DE655962C - Ventil fuer Luftreifen - Google Patents

Ventil fuer Luftreifen

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DE655962C
DE655962C DEB174298D DEB0174298D DE655962C DE 655962 C DE655962 C DE 655962C DE B174298 D DEB174298 D DE B174298D DE B0174298 D DEB0174298 D DE B0174298D DE 655962 C DE655962 C DE 655962C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/20Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres
    • F16K15/202Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres and with flexible valve member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

Man kennt bereits Luftreifenventile mit elastischem Abschlußkörper, der in der Mitte durchbohrt ist. Bei solchen Ventilen ist aber vor dem Aufpumpen keine abdichtende Kraft — 5 vorhanden. Die Abdichtung bereitet auch während des Aufpumpens Schwierigkeiten, da der Abschlußkörper für die Zwecke der Abdichtung eine bestimmte wellenlinienartige Form annehmen muß und ohne Zuhilfenahme
to von Kunstgriffen eine derartige Form praktisch nicht annehmen kann.
Auch die Erfindung bezieht sich auf ein Luftreifenventil mit elastischem Abschlüßkörper, der in der Mitte durchbohrt ist. Die Erfindung besteht darin, daß der Abschlußkörper von dem Füllvorgang mit Vorspannung auf dem. Sitz aufliegt vend außerhalb des Sitzes mit dem Ventilkörper einen Raum bildet·, der mit der Eintrittsöffnung verbunden ist.
Für die Erfindung sind in der beiliegenden Zeichnung eine Reihe von Ausführungsbeispielen angegeben, die sämtlich senkrechte Schnitte durch Luftreifenventile zeigen.
Nach Fig. 1 besteht das Ventil aus einem Pumpstutzen 1 mit Fuß ΐα, Unterlegscheibe 2 mit Mutter 3 sowie Kappe 4. Innerhalb oder oberhalb des Fußes ifl befindet sich, am Pumpstutzen 1 der nicht durchbohrte Ventilsitz 5, auf welchem dier zwischen den Teilen i" und 2 eingeklemmte Schlauch 6 mit Vorspannung aufliegt. Durch das Schlauchloch führt der Hohlfußansatz 7.
Bei diesem Ventil ist die sonst übliche Felgenmutter nicht erforderlich. Die Kappe 4 dient gleichzeitig als gesicherte Anzugsmutter gegen die Felge 8, wobei sie vorteilhaft in ein kleineres, am Pumpstutzen 1 angebrachtes Gewinde 9 eingreift. Innerhalb des Felgenloches 10 ist also ein weiteres Gewinde für den Pumpstutzen 1 nicht mehr erforderlich. Die Kappe 4 kann ferner so eingerichtet sein, daß sie beim Aufpumpen nicht entfernt zu werden braucht, z. B. durch Anordnung einer verdeckten oder offenen Pumpöffnung.
Beim Aufpumpen durchströmt die Luft den Hohlraum 11, die schrägen oder geraden Löcher 12, hebt alsdann den Schlauch 6 vom Sitz ab und gelangt dann durch die Öffnungen 13 und den Hohlansatz 7 in das Schlauchinnere. Nach Beendigung des Pumpstoßes legt sich die Schlauchwandung, einerseits infolge ihrer eigenen Vorspannung, andererseits infolge des inneren Überdruckes, sofort wieder gegen den Sitz 5. Die Dichtungskraft ist hierbei verhältnismäßig hoch.
Fig. 2 zeigt ein ähnliches Ventil in vergrößertem Maßstabe. Der Pumpstutzen 14 hat einen Fuß 15 und einen Sitz 16 sowie Durchlaßqffnungen 17. Der Schlauch 18 wird über den Sitz gespannt und das Ventil am Schlauch durch einen aufvulkanisierten Verstärkungslappen 19 befestigt.
Ist der Schlauch aufgepumpt, so drückt die eingepumpte Luft in Pfeilrichtung gegen den .Schlauch und erzielt in Verbindung mit der Vorspannung, welche der Schlauch hat, den notwendigen Dichtungsdruck.
Der Luftablaß und die Druckmessung erfolgen durch einen (nicht gezeichneten) Stift
ο. dgl., der vom Pumpstutzen aus durch eine der öffnungen 17 greift und vor der Sitzkante endet. Das Niederdrücken eines solchen Stiftes erfordert nur geringen Kraftaufwand, da.iiu£; ein Bruchteil des auf der Sitzkante liegeniien Gummis abgehoben zu werden braucht. V";: Bei dem Ventil der Fig. 3 sind Unterlegscheibe und Sechskantmutter nicht mehr erforderlich. Der Pumpstutzen 20 läuft in einen Fuß 21 und einen Sitz 22 aus. Das Ende 23 des Stutzens greift durch das Schiauchloch und hat Luftkanäle 24. Damit sich das Schlauchloch nicht ausweitet, kann ein Verstärkungslappen 26 auf den Schlauch auf vulkanisiert werden. Oberhalb des Fußes 21 wird der übliche Lappen 27 auf vulkanisiert.
Da Unterlegscheibe und Mutter fortfallen, legt sich der Schlauch in vorteilhafter Weise ao auch an der Durchtrittsstelle des Pumpstutzens dicht an die Felge 28 an, wodurch die Ursachen der sonst am Ventilfuß bemerkbaren Undichtigkeiten vermieden werden.
Man kann hierin noch weitergehen, indem man den Fuß der natürlichen Formgebung des Schlauches anpaßt.
Das A^entil der Fig. 4 hat einen elastischen Abschlußkörper, welcher zu einer Haube 30 ausgebildet ist, deren rohrartiger Teil 31 in einer Aussparung 32 des Ventilfußes liegt. Der wulstartige Vorsprung des Abschlußkörpers sichert die Vorspannung. Der Fuß kegel dient zur Zentrierung, Die Haube 30 kann auch als Teil des Schlauches selbst ausgebildet sein.
Das Ventil kann aus starrem oder elastischem Material bestehen.
Fig. S zeigt ein Ventil aus elastischem
Material. Hierbei besteht das Ventil aus dem Pumpstutzen 34, dem Ventilfuß 33 und der, Schlauchplatte 36, die mit dem Schlauch durch Vulkanisation verbunden ist.
Beim Aufpumpen strömt die Luft in ähn-■■ijr^her Weise in das Schlauchinnere, wie dies ;yi>rher erläutert wurde.
::':'^Als Sitz ist der aus starrem Material bestehende Teil 38, welcher die Durchtrittskanäle für die Pumpluft enthält, zwischen den elastischen Teilen 3 5 und 36 eingebettet.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Ventil für Luftreifen mit elastischem Abschlußkörper, der innerhalb des Sitzes durchbohrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußkörper vor dem Füll-Vorgang mit Vorspannung auf dem Sitz aufliegt und außerhalb des Sitzes mit dem Ventilkörper einen Raum bildet, der mit der Eintrittsöffnung verbunden ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußkörper einen Wulst hat, der ihn beim Aufliegen auf dem Sitz vorspannt.
3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzkörper zur Zentrierung des Abschlußwulstes einen Dorn erhält.
4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse aus elastischem Stoff und lediglich der Sitzkörper aus nicht elastischem Stoff besteht.
5. Ventil nach den Ansprüchen 1 oder 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Schlauchwand selbst den Abschlußkörper bildet.
6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch in der Umgebung des Schlauchloches einen Verstärkungslappen hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB174298D 1936-05-28 1936-05-28 Ventil fuer Luftreifen Expired DE655962C (de)

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