DE657863C - Elektrische Uhr mit Unruheantrieb - Google Patents
Elektrische Uhr mit UnruheantriebInfo
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- DE657863C DE657863C DES108219D DES0108219D DE657863C DE 657863 C DE657863 C DE 657863C DE S108219 D DES108219 D DE S108219D DE S0108219 D DES0108219 D DE S0108219D DE 657863 C DE657863 C DE 657863C
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- G—PHYSICS
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- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C3/00—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
- G04C3/04—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance
- G04C3/06—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance
- G04C3/061—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance the balance controlling contacts and mechanically driving the gear-train
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Description
- Elektrische Uhr mit Unruheantrieb Die Erfindung betrifft eine elektrische Uhr mit Unruheantrieb, bei welcher der zur Aufrechterhaltung der Unruhebewegung dienende Stromkreis durch ein von der Unruhe betätigtes Kontaktsystem bei jeder Halbschwingung geschlossen wird.
- Elektrische Uhren dieser Art weisen gegenüber denjenigen Uhren, bei welchen der elektrische Kontakt nur einmal für eine vollständige Schwingung geschlossen wird, den Vorteil auf, daß ihr Bau einfacher ist. Dafür treten bei ihnen aber andere Schwierigkeiten auf.
- Da die Häufigkeit der Kontaktschließungen offensichtlich doppelt so groß ist, bekommen die nachteiligen Wirkungen der Vibrationen des Kontaktsystems eine viel größere Bedeutung. Es bestand also bereits die Aufgabe, rasch diese Vibrationen oder Schwingungen zu dämpfen. Man hat dabei gefunden, daß man eine gute Dämpfung erhielt, wenn man als festen Kontakt einen kleinen Hebel benutzte, der um eine Achse schwenkbar war und in seine Ruhelage durch eine Schraubenfeder zurückgeholt wurde, die zwischen dem Hebel und einem ortsfesten Pfeiler gespannt war. Diese Anordnung weist aber einen schweren Mangel auf; denn bei den empfindlichen Mechanismen, wie elektrischen Uhren, muß vermieden werden, daß der elektrische Strom durch Schwenkachsen oder Gelenke fließt. An diesen Stellen ist nämlich der elektrische Kontakt schlecht, der Stromdurchgang zersetzt das Schmieröl, und es bilden sich kleine Funken, die'den Kontakt noch verschlechtern. Da der Strom durch die Feder zugeführt wird, hat man auch bereits versucht, die Enden dieser Feder auf dem Hebel und auf dem ortsfesten Pfeiler beispielsweise durch Anlöten zu befestigen. Dabei stellte man aber fest, d.aß wieder die schädlichen Schwingungen auftraten, denn die Schraubenfeder wird nicht nur auf Zug in Richtung ihrer Achse, sondern auch auf Biegung beansprucht.
- Es ist ferner festgestellt worden, :daß bei elektrischen Uhren, bei denen sich der Kontakt bei jeder Halbschwingung schließt, die Lage des Kontaktes von sehr großer Bedeutung ist. Wenn nämlich der Kontakt nicht richtig angeordnet ist, so beschleunigt der durch diesen Kontakt hervorgerufene elektrische Impuls die Bewegung der Unruhe in einer Schwingungsrichtung, bremst sie dagegen in der anderen Schwingungsrichtung. Es ist also sehr wichtig, daß man genau die Lage des Kontaktes einstellen kann.
- Man gelangt also zu der Schlußfolgerung, daß man zur Vermeidung aller obenerwähnten Mängel ein Kontaktsystem suchen muß, das gleichzeitig aperiodisch und einstellbar ist, und bei welchem der Strom durch kein Gelenk fließt. Die Lösung; welche erfindungsgemäß für diese Aufgabe gegeben wird, besteht darin, däß das Kontaktsystem aus einern Schwenkhebel besteht; der durch eine zux Stromführung dienende Spiralfeder beetn, flußt wird, wobei der innere Endteil de :. Spiralfeder mit dem Schwenkhebel fest verbunden ist und der äußere Endteil der Spiralfeder durch einen im wesentlichen radial verlaufenden Arm verlängert ist, der an einem ortsfesten Kontaktzapfen in der Weise befestigt ist, daß der Zapfen als Drehachse für eine mit Reibung darauf gelagerte, den Arm zweckmäßig exzentrisch aufnehmende Hülse dient.
