DE504844C - Geradsichtiges, bildumkehrendes Prismensystem - Google Patents

Geradsichtiges, bildumkehrendes Prismensystem

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DE504844C
DE504844C DEZ17301D DEZ0017301D DE504844C DE 504844 C DE504844 C DE 504844C DE Z17301 D DEZ17301 D DE Z17301D DE Z0017301 D DEZ0017301 D DE Z0017301D DE 504844 C DE504844 C DE 504844C
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mirror
prism
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DEZ17301D
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Carl Zeiss SMT GmbH
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Carl Zeiss SMT GmbH
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/04Prisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Geradsichtiges, bildumkehrendes Prismensystem Die Erfindung betrifft ein geradsichtiges, bildumkehrendes Prismensystem nach Art eines aus zwei gekreuzten Doppelspiegeln bestehenden Porroschen Systems.
  • Bei dem bekannten Porroschen Prismensystem finden die Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von 45° statt. Dies hat den Nachteil, daß man bei Objektiven von größeren öffnungswinkeln, und überhaupt bei größeren Neigungen der Strahlen gegen den Achsenstrahl, für das Prisma Glas von hoher Brechung verwenden muß, damit auch die geneigten Strahlen total reflektiert werden. Dieses Glas ist aber weniger durchsichtig als das gewöhnliche Prismenglas von niederer Brechnung.
  • Nach der Erfindung kann ein solches Prismensystem teilweise oder ganz aus diesem gewöhnlichen Glas hergestellt werden, wenn man jenes bekannte Porrosche System so abändert, daß mindestens zwei Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als 45° erfolgen und daß, zum Zwecke, einen senkrecht zur Strahleneintrittsfläche in das System eintretenden Strahl parallel zu sich selbst aus dem System austreten zu lassen, mindestens die Schnittlinie der Spiegel eines der beiden Doppelspiegel gegen die Strahleneintrittsfläche oder die dieser Fläche parallele Strahlenaustrittsfläche geneigt ist. Zweckmäßig wird man die Neigung der Schnittlinie in derjenigen Ebene vornehmen, die die Symmetrieebene zu den beiden Spiegelebenen des Doppelspiegels ist. Doch wird praktisch wenig geändert, wenn man eine Ebene wählt, die gegen diese Symmetrieebene eine geringe Neigung hat.
  • Bildet man das Prismensystem so aus, daß nur zwei Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als 45° erfolgen und daß diese beiden Spiegelungen an den Spiegeln ein und desselben Doppelspiegels stattfinden, während jene geneigte Schnittlinie dem anderen der beiden Doppelspiegel angehört, so kann man wenigstens für den ersten Doppelspiegel das gewöhnliche Prismenglas verwenden. Bildet man das Prismensystem wiederum so aus, daß nur zwei Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als 45° erfolgen, jedoch so, daß von diesen beiden Spiegelungen die eine an einem der beiden Spiegel des einen Doppelspiegels und die andere an einem der beiden Spiegel des anderen Doppelspiegels erfolgt, während die Schnittlinien der Spiegel jedes der beiden Doppelspiegel gegen die Strahleneintrittsfläche geneigt sind, so kann man wenigstens für den mittleren Teil des Prismensystems, der die zweite und die dritte Spiegelfläche des Systems enthält, das gewöhnliche Glas verwenden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, sämtliche Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als 45° erfolgen zu lassen. In diesem Falle müssen die Schnittlinien der Spiegel jedes der beiden Doppelspiegel gegen die Strahleneintrittsfläche geneigt sein. Dann kann man das ganze Prismensystem aus gewöhnlichem Glas herstellen.
  • A:bb. i bis 3 veranschaulichen im Aufr iß, Seitenriß und Grundriß ein der Erfindung entsprechendes Prismensystem, bei dem nur zwei Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als 45° erfolgen, und zwar an den Spiegeln ein und desselben Doppelspiegels, und bei dem nur die Schnittlinie des anderen Doppelspiegels gegen die Strahleneintrittsfläche geneigt ist.
