DE65523C - Maschine zur Herstellung von Rohrmatten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Rohrmatten

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Publication number
DE65523C
DE65523C DENDAT65523D DE65523DA DE65523C DE 65523 C DE65523 C DE 65523C DE NDAT65523 D DENDAT65523 D DE NDAT65523D DE 65523D A DE65523D A DE 65523DA DE 65523 C DE65523 C DE 65523C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
lever
levers
rod
roller
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65523D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. SCHERRBACHER in Feucht bei Nürnberg
Publication of DE65523C publication Critical patent/DE65523C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J1/00Mechanical working of cane or the like
    • B27J1/003Joining the cane side by side
    • B27J1/006Joining the cane side by side by strand or wire twisting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Die Maschine zur Herstellung von Rohrmatten ist derart eingerichtet, dafs das Einziehen der einzelnen Rohrstäbe in die Maschine, das Binden derselben mit Draht und sonstigen Hülfsvorrichtungen sämmtlich von einer rotirenden Betriebswelle aus selbstthätig erfolgt und nur das Hineinreichen der Stäbe an die Aufnahmeöffnung der Maschine von der Hand eines Arbeiters ausgeführt werden mufs.
In Blatt I ist die Maschine in Ansicht und Querschnitt, in Blatt II im Grundrifs und daneben sind Einzelheiten im gröfseren Mafsstab dargestellt.
An dem Gestell, das aus den Ständern A B und dem Querstück C besteht, befindet sich ein System einer beliebigen Anzahl hohler Spindeln α, welche mit dem Getriebe b in einem Stück hergestellt sein können; die Getriebe b erhalten ihren Antrieb von den Rädern cc... auf der Achse S2. An den hohlen Achsen a sind mit Stellschrauben die Hülsen d befestigt, welche die durch Spiralfedern gebremsten Spulen f mit den Bindedrähten g tragen. Letztere laufen von /über die Rollen e an den Spulenarmen ex nach den Drähten k. Diese gehen von den durch Federn gebremsten Spulen / über Leitrollen durch die hohlen Spindeln α -nach der Walze G, an welcher die Drähte k bei Beginn der Arbeit befestigt werden. Sie werden durch den vom Gewicht D ausgeübten Zug gespannt erhalten, der durch Seil E und Rollen FF1 auf G übertragen wird. Das eigentliche Binden der Stäbe kommt daher nach der in Fig. 1, 2, 3 und 4, Blatt I, dargestellten Weise dadurch zu Stande, dafs sich die Spindeln α mehrere Male umdrehen und hierdurch die eingelegten Rohrstäbe mittelst g an die Drähte k anbinden und dann g noch einige Male um k herumschlingen, um einen Abstand zwischen den Stäben zu erzielen. Die Stäbe h sind in die hohlen Spindeln a eingesteckt und werden durch Arme A1 am Mitrotiren verhindert. An diesen Stäben h sind Arme ht/ befestigt, welche je zwei Leitrollen tragen. Die Drähte k gehen von den Spulen I über Leitrollen in Bohrungen der Stäbe h, verlassen diese unten seitlich und ziehen über die Leitrollen an den festen Armen H11 nach der Walze G.
Die Stäbe h besitzen am unteren Ende Nuthen, welche den Zweck haben, den Lappen m m und mit diesen der Stange H und Zange L zur Führung zu dienen, wenn H mit L durch eine Umdrehung der Kurbel J mit Stange K vom rechten zum linken Maschinenende und zurückgeführt wird.
Ist die Zange L nahe ihrer Todtpunktstellung gekommen, so wird in dieselbe bei O ein vom Arbeiter gehaltener Schilfrohrstab zwischen die geöffneten Zangentheile gebracht, beim Weitergehen von K und H mit L stöfst der Ansatz ο der Hülse y (Blatt I, Fig. 1 und Blatt II, Fig. 3) an den Knopf χ (Blatt I, Fig. 1), dadurch wird y nach rechts geschoben und die Rollen j', (Blatt II, Fig. 3) drücken die Zangenhälften zusammen und halten den Stab fest. Stange H mit Zange L und dem festgehaltenen Rohrstab gehen nun an das rechtsseitige Ende, so dafs das Rohr ganz in die Maschine eingebracht ist und oberhalb der Drahtdreiecke kg liegt. Nahe dem Todtpunkt der Kurbelstellung rechts stöfst die Hülse y

Claims (1)

