DE655625C - Schmiermittelregler, insbesondere fuer Umlaufmaschinen - Google Patents

Schmiermittelregler, insbesondere fuer Umlaufmaschinen

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DE655625C
DE655625C DEK140522D DEK0140522D DE655625C DE 655625 C DE655625 C DE 655625C DE K140522 D DEK140522 D DE K140522D DE K0140522 D DEK0140522 D DE K0140522D DE 655625 C DE655625 C DE 655625C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lubricant
chamber
regulator
lubrication
rotary
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Expired
Application number
DEK140522D
Other languages
English (en)
Inventor
George Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Original Assignee
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE655625C publication Critical patent/DE655625C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N25/00Distributing equipment with or without proportioning devices
    • F16N25/04Distributing equipment with or without proportioning devices with rotary distributing member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Schmiermittelregler, insbesondere für Umlaufmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Schmiermittelregler, der insbesondere für Umlaufmaschinen (Umlaufverdichter, Umlaufpumpen u. dgl.) Verwendung finden soll, die bei hohen Umlaufzahlen einen geringen Schmiermittelbedarf haben.
  • Der Schmiermittelregler nach der Erfindung hat demgemäß die Aufgabe, die Schmiermittelzufuhr möglichst sparsam, ;auf jeden Fall aber in hinreichender Menge zu bewirken. Er arbeitet in bekannter Weise mit einem als Drehschieber ausgeführten Verteilerorgan, das so eingerichtet ist, daß es in bestimmten Stellungen eine iln Schieberspiegel befindliche Kammer oder mehrere derartige Kammern mit dem unter Druck befindlichen Schmiermittelvorrat und in einer anderen Stellung diese Kammer unter Abschluß gegen den Schmiermittelvorratsraum mit der Schmierstelle oder mit den Schmierstellen verbindet.
  • Das wesentliche Merkmal des Schmiermittelreglers nach der Erfindung liegt nun darin, daß die Weiterbeförderung des. Schmiermittels, aus der jerwähnten Kammer des Schmiermittelreglers zu den Schmierstellen @öb;ne Zuhilfenahme weiterer, das Schmiermittel unter Druck haltender oder unter Druck setzender Hilfs-vorrichtung@en, wie etwa beispielsweise unter Federdruck stehender oder durch Druckmittel beaufschlagter Kolben o. dgl., erfolgt und sich lediglich auf Grund der außerordentlich geringen Zusammendrückbarkeit des Schmiermittels vollzieht.
  • Es liegt ,auf der Hand, daß bei dieser Betriebsweife bei jeder Umdrehung des als Verteiler wirkenden Drehschiebers immer nur eine winzige Menge von Schmierstoff aus der im Schieberspiegel befindlichen Kammer in die zur Verbrauchsstelle führende Leitung übergeführt werden kann, da die Zusammendrückbarkeit des Schmiermittels und die aus dieser sich ergebende Dehnung desselben bei Freigabe der von der Kammer zur Schmierstelle führenden Verbindung außer=ordentlich gering ist.
  • Voraussetzung für eine den geringen praktischen Bedürfnissen entsprechende Abgabe von Schmiermittel .an die Schmierstelle ist daher die größtmögliche Häufigkeit in der Aufeinanderfolge der Stellungen des. Drehschnebers, bei denen die im Regler befindliche Kammer mit unter Druck befindlichem Schmiermittel gefüllt wird, und bei denen dem in ihr befindlichen Schmiermittel Gelegenheit gegeben wird, sich unter Ausnutzung <der Dehnung des unter Druck befindlichen Schmiermittels in .die zu den Schmierstellen führenden Leitungen überzutreten. Hieraus ergibt sich, daßeine praktisch brauchbare' Wirkung des Schmiermittelneglers nach der Erfindung nur unter der Voraussetzung sehr hoher Drehzahlen des als Verteiler wirkenden Drehschiebers zu erreichen ist.
  • hing Die des Notwendigkeit Verteilers vergibt überaus sich rascher aus- der Du Tat-', sacke, daß in den physikalisch-chemischen Ta; bellen von Land@olt-B,örns.t,ein-R.oth, q.. Auflage, S. 58, der Zusammendrückb,arkeitswert für sein bestimmtes öl bei einer bestimmten Temperatur den außerordentlich kleinen Betrag von besitzt. Unter Zugrundelegung dieses Wertes vorgenommene praktische Versuche haben bei einer Vorrichtung nach der Erfindung mit bestimmter Abmessung der Verteilerkammer ergeben, daß bei jeder Umdrehuxsg des Verteilers eine ölmenge von o,o9.l cbmm nach der Schmierstelle gefördert wird; hieraus läßt sich bestimmen, wieviel Umdrehungen der Verteiler ausführen muß, um .die sparsame, aber hinreichende Schmierung der Maschine sicherzustellen.
  • Die Regelung der zu fördernden Schmiermittelmenge kann man bei Einhaltung einer besümmten Drehzahl des Verteilers durch Veränderung des Fassungsvermögens der erwähnten, im Schieberspiegel befindlichen Kammer bewirken.
  • Auf der Zeichnung stellt Abb. s einen senkrechten Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines Schniermittelreglers nach der Erfindung dar.
  • Abb. a veranschaulicht den Schieberspiegel für den Drehschieber in Draufsicht, Abb.3 den Drehschieber in Ansicht von unten.
