DE559649C - Induktionsmotor mit gas- und wasserdicht gekapselter Primaerwicklung - Google Patents

Induktionsmotor mit gas- und wasserdicht gekapselter Primaerwicklung

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DE559649C
DE559649C DE1930559649D DE559649DD DE559649C DE 559649 C DE559649 C DE 559649C DE 1930559649 D DE1930559649 D DE 1930559649D DE 559649D D DE559649D D DE 559649DD DE 559649 C DE559649 C DE 559649C
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gas
water
induction motor
winding
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GUENTHER BLECHSCHMIDT DIPL ING
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/12Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
    • H02K5/132Submersible electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

Für Induktionsmotoren, die in feuchten Räumen oder gar unter Wasser arbeiten, bietet die Konstruktion des Läufers keine besondere Schwierigkeiten. Man rüstet ihn in bekannter Weise mit einer Käfigwicklung aus, innerhalb derer keine Spannungen auftreten, die unter Wirkung der Feuchtigkeit bzw. bei Eintauchen in Wasser schädlich oder gefährlich sind. Dagegen bereitet es naturgemäß große Schwierigkeiten, Feuchtigkeit und Wasser von der Primärwicklung des Motors fernzuhalten, und dies ist unbedingt erforderlich, da in dieser Spannungen herrschen, bei denen Feuchtigkeit und Nässe gefährliche Kriechströme, Durchschläge und Kurzschlüsse zur Folge hätten, die nicht nur die Primärwicklung zerstören, sondern auch einen Lauf des Rotors verhindern würden.
Für einen unter Wasser arbeitenden Tauch-
ao pumpenmotor hat man vorgeschlagen, zwischen Ständer und Läufer des Motors eine Kappe einzuschalten, deren zylindrischer Mantel den Luftspalt zwischen Ständer und Läufer nahezu ausfüllt. Diese Lösung ist jedoch mit schweren Nachteilen behaftet. Führt man die Kappe aus Metall aus, so wirkt sie in bezug auf die Primärwicklung wie ein Induktionsofen, in welchem ein hoher Kurzschlußstrom und somit eine starke Erwärmung auftritt und die Läufer gegen den Einfluß der Primärwicklung abschirmt. Stellt man eine solche Kappe aber aus Porzellan her, so ist zu beachten, daß sie, beispielsweise im Tauchpumpenbetrieb, einem starken Überdruck ausgesetzt ist und somit eine beträchtliehe Wandstärke haben muß, um nicht unter Wirkung des Überdruckes zu zerbrechen. Die Vergrößerung der Wandstärke aber bedeutet eine Vergrößerung des Luftspaltes und der magnetischen Streuung, so daß der Wirkungsgrad eines solchen Motors wesentlich beeinträchtigt wird.
Die Erfindung beruht in der Erkenntnis, daß man in verhältnismäßig einfacher und durchaus betriebssicherer Weise eine völlige Abdichtung der Primärwicklung gegen äußere Feuchtigkeit und Nässe dadurch erreichen kann, daß man sie von einem einen Kurzschlußkäfig bildenden Rohrsystem einschließt, ohne daß hierbei nennenswerte Leistungsverluste auftreten. Eine solche metallische Umhüllung der Primärwicklung ist nicht etwa zu verwechseln mit den bekannten metallischen Bewehrungen, mit denen man die Spulen eines Motors bereits ausgerüstet hat, um sie vor mechanischen Einwirkungen zu schützen, denn solche Bewehrungen bilden keinen in sich geschlossenen Kurzschlußkäfig, wie er gemäß der Erfindung vorgesehen wird und als transformatorisches Zwischenglied zwisehen Ständerwicklung und Kurzscblußwicklung des Läufers wirkt. Man kann die Wirkungsweise eines solchen Motors so erklären, daß die Primärwicklung in das sie ein-
hüllende und einen Kurzschlußkäfig bildende Rohrsystem eine Niederspannung induziert, so daß in diesem Rohrsystem starke Ströme auftreten, deren Drehfeld wiederum den Kurzschlußkäfig des Läufers induktiv beeinflußt. Infolge dieser zwischentransformatorischen Wirkung kann man daher auf die Verwendung eines zwischen Netz und Primärwicklung eingeschalteten Transformators verziehten, der bisher im Tauchpumpenbetrieb unerläßlich war, um schon der Primärwicklung so niedrige Spannungen zuzuführen, daß in der Kurzschlußwicklung des. Ankers keine Spannungen über 24"VoIt auftreten können. Der Fortfall eines solchen Transformators ist aber nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern, namentlich im Tauchpumpenbetriebe, auch aus praktischen Gründen von größtem Wert, da es hierbei naturgemäß besonders auf Raumersparnis ankommt.
Die Zeichnung zeigt schematisch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch den Motor und
Fig. 2 ein Axialschnitt.
Der auf der Welle 2 gelagerte Rotor 3 besitzt in bekannter Weise Nuten 4, in welchen eine nicht dargestellte Käfigwicklung untergebracht ist. Der Stators kann, wie auch der Ankerkörper 3, in bekannter Weise aus lamelliertem Eisen bestehen. In seinen Nuten 6 ist die an das Netz angeschlossene Primärwicklung 7 untergebracht, die aus mehreren Drahtlage\n pro Nut bestehen kann. Zwischen dieser Wicklung 7 und der Nutenwand 6 und elektrisch isoliert von beiden sind die Rohre 8, beispielsweise aus Kupfer, eingeschoben. Die Enden dieser Rohre sind beiderseitig mit einer die Spulenköpfe 10 der Primärwicklung 7 umgebenden und beispielsweise gleichfalls aus Kupfer bestehenden Kapsel 9 leitend verbunden, so daß die Gesamtheit der Rohre 8 und die beiden an ihren Stirnseiten liegenden Kapseln 9 einen Käfig bilden, der als Sekundärwicklung in bezug auf die Primärwicklung 7 wirkt und als Primärwicklung für die in den Nuten 4 des Ankers 3 untergebrachte Sekundärwicklung des Motors bezeichnet werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Induktionsmotor mit gas- und wasserdicht gekapselter Primärwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung von einem einen Kurzschlußkäfig bildenden Rohrsystem eingeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930559649D 1930-04-16 1930-04-16 Induktionsmotor mit gas- und wasserdicht gekapselter Primaerwicklung Expired DE559649C (de)

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DE559649T 1930-04-16

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DE (1) DE559649C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2435241A (en) * 1944-04-26 1948-02-03 Sigmund Corp Envelope for winding elements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2435241A (en) * 1944-04-26 1948-02-03 Sigmund Corp Envelope for winding elements

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