DE657892C - Tisch fuer Kliniken o. dgl. - Google Patents

Tisch fuer Kliniken o. dgl.

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DE657892C
DE657892C DES119971D DES0119971D DE657892C DE 657892 C DE657892 C DE 657892C DE S119971 D DES119971 D DE S119971D DE S0119971 D DES0119971 D DE S0119971D DE 657892 C DE657892 C DE 657892C
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Germany
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auxiliary tables
caps
vessels
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Anhaltisches Serum Inst G M B
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Anhaltisches Serum Inst G M B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B50/00Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers
    • A61B50/10Furniture specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

  • Tisch für Kliniken o. dgl. Die Erfindung betrifft einen Tisch für Kliniken, Operationssäle o. dgl. `mit Öffnungen, um mehrere verschieden große Gefäße für chirurgische Nähfäden (Katgut), Drähte, Sonden o. dgl. leicht und steril einsetzen zu können.
  • Keimdicht abschließbare Aufbewahrungsbehälter, deren Entnahmeöffnungen mittels eines Handgriffes durch Fernsteuerung freigegeben oder geschlossen werden können, sind ebenso wie die Anordnung mehrerer solcher Behälter in Öffnungen einer Tischplatte bereits bekannt. Bei den bekannten Anordnungen ist für ein bequemes und schnelles Auswechseln der sterilen Gefäße während der Operation keine besondere Vorkehrung getroffen. Hier schafft der Gegenstand der Erfindung Abhilfe.
  • Die Erfindung besteht in der Anordnung von unter der Tischplatte mit Federn und mittels Gleitstangen abgestützten, in per Höhe derart verstellbaren Hilfstischen, daß einerseits die Mitten der Hilfstische und die der Öffnungen in der Tischplatte annähernd senkrecht übereinanderliegen und anderseits der Hub der Hilfstische so bemessen ist, daß sowohl die kleinsten als auch die größten der vorkommenden Gefäße wechselweise in dieselbe Tischfläche, gegebenenfalls über die Tischfläche ein Stück hervorragend, einsetzbar sind. Mit Vorteil werden hierbei durch Fußhebel heb- und senkbare Verschlußkappen für die Gefäßöffnungen vorgesehen. Beim Gebrauch des Erfindungsgegenstandes braucht nur an einem unten an der Gleitstange ausgebildeten Griff gezogen zu werden, um den Kopf des Gefäßes unter die Tischfläche zu stecken und anschließend das Gefäß ungehindert von dem Hilfstisch fortnehmen und gegen ein anderes auswechseln zu können.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Abb. i im Aufriß in Seitenansicht, teils im Schnitt, einen betriebsfertigen Tisch mit über die Behälteröffnung gestülpter Kappe, Abb.2 als vergrößerte Teilzeichnung in Seitenansicht das Gefäß auf dem heruntergezogenen Hilfstisch.
  • Abb. 3 eine Teilansicht bei hochgezogener Kappe.
  • In der Zeichnung ist mit i die Tischplatte, mit 2 ein auf ihr liegendes Tuch und mit 3 das Untergestell bezeichnet. In der Tischplatte i sind tunlichst so viele Öffnungen 4 nebeneinander angeordnet, als Gefäße für Katgut, Drähte, Sonden o. dgl. während einer Operation- voraussichtlich benötigt werden. Die Gefäße 7 sind zur Erzielung eines sterilen Abschlusses gegen die Öffnungen 4 von unten stramm sitzend angepi:eßt, gegebenenfalls unter -Verwendung eines in eine entsprechende Tischöffnung 4 passenden konischen Halsansatzes B.
  • Als Stützen der einzelnen Gefäße 7 sind unter der Tischplatte i j e mit Federn 5 und mittels Gleitstangen abgestützte Hilfstische 6 angeordnet.
