DE657018C - Fluessigkeitsstandsanzeiger - Google Patents

Fluessigkeitsstandsanzeiger

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DE657018C
DE657018C DESCH110685D DESC110685D DE657018C DE 657018 C DE657018 C DE 657018C DE SCH110685 D DESCH110685 D DE SCH110685D DE SC110685 D DESC110685 D DE SC110685D DE 657018 C DE657018 C DE 657018C
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DESCH110685D
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Schaeffer & Budenberg GmbH
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Schaeffer & Budenberg GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/02Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by gauge glasses or other apparatus involving a window or transparent tube for directly observing the level to be measured or the level of a liquid column in free communication with the main body of the liquid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsstandsanzeiger Bei Flüssigkeitsstandsanzeigern ist es bekannt, Lichtstrahlen zur Kenntlichmachung des Flüssigkeitsstandes in einer bestimmten Richtung aus dem Anzeiger heraustreten zu lassen. Ein solcher Fall liegt beispielsweise vor, wenn der Flüssigkeitsspiegel von hinten unten mit Hilfe einer besonderen Lichtquelle angestrahlt wird und die Lichtstrahlen an dem Flüssigkeitsspiegel reflektiert bzw. total reflektiert werden. Die von dem Flüssigkeitsspiegel reflektierten Lichtstrahlen treten dann in einem bestimmten Winkel aus dem Anzeiger heraus. Diese Lichtstrahlen können infolgedessen nur dann mit genügender Deutlichkeit beobachtet werden, wenn der Beobachter in der Richtung der austretenden Lichtstrahlen sehen kann. Dasselbe ist der Fall, wenn der Flüssigkeitsstand in bekannter Weise so angeleuchtet wird, daß der Flüssigkeitsraum dunkel, der darüber befindliche Raum hell erscheint.
  • In den Kesselräumen, insbesondere bei Schiffen, ist es nun nicht immer möglich, daß der Beobachter sich in die Richtung der austretenden Lichtstrahlen stellen kann, weil hierzu oftmals der Platz fehlt. Der Beobachter ist vielfach gezwungen, den Flüssigkeitsstandsanzeiger in einer ziemlich steilen Richtung beobachten zu müssen. Die aus dem Flüssigkeitsstand bei den bekannten Vorrichtungen austretenden Lichtstrahlen fallen aber im allgemeinen nicht sehr steil nach unten aus. Die zur Kenntlichmachung des Flüssigkeitsstandes in einer bestimmten Richtung aus dem Anzeiger heraustretenden Lichtstrahlen hat man bereits dadurch in eine beliebige gewünschte Beobachtungsrichtung gelenkt, daß man vor dem Anzeiger einen einzelnen Spiegel angeordnet hat. Dieser Spiegel besteht aus einem einzigen Stück und muß daher so groß sein, daß der ganze Anzeiger darin sichtbar ist. Außerdem hat er noch den Nachteil, daß oben und unten umgekehrt wird, so daß das Bild durch Anordnung einer besonderen Linse wieder in die richtige Lage gebracht werden muß.
  • Diese Nachteile treten nicht ein, wenn gemäß der Erfindung eine Anzahl von über die Anzeigelänge verteilten parallel geschalteten kleinen Spiegeln Verwendung findet. Diese Spiegel können derart dicht übereinanderliegen, daß die im einzelnen Spiegel erfolgende Umkehrung von oben und unten nicht merklich in Erscheinung tritt. Außerdem erfordert die Anordnung gemäß der Erfindung nur wenig Platz.
  • Die Wirkung ist um so günstiger, je mehr das Verhältnis des Spiegelabstandes zur Spiegellänge so bemessen ist, daß die aus dem einzelnen Spiegel austretenden Lichtstrahlenbündel nicht durch schwarze Stellen beeinträchtigt werden. Eine besonders einfache Ausführung ergibt sich, wenn die Spiegel senkrecht zur Längsachse des durch die übereinander angeordneten Spiegel gebildeten Strahlenrichters liegen. Die Spiegel können durch mit solcher Neigung zu den eintretenden Lichtstrahlen übeneinandergeschichtetb Glasplatten gebildet werden, daß die Spielt.:.; Jung durch Totalreflektion erfolgt. Ilnb@i` liegen zweckmäßig die Glasstücke unmittelbar=. aufeinander. Diese Ausführung ist also be- ' sonders einfach und billig. Der Strahlenrichter ist in weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens schwenkbar oder die Schräglage der einzelnen Spiegel einstellbar ausgebildet.
