DE603758C - Hochspannungstransformator mit OElisolation - Google Patents

Hochspannungstransformator mit OElisolation

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DE603758C
DE603758C DEA68425D DEA0068425D DE603758C DE 603758 C DE603758 C DE 603758C DE A68425 D DEA68425 D DE A68425D DE A0068425 D DEA0068425 D DE A0068425D DE 603758 C DE603758 C DE 603758C
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DE
Germany
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voltage
winding
transformer
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windings
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Expired
Application number
DEA68425D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Harald Trachmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE603758C publication Critical patent/DE603758C/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/02Casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)

Description

  • Hochspannungstransformator mit Ölisolation Bei Transformatoren für sehr hohe Spannungen, wie sie beispielsweise für Isolationsprüfungen benötigt werden, macht die Isolation der Wicklungen gegeneinander und gegenüber dein Kern sowie auch die sonstige bauliche Ausgestaltung erhebliche Schwierigkeiten. Zur Überwindung derselben sind verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen worden. So hat man beispielsweise eine Reihenschaltung von mehreren Transformatoren verwendet, von denen jeder nur für eine Teilspannung bemessen zu sein braucht. Eine derartige Anordnung benötigt jedoch einen großen Platzbedarf und stellt sich infolge des großen Materialaufwandes verhältnismäßig teuer.
  • Will man andererseits einen einzigen Transformator verwenden, so ergeben sich Schwierigkeiten bezüglich der bei Öltransförmätoren unvermeidlichen Durchführungsisolatoren, da diese bei den in Betracht kommenden Spannungen von der Größenordnung von zo6 Volt außerordentlich lang und schwer werden. Wenn man die Durchführungsisolatoren in üblicher Weise im Deckel des Transformatorkessels anordnen wollte, so käme man zu Bauhöhen, die sich im Hinblick auf die Gebäudekosten verbieten. Man hat sich daher in manchen Fällen so geholfen, daß man den Durchführungsisolator seitlich aus dem Transformatorkasten waagerecht herausgeführt-hat. Auch diese Anordnung hat Nachteile, da wegen der Länge des Durchführungsisolators außerordentlich starke Biegungsbeanspruchungen entstehen, die- die Durchführung stark verteuern.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine neuartige Bauart eines derartigen Transformators, bei welcher diese Nachteile vermieden werden, und zwar wird erfindungsgemäß das Gehäuse des Transformators aus drei übereinanderliegenden Teilen zusammengesetzt,=von denen der mittlere aus Metall besteht und mit dem Kern sowie der Erregerwicklung und der Mitte der Hochspannungswicklung leitend verbunden ist und diese Teile umgibt. Die oberen und unteren Gehäuseteile bestehen aus Isolierstoff, insbesondere Hartpapier, und enthalten in ihrem Innern außer der Ölfüllung nur je einen Leiter, der von je einem Ende der Hochspannungswicklung nach unten an Erde führt bzw. nach oben an die Hochspannungsklemme.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß ein Durchführungsisolator für die Hochspannungsableitung überhaupt in Fortfall kommt. Die aus Isolierstoff bestehenden oberen und unteren Gehäuseteile werden nicht nur deswegen viel kürzer als eine Durchführung, weil sie nur je für den halben Wert der Hochspannung bemessen zu sein brauchen, sondern auch deswegen, weil sie ihrem Wesen nach nicht Durchführungsisolatoren darstellen, sondern Stützisolatoren, die bekanntlich an sich schon geringere Isolationsstrecken besitzen können als Durchführungsisolatoren. Es ist also durch die neue Anordnung die Isolierung von dem sog. Durchführungsproblem auf das in elektrischer Hinsicht günstigere Stützerproblem zurückgeführt. Die Folge ist, daß man bei dieser Ausbildung eines Höchstspannungstransformators eine wesentlich geringere gesamte Bauhöhe benötigt als bei einem Transformator mit Hochspannungsdurchführungsisolator, und ferner ergibt sich auch eine erhebliche Verbilligung, die bei einem Transformator für z. B. i ooo ooo Volt etwa 50"/, des Gesamtpreises beträgt.
