DE656694C - Eiskaestchen - Google Patents

Eiskaestchen

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DE656694C
DE656694C DEP72816D DEP0072816D DE656694C DE 656694 C DE656694 C DE 656694C DE P72816 D DEP72816 D DE P72816D DE P0072816 D DEP0072816 D DE P0072816D DE 656694 C DE656694 C DE 656694C
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ice
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ice box
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DEP72816D
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ELEKTROLUX AG
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ELEKTROLUX AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/22Construction of moulds; Filling devices for moulds
    • F25C1/24Construction of moulds; Filling devices for moulds for refrigerators, e.g. freezing trays
    • F25C1/246Moulds with separate grid structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Eiskästchen Die Erfindung bezieht sich auf Eiskästchen, wie sie insbesondere zum Gefrieren von Eis in den Verdampfern von Kälteapparaten für Haushaltskühlschränke üblich sind. Um das Losbrechen des fertiggefrorenen Eises aus einem solchen Eiskästchen zu veranlassen, hat man 'bereits vorgeschlagen, eine elastische Deformation des Kästchens hervorzurufen, und zwar wurden dazu Ausdellungen oder Eindellungen an der Bodenwandung des Kästchens vorgeschlagen. Wenn dann das Kästchen bei Ausdellungen auf eine ebene Fläche gedrückt wurde oder bei Eindellungen über einen Stab, Dorn o. dgl. gebogen wurde, gelang es durch die elastische Deformation des Kästchens, das Eis leicht aus ihm loszubrechen. Die Dellung auf der Bodenfläche des Kästchens auszubilden, hat jedoch gewisse Unannehmlichkeiten. Handelte es sich um Eindellungen an der Bodenfläche, so war der Wärmeübergang vom Verdampfer zum Eiskästchen gut. Man bedurfte jedoch eines besonderen Dornes o. dgl., um das Kästchen zwecks Losbrechens des Eises elastisch zu deformieren. Handelt es sich um Ausdellungen an der Bodenfläche, so mußte man, um einen guten Wärmeübergang zu erreichen, in dem Verdampferfach, in dem das Kästchen stand, eine entsprechende Ausnehmung vorsehen, die die Ausdellung aufnahm. Man hat ferner bereits vorgeschlagen, die Ecken des Kästchens zickzackförmig zu gestalten, um sie dadurch elastisch zu machen. Diese sowie die vorbeschriebenen Ausführungsformen bedingen einmal, daß man das Eiskästchen selbst anfassen und dabei zweifellos das Eis mit den Händen berühren muß. Das Losbrechen des Eises mit der Hand bedingt nicht nur Verunreinigungen, sondern vollzieht sich auch mit ungünstigem Hebelarm. Man braucht also große Kraft zum Losbrechen.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei dem Eiskästchen eine Seitenwand, vorzugsweise die Vorderwand, insbesondere deren oberen Rand mit einer vorzugsweise zi.ckzackförmigen Dellung oder sonstiger die Elastizität fördernder Krümmung zu versehen, die durch mechanische Einwirkung eines in bekannter Weise am Kästchen befestigten Hebels gestreckt werden kann, wobei sich der Umfang des Kästchens elastisch deformiert und das Eis losbricht, ohne mit der Hand berührt zu werden.
  • . Durch die Verbindung der an sich bekannten Hebelwirkung mit der an sich bekannten Elastizität des Eiskästchens werden die Vorteile eines geringen Kraftaufwandes und verbesserter Hygiene erhalten. Weitere kennzeichnende Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Abb. i bis S-und der nachfolgenden Beschreibung.
