CH136484A - Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen.

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CH136484A
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CH
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grooved sleeves
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/32Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
    • H02K3/40Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation for high voltage, e.g. affording protection against corona discharges

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  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description


  Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den     Nutenhülsen    elektrischer  Hochspannungsmaschinen.    Um das Glimmen, das in elektrischen  Hochspannungsmaschinen die Überschläge an  den     Nutenhülsen    einleitet, zu beseitigen,  ist bereits vorgeschlagen worden, diese mit  einem Metallbelag zu versehen, der in lei  tender     Verbindung    mit dem Ständereisen steht.  Durch eine derartige leitende Umhüllung wird  die Oberfläche der Spule an ihrer Austritts  stelle aus dem Eisen auf das Potential des  Ständereisens und somit auf das Erdpotential  gebracht.

   Das Auftreten von Glimmfeuer an  der Austrittsstelle der Hülse aus dem Ständer  eisen lässt sich hierdurch jedoch nicht voll  ständig vermeiden; auch durch das Verlängern  der Hülse, sowie ihres Metallbelages über den  Eisenkörper hinaus kann das Glimmen nicht  mit Sicherheit vermieden werden.  



  Eine wesentliche Ursache des     Glimmens     liegt vor allem darin, dass der Gradient des  Potentialunterschiedes zwischen Wicklungs  kupfer und dem Maschineneisen an der Aus-         trittsstelle    der Hülse aus der Nut zu  gross ist.  



  Nach der Erfindung kann daher das  Glimmfeuer an den     Nutenhülsen    elektrischer  Hochspannungsmaschinen dadurch vermieden  werden, dass die     Nutenhülsen    an ihrem aus  dem Eisenkörper herausragenden Ende mit  einem Belag versehen sind, der in leitender       Verbindung    mit dem Eisenkörper steht und  dessen Länge, Stärke und spezifischer elek  trischer Widerstand derart bemessen sind,  dass die Potentialdifferenz zwischen dem vom  Eisenkörper entfernten Ende des Belages und  dem Wicklungskupfer unterhalb der     Glimm-          grenze    liegt.

   Infolge dieser Ausbildung be  steht längs des Belages zwischen der Stelle,  an der er mit dem Eisenkörper leitend ver  bunden ist, und dem dem Maschinenkörper  abgewendeten Ende ein stetiger Potentialab  fall. Die Potentialdifferenz zwischen Wick  lungskupfer und dem äussern Ende des Belages      ist daher erheblich kleiner als die zwischen       Wicklungskupfer    und     derer    Maschineneisen  beziehungsweise dem mit diesem leitend ver  bundenen Ende des Belages und kann daher  auch dann unterhalb der Glimmgrenze liegen,  wenn die Spannung zwischen Kupfer und  Erde die     Glimmgrenzspannung    ganz erheblich  übersteigt.  



  Der Belag erfüllt bereits hinreichend seine  Wirkung, wenn er nur an dem aus dem  Eisenkörper herausragenden Ende der Spule  angebracht wird. Er braucht nicht oder nur  ein kurzes Stück in die Nut hineinzureichen.  Die Vorbedingung hierbei ist jedoch, dass er  mit dem Eisenkörper leitend verbunden ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  in der Abbildung dargestellt. 1 ist das Blech  paket, 2 die Hülse aus isolierendem Werk  stoff, 3 das Wicklungskupfer und 4 der  leitende Belag, der mit dem Eisenkörper bei  5 leitend verbunden ist, 6 ist die     Umbandelung     des Wickelkopfes. Der Belag kann in be  kannter Weise, zum Beispiel durch Anstreichen  oder durch Elektrolyse oder in anderer Weise  auf die     Spulerioberfläche    aufgebracht werden.  Er besteht     zweckmässigerweise    aus fein ver  teiltem Metall oder Graphit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Vermeidung des Glimm feuers an den Nutenhülsen elektrischer Hoch- spannungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutenhülsen an ihrem aus dem Eisen körper herausragenden Ende mit einem Belag versehen sind, der in leitender Verbindung mit dem Eisenkörper steht und dessen Länge, Stärke und spezifischer elektrischer Wider stand derart bemessen sind, dass die Potential differenz zwischen dem vom Eisenkörper ent fernten Ende des Belages und dem Wicklungs kupfer unterhalb der Glimmgrenze liegt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Glimmschutz naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag aus einem Anstrich der Spulenoberfläche besteht. 2. Glimmschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag aus einem Anstrich von verteiltem Graphit besteht. 3. Glimmschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag aus einem Anstrich besteht, der fein verteiltes Metall enthält. 4. Glimmschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag aus auf der Spulenoberfiäche elektrolytisch nieder geschlagenem Metall besteht.
CH136484D 1927-10-13 1928-10-11 Einrichtung zur Vermeidung des Glimmfeuers an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen. CH136484A (de)

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DE1040119B (de) * 1956-02-23 1958-10-02 Siemens Ag Glimmschutzanordnung an den Isolierhuelsen der Hochspannungs-wicklungen elektrischer Maschinen
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GB298645A (en) 1929-09-26
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AT127269B (de) 1932-03-10

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