  • Das Prismensystem besteht aus zwei miteinander verkitteten Prismen I und 1I. Das Prisma I ist begrenzt durch zwei polierte Spiegelflächen ABDC und ABFE, durch die als Strahlendurchtrittsfläche dienende, polierte Hypotenusenfläche CDFE und durch zwei matte Flächen ACE und BDF. Die Hypotenusenfläche schließt mit der Spiegelfläche ABDC den Winkel a1= 47° und mit der Spiegelfläche ABFE den Winkel f31= 39' ein, während die Spiegelflächen unter einem Winkel y1- 94' gegeneinander geneigt sind. Demgemäß wird ein senkrecht zur Hy@iotentisenfläche CDFE in das Prisma I eintretender Strahl an der Spiegelfläche ABDC bei r um den Winkel s1- 94' und dar auf an der Spiegelfläche ABFE bei 2 um den Winkel E= - 94' abgelenkt, so daß seine Austrittsrichtung gegen die Eintrittsrichtung um 8° geneigt ist.
  • Das Prisma II ist begrenzt durch zwei polierte Spiegelflächen IKML und IKPO, durch die ebenfallspolierteHypotenusenfläclieMNOP und durch vier matte Flächen ILN00, KllIP, LMN und 0P0. Die Schnittlinie IK der beiden Spiegelflächen ist gegen die Hypotenusenfläche um den Winkel Ö" = 4° geneigt, derart, daß ihre Projektion im Aufriß (Abb. i) auf der Kante MP der Hypotenusenfläche senkrecht steht. Die Winkel a., und ß2, die die beiden Spiegelflächen mit der Hypotenusenfläche einschließen, und der Winkel y" den die beiden Spiegelflächen miteinander einschließen, sind so gewählt, daß der aus dem Prisma I in das PriSmaII eintretende Achsenstrahl an der Spiegelfläche IKPO bei 3 um den Winkel E3 = go° und darauf an der Spiegelfläche IKML bei 4 um den Winkel a,= 9o° abgelenkt wird, derart, daß, bei gegenseitiger Anordnung der Prismen I und II nach Porroscher Art ein senkrecht zur Hypotenusenfläche in das Prisma I eintretender Strahl parallel zu sich selbst versetzt aus dem Prisma II austritt. Der Verlauf dieses Strahles ist durch Pfeile angedeutet. In der Zeichnung sind die Winkel, soweit sie nicht die wahren Winkel,. sondern Projektionen angeben, in Klammern gesetzt.
  • Eine andere Lösung, die sich von der soeben beschriebenen Lösung nur sehr wenig unterscheidet, kann aus dieser Lösung dadurch abgeleitet werden, daß als Prisma Il ein gewöhnliches, rechtwinkliges Prisma benutzt wird, dessen Hypotenusenfläche so abgeschrägt ist, daß sie gegen die Schnittlinie der Spiegelflächen in der Symmetrieebene der Spiegelebene um den Winkel ä,=4° geneigt ist. « In diesem Falle würden die Ablenkungswinkel e.. und a4 um eine Kleinigkeit von go° abweichen.
  • Abb.4 bis 6 veranschaulichen im Aufriß, Seitenriß und Grundriß ein der Erfindung entsprechendes Pr ismensystem, bei dem ebenfalls nur zwei Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als 45° erfolgen, jedoch so, daß diese Spiegelungen auf die beiden Doppelspiegel verteilt sind, und bei dem die Schnittlinien der Spiegel jedes der beiden Doppelspiegel gegen die Strahleneintrittsfläche geneigt sind.