  • In den Abb. i bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch darge-,: stellt. Das vorzugsweise aus Aluminium-; rostfreiem Eisen o. dgl. hergestellte Eiskästchen ist mit io bezeichnet. Der obere Rand des Kästchens ist zu einer Umbör delung i i in üblicher Weise ausgebildet, wobei die Umbördelungder Kante an dem einen Ende des Kastens als Doppellager 12 und 13 ausgebildet ist. Diese Lager umgreifen eine Welle 14, deren Aufgabe später erörtert werden soll. In üblicher Weise ist im Kasten ein Einsatz 15 vorgesehen, der zur Formgebung der Eiswürfel dienen soll. Der Einsatz 15 besteht aus einem Mittelstreifen 18, der zwischen zwei zickzackförmig gebeugten Streifen 16, 17 angeordnet ist. Durch den Einsatz können Eisprismen hergestellt werden. Die drei Streifen 16, 17, 18 sind an je ihren Enden durch ein Verbindungsstück ig, 2o gegenseitig verbunden, wobei die Endstücke zu Handgriffen 21, 22 bzw. 23, 24 ausgebildet sind, wie aus Abb. i hervorgeht. Ferner sind die Endstücke i9, 2o mit je einem übeerfall 26, 27 versehen, die beide über den Rand des Kästchens herausragen und das Herausnehmen des Einsatzes erleichtern sollen. Am Rande der Vorderwandung des Eiskästchens, und zwar zwischen den beiden Lagern 12 und 13 ist eine Dellung 25 vorgesehen, indem der Rand einschließlich eines Teils der Vorderwandung zickzackförmig gedellt ist. Die Dellung 25 erhöht die Elastizität des Kastenrandes und soll zur Erleichterung der Umkreisdeformation dienen. An der Welle 14 ist eine Hebelvorrichtung 3o angesetzt, die die elastische Deformation bewirken soll. Die Wirkung der zungenförmigen Hebelvorrichtung 30 wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein auf der Zunge angebrachter Vorsprung beim Heben der Zunge gegen die Dellung steht. Der als Exzenter wirkende Vorsprung ist dadurch geschaffen worden, daß die Zunge 30 von einem S-chlit2 31 senkrecht zur Wellenrichtung durchbrochen ist und die Schlitzhälften schwach keilförmig ausgewölbt sind, wie besonders aus den Abb. 2 und 3 hervorgeht. Die Abb. i zeigt diese Zunge. in gehobener, d. h. dem Zustand der Spannung des Kastens entsprechender Lage. Die Abb. 2 und 3 zeigen die Zunge 30 in ihrer Normalstellung. Die Zunge 30 ist ferner derart angeordnet und ausgebildet, daß bei ihrer Hebung die Keilspitze gegen den herausragenden Lappen 26 des Einsatzes 15 aufwärts drückt, so daß zunächst der Umfang des Kästchens deformiert wird und danach der Einsatz 15 bei Weiterbewegung der Zunge 30 geliolien wird. Die Zunge 30 und der Einsatz 15. müssen aus gut elastischem und widerstandsfähigem Material hergestellt sein, «eil ihr Material sehr beansprucht wird. So ird z. B. die Zunge 3o bei ihrer Bewegung . scrl'vohl gegen die Dellung 25 als auch gegen ;jri Überfall 26 unter verhältnismäßig hohem Druck gedrückt und somit einer starken Beanspruchung ausgesetzt. Deshalb empfiehlt es sich auch, den Rand der Dellung -,5 mit einer Verstärkung zu versehen, z. B. einer Bekleidung aus Stahl oder einem anderen widerstandsfähigen Material. Eine derartige Bekleidung wird auch die Beanspruchung der Eindellung gewissermaßen erniedrigen. Auch der Einsatz selbst ist starker Beanspruchung ausgesetzt, weil die Eisprismen nach dein Herausnehmen des Einsatzes 15 durch Verdrehen des Einsatzes hin und her um seine Längsrichtung herausgebrochen werden. Zur Erleichterung dieses Vorgangs sind die Endstücke i9, 2o als Handgriffe 21 bis -24 ausgebildet.