  • Das Wesen der Erfindung ist in der Zeichnung sinnbildlich dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Gesamtanordnung. Der Flüssigkeitsstand i wird mit Hilfe von Lichtstrahlen 2 von unten schräg angeleuchtet. Die auf den Wasserspiegel 3 fallenden Strahlen werden in Richtung 4 reflektiert. Da der Beobachter nur in Richtung 5 den Flüssigkeitsstand beobachten kann, ist ein Strahlenrichter 6 vorgesehen, der die in Richtung 4. -fallenden Lichtstrahlen um einen Winkel d umlenkt. Der Strahlenrichter 6 besteht aus einer. Anzahl einzelner Spiegel 7, die sich über die ganze Länge des Flüssigkeitsstandes i verteilen.
  • -In der Abb. 2 ist die Wirkung dieser Spiegelung sinnbildlich dargestellt. Es ist erkennbar, daß der steigende Flüssigkeitsspiegel 3 innerhalb des Bereiches des Spiegels-;' zu fallen. scheint. Steigt der Flüssigkeits: spiegel 3 aber,. noch weite., derart, daß die von ihm -ausgehenden Lichtstrahlen aus dem Bereich. des Spiegels 7' herausfallen, so kann der über dem Spiegel 7' angeordnete Spiegel 7" in Wirksamkeit treten. Bei dem- Strahlenrichter wird also nunmehr auch der Flüssigkeitsspiegel 3 als gestiegen in Erscheinung treten. Ebenso bewirkt die Anordnung mehrerer dicht übereinanderliegender Spiegel, daß bei Hell-Dunkel-Erscheinen des Flüssigkeitsstandes dieselbe Erscheinung in dem Strahlenrichter eintritt, wie das aus Abb.2 zu ersehen ist. Bei Verwendung eines einzelnen Spiegels -wäre dies unmöglich; bei Verwendung vieler einzelner Spiegel im Sinne der Erfindung .wird demgegenüber insgesamt eine. ausreichend übereinstimmende Erscheinung wie bei unmittelbarer Beobachtung des Flüssigkeitsstandes hervorgerufen; nur innerhalb eines einzelnen Spiegels findet diese Umhehr von oben und unten statt. Praktische Versuche mit einem Abstand -der einzelnen Spiegel von etwa 2 bis 3 mm haben, gezeigt, daß die Umkehrung im_: eiüzelnen_ Spiegel nicht bemerkbar ist.
  • 'Damit, eine möglichst günstige -Wirkung durch. die einzelnen Spiegel erreicht wird, muß das Verhältnis von Spiegelabstand zu Spiegellänge in bestimmter Weise bemessen werden. In Abb. 3 ist eine Spiegellänge c angenommen, die im: Verhältnis zum Spiegel-.%hstand a zu groß ist. Wie aus dieser Ab-,-#Idung erkenntlich ist, treffen lediglich die @yiii dem Bereich c in den Spiegel fallenden Lichtstrahlen in Form der Lichtstrahlen f in das Auge des Beobachters. Die in dein Bereich a einfallenden Lichtstrahlen gehen verloren, was an sich nicht weiter stört. Neben den Strahlen f erscheinen aber noch im Auge des Beobachters Strahlen h, die schwarze Stellen darstellen und infolgedessen die Bildzvirkung beeinträchtigen.
  • Unter Zugrundelegung derselben Winkel für die Beobachtungsrichtung, die Stellung des Spiegels im . Raume und des Eintrittswinkels der Lichtstrahlen ist in Abb.4 ein Verhältnis von Spiegelabstand zu Spiegellänge dargestellt, in dem die Spiegellänge c zu kurz bemessen ist. Auch hier tauchen neben den Strahlen f schwarze Stellen lt auf.
  • Unter sonst gleichen Umständen sind demgegenüber in Abb. 5 und 6 Verhältnisse angegeben, die dunkle Stellen h. nicht enthalten. In Abb. 5 ist angenommen, daß die Diagonale x mit dem eintretenden, in Abb. 6, daß' die Diagonale y. mit dein austretenden Strahl zusammenfällt. Zwischen diesen beiden Grenzwerten für das Verhältnis (in Abb. 5 ein größtes, in Abb. 6 ein kleinstes Verhältnis) kann beliebig geändert werden. In allen Fällen werden -keine dunklen Stellen in Erscheinung treten. Wie eine Nachrechnung. ergibt, - ergibt sich für die Länge c in Abb. 5 -die Größe während für die Länge c in Abb. 6 sich die Größe ergibt.
