DE653582C - Vorrichtung zum Verhindern des UEberlaufens einer Schleudertrommel mit Austragung der Schleuderfluessigkeit durch Schaelkoerper - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des UEberlaufens einer Schleudertrommel mit Austragung der Schleuderfluessigkeit durch Schaelkoerper

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DE653582C
DE653582C DER94784D DER0094784D DE653582C DE 653582 C DE653582 C DE 653582C DE R94784 D DER94784 D DE R94784D DE R0094784 D DER0094784 D DE R0094784D DE 653582 C DE653582 C DE 653582C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/04Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
    • B04B1/08Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verhindern des Überlaufens einer Schleudertrommel mit Austragung der Schleuderflüssigkeit durch Schälkörper Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhindern des Überlaufens einer Schleudertrommel mit Austragung der Schleuderflüssigkeit durch Schälkörper. Die Menge der durch Schälkörper aus der Schleudertrommel ausgetragenen Schleuderflüssigkeit ist abhängig vom Widerstand in der Abflußleitung;wenn dieser Widerstand sich beispielsweise steigert, so sinkt die Fördermenge. Bei gleichbleibender Zufuhr des Schleudergutes zur Schleudertrommel ist der Schälkörper in diesem Falle nicht mehr in der Lage, die zufließen.die Flüssigkeit abzuleiten. Die Trommel läuft alsdann über.
  • Nach der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch. beseitigt werden, daß in wenigstens einer Abflußleitung sein an sich bekanntes Überdruckventil eingebaut ist, welches so eingestellt ist, daß es sich vor dem- Überlaufen der Trommel öffnet. Vorzugsweise mündet dieses Ventil in die Zuflußleitung der Schleudertrommel und ist in die Leitung für den mengenmäßig größeren Flüssigkeitsanteil @eingebaut. Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Die Schleuderflüssigkeit wird durch das Einlaufgefäß i und durch die Zulauftülle 2 der Schleudertrommel3 zugeführt. Die ausgeschleuderte leichtere Flüssigkeit sammelt sich in einer Kammer q. und wird durch einen Schälkörper 5 zum Ausgang 6 geleitet. Die schwere Flüssigkeit sammelt sich in einer Kammer 7 und wird durch Schälkörper 8 zur Ableitung 9 gedrückt. In der Ableitung 9 und auch in der Ableitung 6 oder in beiden Leitungen kann je ein Drosselhahn io sitzen, mit welchem die abfließende Flüssigkeit gestaut wird, damit die Schälkörper 5 und 8 genügend tief in die umlaufende Flüssigkeit eintauchen und schaumfrei arbeiten. Die Weiterleitung der geschleuderten Flüssigkeit führt vielfach durch Wärmeaustauschapparate, z. B. Plattenerhitzer. An der Leitung 9 ist ein an sich bekanntes Überdruckventil i i angeschlossen, welches so eingestellt ist, daß es durch den in der Leitung 9 herrschenden Druck geöffnet wird, bevor die Trommel zum Überlaufen kommt. Die Ableitung der aus dem Überdruckventil kommenden Flüssigkeit geschieht durch die Leitung 12. Sie kann gesondert abgeleitet werden oder aber auch gemäß der Zeichnung wieder in die -Zulauf -leitung der Schleudermaschine geführt werden. Da das Zulaufgefäß i gewöhnlich mit Schwimmer arbeitet, so wird dieser Schwimmer sich entsprechend der von Leitung 12 kommenden Zusatzflüssigkeit einstellten.
  • Nach Fig. 2 hat .die Schleudermaschineeine geschlossene Zuflußleitung. Hierbei mündet das Rohr i2 in diese geschlossene Leitung, die mit einer überlaufleitung 14 versehen-sein kann.
  • Sowohl nach Fig. i als auch nach Fig. 2 ist der aus dem Überdruckventil kommende Flüssigkeitsstrom sichtbar, nach Fig. i in offenem Strom, nach Fig. a durch ein Schauglas 13. Vorzugsweise wird das Überdruckventil in die Leitung für, den miengenmäßig größeren Flüssigkeitsanteil eingebaut, beisa, spielsweise bei Milchschleuderung in di@' Magermilchleitung. Da sich die Flüssigkeit infolge der hydrostatischen Druckverteilunginnerhalb der Trommel in den Kammern q. und 7,' unabhängig von der Fördermenge, fast gleichmäßig einstellt, so braucht das Überdruckventil nur in einer Leitung zu sitzen. Es kann auch in der Leitung 6 sitzen, auch kann man in beiden Leitungen solche Ventile vorsehen.
  • Der Vorteil des Überdruckventils ist bei der Schleudermaschine, insbesondere bei der Milchschleuder, sehr groß. Die abfließende Magermilch und der Rahm werden in geschlossenem Strom unter in der Schleudertrommel erzeugtem Druck durch Plattenpasteure geleitet. Bei unsachgemäßer Bedienung und bei unsauberer Milch setzt sich an diesen Vorrichtungen wähnend des Bmtriebes Milch ab, was den Durchgang erschwert, so daß in der Leitung 9 ein @erhöhter Druck entsteht. Auch kann durch unsachgemäße Bedienung des Hahnes io eine plötzliche Drucksteigerung in der Leitung 9 entstehen. Diese TJ,nregelm:äßigk@eit,en werden durch das Überdruckventil i i ausgeglichen. Es kann so groß gehalten sein, daß es bei .#p.lötzlichem Abdrehen des Hahnes io den ganzen Strom der Leitung 9 aufnehmen kann. -Durch eine Stellschraube 1 5 läßt sich der Ablaufdruck regeln. -

Claims (2)

  1. PATEN TAN SPitüCI1E: i. Vorrichtung zum Verhindern des Überlaufens einer Schleudertrommel mit Austragung der Schleuderflüssigkeit durch Schälkörper, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einer Abflußleitung ein an sich bekanntes Überdruckventil (i i) eingebaut ist, welches so eingestellt ist, daß es sich vor dem überlaufen der Trommel öffnet und weiches vorzugsweise in die Zuflußleitung der Schleudertrommel mündet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das überdruckventil in die Leitung für den mengenmäßig größten Flüssigkeitsanteil eingebaut ist.
DER94784D 1935-11-24 1935-11-24 Vorrichtung zum Verhindern des UEberlaufens einer Schleudertrommel mit Austragung der Schleuderfluessigkeit durch Schaelkoerper Expired DE653582C (de)

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