  • Es ist bereits vorgeschlagen, die Handhabe des Eiskästchens, durch die es aus seinem Fach herausgezogen wird, noch dazu zu benutzen, das Kästchen aus dem Fach selbst loszubrechen, und zwar mit Hilfe von an der Handhabe vorgesehenen Klauen, die gegen Vorsprünge der Fachwandungen beim Heben der Handhabe stoßen. Diese Vorrichtung läßt sich nun gemäß weiterer Erfindung in einfacher Weise bei einem Eiskästchen gemäß Abb. i bis 3 benutzen, indem die Zunge 30 in beliebiger Weise mit einer in den erwähnten Abbildungen nicht dargestellten Handhabe zusammenarbeitet.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel eines Eiskästchens ist in den Abb. 4 und 5 schematisch dargestellt. Die Bezugszeichen entsprechen denen der Abb. i bis 3. Die Welle 14 ist an ihren beiden Enden mit einer Handhabe 4o fest verbunden, so daß sie beim Heben der Handhabe mitgedreht wird. Ferner trägt die Welle, und zwar an ihrer Mitte ein Exzenterorgan 4i. Die Exzentrizität dieses Organs, das aus einem exzentrisch angeordneten einfachen Metallzylinder vorzugsweise aus Stahl bestehen kann, ist derart bemessen und angeordnet; daß, wenn die Handhabe in ihrer in der Abb. 4 angedeuteten Lage steht, der von der Drehachse am weitesten entfernte Punkt den Umkreis des Zylinders 41 gegen eine an der Vorderwand des Kästchens io vorgesehene Blattfeder 42 drückt. Die Feder 42 kann zweckmäßig aus rostfreiem Stahl oder aus irgendeinem anderen, gut elastischen Metall bestehen. Die Befestigung der Feder 42 an der Vorderwand des Kästchens kann durch Nieten, Schweißen, Löten o. dgl. erreicht werden, und zwar kann die Feder an der Vorderwand sowohl mit positiver wie mit negativer Spannung befestigt werden. Die Lage der Feder ist so gewählt, daß sie eine an der Vorderwand des Kastens vorgesehene verhältnismäßig schwache Eindellung 4.3 überbrückt, und zwar vorzugsweise derart, daß der Rand der Eindellung und die Feder svmmetrisch um die mittlere Richtung der Vorderwand liegen. Der Einsatz des Kästchens, der in den Abb. d. und 5 nicht gezeigt ist, kann vorzugsweise von gleicher Art wie der bereits beschriebene sein.
  • Die Hebelvorrichtung der Abb. 4. und 5 arbeitet in folgender Weise: Wenn die Handhabe die in der Abb. 5 dargestellte Lage hat, liegt der Rand der Eindellung und die Feder symmetrisch um eine die Befestigungspunkte der Feder verbindende Linie. Wenn die Handhabe 40 in die aus der Abb, 4. ersichtliche Stellung gebracht wird, drückt, wie bereits erwähnt, das Exzenterorgan -i gegen die Feder 42, die somit gestreckt wird und die Kraft in der Längsrichtung der Vorderwand überträgt. Diese Kraft bewirkt eine Streckung der Vorderwand, was durch die Eindellung43 unterstützt wird, indem der Rand dieser Eindellung und die Feder .42 sich beide gegen die erw iihnte Verbindungslinie der Befestigungspunkte der Feder 42 annähern. Die Streckung der Vorderwand hat nun eine obwohl kleine, so jedoch genügende Deformation von großen Teilen des Umkreises des Kästchens zur Folge, so daß das Eis von den Kastenwandungen abgesprengt wird. Über die Kraft, die zur Spannung der Feder 42 zur Verfügung steht, sei bemerkt, daß das Umsatzverhältnis zwischen den beiden Hebelarmen, die die Kraft auf die Feder 42 vermittelt, sehr günstig gemacht «erden kann. Die Exzentrizität des Zylinders 41 kann nämlich im Vergleich zu dem Abstand zwischen Drehachse und dem Handgriff der Handhabe sehr klein sein. Weil sowohl die Feder .42 wie auch der Zylinder .l1 nur sehr wenig Material enthalten, kann man ohne große Kosten für diese beiden Elemente ein ausgezeichnetes Material wählen, das sowohl der elastischen als auch der Reibungsbeanspruchung einwandfrei widersteht. Die Feder hat ferner zur Folge, daß die Beanspruchung des Kastenrandes stark herabgesetzt wird, indem die Feder immer sicherstellt, daß die Eindellung .13, auch wenn das Material schon mehr oder weniger ermüdet ist, ihre ursprüngliche Form praktisch wiedererhält.