  • Damit wird die projizierte Bautiefe des Spiegels - In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, die . Spiegel durch Glasstücke zu bilden, in denen die Spiegelung durch Totalreflektion erfolgt. Eine besonders einfache Ausführung ergibt sich, wenn die Glasstücke unmittelbar aufeinanderliegen, weil dadurch eine besondere Halterung der einzelnen Glasstücke und Spiegel überflüssig- wird: In Abb. 7 und 8 ist die Wirktang =dieser Glasspiegel dargestellt. Die Spiegelung in .den ° Glasstücken durch. Totalreflektion bedingt, daß die einfallenden Lichtstrahlen durch eine andere Begrenzungsfläche als die zur Totalreflektion dienende Fläche eintreten. Bei diesem Eintritt findet eine gewisse Brechung statt, die aber, wie das aus der Zeichnung hervorgeht, nicht weiter stört. Es ist auch hier möglich, ein durch schwarze Stellen nicht beeinträchtigtes Lichtstrahlen-Bündel f zu erhalten. Infolge der Brechung der Lichstrahlen an der Begrenzungsfläche des Glases, an der die Lichtstrahlen eintreten, muß die Spiegellänge c' bei Glas größer gewählt werden als bei einem richtigen Spiegel. Ist der Winkel der Reflektion bei einem richtigen Spiegel der gebrochene Winkel im Glas, so ergibt sich für die Spiegellänge bei Glas wobei y für Glas ist. Während in Abb. i die Spiegel schräg zur Längsachse des Strahlenrichters liegen, ist in Abb. g eine senkrechte Anordnung zu dieser Längsachse gezeigt. In Abb. io sind diese beiden Anordnungen schematisch verglichen. Wie daraus hervorgeht, ist bei senkrechter Anordnung der Spiegel zur Längsachse eine bessere Ausnutzung der Lichtstrahlen möglich als bei nicht senkrechter Anordnung. Dies ergibt sich daraus, daß die beiden Diagonalen bei senkrechter Anordnung gemäß Abb. g gleich sind, während sie bei nicht senkrechter Anordnung nach Abb. i nicht gleich sind.
  • In weiterer Ausbildung des r rfindungsgedankens kann der Strahlenrichter schwenkbar sein, z. B. um einen Drehpunkt 8 mit Hilfe einer Stellschraube g. Es kann aber auch die Schräglage der einzelnen Spiegel einstellbar sein. Diese Schwenkbarkeit und Einstellbarkeit des Strahlenrichters ist deshalb besonders vorteilhaft, weil sie ohne Schwierigkeiten bei fest @eingebauten Flüssigkeitsstandsanzeigernmöglichist. Dienormalen Flüssigkeitsstandsanzeiger können lediglich bei der Befestigung an ihrem Standort eingestellt werden, später ist das nicht mehr oder nur mit außerordentlichen Schwierigkeiten möglich.
  • Die Verwendung von Glaskörpern für die Spiegel ermöglicht, Gläser beliebiger Färbung zu verwenden, so daß besonders zu markierende Stellen, wie die des höchsten, normalen und niedrigsten Flüssigkeitsstandes, in einfachster Weise angedeutet werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCPiR: i. Flüssigkeitsstandsanzeiger, bei dem Lichtstrahlen zur Kenntlichmachung des Flüssigkeitsstandes in einer bestimmten Richtung aus dem Anzeiger heraustreten und in eine gewünschte Beobachtungsrichtung gespiegelt werden, gekennzeichnet durch eine Anzahl von über die Anzeigelänge verteilten parallel geschalteten kleinen Spiegeln. ,
  2. 2. Flüssigkeitsstandsanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Spiegelabstand zu Spiegellänge so bemessen ist, daß die aus dem einzelnen Spiegel austretenden Lichtstrahlenbündel nicht durch schwarze Stellen beeinträchtigt werden.
  3. 3. Flüssigkeitsstandsanzeiger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegel senkrecht zur Längsachse des durch die übereinander angeordneten Spiegel gebildeten Strahlenrichters liegen. .
  4. 4. Flüssigkeitsstandsanzeiger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegel durch mit solcher Neigung zu den eintretenden Lichtstrahlen übereinan:dergeschichtebe Glasplatten gebildet sind, daß die Spiegelung durch Totalreflektion erfolgt.
  5. 5. Flüssigkeitsstandsanzeiger nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlenrichter schwenkbar ist oder die Schräglage der einzelnen Spiegel einstellbar ist.
DESCH110685D 1936-08-16 1936-08-16 Fluessigkeitsstandsanzeiger Expired DE657018C (de)

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