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Zum Selbstbedieiien eillgerichteter Speisetiseh.
Es sind bereits als Speisetisch eingerichtete einfüssige Tische bekannt, deren Fuss oben mit einer gehäuseartigen Erweiterung versehen ist, die zur Aufnahme eines unter die Tischplatte versenkbaren bzw. über dieselbe hebbaren Einsatzes dient, der in Fächer zur Unterbringung von Tischgeräten, Speiseplatten, Getränkebehältern usw. unterteilt ist. Es ist ferner bekannt. sol he Einsätze bloss in senk-
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drehbar zu machen.
Derartige Einrichtungen entsprechen aber nicht den Anforderungen in jenen Fällen. wo jedwede Fremdbedienung auch während mehrgängiger Mahlzeiten vermieden werden soll und ausserdem führt die Aufteilung der den Tisch tragenden Stütze in das Gehäuse für den Einsatz und den eigentlichen Fuss zu unbefriedigenden baulichen Losungen, insbesondere aber zu einem Einsatz von ausserordentlich beschränkter Aufnahmefähigkeit.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine fortschrittliche Ausgestaltung eines derartigen Selbst- bedienungstisehes in der Weise, dass der Mittelteil des Tisches, der im wesentlichen so hoch wie der Tisch selbst ausgebildet ist, aus einem unteren Teil mit den einzelnen Gästen zugeordneten Abteilungen,
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vorgesehen sind.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Speisetisch in Ansicht in der für das Entnehmen der Speisen geeigneten Stellung, Fig. 2 eine Ansicht des Speisetisches zum Entnehmen anderer Speiseerfordernisse, Fig. 3 einen Längsschnitt durch den geschlossenen Speisetisch, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 und Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 2.
Der zum Selbstbedienen eingeriehtete Speisetisch besteht aus einem hohlen Säulenfuss A und der Tischplatte B, welche allenfalls am Umfang mit einer Anzahl von Abteilen d versehen sein kann. Der Fuss A nimmt in seinem Hohlraum einen nach Art eines Aufzuges der Hohe nach verschiebbaren und durch eine Handkurbel e betätigbaren,, kastenförmigen Einsatz , b, c auf, indem die Handkurbel e über geeignete Triebwerksteile auf den längs der hohlen Säule f geführten Einsatz a, b, c wirkt.
Die Bewegung des Einsatzes wird durch im Spaltraum zwischen ihm und dem Fuss A vorgesehene Gegengewichte g wesentlich erleichtert, welche je mittels eines über eine Rolle laufenden Seiles mit dem Einsatz verbunden sind. Wenn sieh der Einsatz rr, b, c in seiner Tieflage befindet, schliesst seine Platte a mit
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und Getränken versehene Speisetisch unterscheidet sich im geschlossenen Zustand in keiner Weise von einem gewöhnlichen Tisch mit Säulenfuss.
Die Wirkungsweise des neuen Speisetisehes ist folgende : Nachdem die das Mahl einnehmenden Personen ihren Platz am Tisch eingenommen haben, betätigt der Gastgeber die sich bei seinem Sitzplatz befindliehe Kurbel e so lange, bis der Einsatz a, b, c seine in Fig. 2 veranschaulichte Höchstlage eingenommen hat, in welcher die speisenden Personen aus den Fächern t des Einsatzteiles c die erforderlichen Teller, Besteck, Gläser usw. entnehmen kiinnen. Hierauf senkt der Gastgeber den Einsatz mittels der Handkurbel e in die Lage nach Fig. 1, so dass nunmehr nur der Einsatzteil b über die Tischplatte B vorragt.
Durch Drehen des Einsatzteiles b um die Säule t werden seine verschiedenen Abteile vor jede Person gebracht, die somit in der Lage ist, die ihr genehme Speise auszuwählen. Das aus dem Einsatzteil b entnommene Tagesgericht kann auch auf die Platte a gestellt und durch ihr Drehen vor jeden Sitzplatz gebracht werden. Schliesslich wird der Einsatz a, b, c gänzlieh in den Fuss A versenkt, wodurch man bis zur nächsten Speise-oder Getränkefolge eine einheitliche, ebene Tisehfläche erreicht.
Demnach erfordert der Speisetisch lediglieh die vor dem Mahl vorzunehmende Bereitstellung seiner Einriehtungsgegenstände, der Speisen und Getränke, wogegen während des Mahles eine Selbstversorgung der Gäste von ihrem Platze aus ohne jedwedes Bedienungspersonal stattfindet.