  • Das Ausführungsbeispiel ist aus Gründen der Einfachheit als nur mit einer Schmierstelle versehen dargestellt; die Zahl der Schmierstellen und der zugehörigen Leitungen, Schlebermuscheln und Schieberbohrungen kann nach den Verhältnissen der zu schmierenden Umlaufmaschine größer seist.
  • Der Schmie rmittelregler nach der Erfindung besteht ,aus dem Gehäuse a, das durch eine bei b angeschlossene Leitung ständig mit dem an sich bekannten, nicht dargestellten Schmiermittelbehälter verbunden ist, in dem das öl 'auf irgendeine Weise unter Druck gehalten wird. Vom Anschluß b führt eine Bohrung c in den Raum d des Deckels e, wodurch dieser Raum ebenfalls mit Schmieröl gefüllt ist. Im Gehäuse ac befindet sich eine auf beliebige Art, zweckmäßig von der Umlaufmaschine (Verdichter) angetriebene Welle die in seiner Lagerhülseg läuft. Diese Lagerhülse. g ist auf ihrer dem Deckel-- zugewendeten, im Durchmesser größer. Fläche als Schieberspiegel ausgebildet, auf dem ein von der Welle f mitgenommener Drehschieber h gleitet. Die Hülse g ist mit einer Anzahl von feinen Bohrungen i, die der Anzahl der Schmierstellen entspricht - auf der Zeichnung "Ist" nur eine Schmierstelle angegeben -, vern, über denen sich größere Bohrungen k `den, die die wechselweise mit Schmier-. mittel zu füllenden und zu entleerenden Kammern dar$tellen. Durch eine Stellschraube L kann der Inhalt der Kammer k im Bedarfsfalle verändert werden. Der Drehschieber lt besitzt eine durchgehende Bohrung in, die mit den Kammern k nacheinander in Deckung gebracht wird, und eine Schiebermuschel st, die jeweils eine der Kammern k mit der zugehörigen Bohrung i verbindet. Um das regelmäßige Arbeiten des Scluniermittelreglers beobachten zu können, kann man unter einem Schauglas r ein Tnapfenröhrch,en o vorsehen, das mit der Bohrung i in Verbindung steht und das Schmiermittel in die Zufuhrleitung p abtropfen läßt.
  • Die Wirkungsweise des Schmiermittelreglers ist die folgende: Das durch den Anschluß b von dem unter Druck stehenden Schmiermittelbehälter in das Gehäuse a eintretende Schmiermittel gelangt über die Bohrung c in den Raumd. Sobald bei der Drehung des Drehschiebers lt die Bohrung m mit der Kammer k in Deckung kommt, wird das Schmiermittel mit Druck in .die Kammer k hineingepreßt. Bei der Weiterbewegung des Drehschiebers k verbindet die Schiebermus:chel n die Kammer k reit der Bohrung i. Das bislang unter Druckstehende und daher zusammengedrückte Schmiermittel dehnt sich aus, strömt während der Überbrückung durch die Schiebermuschel .t in die Bohrung i und gelangt schließlich in das Tropfröhrchen o, das es der zur Verbrauchsstelle führenden Schmiermittelleitung zuführt.
  • Die auf diese Art geförderte Schmiermittelmenge ist u. a. von der Größe der Kammer k und der Zeit der Überdeckung der Kammer k durch die Bührungm abhängig. Die Größe der Kammer k kann durch die Einstellschraubel verändert werden. Die Zeit, innerhalb derer die Kammer k vom Raum d her mit Schmiermittel gefüllt wird, kann dadurch verlängert werden, daß die Bohrung m im Drehschieberk als nierenförmiges Langloch ausgebildet wird, wie in der Abb. 3 gestrichelt angedeutet. Das Drucköl kann dann auch in der Kammer k wirksamer zusammengedrückt werden. Beider praktischen Ausführungwird man die Bohrung m ziemlich nahe an die Muscheln her-anlegen; das - hat den Vorteil, daß dem in der Kammer k herrschenden Druck nicht genügend Zeit zur Verfügung steht, sich durch etwa zwischen Schi;eberspiegel und Drehschieber befindliche Undichtigkeiten zu verändern und die gewünschte Tropfenzahl ungünstig zu beeinflussen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiermitttelregler, insbesondere für Umlaufmaschinten mit hohen Drehzahlen und geringem Schmitermitttelbedarf, wobei ein während des Betriebes der Vorrichtung in Umlauf gehaltenes, als Drehschieber @o. dgl. ausgebildetes Verteilerorgan vorgesehen ist, das eine im Schieberspiegel to. dgl. befindliche Kammer abwechselnd mit dem unter Druck befindlichen Schmiermitttelvorrat und der oder dien Schmierstellen in Verbindiuig setzt, dadurch gekennzeichnet, ,d.aß das. Schmiermittel aus der Kammer (k) über einen Hohlraum (n) des Drehschiebers (h) zu den Schmierstellen hin auf Grund der Zusamraendrückbarkeit dies Schmiermittels befördert wird, indem bei jeder Umdrehung eine winzige Kleinstmenge übergeschleust wird. . z. Schmiermitttelregl@er nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß der Drehschieber (lt) o. dgl. eine durchgehende Bohrung (m) besitzt, die die Verbindung zwischen dem unter Druck befindlichen Schmiermittelraum (d) und der Kammer (k) herstellt, und daß ter ferner mit einer Muschel (n) verstehen ist, die die Verbindung zwischen der Kammer (k) und der zur Verbrauchsstelle führenden Leitung (i) vermittelt.
DEK140522D 1935-12-29 1935-12-29 Schmiermittelregler, insbesondere fuer Umlaufmaschinen Expired DE655625C (de)

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