DE655780C - Vorrichtung zum Entstauben und Sichten in Mehrfachfliehkraftabscheidern - Google Patents

Vorrichtung zum Entstauben und Sichten in Mehrfachfliehkraftabscheidern

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DE655780C
DE655780C DESCH107322D DESC107322D DE655780C DE 655780 C DE655780 C DE 655780C DE SCH107322 D DESCH107322 D DE SCH107322D DE SC107322 D DESC107322 D DE SC107322D DE 655780 C DE655780 C DE 655780C
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DESCH107322D
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WERNER SCHUHBAUER
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WERNER SCHUHBAUER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C7/00Apparatus not provided for in group B04C1/00, B04C3/00, or B04C5/00; Multiple arrangements not provided for in one of the groups B04C1/00, B04C3/00, or B04C5/00; Combinations of apparatus covered by two or more of the groups B04C1/00, B04C3/00, or B04C5/00

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  • Cyclones (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entstauben und Sichten in Mehrfachfliehkraftabscheidern Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, durch welche ermöglicht wird, einen Staubluftstrom in mehrere Ströme mit verschiedener Staubkörnung und mit verschiedener Staubdichte durch eine stetige kurze Krümmung zu zerlegen und jeden dieser Teilströme einem besonderen Fliehkraftabscheider zuzuführen, die aus geschlossenen Zyklonrohren bestehen und konaxial angeordnet werden, wobei die Reinluft aus diesen Abscheidern von unten nach oben zentral zur Abführung gelangt.
  • Die Leistung der Fliehkraftabscheider wächst, abgesehen von der Geschwindigkeit während der Abscheidung, mit zunehmender Staubdichte und Staubmenge, während dieselbe bei geringerem spezifischem Gewicht und geringerer Staubkorngröße der Beimengungen abfällt. Jede Staubausscheidung ist im allgemeinen mit einer Sichtung verbunden, derart, daß zunächst die gröbsten und schwersten Körner in Zonen höheren Drucks abwandern, weil auf dieselben die größten Fliehkräfte wirken, so daß in dem Ouerschnitt eines Rohres mit stetiger Krümmung an der dem Krümmungsmittelpunkt zugekehrten Innenwand des Rohres die feinsten und leichtesten Staubkörner, in der Mitte mittlere Staubkörner und an der Außenwand mit dem größten Krümmungsradius die größten und schwersten Körner sich befinden. Es ist besannt, daß der Grad der Entstaubung um so schlechter ist, je stärker Sichterscheinungen als Folge der ungleichmäßigen Zusammensetzung der Staubluftgemische auftreten. Hinzu kommt, daß geringe Staubkorngrößen mit niedrigem spezifischem Gewicht dem Einfluß von Wirbelströmungen besonders ausgesetzt sind und daher die Abscheidung solcher Staubkörner sich schwieriger gestaltet.
  • Es ist nun bekannt, eine Zerlegung des Hauptstaubluftstromes in verschiedene Teilluftströme vorzunehmen. Damit erhält man. über den Ouerschnitt der Teilluftströme gemessen, eine wesentlich gleichmäßigere Zusammensetzung hinsichtlich Staubkorngröße, spezifischen Gewichts und Staubdichte, so. daß in den einzelnen Teilluftströmen eine schädigende Sichtwirkung nicht wie vorher auftreten kann. Die Folge davon ist, daß man auch jedem Teil des früheren Hauptluftstromes eine besondere Fliehkraftabscheidung zuteil werden lassen muß. Die bekannten Abscheider mit tangentialem Staublufteintritt und axialem überein. Rieinluftaustritt müßten zur Erfüllung der v orbezeichneten Aufgabe in Einzelexemplaren parallel oder hintereinanderges,chaltet werden, wodurch viel Raum unter komplizierter Gestaltung benötigt würde, zumal jeder Teilluftstrom infolge der gegenüber dem anderen Teilluftstrom abweichenden Zusammensetzung auch einen anderen Durchmesser für die Abscheider erhalten muß.
  • Bekannt ist eine Einrichtung, bei welcher zur Aufteilung des Hauptluftstromes ein Ventilator benutzt wird, der aber besondere Kraft erfordert und Wirbel nicht vermeiden läßt,k., die die beabsichtigte Zerlegung nach Staub:;; körnung stören müssen; außerdem sind hier bei die Abscheider getrennt und nicht zwecks:; Erzielung einer gedrängten Bauart konaxiäl angeordnet, so daß die abziehenden Reinluftmengen getrennt voneinander entweichen.
  • Bekannt ist ferner eine Anordnung von mehreren konaxialen Kanälen, die in der ganzen Höhe öder Breite tangential beaufschlagt werden, aber keine geschlossenen Zyklone darstellen, so daß eine fortlaufende drehende Tiefenwirkung (Drall) gar nicht zur Geltung kommen kann.
  • Eine andere Vorrichtung, welche zwar konzentrische Einbauten von verschiedener Höhe aufweist, nimmt schon infolge des gemeinsamen Staublufteintritts keine Aufteilung in Teilströme verschiedener Körnung und Dichte vor und dient lediglich zur Randabscheidung. Auch sind weitere Vorrichtungen bekannt, bei welchen die Staubluft lediglich für Sichtzwecke einen Kreislauf macht, indem sie in verschiedenen getrennt voneinander angeordneten Zyklonen Teilausscheidungen vornimmt, so daß auch hiervon einer gedrängten Bauart nicht gesprochen werden kann.
