DE673885C - Verfahren zum Verkleben von Werkstoffen - Google Patents

Verfahren zum Verkleben von Werkstoffen

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DE673885C
DE673885C DEI54647D DEI0054647D DE673885C DE 673885 C DE673885 C DE 673885C DE I54647 D DEI54647 D DE I54647D DE I0054647 D DEI0054647 D DE I0054647D DE 673885 C DE673885 C DE 673885C
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DE
Germany
Prior art keywords
solution
glue
fillers
bonding materials
adhesive
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Expired
Application number
DEI54647D
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English (en)
Inventor
Adolf Menger
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE673885C publication Critical patent/DE673885C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J5/00Adhesive processes in general; Adhesive processes not provided for elsewhere, e.g. relating to primers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verkleben von Werkstoffen Es ist bekannt, Klebstofflösungen !oder Dispersionen; wie z. B. solche von tierischen Leimen, Caseinleimenoder Kunstharzklebstoffen, mit Füllmitteln zu strecken. Auf diese Weise wird namentlich eine Ersparnis an Leim sowie die Vermeidung des Durchschlagens des Leimes erzielt.
  • Die Streckung der Klebstofflösung mit Füllstoffen wird nach der bekaiuiten Technik so vorgenommen, daß der Füllstoff mit der Lösung vor deren Verwendung vermischt wird. Diese Mischung wird dann mit dem Pinseloder der Auftragmaschine auf die zu verklebende Fläche, wie z. B. Holz, a2ufgebr.acht. Auf diese Weisse ist es jedoch lediglich bei Verwendung von nicht porösen bzw. nicht saugenden Füllstoffen mit verhältnismäßig glatter Oberfläche-, wie beispielsweise Kreide, Kaolin, Gips u. dgl., möglich, erhebliche Mengen Füllstoff der Lösung einzuverleiben, ohne daß diese ihre Brauchbarkeit als Klebstoff verliert. Verwendet man hingegen bei diesem bekannten Verfahren Füllstoffe, die keine glatte Oberfläche haben, sondern infolge ihrer porösen oder faserigen Struktur Saugfähigkeit aufweisen, wie z. B. Holzmehl, Zellstoff, Korkmehl, Ledermehl, Wolls.ta@u:b u. dgl., so 'erhält man bei Anwendung der gebräuchlichen Mengenverhältnisse von Leimlösiung bzw. Dispersion und Füllstoff Mischungen, die infolge ihrer krümeligen Konsistenz ihre Streichfähigkeit- !und damit ihre Brauchbarkeit zu Verleimunggzwecken verloren haben.
  • Es wurde nun gefunden, daß man eine weitgehende Streckung von Leimlösiungen durch Füllstoffe der letztgenannten Axt, wie na@mentlicli Holzmehl, ohne Beeinträchtigung der Klebeeigenschaft erzielen kann, wenn man zunächst die Leimlösung ,auf die zu verklebenden Flächen in üblicher Weise aufträgt und dann vor dem Verpressen bzw. vor :dem Trocknen des: Leimaufstriches die Füllstz)ffe aufstrejut.
  • Auf diese Weise ist es .möglich, :auch das besonders große Füllvermögen der saugfä'hvgen Füllstoffe für eine weitgehende Streckung von LeImläsungen nutzbar zu machen.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, Gegenstände von. Leim, Kautschuk oder Kunstharz, deren glatte Oberfläche mit einem Überzug versehen werden soll, meinem Stadium, in dem die genannten Gegenstände; an der Oberfläche noch klebrig sind, mit der angeraubten Seite eines Gewebes zu verbinden; e aufgera:uhten Haare sollen dabei einexd ll selts das. aufzubringende Gewebe fest mit der Grundschicht verankern, andererseits soll die Gewebeoberfläche als Grundlage für die weitere überzugsschicht dienen. Demgegenüber wird, wie loben bereits ausgeführt wurde, bei dem Klebeverfahren. dieser Erfindung eine Streckung von Leimlösungen durch Füllstoffe dadurch bewirkt, :daß man zunächst die' Leimlösungen. auf die zu verklebenden Flächen ;aufbringt und dann :die Fiillstoffe aufstreut.
  • Beispiel 2oö Teile :einer 3ooi'öigien Formaldehydl:ös!ung werden mit o, i Teil M,o@nonatrilumphospbat auf 95° :erhitzt. Zu dieser Lösung wird eine auf 70° :erwärmte Lösung vorn 6o Teilen Harnstoff in 3o Teilen Wasser zugegeben. Nach Zusatz von o, I 5 Teilen. Trinatriumphosphat wird die Lösung im Vakuum unterhalb einer Temperatur von 50' eingedampft, bis eine 35%ige Lösung des Kondensationsproduktes vorliegt. ioo Teile der so .erhaltenen Lösung werden mit- 15 Teilen einer 2oofoigen wässerigen Chlorammöniumläsung versetzt. Diese Lösung wird dann äuf eine Mittellage von Kiefernholz aufgestrichen, und zwar in einer solchen Menge;" däß auf i qm Fläche ioo g der Lösung entfallen': Hierauf werden 5o g Holzmehl je Quadratmeter auf die mit Leiin bestrichene Fläche aufgestreut. Dann legt man zwei Gahundeckfurniere auf und verpreßt in bekannter Weise.

Claims (1)

  1. PATCNTANSL'RUCII: Verfahren zum Verkleben von Werkstoffen unter Verwendung einer Klebstofflösung und eines Füllstoffes, dadurch gekennzeichnet, daß ein saugfähiger Füllstoff nach dem Auftragen der Kleb.stofflösung auf die zu .verklebenden Flächen aufgebracht wird.
DEI54647D 1936-03-28 1936-03-28 Verfahren zum Verkleben von Werkstoffen Expired DE673885C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088640B (de) * 1957-06-20 1960-09-08 Gen Tire & Rubber Co Verfahren zur Herstellung einer auf der Rueckseite mit einem mit Wasser aufweichbaren Klebstoff versehenen Folie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1088640B (de) * 1957-06-20 1960-09-08 Gen Tire & Rubber Co Verfahren zur Herstellung einer auf der Rueckseite mit einem mit Wasser aufweichbaren Klebstoff versehenen Folie

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