  • Die Gefäße 7 können hierbei mit ihrem Hals 8, mit ihrer Olive, einem Entnahme= kopf 9, dem Fadenende io usw. ein Stück über die Tischfläche hervorragen. Die Wirr>; kung der Feder 5 oder sonst eines Kraftspe, chers ist so stark, daß selbst bei einer rauhen' Behandlung des Tisches die Gefäße 7 sich nicht lockern können.
  • über den Tischöffnungen 4 sind zum Abdecken der Gefäßöffnungen senkrecht anhebbare Kappen 1 i angeordnet, die auch noch nach ihrem Anheben die freie öffnung 4 dachartig abdecken. Die von einem Ring 12 und einem waagerecht verlaufenden Arm 13 gehaltenen Kappen i i sind an senkrecht anhebbaren Schuhstangen 14 befestigt. Die Kappen i i sind durch Fernsteuerung heb-und senkbar, indem beispielsweise je Schubstange 14 ein unten an dieser angreifender Fußhebel 17 angeordnet wird.
  • Das Schließen der Kappen i i geschieht durch das Gewicht der Stangen 14 von selbst, so daß keine besonderen Federn erforderlich sind und der Tisch in seinem Aufbau auch hierdurch besondors einfach verbleibt und leicht zu reinigen ist.
  • Ein weiterer Hebel ist auch so anbringbar, daß er z. B. mit einer durchlaufenden Fußleiste zusätzlich alle Schubstangen 14 untergreift und bei seinem Herabdrücken alle Kappen i 1 mit einmal anhebt, so daß auch alle Gefäße gleichzeitig zu öffnen sind.
  • Durch Anwendung eines durchsichtigen Werkstoffes, wie z. B. durchsichtige Kunstharzpreßstoffe, können auch ohne ein Anheben der Kappen i i die unter ihnen befindlichen Gegenstände sichtbar gemacht werden.
  • Zur Erzielung eines leichten, dennoch aber klapperfreien Laufes der Schub- bzw. Gleitstangen 14 und 15 sowie einer tunlichst genauen senkrechten Stellung zur Tischplatte i sind ferner die Stangenlager 16 und 18 je in ,.-einem Arbeitsgang gebohrt. Hierbei sind die .i#,phub- bzw. Gleitstangen 14 und 15 sowie '-1e'ren Lager 18 und 16 insgesamt zueinander `4ärallel verlaufend angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tisch für Kliniken, Operationssäle o. dgl. mit Öffnungen, um mehrere verschieden große Gefäße für chirurgische Nähfäden (Katgut), Drähte, Sonden o. dgl. leicht und steril einsetzen zu können, gekennzeichnet durch die Anordnung von unter der Tischplatte (i) mit Federn (5) und mittels Gleitstangen (15) abgestützten, in der Höhe derart verstellbaren Hilfstischen (6), daß einerseits die Mitten der Hilfstische (6) und die der öffnungen (4) in der Tischplatte annähernd senkrecht übereinanderliegen und an-, dererseits der Hub der Hilfstische (6) so bemessen ist, daß sowohl die kleinsten als auch die größten der vorkommenden Gefäße (7) wechselweise in dieselbeTischöffnung (4), gegebenenfalls über dieTischfläche ein Stück hervorragend, einsetzbar sind. ' 2. Tisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Lagern (16) für die die Hilfstische tragenden Gleitstangen (15) Lager (18) für Schubstangen (14) mit an ihrem oberen Ende befestigten, zum Abdecken der Gefäßöffnungen dienenden Kappen (i i) angeordnet sind, und daß die Kappen (i i) beispielsweise mittels je eines unten an der Schubstange (14) angreifenden Fußhebels (17) heb- und senkbar sind.
DES119971D 1935-10-03 1935-10-03 Tisch fuer Kliniken o. dgl. Expired DE657892C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009034437A3 (en) * 2007-09-12 2009-07-23 Giuseppe Mario Iudicello Table and sterile cloth for collecting infected materials

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009034437A3 (en) * 2007-09-12 2009-07-23 Giuseppe Mario Iudicello Table and sterile cloth for collecting infected materials

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