst des auf der Welle u sitzenden Daumens ν die unter Einwirkung der Feder n>
stehende Klauenkuppelung in oder aufser Eingriff mit dem - lose auf der Welle sitzenden Zahnrad e
bringt.
Durch die Steuerbalken M, die durch Ketten mit einander verbunden sind, können
die an der senkrechten Achse L sitzenden Vorderräder und damit die ganze Maschine
gelenkt werden.
Soll die Maschine zum Hacken benutzt werden, so sind Trichter, Vorderschare, Zustreichschare,
Behälter u. s. w. zu entfernen, und dafür die Messerbalken K, Fig. 6, an die Zahnstange
m anzuschrauben.
Bei Benutzung als Häufelpflug werden' die Vorderschare an ihrem Ort belassen und
häufeln dann die Erde an die Kartoffelpflanzen an.
Das Ausheben der Kartoffeln geschieht, statt wie bisher durch umständliche und kostspielige
Handarbeit, ebenfalls auf maschinellem Wege. Zu dem Zweck werden an Stelle der Vorderschare die Gitterschaufeln G, Fig. 3, angeschraubt,
welche die Kartoffelbank der Länge
nach aufnehmen und schon einen Theil der Erde durchfallen lassen; das übrige schiebt
sich über G nach dem Gitter H. Dieses ist an der Stange q1 und der sonst die Zustreichschare
E tragenden Kette q aufgehängt und wird mittelst der Stange hl und des .Winkelhebels
~% in schüttelnde Bewegung versetzt, so dafs die aufgenommene Erde vollends durchgesiebt
wird.
Um eine gröfsere oder kleinere Saatmertge unterbringen zu können, sind die Hinterräder
der Maschine in dem Schlitz χ verstellbar,, so dafs an Stelle von b ein gröfseres oder kleineres
Zahnrad eingesetzt werden kann.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:Ί. Eine Kartoffellegemaschine, deren mittelst Zahnräder (b c ef) bewegten Gabeln /, welche an den durch Feder k nachgiebig gemachten Hebeln C C1 sitzen, die Kartoffeln aus dem um Zapfen i drehbaren und durch die Kette ο verstellbaren Behälter B entnehmen, um sie dann an der Gabel P ab-' zustreichen und durch den Trichter F in die durch das verstellbare Schar D vorgepflügte Furche fallen zu lassen, worauf die offenen Furchen durch das mittelst der Stange y am Gestell aufgehängte und durch die Kette q und das Laufgewicht t eingestellte Zustreichschar E zugeschüttet werden.
- 2. Zur Benutzung der durch Anspruch i. gekennzeichneten Maschine als Hackmaschine der Ersatz der Schare D durch die an die Scharhalter m anzuschraubenden Messerbalken K.
- 3. Zur Benutzung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine als Aushebemaschine der Ersatz der Schare D durch ein Gitter G und der Zustreichschare E durch ein zweites Gitter H, welches letztere mittelst der Stange h1 und des Winkelhebels \ in schüttelnde Bewegung versetzt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65805C true DE65805C (de) |
Family
ID=339563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65805D Expired - Lifetime DE65805C (de) | Kartoffellegemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65805C (de) |
-
0
- DE DENDAT65805D patent/DE65805C/de not_active Expired - Lifetime
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