  • Besonders zweckmäßig wird die Anordnung, wenn die Hochspannungswicklung des mit aufrecht. stehenden Schenkeln ausgeführten Transformators aus zwei symmetrischen, axial nebeneinanderliegenden und in Reihe geschalteten Teilen besteht, von denen jeder in an sich bekannter Weise konzentrische Wicklungslagen mit abgestuften axialen Längen besitzt, die in radialer Richtung von der mittleren Wicklungslage aus nach innen und außen hin in Serie geschaltet sind, so daß die Potentialdifferenz gegenüber dem Kern von der mittleren Wicklungslage aus nach innen und außen hin abnimmt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Transformator sich hinsichtlich seiner Isolation so verhält, als wenn er nur für die halbe Hochspannung bemessen wäre, und ferner wird der Aufwand an aktivem Eisen sehr gering, da nur ein gemeinsamer Kern für beide Hochspannungswicklungen benötigt wird. Ferner ist der Transformator frei von Potentialverbindungen und von irgendwelchen Schubwicklungen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Das Gehäuse des Transformators besteht aus drei übereinanderliegenden Teilen i, 2 und 3, von denen der mittlere Teil 2 aus Blech besteht und erforderlichenfalls zur Verbesserung der Kühlung mit Kühlrippen oder Wellen versehen sein kann. Dieser Gehäuseteil enthält den die Wicklungen tragenden Kern q. und ist mit diesem leitend verbunden. Der untere Gehäuseteil i besteht aus Isolierstoff, insbesondere Hartpapier, und dient als Träger der oberen Teile sowie des aktiven Transformators. Der Gehäuseteil i ist so bemessen, daß er den Teil 2 mitsamt dem Kern gegen Erde für die halbe Betriebsspannung isoliert. Der obere Gehäuseteil 3, der auf dem Blechmantel 2 sitzt, besteht gleichfalls aus Isolierstoff und ist ebenfalls für die halbe Betriebsspannung bemessen, so daß an seinem Deckel die Oberspannungsklemme 5 ohne Verwendung eines besonderen Durchführungsisolators angebracht werden kann. Das ganze Gehäuse ist in üblicher Weise mit Öl gefüllt.
  • Der Kern, der im vorliegenden Falle als Mantelkern ausgebildet ist, trägt zwei getrennte, axial nebeneinanderliegende Hochspannungswicklungen 6 und 7, von denen jede bezüglich der Windungszahl und der Isolation für den halben Wert der Hochspannung bemessen ist. Die beiden Wicklungen bestehen in bekannter Weise aus konzentrischen Wicklungslagen mit abgestuften axialen Längen. Die einzelnen Wicklungslagen sind in radialer Richtung von der mittleren Wicklungslage aus unter Abnahme der Potentialdifferenz gegenüber dem Kern nach innen und außen hin in Serie geschaltet. Demgemäß besitzen die beiden Endpunkte 8 und 9 gegenüber den innersten und äußersten Wicklungslagen die höchste Potentialdifferenz, und zwar beträgt diese entsprechend der Bemessung der Wicklungen jeweils die Hälfte der Betriebsspannung. Zwischen den beiden Punkten 8 und 9 herrscht also die volle Spannung. Das Wicklungsende 8 ist durch eine Leitung =o mit Erde verbunden, während das Ende 9 an die Hochvoltklemme 5 angeschlossen ist. Die beiden Wicklungen 6 und 7 sind mit den dem Kern zunächstliegenden Enden =i und 12 in Reihe geschaltet und mit dem Kern q. leitend verbunden. Die Erregerwicklung, die sich zwischen den innersten Wicklungslagen der beiden Hochspannungswicklungen und dem Kern befindet und mit letzterem gleichfalls leitend verbunden ist, besteht, wie in der Zeichnung dargestellt, aus zwei parallel geschalteten Wicklungsteilen 13 und =q.. Diese Anordnung ist besonders zweckmäßig, weil hierbei die Erregerwicklungen als