DE742228C - Verfahren zur Herstellung von Waermeisolierkoerpern aus Wellpappelagen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Waermeisolierkoerpern aus Wellpappelagen

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DE742228C
DE742228C DEK156557D DEK0156557D DE742228C DE 742228 C DE742228 C DE 742228C DE K156557 D DEK156557 D DE K156557D DE K0156557 D DEK0156557 D DE K0156557D DE 742228 C DE742228 C DE 742228C
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corrugated cardboard
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KORKSTEINFABRIK AG VORMALS KLE
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KORKSTEINFABRIK AG VORMALS KLE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D3/00Making articles of cellular structure, e.g. insulating board
    • B31D3/005Making cellular structures from corrugated webs or sheets

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Wärmeisolierkörpern aus Wellpappelagen Es sind Körper zu Isolierzwecken vorgeschlagen worden, die durch Aufeinanderkleben einander kreuzender Lagen aus Wellpappe erzeugt werden. Diese Körper sind gegen äußere Einflüsse, insbesondere Feuchtigkeit, wenig widerstandsfähig, und ihreHerstellung ist wegen der zahlreichen erforderlichen Einzelmaßnahmen umständlich und zeitraubend. Letzteres ist auch der Fall, wenn nach einem Vorschlag die gewellten Pappelagen zuerst zusammengeklebt, nachher mit einer beim Trocknen erhärtenden, zum Feuerbeständigmachen dienenden Masse (Wasserglas) behandelt und schließlich außen mit einer wasserdichten Masse überzogen «;erden, die wegen der vorangegangenen Wasserglasimprägnierung nicht in die Pappe einzudringen vermag. - Ferner gehört hierher auch ein zweistufiges Verfahren, bei welchem das Imprägnieren und Zusammenkleben der Wellpappelagen in getrennten Verfahrensstufen nacheinander vorgenommen wird: wobei eine Terpentinverbindung zur Imprägnierung verwendet wird, die erst in plastischem oder viscosem Zustand Klebefähigkeit erlangt und daher nicht imstande ist, gleichzeitig überall in die Pappeporen einzudringen und eine Klebewirkung auszuüben.
  • Für Isolierungen gegen Feuchtigkeit hat man auch schon Platten, z. B. Falzplatten aus Pappe, Papier oder Filz, benützt, die mit Steinkohlenteerpech, Bitumen o. dgl. durch Tauchung imprägniert sind, ohne daß dabei ein Zusammenkleben mehrerer Einzellagen oder gar ein gleichzeitiges Zusammenkleben und Imprägnieren ins Auge gefaßt wurde. Auch wurde bei diesem Verfahren absichtlich eine wirkliche Durchimprägnierung der Platte vermieden.
  • Gegenüber allen diesen bekannten Methoden wird eine bedeutende Vereinfachung und damit eine wesentliche Verbesserung, besonders für Zwecke der Massenherstellung, erzielt, wenn man die Wellpappelagen durch Tauchen in ein flüssiges Imprägniermittel, wie Pech oder Bitumen, gleichzeitig imprägniert und untereinander zusammenklebt. In dieser Richtung ist bisher nur ein Verfahren bekanntgeworden, bei; welchem mehrere Wellpappelagen zunächst durch rein mechanische Verbindungsmittel, und zwar durch Abnähen oder Abbinden mit Bindfaden oder Draht oder durch Drahtklammern oder Holznägel, miteinander vereinigt, hierauf mit heißem Steinkohlenteerpech imprägniert und schliglich in noch warmem Zustand zwischen ebenen oder gewölbten Eisenplatten in die gewünschte Endgestalt gebracht bzw. geradegerichtet «-erden. Dieses Verfahren hat jedoch verschiedene Nachteile, welche die durch cias gleichzeitige Imprägnieren und Verkleben erzielte Vereinfachung wieder zunichte machen. Abgesehen davon, daß das Abnähen oder Einschlagen von Nägeln und Klammern von Hand aus erfolgen muß und daher zeitraubend und umständlich ist und dali an das Imprägnieren noch ein weiterer Arbeitsgang, nämlich das Geraderichten des imprägnierten Körpers, angeschlossen werden muß, ist es im allgemeinen unerwünscht,@daß die verwendeten mechanischen Verbindungsmittel, wie Bindfaden, Klammern, Nägel, im fertigen Isolierkörper verbleiben, weil dabei ein Verlust an Material entsteht und unter Umständen auch die Haltbarkeit und mechanische Widerstandsfähigkeit des Körpers leidet. Auch kann bei diesem Verfahren durch das Geraderichten eine Beschädigung oder ein Verziehen der Wellpappe eintreten.
  • Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, welche ein Verfahren zur Herstellung von Wärmeisolierkörpern aus miteinander vereinigten, sich kreuzenden @@Tellpappelagen angibt, das sich durch Einfachheit auszeichnet, weil der Isolierkörper sofort in seiner Endgestalt in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt wird, also ohne vorlreriges Abbinden oder Vernageln und ohne nachträgliches Geraderichten o. dgl.
  • Erfindungsgemäß werden nämlich die Wellpappelagen, -zweckmäßig nach Vortrocknung, in ihrer zu gewinnenden Endgestalt in einen rahmenartigen Behälter mit gelochten, federnden Füllwänden eingebracht, welcher die Pappelagen unter leichtem Druck aneinanderhält; hierauf wird dieser Behälter kurzzeitig in ein flüssiges Imprägniermittel, wie Pech oder Bitumen, getaucht, wodurch das Imprägniermittel nicht nur die erwünschten physikalischen Eigenschaften der Pappe, sondern auch die hlebung ihrer Lagen untereinander hervorbringt. Der abgekühlte, aus dem Behälter ausgeschalte Isolierkörper ist dann sofort verwendungsfähig.
  • Die Dauer des Tauchganges wird so gewählt, claft das Imprägniermittel sicher in die Pappe und in die Zwischenräume an den Berührungsflächen der Pappelagen in genügendem Maße eintritt und hängt daher von der Natur der Pappe und insbesondere des Imprägniermittels ab. Bei Steinkohlenteerpech beträgt sie z. B. meistens etwa 2 Minuten.
  • ;;eben den bereits erwähnten Vorteilen des erfindungsgemäßen Verfahrens (Einfachheit und Zeitersparnis, kein unnötiger Verbrauch an Hilfsmaterialien, keine Gefahr einer nachträglichen Beschädigung der Pappe usw.) ist auch ein Vorteil darin zu erblicken, daß für die Herstellung des Isolierkörpers nicht unbedingt eine neue Apparatur angeschafft werden muß, da man als Behälter zur Aufnahme Gier zu tauchenden Wellpappelagen auch die bei der Herstellung von Kunststeinplatten üblichen rahmenartigen Behälter verwenden kann. Ferner sei noch bemerkt, daß praktische Erfahrungen bewiesen haben, daß mit dem Verfahren nach der Erfindung eine in jeder Hinsicht einwandfreie Isolierung in einfacher und wohlfeiler Weise erhalten wird.
  • Es ist klar; daß man durch entsprechende Formgebung des Behälters der Isolierkörper die gewünschte Endgestalt, Platten-, Zylinder- oder sonstige Form, erhalten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Wärmeisolierkörpern aus miteinander vereinigten, sich kreuzenden Wellpappelagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen, zweckmäßig nach Vortrocknung, in ihrer zu gewinnenden Endgestalt in einen rahmenartigen Behälter mit gelochten, federnden Füllwänden eingebracht werden, welcher sie unter leichtem Druck aneinanderhält, und daß dann dieser Behälter kurzzeitig in ein flüssiges Imprägniermittel, wie Pech oder Bitumen, getaucht wird, wodurch das Imprägniermittel nicht nur die erwünschten physikalischen Eigenschaften der Pappe, sondern auch die Klebung ihrer Lagen untereinander hervorbringt und der abgekühlte, aus dem Behälter ausgeschalte Isolierkörper sofort verwendungsbereit ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 409 965; französische Patentschrift 821 oho; schweizerische - 135 415; amerikanische - 1616651.
DEK156557D 1940-01-25 1940-01-25 Verfahren zur Herstellung von Waermeisolierkoerpern aus Wellpappelagen Expired DE742228C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007045153A1 (de) * 2007-09-20 2009-04-02 Viessmann Werke Gmbh & Co Kg Wärmetechnisches Gerät

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE409965C (de) * 1923-05-10 1925-02-20 Gottlieb Brauchli Dr Verfahren zur Herstellung von Bau- oder Isolierkoerpern aus Wellpappe
US1616651A (en) * 1922-11-27 1927-02-08 Clara P Ford Lath board and method of making the same
CH135415A (de) * 1928-12-13 1929-09-30 Ernst Dr Rudin Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Lagen Wellpappe bestehenden Isolierplatten.
FR821060A (fr) * 1936-04-23 1937-11-26 Perfectionnements apportés aux procédés pour améliorer la dureté et autres propriétés des matières à base de cellulose ou analogues

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