DE653561C - Tretkurbelsperrvorrichtung fuer Leichtmotorraeder - Google Patents

Tretkurbelsperrvorrichtung fuer Leichtmotorraeder

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DE653561C
DE653561C DEE47580D DEE0047580D DE653561C DE 653561 C DE653561 C DE 653561C DE E47580 D DEE47580 D DE E47580D DE E0047580 D DEE0047580 D DE E0047580D DE 653561 C DE653561 C DE 653561C
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sprocket
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light motorcycles
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M5/00Foot-driven levers as pedal cranks which can be immobilised as foot-rests

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Tretkurbelsperrvorrichtung für Leichtmotorräder Leichtm:o:torräder sind insbesondere zum Zwecke des Antretens des Motors sowie zum Bremsen mittels der in den Freilauf @eingebau. ten Rücktrittbremse zumeist mit Tretkurbeln ausgestattet. Bei :derartigen Rädern kommt es nun bekanntermaßen; vor allem beim Fahren in der Ebene, oft vor, daß der Fahrer unbeabsichtigterweise das Fußgewicht derart auf die Tretkurbeln verteilt, daß das Fahrzeug leicht gebremst wird. Dies hat einen hohen Brennstoffverbrauch, verminderte Geschwindigkeit und vor allem eine starke Abnutzung der Freilaufbremsie zur Folge.
  • Es sind bereits von Fahrrädern her Sperreinrichtungen bekannt, die es: @erlauben, die Tretkurbeln in beliebiger Lage« festzustellen, um den Füßen einen sicheren Halt zu geben. Diese Sperrvorrichtungen sind jedoch völlig starr und verriegeln die Tretkurbeln gänzlich, so daß sie, wenn mittels der Tretkurbel eine Rücktrittbremse betätigt werden soll, zunächst ausgelöst werden müssen. In dieser A uslösung liegt aber auch :dann, wenn sie beispielsweise mit einem Handbremshebel verbunden ist, eine erhebliche Gefahr, da es auch dann noch einer Überlegung .oder zumindest einer weiterer Handlung von seiten des Fahrers außer der Bremsbewegung mit den Füßen bedarf. Gerade bei plötzlich auftretenden Hindernissen kann es- daher leicht vorkommen, daß das Auslösen der Sperrvorrichtungübersehen wird, so daß infolge, der Unwirksamkeit der Rücktrittbremse Unfälle eintreten. Dieser Umstand verdient ,aber bei Leichtmotorrädern eine besondere Beachtung, weil einerseits die Gefahren beim Leichtmotorrad gegenüber dem Fahrrad größer sind und andererseits der Fahrer vom Fahrrad her nur an die Betätigung einer einzigen Bremse, nämlich der Rücktrittbremse, gewöhnt ist.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden die Nachteile der bekannten Tretkurbelsperrvorrichtungen :dadurch vermieden, daß ei unter dem Einfluß einer Feder stehender, auf das Kettenrad wirkender Sperrbolzen :an dem Kettenradanliegt, so daß dieses insbesondere beim Zurücktreten nicht völlig gesperrt, sondiern nur merklich gehemmt wird. Durch diese Ausbildung wird ein genügend starkes Festhalten der Tretkurbeln erzielt, so daß die Füße während der Fahrt ,ausruhen können. Trotzdem besteht die Möglichkeit, sofort in der gleichen Weise zu bremsen, wie wenn überhaupt keine Sperrvorrichtung auf das Kettenrad wirken würde, da dieses erfindungsgemäß nicht völlig gesperrt ist.
  • Um die Sperrvorrichtung den jeuveiligen Bedürfnissen ,anpassen zu können, ist die Feder, die den Sperrbolzen an das Kettenrad drückt, vorzugsweise !einstellbar ausgebildet, so daß der Fahrer den Widerstand ganz nach Belieben regeln kann. Um den Widerstand, den die Sperrvorrichtung beim Drehen der Kurbeln bietet, besonders gut in Erscheinung treten zu lass--n und um ein unbeabsichtigtes geringes Weiter- oder Zurückdrehen des Kettenrades auszuschließen, kann das Kettenrad mit Vertiefungen versehen sein, in die der Sperrbolzen gegebenenfalls mit einem entsprechend geformten Kopf eingreift. Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispie lsweisen Ausführung - veranschaulicht. Es zeigen Fig. ieine' Ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, ` ` Fig.3 einen horizontalen Schnitt von .obeü'c. gesehen, , Fig. q. bis 7 besiondere Ausführungsmöglichkeiten.
