AT125036B - Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen.

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AT125036B
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grooved sleeves
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Walter Dipl Ing Eberspaecher
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Siemens Ag
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  Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den   Nutenhülsen   elektrischer   Hochspannungsmaschinen.   



   Um das Glimmen, das in elektrischen Hochspannungsmaschinen die Überschläge an den Nuten- hülsen einleitet, zu beseitigen, ist bereits vorgeschlagen worden, diese mit einem Metallbelag zu versehen, der in leitender Verbindung mit dem Ständereisen steht. Durch eine derartige leitende Umhüllung wird die Oberfläche der Spule an ihrer Austrittsstelle aus dem Eisen auf das Potential des Ständereisens und somit auf das Erdpotential gebracht. Das Auftreten von Glimmfeuer an der Austrittsstelle der Hülse aus dem   Ständereisen lässt sich hiedurch jedoch nicht   vermeiden, auch durch das Verlängern der Hülse sowie ihres Metallbelages kann das Glimmen nicht mit Sicherheit vermieden werden. 



   Eine wesentliche Ursache des Glimmens ist darin begründet, dass ein zu plötzlicher Potentialabfall an der Austrittsstelle des aus dem Ständereisen herausragenden Hülsenende auftritt. Dieser Potentialabfall wird durch die Erfindung dadurch erheblich gemildert und ausgeglichen, dass das aus dem Ständereisen herausragende Ende der Hülse mit einem Belag versehen wird, der in leitender Verbindung mit dem Ständereisen steht, wobei die chemische und mechanische Zusammensetzung dieses Belages sowie seine Stärke und seine Länge in solcher Weise gewählt sind, dass den Verschiebungs-und Kriechströmen ein ganz bestimmter Widerstand geboten wird, wodurch der Potentialabfall zwischen dem Spulenende und dem Eisenkörper stetiger gestaltet wird.

   Der Widerstand dieses an der Oberfläche der Spule befindlichen Belages muss eine solche Grösse haben, dass die Potentialdifferenz gegen das Wicklungskupfer am äusseren Ende des Belages kleiner ist als diejenige am Rande des Eisenkörpers und unterhalb der Glimmgrenze regt. Der Belag erfüllt bereits hinreichend seine Wirkung, wenn er nur an dem aus dem Eisenkörper herausragenden Ende der Spule angebracht wird. Er braucht nicht oder nur ein kurzes   Stück   in die Nut hineinzureichen. Die Vorbedingung hiebei ist jedoch, dass er mit dem Eisenkörper leitend verbunden ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der   Figr dargestellt, j !   ist das Blechpaket, 
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 Eisenkörper bei 5 leitend verbunden ist. 6 ist die Umbandelung des Wickelkopfes. Der Belag kann in bekannter Weise, z. B. durch Anstrichen oder durch Elektrolyse oder in anderer Weise auf die Spulen-   oberfläche   aufgebracht werden. Er besteht   zweckmässig aus   fein verteiltem Metall, Graphit od. dgl. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungmaschinen mittels eines Belages, der die Nutenhülsen an ihrem aus dem Eisenkörper herausragenden Ende umgibt und in leitender Verbindung mit dem Eisenkörper steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge, Stärke und der spezifische Widerstand dieses Belages derart bemessen sind, dass infolge seines elektrischen Widerstandes ein erheblicher Potentialabfall in den Belag auftritt, demzufolge die Potentialdifferenz zwischen dem Ende des Belages und dem Wicklungskupfer unterhalb der Glimmgrenze liegt. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag aus fein verteiltem Metall, Graphit od. dgl. besteht. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
AT125036D 1927-10-13 1928-10-13 Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen. AT125036B (de)

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