  • Auch die in den Abb. d und 5 .dargestellte Hebelvorrichtung läßt sich mit gutem Erfolg mit der bereits besprochenen Losbrechvorrichtung für den Kasten verbinden, wobei die Handhabe 14 einfach als Träger der bereits vorgeschlagenen Klauen ausgebildet wird. Die gegenseitige Stellung zwischen den Klauen und dem Exzenterorgan 41 kann vorzugsweise derart gewählt werden, daß beim` Heben der Handhabe .4o zuerst der Kasten vom Fach losgebrochen wird und erst beim Weiterheben der Handhabe die Losbrechung des Einsatzes 15 erfolgt.
  • Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt, indem sowohl die Form und Anzahl der Eindellungen die Ausbildung der Hebelvorrichtung als auch die Wahl des Materials in weiten Grenzen geändert werden kann. Ferner kann der von der Hebelvorrichtung erzeugte, auf die Dellung übertragene Druck auch durch eine Schraube o. dgl. erzeugt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eiskästchen mit elastisch deformierbaren Seitenwandungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwandung, vorzugsweise die Vorderwand, insbesondere deren oberer Rand mit einer vorzugsweise zickzackförmigen Dellung oder sonstiger die Elastizität fördernder Krümmung versehen ist, die durch mechanische Einwirkung eines in bekannter Weise am Kästchen befestigten Hebels gestreckt werden kann, wobei sich der Umfang des Kästchens elastisch deformiert und das Eis losbricht, ohne mit der Hand berührt zu ,werden.
  2. 2. Eiskästchen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwirkung durch ein Exzen.terorgan hervorgerufen wird, bei dessen Drehung eine Druckkraft mittelbar oder unmittelbar auf die Dellung übertragen wird.
  3. 3. Eiskästchen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kästchenumfang elastisch deformierende Hebel bei seiner Weiterbewegung den üblichen Kästcheneinsatz vom Kästchenboden absprengt.
  4. 4.. Eiskästchen nach einem der Voransprüche, bei dem der Kästcheneinsatz aus einer Mittelrippe mit zickzackartigen Einsatzstreifen besteht, die an ihren Enden durch Querstücke verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstücke Handgriffe aufweisen, die ein leichtes Loslösen des Eises vom Einsatz ermöglichen, ohne daß das Eis mit .der Hand berührt zu werden braucht, welche Handgriffe gleichzeitig als Widerlager für den Losbrechhebel dienen.
  5. 5. Eiskästchen nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Querstücke Handgriffe aufweisen, die ein leichtes Herausnehmen des Eises aus dem Kästchen und/oder aus dem Einsatz ermöglichen. .
  6. 6. Eiskästchen nach einem der Ansprüche r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dellung durch eine Blattfeder überbrückt ist, die den Druck , einer Exzentervorrichtung in eine Streckung der Dellung übersetzt.
  7. 7. Eiskästchen nach einem der Voranspräche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelvorrichtung mit einer an sich bekannten Losbrechvorrichtung für das Losbrechen des Kästchens aus seinem Fach zusammenwirkt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938731C (de) * 1954-03-19 1956-02-09 Brown Zum Herstellen von Eisstueckchen in dem Gefrierfach von Kuehlschraenken dienendes Eiskaestchen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938731C (de) * 1954-03-19 1956-02-09 Brown Zum Herstellen von Eisstueckchen in dem Gefrierfach von Kuehlschraenken dienendes Eiskaestchen

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