  1. mit einem zweiten Ansatz yf/ (Blatt II, Fig. ι und 2) an einen Anschlag r; dadurch wird y nach links geschoben, und die Knaggen yln (Blatt II, Fig. 3) an der Hülse drücken die Zangenhälften aus einander. Das Rohr ist losgelassen und wird durch die unten erwähnten Hebel s hinabgedrückt.
    Aufserhalb der Maschine findet Stange H ihre Unterstützung auf den Rollen H1 H1.
    Die Hebel s befinden sich paarweise bei jeder Spindel und stehen von jedem Paar die Hebel sich gegenüber.
    Die beiden Hebelachsen t und ίλ sind durch Zahnräder i2 t3 verbunden, so dafs eine Bewegung des Armes S1 an einer Hebelachse beide Achsen t tx und damit sämmtliche Hebel s bewegt.
    Arm S1 wird durch Stange 2, Hebelarm 3, Hebelachse 4, Hebelarm 5, Stange 6 mit Rolle 7 und unrunde Scheibe 8 bewegt.
    Ein' Gewicht auf Hebel 3 bewirkt, dafs alle Hebel s nach aufwärts stehen, wenn Rolle 7 auf dem kleineren Radius von 8 läuft. Sobald die Stange H in ihrer äufsersten Stellung rechts angekommen ist, beginnt Scheibe 8 durch den erwähnten Mechanismus 7, 6, 5, 4, 3, 2, S1 t2 % t und ij die Hebel s herabzudrücken, so dafs sie das von der Zange freigelassene Rohr in die Dreiecke der Drähte gk (Blatt I, Fig. 2) hineindrücken und durch weiter fortgesetzte Bewegung von 5 noch ein kleines Vorrücken des ganzen Rohrgewebes mit allen Drähten mit Hülfe des Gewichtes D und Rollen FF1 zu Stande kommt.
    Die Bewegungen der vorstehend angeführten Mechanismen werden durch einen Triebstock vermittelt, der folgende Einrichtung hat.
    Die Maschinenhauptachse P mit geringer Tourenzahl kann mit Hand- oder Motorenbetrieb durch Zahnräder P1 P2, Achse P3 und Riemscheiben P4 in Bewegung gesetzt werden.
    Auf P ist das Zahnrad Q. befestigt, welches nur auf einem Theil seines Umfanges gezahnt ist, hier auf der Hälfte; das Rad Q1 hat den halben Durchmesser von Q. und wird daher sammt Achse Q2 und Kurbel J eine Umdrehung ausführen, wenn sich der gezahnte halbe Umfang von Q an Q1 abgewälzt hat. Sobald dies geschehen, bleiben Q1 Q2 und J stehen, während Achse P sich weiterbewegt; es tritt nun sofort, wenn der letzte Zahn von Q aus Q1 ausgetreten ist, der Ansatz der unrunden Scheibe 8 an die Rolle 7 der Stange 6, und es erfolgt auf angegebene Weise das Niedergehen der Hebel s; dieselben verharren nun in dieser Stellung. In dem Augenblick, in dem das Heruntergehen von s vollendet ist, also sobald die Rolle 7 auf die Erhöhung der Scheibe 8 aufgestiegen ist, kommt das theil weise verzahnte konische Rad R in Eingriff mit Getriebe R1 und bewirkt durch letzteres und mittelst Kettenscheiben S und S1 die Drehung der Achse S2, welche die konischen Räder c trägt und nun dadurch eine mehrmalige Umdrehung der Achsen α und das Binden der Rohre. Sobald der verzahnte Theil des Umfanges vom konischen Rad R das Getriebe R1 verlassen hat, hört die Drehung von α auf, in dem Augenblick steigt auch Rolle 7 von der Erhöhung der Scheibe 8 herab, und die Hebel s gehen durch Wirkung des Gewichtes auf Hebel 3 wieder hinauf. Jetzt ist eine Umdrehung der Achse P vollendet, und das Spiel beginnt von neuem.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung von Rohrmatten, bei welcher das Eintragen der Rohrstengel in das geöffnete Kettenfach mittelst einer Zange (L) in der Weise erfolgt, dafs diese Zange kurz vor beendetem Durchgang durch das Fach den Stengel empfängt, bei ihrer Weiterbewegung durch einen Schieber (y) selbstthätig geschlossen wird, infolge dessen bei ihrer Zurückbewegung den Stengel einträgt und am Ende dieser Bewegung durch Oeffhen den Stengel freigiebt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65523D Maschine zur Herstellung von Rohrmatten Expired - Lifetime DE65523C (de)

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