DE656102C - Schaltung fuer elektromotorische Weichenriegel - Google Patents
Schaltung fuer elektromotorische WeichenriegelInfo
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- DE656102C DE656102C DEV31749D DEV0031749D DE656102C DE 656102 C DE656102 C DE 656102C DE V31749 D DEV31749 D DE V31749D DE V0031749 D DEV0031749 D DE V0031749D DE 656102 C DE656102 C DE 656102C
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- Germany
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- circuit
- magnet
- unlocking
- bolt
- locking
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/06—Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
- B61L5/062—Wiring diagrams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
Die bekannten Schaltungen für elektromagnetische Weichenriegel sind nicht unbedingt
sicher gegen Fremdströme. Man kann deshalb die Riegelkabel nicht mit anderen Kabeln, z. B. Kabeln, die zu den Weichenantrieben
führen, zusammen verlegen. Man muß also die Riegelkabel von den anderen Kabeln trennen. Dies ist nicht nur kostspielig,
sondern es bedingt außerdem einen größeren Raum für die Anordnung der Kabel.
Hinzu kommt, daß man fünf Adern benötigt, wenn man die Rückleitung für Riegel- und
Entriegelmagnet trennen will. Man kann zwar mit vier Adern auskommen, muß aber dann die Leitung zum Überwachungsmagneten
auch für die Entriegelung benutzen. Hierdurch kann aber ein Fehler entstehen, wenn
ein Bruch in der gemeinsamen Rückleitung vorkommt, da dann der Riegelstrom über den
Entriegelungsmagneten zum Überwachungsmagneten geführt wird. Hierbei muß man in der Leitung zum Überwachungsmagneten
Hebelkontakte vorsehen, was wieder zur Folge hat, daß der .Überwachungsmagnet
beim Abschalten durch den Hebel abfällt, selbst wenn Fremdstrom in der Leitung ist.
Das Vorhandensein eines Fremdstromes ist daher nicht erkennbar. Es sind auch Riegelschaltungen
bekannt, die mit zwei Magnetschaltern arbeiten. Bei diesen ist jedoch nur ein einziger Riegelmagnet vorhanden, der im
angezogenen Zustand die Weiche entriegelt, im abgefallenen Zustand verriegelt. Naturgemäß
ist dieser ebenfalls nicht gegen Fremdstrom sicher.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Verbesserung der Riegelschaltung dadurch
erreicht, daß der Entriegelungsstrom über die jeweils nicht benutzte Riegelleitung
geführt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen beispielsweise näher erläutert.
Fig. ι zeigt die Grundstellung der Schaltung. Darin ist 1 der Riegelmagnet, 2 der
Entriegelmagnet, 3 der Überwachungsmagnet. Die Kontakte 4, 5, 6, 7 befinden sich am
Riegelhebel. 31 ist ein Kontakt am Überwachungsmagneten, 11 ein Kontakt am
Riegelmagneten 1; er kann auch an dem Riegelschieber liegen. 21 ist ein Kontakt am Entriegelungsmagneten.
Die Kontakte 15, 16 machen die Riegelschaltung von der Weichenlage
abhängig. Im vorliegenden Falle ist angenommen, daß sie am Weichenantrieb sitzen.
Man kann jedoch die Anordnung auch so treffen, daß die Abhängigkeit von der Weichenlage
durch entsprechende Kontakte an den Riegelschiebern erzielt wird. 9 ist ein Kontakt
am Weichenhebel, 10 ein Kontakt am Springschalter.
Fig. 2 zeigt den Stromkreis während des Riegelvorganges. Die Kontakte 4 und 6 sind
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Wilhelm Schmitz in Berlin-Siemensstadt.
geschlossen worden. Der Riegelmagnet ι erhält auf dem stark ausgezeichneten Wege
Strom und verriegelt die Weiche in der Stellung, die der Lage der Kontakte g, 15, 16 enii
spricht. Sobald die Weiche verriegelt;1.'r"''
wird der Kontakt 11 umgelegt, und der Ui
wachungsmagnet 3 erhält Strom und unto bricht den Kontakt 31. Es ergibt sich die
Lage nach Fig. 3.