  • Die diesen bekannten Einrichtungen anhaftenden verschiedenen. Nachteile werden durch, die Erfindung behoben, indem die verschieden großen Einzelabscheider um eine gemeinsame Achse konzentrisch gruppiert werden, wobei sämtliche Abscheider einen vollkommen geschlossenen Apparat darstellen, bei welchem die Zuführung des Hauptluftstromes durch einen Kopf, an den die Abscheider gemeinsam angeschlossen sind, erfolgt. In diesem Kopf findet vor Eintritt in die Abscheidung selbst eine Zerlegung des Hauptstaubluftstromes statt, während die Reinluftströme aus den verschiedenen Abscheidern in entgegengesetzter Richtung gemeinsam zentral abgeführt werden.
  • Eine beispielsweise Anordnung zeigen Fig. i durch einen Aufriß in Ansicht bzw. Schnitt und Fig. 2 in Draufsicht.
  • Der Hauptluftstrom i, der die verschieden großen Staubkörner in ungleichmäßiger Verteilung über den ganzen Querschnitt enthält, passiert, ehe er durch den gemeinsamen Kopf in die Einzelabscheider eintritt, eine verhältnismäßig kurze, aber stetige starke Krümmung z, in welcher sich unter Fliehkraftwirkung eine Sichtung, wie oben beschrieben, vollzieht, so daß an der inneren Krümmungswand 3 feinste Teilchen verbleiben und nach der äußeren Wand d. größte und schwerste Teilchen in die Zone höheren Druckes abwandern. Über den Querschnitt wird sich also, grob gesprochen, eine Sichtung in feine .und leichte, mittlere und grobe und schwerste Teilchen vollziehen, und in dieser Aufteilung tritt jetzt der Hauptluftstrom in die in Fig. i und 2 dargestellten drei konzentrisch angeordneten Abscheider 5, 6, 7, und zwar tritt der äußere Teilluftstrom 8 mit den gröbsten Teilchen in den inneren, kleinsten Abscheider 7, hat also den kürzesten Abscheideweg, -weil sich diese Teilchen am leichtesten ausscheiden lassen. Der mittlere Teilluftstrom 9 tritt in den mittleren Abscheider 6, und der innere, mit feinsten Teilchen vermischte Staubluftstrom io wandert in den Abscheider größten Durchmessers 5, so daß für die Ausscheidung der feinsten Teilchen der längste Weg vorgesehen ist. Jeder Abscheider hat nun infolge der Aufteilung eine relativ gleichmäßige Staubluftmischung, mithin zum Teil größere Staubdichte zu behandeln, erzielt also dadurch einen viel besseren Abscheide- bzw. Entstaubungsgrad, als wenn er den Hauptluftstrom ungleichmäßiger Zusammensetzung mit -genügender Staubdichte zur Verarbeitung hätte. Die Teilluftströme wandern in bekannter Weise auf schraubenlinigem Wege nach unten und scheiden in den zylindrischen Teil die Beimengungen aus, welche dann unter dem Einfluß der Schwerkraft durch den konischen Teil zum Abfluß gebracht -werden, nachdem sich vorher die Reinluft vor dem L'bergang zum konischen Teil abgelöst hat und im inneren Abscheider axial nach oben strömt. Die Teilluftmengen, aus den konzentrisch angeordneten Abscheidern wandern nach Loslösung durch besonders ausgebildete Hohlkörper i 1, 12 in den inneren Abscheider ; und vereinigen sich mit dem dort nach oben abziehenden inneren Reinluftteilstrom. Die Hohlkörper haben hier einen beispielsweise dreieckigen Querschnitt, damit der im konischen Teil abfließende Staub nicht in dein Ablauf gehernmü wird und an den Stellen, an welchen sich die Hohlkörper befinden, über die spitz zulaufenden Außenflächen derselben abfließen kann.
  • Die Vorrichtung kann auch für Sichtungs-und Sortierungszwecke im allgemeinen 7weckmäßig Verwendung finden, wenn das hierzu geeignete Trägergas mit zu sortierenden Beimengungen in verschiedener Größe, spezifischem Gewicht u. dgl. anwesend ist oder für Transportzwecke des- Sichtgutes zur Verfügung steht. Vorteilhafte Anwendung findet bei Aspirationen von Mahlmaschinen u. dgl. statt, wobei die Aspirationsluft gleichzeitig das Trägergas darstellt.
  • Selbstverständlich können die konzentrischen Abscheider mit Kühl- oder HeizmänteIn versehen werden, um eine für die Trennung günstige Temperatur aufrechtzuerhalten, soweit nicht die im äußeren Abscheider kreisende Staubluft schon die Temperatur in den inneren Abscheidern durch Strahlung beeinflußt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Entstauben und Sichten in Mehrfachfliehkraftabscheidern von konaxialer Anordnung und verschiedenem Krümmungsradius und mit einem Zuführungsrohr von kurzer, stetiger starker, entgegengesetzt zu derjenigen der Abscheider verlaufenden Krümmung, in dem der Luftstrom in mehrere Teilluftströme mit voneinander unterschiedlicher Zusammensetzung hinsichtlich der Staubkörner zerlegt, getrennt abgenommen und den einzelnen Abscheidern zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß' die konaxial angeordneten Fliehkraftabscheider aus Z3-klonrohren bestehen, denen die Staubluft am oberen Ende zugeführt wird, während die Reinluft aus allen Abscheidern gemeinsam axial von unten nach oben 'abgeführt wird.
DESCH107322D 1935-06-19 1935-06-19 Vorrichtung zum Entstauben und Sichten in Mehrfachfliehkraftabscheidern Expired DE655780C (de)

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Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845149C (de) * 1950-04-15 1952-07-28 Fritz Dr-Ing Ruesch Fliehkraft-Staubabscheider
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