  • Das Prismensvstem besteht aus zwei miteinander verkitteten Prismen 1 und 11. Das Prisma I ist begrenzt durch zwei polierte Spiegelflächen ABDC und ABGH, durch die als Strahlendurchtrittsfläche dienende, ebenfalls polierte Hypotenusenfläche DEFG und durch vier matte Flächen ACEFH, BDG, CDE und FGH. Die Schnittlinie AB der beiden Spiegelflächen ist gegen die Hypotenusenfläche urn den Winkel d1= 4° geneigt, derart, daß ihre Projektion im Grundriß (Abb.6) auf der Kante EF der Hypotenusenfläche senkrecht steht. Die Winkel a1 und ß1, die die beiden Spiegelflächen mit der Hypotentisenfläche einschließen, und der Winkel y1, den die beiden Spiegelflächen miteinander einschließen, sind so gewählt, daß ein senkrecht zur Hypotenusenfläche in das Prisma I eintretender Strahl an der Spiegelfläche ABDC bei i um den Winkel s1, der größer als 9o' ist, und darauf an der Spiegelfläche ABGH bei z um den Winkel E,=go° abgelenkt wird, derart, daß dieser Strahl bei seinem Austritt aus dem Prisma sowohl im Aufriß (Abb.4) als auch im Grundriß (Abb. 6) um den Winkel (p1= 8° gegen seine Eintrittsrichtung geneigt ist.
  • Das Prisma II ist begrenzt durch zwei polierte Spiegelflächen IKML und IKPDQ, durch die ebenfalls polierteHypotenusenfläclie1-1N0 P und durch vier matte Flächen ILN00, K11IP, LMN und 0P0_. Das Prisma II stimmt in seinen Winkeln mit dem Prisma I völlig überein, und zwar ist im besonderen a2 - a1, ß2 = ß1, y2 = y1, a2 = a,. Entsprechend ist der Winkel 8s, um den der aus dem Prisma I in das Prisma II eintretende Achsenstrahl an der Spiegelfläche IKPO bei 3 abgelenkt wird, gleich dem Winkel s@ = go° und der Winkel s4, um den dieser Strahl darauf an der Spiegelfläche IKML bei q. abgelenkt wird, gleich dem Winkel s" so daß die Richtung des Strahles beim Austritt aus dem Prisma II der Richtung beim Eintritt in das Prisma I parallel ist.
  • Durch Abänderung von ß, und ß, um gleiche Beträge sowie von y, und y. um gleiche Beträge und entsprechende Änderung von ö, und 8_ um gleiche Beträge kann die durch die Zeichnung veranschaulichte Lösung sofort in eine andere übergeführt werden, bei der e_ - E3 - go° ist, so daß dann sämtliche Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als d.5° erfolgen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geradsichtiges, bildumkehrendes Prismensystem nach Art eines aus zwei gekreuzten Doppelspiegeln bestehenden Porroschen Systems,. dadurch gekennzeichnet, (laß mindestens zwei Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als 45' erfolgen und daß außerdem mindestens die Schnittlinie der Spiegel eines der beiden Doppelspiegel gegen die Strahleneintrittsfläche geneigt ist, wobei diese Abweichungen von dem üblichen Porroscfien System so gewählt sind, daß trotzdem ein senkrecht zur Strahleneintrittsfläche in (las System eintretender Strahl parallel zu sich selbst aus dem System austritt.
  2. 2. Prismensystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jene beiden Spiegelungen an den Spiegeln ein und desselben Doppelspiegels stattfinden, während jene geneigte Schnittlinie dem anderen der beiden Doppelspiegel angehört.
  3. 3. Prismensystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von jenen beiden Spiegelungen die eine an einem der beiden Spiegel des einen Doppelspiegels und die andere an einem der beiden Spiegel des anderen Doppelspiegels erfolgt, während die Schnittlinien der Spiegel jedes der beiden Doppelspiegel gegen die Strahleneintrittsfläche geneigt sind. d.. Prismensvstem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Spiegelungen unter einem Einfallswinkel von mehr als d.5° erfolgen und daß die Schnittlinien der Spiegel jedes der beiden Doppelspiegel gegen die Strahleneintrittsfläche geneigt sind.
DEZ17301D 1928-01-26 1928-01-26 Geradsichtiges, bildumkehrendes Prismensystem Expired DE504844C (de)

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