DE656392C - Zuendspule - Google Patents

Zuendspule

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DE656392C
DE656392C DES122676D DES0122676D DE656392C DE 656392 C DE656392 C DE 656392C DE S122676 D DES122676 D DE S122676D DE S0122676 D DES0122676 D DE S0122676D DE 656392 C DE656392 C DE 656392C
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DE
Germany
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coil
ignition coil
housing
wire
resistance
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Expired
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DES122676D
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MAGNETOS R B SOC D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/12Ignition, e.g. for IC engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zündspule Bei den am häufigsten verwendeten B.atteriezündspulen wird der Ohmsche Widerstand der Primärwicklung, der zur Verringerung dies Selbstinduktionskoeffizienten der Primärwicklung unerläßlich ist, im allgemeinen dadurch erhalten, daß diie Länge der aus dickem Draht bestehenden Windungen absichtlich vergrößert wird, indem man die Windungen der Primärwicklung außen um die Sekundärwicklung legt. Diese Anordnung hat den Nachteil, d.aß ein verhältnismäßig großes Gewicht an Kupfer erforderlich ist und d.aß beim Anhalten des Motors innerhalb der noch unter Spannung befindlichen Spule eine ziemlich erhebliche Erhitzung eintritt, die in einem gewissen Maße die Wicklungen angreift.
  • Demgegenüber bezieht sich die Erfindung -auf Zündspulen mit innerhalb der Sekundärwicklung angeordneter Primärwicklung und zusätzlichem äußerem Widerstand, der mit der Primärspule verbunden ist. Bisher ist dieser zusätzliche Widerstand in Gestalt einer Wicklung außerhalb des Spulengehäuses auf diesem durch besondere Befestigungsmittel für sich angeordnet worden. Diese bekannte Anordnun(X hat zunächst den Nachteil, daß in der Wicklung des Zusatzwiderstandes eine zusätzliche Selbstinduktionswirkung erzeugt wird, die natürlich unerwünscht ist. Wenn der Draht der zusätzlichen Widerstandswicklung umkleidet ist, so wird hierdurch dne Ausstrahlung der erzeugten Hitze erschwert. Bei Verwendung von unumkleidetem Draht ist die Ausstrahlung der Hitze zwar befriedigend, aber alsdann sind in der Widerstandswicklung wieder Beschädigungen durch Verbrennung oder Zunderung zu befürchten. Außerdem ist bei:einer solchen Anordnung ein ununikleideter Draht der Ablagerung und Einwirkung von Staub, Wasser, Öl u. dgl. ausgesetzt, wodurch der Wert des Widerstandes geändert lund die Arbeit der Zündvorrichtung beeinträchtigt wird. Die bekannte Anordnung bedingt auch eine Vergräl.)eruing des von der Spule eingenommenen Raumes, zumal wenn die Widerstandswicklung durch ein besonderes Gehäuse geschützt «erden soll.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile bestellt das Neue der Erfindung darin., daß der unumkleidete Draht des zusätzlichen Widerstandes zickzackförmig nach Art eines Rostes gebogen und in dieser Form zwischen zwei isolierenden Platten um den Umfang des Spulengehäuses herumgelegt ist und daß die isolierenden Platten und der Widerstandsdraht durch die übliche Befestigungsschelle der Zündspule umschlossen und auf dem Spulengehäuse festgehalten werden. Hierdurch wird das Entstehen einer zusätzlichen Selbstinduktionswirlcung in der üachien einfachen Spirale des zusätzlichen Widerstandes vermieden. Infolge der großen Berührungsfläche zwischen dem rostartig herumgelegten Widerstandsdraht und dem Zündspulen- Y gehäuse einerseits und zwischen dem Draht' und der Befestigungsschelle der Zündspule andererseits wird eine sehr schnelle Ableitung der in .dem Widerstand erzeugten Hitze erzielt, wobei der uniumkleidete Draht im übrigen durch die beiden um den Umfang des Spulengehäuses herumgelegten isolierenden Platten nach außen isoliert ist. Außerdem ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung eine wenig Raum beanspruchende, einfache und billige Bauart.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i veranschaulicht im senkrechten Schnitt eine Ausführungsform der Zündspule; Abb.2 ist ein waagerechter Schnitt durch Abb. i, und Abb.3, 4. und 5 zeigen Einzelheiten.
  • Die aus der Primärwicklung 2 und der um diese angeordneten Sekundärwicklung 3 gebildete Spule ist in dem aus Isolierstoff bestehenden Gehäuse i untergebracht. Ein Kern ¢ aus Eisenblech oder -dreht geht durch die Primärwicklung und ist an jedem Ende umgebogen, um die Kraftlinien teilweisse zu schließen. Das Gehäuse i wird oben durch einen Deckels geschlossen, der die Primärklemmen 6 trägt. Ein Anschluß 7 dient zur Abnahme des Stromes der Sekundärwicklung 3.
  • Der zusätzliche äußere Widerstand 8 (vgl. Abb.3) besteht aus einem umumkleideten Draht aus Neusilber oder einer sonstigen Widerstandslegierung und ist so gebogen, daß er eine Art Rost bildet, der um das Gehäuse i herumgelegt ist und in einer Aussparung desselben Aufnahme findet. Eine :.=zweckmäßig aus Asbest bestehende Isolierplatte 9 verhindert eine übermäßige Erhitzung des Gehäuses i, während eine andere Platte i ö den Widerstand gegen die Befestigungsschelle i i isoliert, welche das Ganze mittels des Bolzens 12 einschließt und zusammenhält.
  • Die ganze Spule kann im Innern des Gehäuses i von Pech öder einem anderen isolierenden Gemisch umgeben sein, um die Betriebssicherheit der Vorrichtung zu erhöhen.
  • Durch Abänderung des Stromanschlusses 7 kann der Körper der Spule durch eine metallisch :e Umhüllung gebildet werden, die an der Zerstreuung der Hitze des zwischen dem Gehäuse der Spule und der BefestigiLngsschelle angeordneten Widerstandes teilnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündspule mit innerhalb der Sekundärwicklung angeordneter Pizmänvicklung und zusätzlichem Widerstand, der mit der Primärspule verbunden und außen auf der Zündspule angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, d.aß der umumkleidete Draht des Widerstandes (8) zickzackförmignach Art eines Rostes gebogen und in dieser Form zwischen zwei isolierenden Platten (9, io) um den Umfang des Spulengehäuses (i) herumgelegt ist und daß die isolierenden Platten und der Widerstandsdraht durch die übliche Befestigungsschelle (i i) der Zündspule umschlossen und auf dem Spulengehäuse festgehalten werden.
DES122676D 1936-02-27 1936-05-14 Zuendspule Expired DE656392C (de)

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FR656392X 1936-02-27

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DE656392C true DE656392C (de) 1938-02-04

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ID=9007732

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DES122676D Expired DE656392C (de) 1936-02-27 1936-05-14 Zuendspule

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DE (1) DE656392C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8808901U1 (de) * 1988-07-11 1988-08-25 BERU Ruprecht GmbH & Co KG, 7140 Ludwigsburg Zündspule
EP0635856A1 (de) * 1993-06-18 1995-01-25 Nippondenso Co., Ltd. Zündspule

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8808901U1 (de) * 1988-07-11 1988-08-25 BERU Ruprecht GmbH & Co KG, 7140 Ludwigsburg Zündspule
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