Schubwicklungen wirken und eine Verminderung der Streuung herbeiführen. Statt dessen könnten aber auch die beiden Erregerwicklungen in Reihe geschaltet sein, oder es könnte eine gemeinsame, über die ganze Schenkellänge durchlaufende Erregerwicklung verwendet werden. Die Enden der Erregerwicklungen sind zu Klemmen außerhalb des Gehäuseteiles 2 geführt, und zwar unter Verwendung von Durchführungsisolatoren 15, die nur entsprechend der Größe der Erregerspannung'bemessen zu sein brauchen, da der Blechmantel 2 das gleiche Potential besitzt wie der Kern q. und die Erregerwicklung. Die Speisung der Erregerwicklungen erfolgt von einer in der Zeichnung nicht dargestellten Stromquelle aus, die gegen Erde für die halbe Betriebsspannung isoliert ist. Man kann hierzu beispielsweise einen isoliert aufgestellten Generator verwenden, der über eine Isolierwelle von einem auf Erdpotential befindlichen Antriebsmotor angetrieben wird.
  • Will man noch höhere Spannungen erzeugen, als es mit einem derartigen Transformator möglich ist, so kann man mehrere Transformatoren in an sich bekannter Weise hochsparmungsseitig in Reihe schalten. In diesem Falle wird man die bauliche Anordnung vorzugsweise so treffen, daß auf dem Gehäuseteil 3 ein weiteres, dem Gehäuseteil 2 samt Kern q. mit Wicklungen entsprechendes Element sitzt, an das sich nach oben wieder ein Isoliergehäuse entsprechend dem Teil 3 anschließt, das die Hochspannungsklemme trägt. In dieser Weise kann man`,beliebig viele Transformatoren räumlich übereinander anordnen, wobei jeweils aus Isolierstoff bzw. Metall bestehende Gehäuseteile abwechseln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochspannungstransformator mit Ölisolation, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Transformators aus drei übereinanderliegenden Teilen zusammengesetzt ist, von denen der mittlere, mit dem Kern, der Erregerwicklung und der Mitte der Hochspannungswicklung leitend verbundene und diese Teile umgebende, aus Metall besteht, während der obere und untere Gehäuseteil aus Isolierstoff, insbesondere Hartpapier, bestehen und in ihrem Innern außer der Ölfüllung nur je einen Leiter enthalten, der von je einem Ende der Hochspannungswicklung nach unten an Erde bzw. nach oben an die Hochspannungsklemme führt.
  2. 2. Hochspannungstransformator_nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere hochspannungsseitig in Reihe geschaltete Transformatoren räumlich übereinander angeordnet sind, die je durch einen isolierenden Gehäuseteil voneinander getrennt sind.
  3. 3. Hochspannungstransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochspannungswicklung des mit aufrecht stehenden Schenkeln ausgeführten Transformators aus zwei symmetrischen, axial nebeneinanderliegenden Teilen in Reihenschaltung besteht, von denen jeder konzentrische Wicklungslagen mit abgestuften axialen Längen besitzt, die in radialer Richtung von der mittleren Wicklungslage aus unter Abnahme der Potentialdifferenz gegenüber dem Kern nach innen und außen bin in Serie geschaltet sind. q.. Hochspannungstransformator nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hochspannungswicklungen je eine besondere Erregerwicklung ---besitzen, die unter sich parallel geschaltet sind.
DEA68425D 1933-01-26 1933-01-26 Hochspannungstransformator mit OElisolation Expired DE603758C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760878C (de) * 1941-04-27 1954-05-10 Aeg Hochspannungstransformator grosser Leistung mit doppeltkonzentrischer Wicklungsanordnung
DE974297C (de) * 1941-05-14 1960-11-17 Siemens Ag Eisenbahntransportfaehiger Hoechstleistungs-und Hoechstspannungstransformatorsatz

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760878C (de) * 1941-04-27 1954-05-10 Aeg Hochspannungstransformator grosser Leistung mit doppeltkonzentrischer Wicklungsanordnung
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