DE656303C - Flugzeugteile aus roehrenartigen aneinandergesetzten Hohlkoerpern - Google Patents

Flugzeugteile aus roehrenartigen aneinandergesetzten Hohlkoerpern

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DE656303C
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    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Flugzeugteile aus röhrenartigen aneinandergesetzten Hohlkörpern, die vorzugsweise in der Weise hergestellt werden, daß dünne Streifen aus Faserstoff, insbesondere aus Holz, in übereinanderliegenden Schichten mit möglichst entgegengesetzt gerichteten Windungen unter Zwischenschaltung von Bindemitteln auf Formgebungsdornen aufgewunden werden, worauf nach Eintreten einer festen Bindung unter den Teilen die entstandenen Hohlkörper von den Formgebungsdornen abgezogen werden. Die Erfindung besteht darin, daß die die Flugzeugteile bildenden röhrenartijgen lg Hohlkörper in übereinanderliegenden parallelen oder sich kreuzenden Reihen angeordnet werden, um dadurch das Widerstanida-■ moment der Flugzeugteile wesentlich zu erhöhen.
ao In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht.
Abb. ι veranschaulicht die Tauchung eines erfindungsgemäß zum Herstellen von Flugzeugteilen dienenden röhrenartigen Hohlkörpers in eine Ace.tonlösung und
Abb. 2 das dem Verbinden mehrerer röhrenartiger Hohlkörper vorangehende Bespritzen derselben mit plastischem Zellstoff.
Abb. 3 veranschaulicht in einem senkrechten Schnitt die feste Verbindung mehrerer röhrenariiger Hohlkörper zu einem Verband und dessen Behandlung mittels Erwärmung •und Druck.
Abb. 4 ist ein Schaubild eines Verbandes mit übereinanderliegenden parallelen Reihen von röhrenartigen Hohlkörpern,
Abb. 5 ein die Bindung zwischen den Hohlkörpern veranschaulichender Schnitt und
Abb. 6 ein Schaubild eines Verbandes mit sich kreuzenden übereinanderliegenden Reihen von röhrenartigen Hohlkörpern. ,
Die einzelnen röhrenartigen Hohlkörper werden in der Weise hergestellt, daß dünne Streifen aus Faserstoff, insbesondere aus Holz, in übereinanderliegenden Schichten mit möglichst entgegengesetzt gerichteten Windungen unter Zwischenschaltung von Bindemitteln auf Formgebungsdornen aufgewunden werden, worauf nach Eintreten einer festen Bindung unter den Teilen die entstandenen Hohlkörper von den Formgebungsdornen abgezogen werden.
Der fertige röhrenartige Hohlkörper kann auf dem Formgebungsdorn trocknen, worauf er von dem Formgebungsdorn abgezogen und in ein Acetonbad 12 getaucht wird, so daß sich die gesamte Außen- und Innenfläche des röhrenartigen Hohlkörpers vollständig mit plastischem Zellstoff bedeckt. Der röhrenartige Hohlkörper wird dann aus der Acetonlösung genommen und auf einen Dorn 13 aufgeschoben, auf dem er trocknet. Nach dem Trocknen wird der röhrenartige Hohlkörper mit plastischem Zellstoff 14 behandelt, der strahlförmig auf die Außenflächen des Hohlkörpers aufgebracht wird. Die so befeuchte-

Claims (2)

  1. ten röhrenartigen Hohlkörper ι j werden mit ihren Dornen zu einem Verband 15 zusammengesetzt, der in eine Presse 16 gebracht ui mittels Erwärmung und Druck behandelt! wird, so daß eine sehr feste Verbindung zwi-'' sehen den einzelnen röhrenartigen Hohlkörpern erreicht wird. Der Hohlkörperverband wird nach der Behandlung aus der Presse herausgenommen, worauf die Dorne 13 aus den Röhren entfernt werden. Aus der Abb. 5 ist zu ersehen, daß infolge der Wärme- und Druckbehandlung der plastische Zellstoff weit in die Fasern und Poren des Holzes bei 18 eingedrückt wird, so daß die Teile jedes röhrenartigen Hohlkörpers fest aneinander gekittet werden und sich dementsprechend ein ganz besonders starkes und zähes Hohlgebilde ergibt. Entsprechend der Ausführung gemäß Abb. 6 verlaufen die röhrenartigen Hohlkörper einer Reihe rechtwinklig zu den Hohlkörpern einer darüber- oder darunterliegenden Reihe.
    Die Flugzeugteile erhalten eine äußere Außenhaut aus einem thermo-plastisehen Stoff 24, der eine sehr innige Verbindung mit den Holzstreifen eingeht und eine unter gewöhnlichen Verhältnissen harte Außenhaut der lugzeugteile bildet. Diese Außenhaut kann ;ch Wärmebehandlung vom harten Zustand pien weichen Zustand übergeführt werden.
    die chemische Verkittung eines röhrenartigen Hohlkörpers mit den angrenzenden röhrenartigen Hohlkörpern unter Wärme- und Druckbehandlung ohne chemische Veränderung des thermoplastischen Stoffes bewirken zu können.
    Pa τ ε nt λ ν s ρ r ü c ii ε :
    ι. Flugzeugteile aus röhrenartigen aneinandergesetzten Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet,, daß die Hohlkörper in übereinanderliegenden, parallelen oder sich kreuzenden Reihen angeordnet sind.
  2. 2. Flugzeugteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile mit einer äußeren Außenhaut aus einem thermoplastisehen Stoff (24) versehen werden, der durch Erwärmung aus seinem gewöhnlichen harten Zustand in einen weichen Zustand übergeführt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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