DE656649C - Vorrichtung zum Ausschwenken einer zwei andere Walzen beruehrenden Walze ohne Stoerung ihrer Feineinstellung - Google Patents

Vorrichtung zum Ausschwenken einer zwei andere Walzen beruehrenden Walze ohne Stoerung ihrer Feineinstellung

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DE656649C
DE656649C DEJ52701D DEJ0052701D DE656649C DE 656649 C DE656649 C DE 656649C DE J52701 D DEJ52701 D DE J52701D DE J0052701 D DEJ0052701 D DE J0052701D DE 656649 C DE656649 C DE 656649C
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Expired
Application number
DEJ52701D
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English (en)
Inventor
Heinrich Wolff
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/30Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
    • B41F31/304Arrangements for inking roller bearings, forks or supports
    • B41F31/308Swinging bearings

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausschwenken einer zwei ,andere Walzen berührenden' Walze ohne Störung der Feineinstellung gegenüber den beiden änderen Walzen an Farbstoff- oder Klebstoffauftragewerken. Die einstellbare Walze, ζ. Β. eine Auftragwalze, ist nach der Erfindung mit ihrer Einstellvorrichtung, ζ. Β. Schnecke und Schneckensegment, unter Begrenzung durch Anschläge schwenkbar auf einem Lagergestell gelagert, das gleichzeitig die festen Lager für die eine Berührungswalze enthält, der gegenüber die Auftragwalze durch die Einstellvorrichtung eingestellt werden kann, wäh-
15" rend das Einstellen gegenüber der dritten Walze durch Verschieben des Lagergestells erfolgt, so daß nach erfolgter Feineinstellung der ersten Walze das Ausschwenken und richtige Wiedereinschwenken in die Feiineinstellung unter Begrenzung durch die Anschläge erfolgen kann.
Schwenkbare und verschiebbare Walzenanordnungen sind an sich bekannt. Diese bekannten Anordnungen lassen sich jedoch nicht zum Ein- und Ausschwenken und Wiedereinschwenken ohne Störung der Feineinstellung einer zwei andere Walzen berührenden einstellbaren Walze verwenden, da sie gewöhnlich nur zur Erhaltung der Einstellung einer Walze gegenüber einer anderen dienen. Es sind auch Einstellvorrichtungen für zwischen zwei anderen Walzen liegende Zwischenwalzen bekannt. Aber auch diese erlauben kein freies Ausschwenken der Zwisehenwalze ohne Störung der Feineinstellung beim Wiedereinsdiwenken.
Nach der Erfindung läßt sich die einstellbare Walze frei ausschwenken und ohne Störung ihrer Feineinstellung genau wieder einschwenken, so daß, ohne eine Nachstellung nötig zu haben, jederzeit ein Ausschwenken zwecks Reinigung oder anderer Kontrolle stattfinden kann.
Eine Aiisführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veran- schaulicht; es zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht mit teil weisem Schnitt vom einem Farbwerk,
Abb. 2 eine Stirnansicht und
Abb. 3 eine· Draufsicht auf die Lagerung und Stellvorrichtung an der Antriebsseiite.
Eine Formwalze 1 ist in dem Gestell eines Farbwerkes gelagert, das einen Lagerbock 2 aufnimmt, der in einem verschiebbaren Lagergestell 4 die Lager für eine Farbwalze 3 enthält. In diesem Lagergestell 4 ist außerdem die Schwenkachse für zwei die einstellbare Walze 6 tragende Schwenkarme 7 gelagert,
f) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Heinrich Wolff in Berlin-Wihnersdorf.
die die aus »einer Schnecke 8 mit Stellbolzen 9 und einem Schneckensegment i.i bestehende Einstellvorrichtung tragen. Das Schneckensegment 11 ist zwischen dem inneren Gabelarm ι ο (Abb. 2) des Lagergestells 4 und dein Schwenkarm 7 auf der Achse 5 bei-! festigt, während der die Schnecke 8 tragende-Schwenkarm jJ lose auf der Achse 5 sitzt. An dem Schineckensegment befindet sich ein Anschlag 12, der an einen Gegenanschlag 13 des Lagergestells 4 in der Arbeitsstellung anliegt. Die Schwenkachse 5 kann, mittels einer Mutter 14 (Abb. 2) unverdrehbar festgelegt werden. Bei einer Drehung des Stellbolzens 9 wandert die Schnecke 8 an dem Schneckensegment 11 und schwenkt hierbei den Arm 7 zur Feineinstellung der Walze 6 gegenüber der Walze 3. Die Regelung der Einstellung gegenüber der Formwalze 1 erfolgt hierbei durch Verschieben des Lagergestells 4.
Soll die Walze 6 zum Zweck der Reinigung oder beim Stillsetzen der Maschine von der Farbwalze 3 und der Formwalze 1 abgehoben werden, so kann nach Lösen der Mutter 14 der Schwenkarm 7 mit der Walze 6 ausgeschwenkt werden, ohne hierbei die Feineinstellung der Walze 6 gegenüber den Walzen ι und 3 zu ändern. Zum Rückführen der Walze 6 in die Arbeitsstellung genügt ein einfaches Zurückschwenken des Armes 7, bis der Anschlag 12 des Schneckensegments 11 an dem Gegenanschlag 13 des
wieder anliegt, worauf zur
Mutter 14 angezogen wird.
Lagei-schlittens 4 Sicherung die

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Vorrichtung zum Ausschwenken, einer zwei andere Walzen berührenden Walze ohne Störung ihrer Feineinstellung giegenüber den beiden anderen Walzen an Farboder Klebstoffauftragewerken, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Walze, z. B. die Auftragwalze (6), mit ihrer Einstellvorrichtung, z. B. einer Schnecke mit Schneckensegment (8, 11), unter Begrenzung durch Anschläge (12, 13) schwenkbar auf einem Lagergestell (4) gelagert ist, das gleichzeitig die festen Lager für die eine Berührungswalze enthält, der gegenüber die einstellbare Walze durch die Einstellvorrichtung eingestellt werden kann, während das Einstellen gegenüber der dritten Walze durch Verschieben des Lagergestells (4) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (5) der die einstellbare Walze (6) tragenden Arme (7) in dem zugehörigen Träger (10) des Lagergestells (4) durch eine Mutter (14) in ihrer Arbeitsstellung gesichert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ52701D 1935-07-03 1935-07-03 Vorrichtung zum Ausschwenken einer zwei andere Walzen beruehrenden Walze ohne Stoerung ihrer Feineinstellung Expired DE656649C (de)

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