Die Entriegelung erfolgt bei Zurücklegen des Riegelhebels, wobei die Kontakte 4 und 6
geöffnet werden. Der Entriegelungsstromkreis ist in Fig. 4 dargestellt. Der Entriegelungsmagnet
2 erhält Strom auf dem stark eingezeichneten Wege. Dieser Stromkreis kann jedoch nur zustande kommen, wenn der
Überwachungsmagnet 3 abgefallen ist und den Kontakt 31 wieder geschlossen hat. Bei der
anderen Lage der Weiche erfolgt die Verriegelung anstatt über die Leitung 17 über die
Leitung 18. Die Entriegelung erfolgt dann anstatt über die Leitung 18 über die Leitung
IJ. Es wird also die Entriegelung über die jeweils zum Riegeln nicht benutzte Leitung
bewirkt. Dies hat den Vorteil, daß man mit vier Adern auskommen kann, ohne in den
Stromkreis des Überwachungsmagneten Hebelkontakte legen zu müssen. Ein etwaiger
Fremdstrom in der Leitung 19 zum Überwachungsmagneten verhindert das Abfallen
des Überwachungsmagneten 3, so daß der Entriegelungsstromkreis über den Kontakt
31 am Überwachungsmagneten nicht zustande kommen kann,
Es ist nun von großer Wichtigkeit, daß dieser Kontakt 31 nur im Entriegelungsstromkreis, dagegen nicht im Riegelstromkreis liegt. Würde er nämlich auch im Riegelstromkreis
liegen, so wäre bei irrtümlich angezogenem Überwachungsmagneten eine Verriegelung
der Weiche nicht möglich. Es ist jedoch erwünscht, daß die Verriegelung stets
zustande kommen kann, auch wenn die Leitung gestört ist. Die Störung soll sich nur
dadurch bemerkbar machen, daß die Entriegelung verhindert wird.
Ein weiterer Vorteil der Schaltung ist beispielsweise, daß der Entriegelungsstrom in
anderer Richtung über die Leitungen geführt jvvird als der Riegelstrom. Hierdurch werden
ftße Leitungen auf Erdschluß überprüft. Da
|jßerdem .der Entriegelmagnet bei eingefalle-Riegehnagneten
(Fig. 3) beiderseits an Erde liegt, kann eine unbeabsichtigte Entriegelung durch Fremdstrom nicht zustande
kommen.' Durch den Kontakt 10 am Springschalter wird ferner erreicht, daß der Riegelmagnet
ι beim Umlegen des Weichenhebels nicht ungewollt Strom erhält und etwa die
Umstellung der Weiche verhindern kann. Eine Betätigung des Riegelmagneten kann
daher nur erfolgen, wenn nach dem Auslaufen des Weichenantriebs der Springschalterkontakt 10 geschlossen worden ist.
Claims (5)
1. Schaltung für elektromagnetische Weichenriegel, dadurch gekennzeichnet,
daß der Entriegelungsstrom über die jewells nicht benutzte Riegelleitung (18)
geführt wird (Fig. 4).
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontakt (31) des
Überwachungsmagneten (3) in dem Entriegelungsstromkreis angeordnet ist, derart, daß er nur in diesem, dagegen nicht
im Riegelstromkreis liegt. -
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsstrom
in anderer Richtung über die Leitungen geführt ist als der Riegelstrom.
4. Schaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Riegelmagnet und Überwachungsmagnet keinerlei Hebelkontakte angeordnet sind.
5. Schaltung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelmagnet
(2) während der Verriegelung beiderseits an Erde bzw. in einem Kurzschlußstromkreis liegt (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV31749D DE656102C (de) | 1935-04-16 | 1935-04-16 | Schaltung fuer elektromotorische Weichenriegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV31749D DE656102C (de) | 1935-04-16 | 1935-04-16 | Schaltung fuer elektromotorische Weichenriegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656102C true DE656102C (de) | 1938-01-29 |
Family
ID=7586678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV31749D Expired DE656102C (de) | 1935-04-16 | 1935-04-16 | Schaltung fuer elektromotorische Weichenriegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656102C (de) |
-
1935
- 1935-04-16 DE DEV31749D patent/DE656102C/de not_active Expired
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