DE653329C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von runden Kautschukfaeden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von runden Kautschukfaeden

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DE653329C
DE653329C DESCH107675D DESC107675D DE653329C DE 653329 C DE653329 C DE 653329C DE SCH107675 D DESCH107675 D DE SCH107675D DE SC107675 D DESC107675 D DE SC107675D DE 653329 C DE653329 C DE 653329C
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DE
Germany
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twisting
rubber
angle
strips
thread
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DESCH107675D
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ARMAND KAILICH ING
HANS SCHUELLER DR
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ARMAND KAILICH ING
HANS SCHUELLER DR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B29D99/0078Producing filamentary materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/731Filamentary material, i.e. comprised of a single element, e.g. filaments, strands, threads, fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von runden Kautschukfäden Es sind Verfahren zum Herstellen von Kautschulkfäden bekannt, bei welchen die Fäden durch Verdrillung oder durch Verdrehung von Kautschukbändern entsprechender Breite gebildet werden. Es sind auch Verfahren dieser Art zum Herstellen von Kautschukfäden bekannt, bei denen aus Kautschuklösungen oder wäßrigen Kautschukdispersionen Kautschukstreifen oder -bänder unmittelbar in einer den herzustellenden Fäden entsprechenden Breite auf einer wandernden Unterlage gebildet und' von dieser Unterlage in einem von Null verschiedenen Winkel zu derselben abgenommen und gleichzeitig zu runden oder annähernd runden Fäden verdrillt werden. Es ist auch bekannt, solche Bänder mit noch klebriger Oberfläcblenbeschaffenheit, also möglichst rasch nach erfolgter Verfestigung, einem Verdrillungsvorgang zu unterwerfen, so daß die Windungen gleichzeitig auch verklebt werden.
  • Die Erfindung beruht nun auf der Feststellung, daß die Winkel, unter welchen: das Band verdrillt wird, für die Bildung des Fadens von wesentlicher Bedeutung sind, indem durch diese Winkel sowohl die Ganghöhe der spiralförmigen Wickelung des Bandes zu einem Faden und damit die Eigenschaften des Fadens, wie Reißfestigkeit, Dehnbarkeit usw., als auch die Gestalt des Fadens beeinflußt werden können. Als Verdrillungswinkel sind hauptsächlich zwei Winkel maßgebend: i. Der Längswinkel, das ist der Winkel a zwischen der Tangentialebene der gekrümmten Unterlagsfläch.e i, 5 an der Stelle der Fadenbildung P und der Richtung des der Verdrillvorrichtung q. zulaufenden Fadengebildes (Fig. i und a).
  • z. Der Querwinkel, das ist der seitliche Winkel ß zwischen dem der Verdrillvorrichtung q. zulaudenden Fadengebilde und der Laufrichtung der Unterlagsfläche i, 5 an der FadenbildungsstelleP (Fig.3 und q.).
  • Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zum Herstellen von Fäden aus Kautschuk o. dgl.; insbesondere aus wäßrigen Kautschukdispersionen, durch Verdrillung dünner, von einer Unterlage unter einem Winkel ablaufender Bänder (Streifen o. dgl.) aus Kautschuk oder ähnlichen Werkstoffen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Bänder von einer Stelle tangential abgezogen werden, an welcher die Kautschukfäden unmittelbar vor der Zuführung zu den Verdrillungsvorrichtungen eine gekrürnunte Unterlagsfläche verlassen. Die Kautschukbänder werden also unter einem Längswinkel a gleich Null oder annähernd gleich Null von der Unterlagsfläche, von welcher sie der Verdrillvorrichtung zulaufen, abgezogen und verdrillt.
  • Erfindungsgemäß kann hierbei die Form der Fäden durch den gleichzeitig angewendeten seitlichen Winkel, -unter welchem die Kautschukbänder schräg zur Laufrichtung der Unterlage an der Fadenbilduingsstelle den Verdrillvo@rrichtungen zulaufen, somit also durch den Querwinkel ß-beeinflußt werden.
  • Wie durch Versuche festgestellt wurde, ist betreffend die Ganghöhe der inneren Windungen des Fadens und folglich auch betreffend Elastizität und Reißfestigkeit des letzteren der Längswinkel a der wichtigere Winkel, während der Querwinkel p andererseits den für die Form des Fadens maßgeblichen Winkel darstellt.
  • Je kleiner nämlich der Winkel a gewählt wird, um so größer wird die Ganghöhe der inneren Windungen des Fadens, wobei der Faden, wenn der Winkel a Null oder annähernd Null ist, eine nahezu unendlich große Ganghöhe der Windungen aufweist und damit zusammenhängend den Höchstwert seiner' Reißfestigkeit erreicht.