  • In den Rahmenteilen i ist in bekannter Weise die Tretkurbel 3 gelagert, auf der das Kettenrad 2 aufgeschraubt ist. Der Träger i o für die Bremsvorrichtung ist beispielsweise mittels einer Schelle 13 auf dem Rahmenbestandteil. i festgeklemmt. Die Befestigung kann jedoch auch sauf Wandere Weise, z. B. durch Anschweißen eines Lappens an Glas Rohr i, sowie durch unmittelbares Einsetzen der Brems,vorrichturig in Beinen Teil des, Rahmiens erfolgen.
  • Am Träger i o ist eine Büchse 6 verstellbar, z. B. durch Einschrauben, befestigt, die an ihrem einen Ende den Schraubenkopf 8 trägt. In der Büchse 6 gleitet in Richtung ihrer Achse ein Führungsstift 4 senkrecht zum Kettenrad 2. Eine Schraubenfeder 5, die auf den Führungsstift ¢ .drückt und ihr Widerlager ,am geschlossenen Ende der Büchse 6 findet, drückt den Führungsstift ¢ auf das Kettenrad 2. Durch Verdrehen der Büchse 6 wird die Feder 5 mehr oder ,weniger gespannt, und die. gewünschte Einstellung wird durch die Gegenmutter 7 gesichert.
  • Die durch die Feder 5 auf den Bolzen q. ausgeübte Kraft wird nun entweder auf das Kettenrad 2 .oder auch auf eine mit diesem verbundene Scheibe 12 übertragen. Die an den Grenzflächen des Bolzens q. und des Kettenrades 2 bzw. der Scheibe 12 entstehende Reibungskraft sichert die Stellung der Tretkurbel in der ihr gegebenen Lage dadurch, daß zur Überwindung des jeweiligen Ruhezustandes derselben eine gewisse Kraft aufgewendet werden muß. Durch diese zusätzliche Bremsung des Kettenrades, die jedoch keinesfalls so groß sein darf, daß sie den Fahrer an .der sofortigen Betätigung der Rücktrittbremse behindert, wird;erreicht, da:ß der Fahrer seine Füße in der Ruhestellung hält, da er .auf diese Weise den gleichen Widerst,and in der Tretkurbel spürt, den @er bei einem leichten Anziehen .der Rücktrittbremse bemerken würde. Um den-R@eibungs.koeffizienten zwischen dem Kettenrad 2 bzw. der Scheibe 12 und dem Bolzen q. zu erhöhen, kann gegebenenfalls ein Reibungsbelag dazwischenge--schaltet werden und, wie beispielsweise in der M9-3 angegeben, bei 9 am Bolzen angebracht -.werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführung ist in. den Fig. q. bis 7 dargestellt. Dort besitzt der Biolzen q. an seinem vorderen Ende eine kugelige Abdrehtuig 1q, die in entsprechende Vertiefungen i i entweder am Kettenrad 2 oder auch an der mit diesem fest verbundenen Scheibe 12 unter Wirkung der Feder 5 einschnappt. Diese Vertiefungen können auch, wie @es, beispielsweise in Fig: 7 angedeutet ist, aufs Längsnuten' gebildet sein. Die Vertiefungen i i haben den besionderen Vorteil, da.ß einer Bewegung des Kettenrades ein veränderlicher Widerstand entgegengesetzt wird, je nachdem, Bob die Kugelfläche 1q. in die Vertiefung i i eingreift oder sich `außerhalb ders@elb@en befindet. Der Fahrer wird somit bei einer Bewegung der Tretkurbel sofort den sich verändernden Widerstand bemerken und außerdem auf jene noch durch das schnappende, Geräusch des Bolzens 4. aufmerksam gemacht.

Claims (3)

  1. PATE Il'TANSPRÜCHE: i. Tretkurbtels,p:errvorrichtung für Leichtkrafträder mit Freilauf und Rücktrittbremse, dadurch gekeäinzeichnet, daß der unter Einfluß deiner Feder (5) stehende, auf das Kettenrad (2) wirkende Sperrbolzen (4.) an dem Kettenrad (a) anliegt, so daß dieses insbesondere beim Zurücktreten nicht vollständig gesperrt, sondern nur merkbar gehemmt wird.
  2. 2. Tretkurhelsperrvorrichtung nach An- --sprü:ch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (5y verstellbar und in ihrer jeweiligen Lage beispielsweise mittels einer Büchse (6) mit Gegenmutter (7) feststQllbar ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenrad (2) mit Vertiefungen (ii) und der Sperrholzen (q.) mit einem den Vertiefungen (i i ) entsprechenden Kopf (1q.) versehen ist.
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