- Man hat bereits für eine elektrische Pendeluhr ein Kontaktsystem mit einem Schwenkhebel, der mit einer Spiralfeder verbunden ist, vorgeschlagen. Bei -dieser bekannten Pendeluhr wird aber der Kontakt nicht bei jeder Halbschwingung, sondern lediglich einmal für jede ganze Schwingung geschlossen. In diesem Falle hat also die Regelung der Anfangslage des Kontaktsystems nicht dieselbe Bedeutung, da es nicht mehr möglich ist, daß die Schließung des Stromkreises bei der zweiten Halbschwingung ,die Bewegung der Unruhe bremst. Es ist daher bei der bekannten Pendeluhr auch keine Einrichtung vorgesehen, worden, welche die Einstellung der Lage des Kontaktsystems gestattet. Da überdies der Kontakt nur bei jeder vollständigen Schwingung geschlossen wird, ist die Zeitdauer zwischen zwei äufeinanderfolgenden Kontakten doppelt so groß wie im Falle, wo der Kontakt bei jeder Halbschwingung geschlossen wird. Bei der bekannten Uhr tritt also das Problem der raschen Dämpfung der Schwingungen oder Vibrationen des Kontaktsystems nicht auf. Es ist schließlich noch zu berücksichtigen, daß bei dieser bekannten Pendeluhr die Spiralfeder nicht zur Stromführung dient.
- Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Fig. i zeigt im Aufriß und im Schnitt nach I-I der Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Unruheantrieb.
- Fig. 2 zeigt eine geschnittene Draufsicht zur Fig: i mit Lagerungen der Unruhe und dem Schaltungsschema des elektrischen Stromkreises.
- Der Elektromagnet i enthält zwei Polstücke 2, 3, welche, wie auf Fig.2 gezeigt ist, in verschiedenen Ebenen, auf beiden Seiten der Unruhe, liegen. Der bewegliche Anker des Elektromagneten besteht aus zwei V-förmigen Stücken 6, 7 aus Weicheisen an der Unruhe. Die beiden Ankerteile 6, 7 sind -magnetisch durch den Teil 8 miteinander ver-'bi@nden. Die Unruhe steht unter dem Einflüß cltr Spiralfeder g.
- Die Achse 4. der Unruhe ist vollständig von den Platinen io, i i isoliert, damit der Strom zu den Drehzapfen 12, 13 nicht zutritt. Dagegen ist die Spirale 9 bei 14 mit der Mässe verbunden, welch letztere an einen der Pole der Batterie 15 angeschlossen ist. Die Achse 4 trägt eine Scheibe 16, an der ein Stift 17 befestigt ist; der beim Schwingen der Unruhe jedesmal, wenn .die letztere ihre Gleichgewichtslage überschreitet, mit dem Kontaktteil 18 in Berührung kommt. Dieser letztere Kontaktteil ist als ein kleiner Hebel ausgebildet, der bei i9 angelenkt ist.
- Der Kontakthebel 18 wird von einer spiralförmigen Feder 2o beeinflußt, deren inneres Ende an der Muffe 26 befestigt ist, die ein Ganzes mit dem Hebel 18 bildet, während das freie Ende der Feder eine geradlinige Fortsetzung 25 bildet, deren Ende an einer Hülse 24 befestigt ist. Die Hülse 2q. ist mit starker Reibung auf dem Pfosten 24a gelagert, der elektrisch mit der einen Klemme des Elektromagneten i in Verbindung steht. Durch ein geringes Drehen der Hülse 24 in dem einen oder dem anderen Sinne kann man die Anfangslage .des Kontakthebels 18 einstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Uhr mit Unruheantrieb; bei welcher der zur Aufrechterhaltung der Unruhebewegung dienende Stromkreis durch ein von der Unruhe betätigtes Kontaktsystem bei jeder Halbschwingung geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet; daß das Kontaktsystem aus einem durch eine zur Stromzuführung dienende Spiralfeder (2o) beeinflußten Schwenkhebel (18) besteht, wobei der innere Endteil der Spiralfeder mit dem Schwenkhebel fest verbunden ist und der äußere Endteil der Spiralfeder durch einen im wesentlichen radial verlaufenden Arm (25) verlängert ist, der an einem ortsfesten Kontaktzapfen (24a) in der Weise befestigt ist, daß der Zapfen als Drehachse für eine mit Reibung darauf gelagerte, den Arm zweckmäßig exzentrisch aufnehmende Hülse (24) dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR657863X | 1932-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657863C true DE657863C (de) | 1938-03-15 |
Family
ID=9008707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES108219D Expired DE657863C (de) | 1932-04-09 | 1932-10-22 | Elektrische Uhr mit Unruheantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657863C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010016B (de) * | 1953-06-02 | 1957-06-06 | Ancienne Manufacture D Horloge | Durch elektrische Impulse angetriebenes Uhrwerk |
| DE1167274B (de) * | 1960-01-09 | 1964-04-02 | Durowe A G | Kontaktvorrichtung an elektrisch angetriebenen Uhren |
-
1932
- 1932-10-22 DE DES108219D patent/DE657863C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010016B (de) * | 1953-06-02 | 1957-06-06 | Ancienne Manufacture D Horloge | Durch elektrische Impulse angetriebenes Uhrwerk |
| DE1167274B (de) * | 1960-01-09 | 1964-04-02 | Durowe A G | Kontaktvorrichtung an elektrisch angetriebenen Uhren |
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