  • Andererseits kann, was die Form des Fadens betrifft, durch Wahl eines entsprechend großen Querwinkels ein vollkommen runder, zylindrischer und glatter Faden erzielt werden, während man, wenn der Querwinkel unter einem gewissen Bereich liegt, der für verschiedene Kautschukmischungen verschieden und auch abhängig von der Apparatur ist, im allgemeinen einen ungleichmäßigen, meist mehr oder weniger ovalen Faden ohne glatte Oberfläche erhält.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann ununterbrochen und mit einer Mehrzahl von Unterlagen oder Kautschukbändern. z. B. derart ausgeführt werden, daß die zu verdrillenden Kautschukbänder (Streifen o. dgl.) von den Unterlagen, auf denen sie gebildet wurden, abgezogen und unmittelbar verdrillt werden, oder daß vorteilhaft die Bänder nach dem Abziehen erst über eine Hilfsunterlage den Verdrillungsvorrichtungen zugeführt werden.
  • Zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dient eine Vorrichtung, bei welcher jeder Verdrillungsvorrichtung eine mit jeweils entsprechender Geschwindigkeit angetriebene Hilfsunterlage vorgelagert ist, die von .einer Walze, einem Walzenpaar oder einer endlosen umlaufenden Unterlage gebildet wird.
  • Erfindungsgemäß kann auch die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, um die jeweils gewünschten Verdrillungswinkel einstellen zu können, so ausgebildet sein, daß die Verdrillungsvorrichtungen für ihrer Lage gegenüber den Fadenbildungsstellen beliebig verstellbar sind.
  • Selbstverständlich kann der gleiche Zweck auch durch eine Verstellbarkeit der Fadenbildungsstellen gegenüber den Verdrillvorrichtungen erreicht werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht.
  • Die Fig. i und 2 zeigen Ausführungsbeispiele des Bandabzuges oder der Verdrillungswinkel im Aufriß, die Fig. 3 und q. dieselben im Kreuzriß.
  • Das auf einer bandförmigen Unterlage i, wie an sich bekannt, gebildete Kautschukband 2 wird durch eine in ihrer Lage -gegenüber der Fadenbildungsstelle P beliebig verstellbare Verdrillungsvorrichtung q. imi Punkte P von der Unterlage i (Fig. i) oder von der beispielsweise durch eine Rolle 5 (Fig. 2) gebildeten Hilfsunterlage möglichst in tangentialer Richtung, also unter einem Längswinkel a gleich Null oder annähernd gleich Null und außerdem seitlich schräg unter dein Querwinkel ß (Fig. 3 und q.) abgezogen und zu einem Faden 3 verdrillt.
  • Die Zwischenrolle 5 (Fig. 2) kann entweder selbst mit jeweils entsprechender Geschwindigkeit angetrieben sein oder nur lose auf einer Achse sitzen. Im ersteren Falle wird das Abziehen des Kautschukbandes von der Unterlage i # durch die Rolle bewirkt, im zweiten Falle muß dies durch die Verdrillungsvorrichtung erfolgen.
  • Die Einschaltung einer solchen z. B. von einer Zwischenrolle 5 gebildeten Hilfsunterlage auf dem Wege des Kautschukbandes 2 von der Unterlage i, auf der es gebildet -worden ist, zur Verdrillvorrichtung q. hat die Wirkung, daß die Fadenbildung nicht auf der .Uxiterlage i, sondern erst auf der Hilfsunterlage 5 erfolgt, wodurch eine stets gleichbleibende Fadenbildungsstelle Perzielt wird. Bei direkter Abnahme vom Trägerband hingegen sind kleinere Schwankungen im Abzugspunkt, der hier zugleich Fadenbil@ungsstelle P ist, unvermeidlich, 'die Schwankungen zu Veränderungen des Längswinkels oder der Ganghöhe und dadurch zu Änderungen der mechanischen Eigenschaften des Fadengebildes führen können.
  • Eine solche Hilfsunterlage bietet aber auch den Vorteil., daß das zu verdrillende Band auf dem Wege zur Verdrillvorrichtung zugänglich liegt und in seinen Eigenschaften, z. B. in seinen physikalischen Eigenschaften, durch entsprechende Behandlung leicht beeinflußt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von runden Kautschukfäden aus wäßrigen Kautschukdispersionen o. dgl. durch Verdrillung dünner, von einer Unterlage unter einem Winkel ablaufender Bänder (Streifen o. dgl.) aus Kautschuk oder ähnlichen Werkstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (a) von einer Stelle (P) tangentia.l. abgezogen werden, an welcher die Kautschukfäden unmittelbar' vor der Zuführung zu den Verdrillungsvorrichtungen (4) eine gekrümmte Unterlagsfläche verlassen. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder nach dem Abziehen erst über eine Hilfsunterlage (5) den Verdrillungsvorrichtungen zugeführt werden. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder seitlich schräg zur Laufrichtung der Unterlage (1, 5) an der Fadenbildungsstelle (P) den Verdrilluingsvorrichtungen zulaufen. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verdrillungsvorrichtung eine mit jeweils entsprechender Geschwindigkeit angetriebene Hilfsunterlage vorgelagert ist, die von einer Walze, einem Walzenpaar oder einer endlosen, umlaufenden Unterlage gebildet @vird. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i biss 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrillvorrichtungen in ihrer Lage gegenüber den Fadenbildungsstellen beliebig verstellbar sind.
DESCH107675D 1934-09-20 1935-08-06 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von runden Kautschukfaeden Expired DE653329C (de)

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